Macht das Gewicht einen (großen) Unterschied?

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Guten Tag meine Bike - Kameraden,

bin momentan am überlegen, was ich mir für ein Bike (Fully) kaufen will. Es geht aber jetzt nicht um welches Fahrrad, ich will nur eine wichtige Frage beantwortet bekommen...
Macht das Gewicht viel Unterschied? (Uphill, Downhill, gerade Strecken, etc..)
Ein Beispiel wäre das Trek Top Fuel 8 mit ca. 14,26kg. Es gibt manche Fullys in dieser Preis/Federweg Klasse, welcher 1-2kg oder sogar noch leichter sind. Würde man das höhere Gewicht stark spüren?
Ich weiß natürlich, dass es sehr viele anderer Faktoren außer dem Gewicht gibt, die ein Bike ausmachen, aber würde mich trotzdem interessieren, wie hoch die Auswirkungen von 1-2kg oder mehr wirklich sind...
Freue mich schon auf eure Antworten.
LG,
Sebastian
 
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BikenderBayer

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Meiner Meinung nach kommt es vor allem darauf an, woher das Mehrgewicht kommt. Weniger rotierende Masse merkt man schon. Also die Laufräder schon mal vergleichen.
 

Greyfur

Bikeschmuggler
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Nicht rotierende, gefederte massen (sprich alles außer Laufräder) sind größtenteils egal. Gabs einen schönen Artikel bei Pinkbike drüber. Macht am Ende nur ein paar Watt aus.

Gruß
 

BikenderBayer

Waden statt laden
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Und natürlich fällt das Gewicht bergauf und wenn du auch auf dein Tempo schaust eher eine Rolle, als wenn du öfter mal die Gondel nimmst oder maximal 500 hm pro Tour fährst.
 
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Nachdem ich mir ja diesen Herbst ein leichtes Fully aufgebaut habe (Komplettgewicht 12,3 Kg) ist das im Vergleich zu meinem 14,5Kg Fully etwas ganz anderes. Das leichte rennt los und sagt: "wo ist der nächste Berg zum rauffahren" mein schweres sagt: "wann gehts wieder bergab". :D

Die beiden Räder sind aber auch anders bereift. (CK+HD zu DHF + Baron) 8-)
 

zuz

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Nachdem ich mir ja diesen Herbst ein leichtes Fully aufgebaut habe (Komplettgewicht 12,3 Kg) ist das im Vergleich zu meinem 14,5Kg Fully etwas ganz anderes. Das leichte rennt los und sagt: "wo ist der nächste Berg zum rauffahren" mein schweres sagt: "wann gehts wieder bergab". :D

Die beiden Räder sind aber auch anders bereift. (CK+HD zu DHF + Baron) 8-)
Mit nichts kann man das Fahrverhalten seines Bikes so beeinflussen wie mit den Reifen. Mein Bike, aktuell würde man wohl downcountry dazu sagen, fährt sich im Winter-Modus mit DHR 2x völlig anders als im XC Modus mit fast schon halb so schweren XC Reifen.
 

Heiko_Herbsleb

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Meine Erfahrung hat ergeben, dass sich ne volle Schubkarre schwerer schiebt, als eine leere.
Und meine Ehrfahrung hat ergeben daß man bei einer Schubkarre die man längere Zeit nicht genutzt hat man u.U. mal den Reifeninnendruck neu einstellen muß. Danach hat man dann den Eindruck so als ob wie wenn die volle Schubkarre noch etwas mehr verkraften könnte.
 

dasK

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Das schwerste, was ich den Rest meines Lebens mit mir rumtragen muss ist meine Schuld, meine Sünden... Aber das ist eine andere Geschichte.
Auf dem RR war es mir immer recht wichtig, ein möglichst leichtes bike zu haben. Als ich aufs MTB gewechselt bin, hat mich das Gemoser um "schwere" MTB schon etwas beunruhigt. Nach einem halben Jahr auf meinem ca. 16 kg Trailbike muss ich sagen, dass es mich persönlich kein bisschen schmerzt.
Ein leichterer LRS wird sicherlich mal verbaut werden (Thema rotierende Masse). Aber ansonsten komme ich damit sehr gut zurecht.
 
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Und meine Ehrfahrung hat ergeben daß man bei einer Schubkarre die man längere Zeit nicht genutzt hat man u.U. mal den Reifeninnendruck neu einstellen muß. Danach hat man dann den Eindruck so als ob wie wenn die volle Schubkarre noch etwas mehr verkraften könnte.
Wer sich da keine Unterstützung holt ist in der modernen Zeit noch nicht angekommen

Screenshot 2021-11-23 103107.jpg
 
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Ein leichtes Rad lässt sich nun mal einfacher auf einen Fahrradträger/in das Auto heben, als ein schweres Rad.

Spass beiseite. Ich denke die persönlichen Empfindungen sind einfach zu unterschiedlich, um eine zufriedenstelle Antwort zu bekommen. 8-)
 

McDreck

Cyclist for Justice
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Ich hab mal die Tabelle gemacht um darzustellen wie nichtig sich so das eine oder andere Kilogramm im Verhältnis zum fiktiven Fahrergewicht von 80kg ausdrückt, wenn man rein bei Zahlen bleibt.

MasseunterschiedFahrermasseDezimalbruch
1800,0125
2800,0250
3800,0375
4800,0500
5800,0625

Die physikalische Auswirkung der reinen Masse ist also eher gering. Wir schon angedeutet wurde, kommt es vielmehr darauf an, was da verbaut wurde, dass die höhere Masse bewirkt. Am deutlichsten merkt man wohl Reifen und deren Luftdruck am Pedal. Hier geht es auch mehr um die Konstruktion und weniger um die reine Masse, sprich schwerer Reifen können besser laufen als leichtere, wenn sie entsprechend gebaut sind.

Rotierende Masse ist gesamtenergetisch wenig relevant, da hier das Mehr an investierter Energie durch eben die Rotation gut gehalten wird. Prinzip Schwungscheibe.

Gefederte vs. ungefederte Masse merkt man wohl in erster Linie an der Dämpferperformance. Ich meine beim Bergauftreten ist das nicht so relevant.

Subjektiv kann das ganz anders aussehen bzw. sich anfühlen. Da spüren die Leute alles Mögliche...oder halt nicht.
 
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. Hier geht es auch mehr um die Konstruktion und weniger um die reine Masse, sprich schwerer Reifen können besser laufen als leichtere, wenn sie entsprechend gebaut sind.
Die schweren Reifen zu beschleunigen ist aber ein Unterschied. Stichwort Massenträgheit.

Rotierende Masse ist gesamtenergetisch wenig relevant, da hier das Mehr an investierter Energie durch eben die Rotation gut gehalten wird. Prinzip Schwungscheibe.
Du musst ja erstmal die Energie aufbringen die in deiner Schwungscheibe gehalten wird. Bei schweren Rädern musst du dementsprechend mehr Energie aufbringen. Die Trägheit eines Laufrades merkt man deutlich. Beim Bremsen und auch beim Beschleunigen.
 

McDreck

Cyclist for Justice
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Ja, aber dann ist die Energie drin und bleibt da bis man bremst. Wenn man also nicht ständig stark bremst und wieder beschleunigt, ist der Gesamtenergieaufwand ziemlich identisch dem bei leichteren Laufrädern.
 

sebhunter

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Ja, aber dann ist die Energie drin und bleibt da bis man bremst. Wenn man also nicht ständig stark bremst und wieder beschleunigt, ist der Gesamtenergieaufwand ziemlich identisch dem bei leichteren Laufrädern.
Energetisch alles korrekt. Ich bremse und beschleunige auf den Trails dauernd, da könnte das schon was ausmachen?
 

xxxT

Star(r)biker aka Biopack
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Also ich trage,die Räder öfter,sei es 2 Stockwerke in die Bude, irgendwelche Treppen,Brücken,Zäune oder sonstwas. letztens laufradsatz und reifen gewechselt am hardtail (knapp 700 gramm gebracht),das hat subjektiv ein schnelleres antreten gebracht und somit ein agileres fahrverhalten. Ist aber auch eher xc.
 
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