Luftdruck für Bergrennen

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Hallo zusammen,

ich habe mal eine etwas seltsame Frage. Bei uns in der Nähe ist im Mai ein Bergzeitfahren ( 5km / 350hm ). Ich will dort mitfahren und habe mir mal das Streckenprofil angeschaut.

Es handelt sich um folgende Strassenanteile:

40% feste Schotterwege. Also rechts und links so eine festgefahrene Kuhle in der Mitte noch Steine.

40% rauher Asphalt

20% Waldweg

Gefahren wird auf einem Hardtail mit 2.25 Schalbe Racing Ralph Tubeless.

Ich wiege fahrfertig 82kg und bin bei normalen Touren im Wald und auf Trails mit 2 - 2.2 Bar unterwegs.

Was würdet Ihr bei dem Bergrennen wählen? Grip spielt keine Rolle - es geht nur Bergauf ;) Wegen Rollwiderstand bin ich mir nicht sicher - mein Gefühl sagt mir, dass auch auf den festen Schotterwegen mehr Druck weniger Widerstand bringt...

Was sagen die "Profis" dazu?

Ich tendiere aktuell zu ca. 3 Bar?

Vielen Dank!

Gruß Ben
 
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Probier es am besten selber aus mit was für einen Luftdruck du am besten zu Recht kommst. Sollte ja nicht so schwer sein die Strecke ein paar mal zu Fahren wenn es bei dir in der Nähe ist.
 
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Wenn du nicht gerade einen Slickreifen auf Asphalt fährst (sprich Rennrad), dann ist weniger Druck immer förderlich für geringen Rollwiderstand.
 
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wenn du dir schon gedanken um den luftdruck machst, dann solltest du dir vielleicht auch gedanken um einen leichtlaufenden reifen machen.

da gehört der nobby sicherlich nicht zu.
 

RetroRider

Pfadtrampel
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Joa, der RaRa Tubeless ist schon verdammt schnell. Je breiter die Felge ist, um so mehr kannst du mit dem Luftdruck runter gehen ohne Durchschläge zu riskieren. Bei so dünnwandigen Reifen ist der Effekt des niedrigeren Geländerollwiderstands (durch weniger Druck) viel größer als der Effekt des höheren Straßenrollwiderstands.
 

siq

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noch besser für diese Anforderung - meiner Meinung nach - wäre eigentlich der FF. Den würde ich in der 2.25er Falt RaceGuard Version dann mit Latexschlauch etwa auf 2.5Bar fahren. Das müsste auch mit den UST Felgen gehen.
 

garbel

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Am Wichtigsten ist natürlich die Reifenwahl. Da man die Strecke ja wohl nur mit "sehr leichtes Gelände" umschreiben kann, reicht ein ganz leichter Reifen mit wenig Profil. Sowas in Richtung Furious Fred/Racing Ralph oder Race King Supersonic oder Vredestein T-Lope/Tigerclaw. Bei Nässe für den Waldboden etwas mehr Profil wählen. Pannenschutz spielt wohl auch eine untergeordnete Rolle. Breite hängt von der Felge ab, aber so breit wie geht. Dann den Luftdruck so niedrig wählen, daß du nicht jeden Schotterstein unter dir merkst. 3 Bar sind auf jeden Fall zu viel. Ausprobieren.
 
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