Madddas verrückte Welt auf zwei Rädern...

maddda

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In den letzten Jahren haben meine 24h Rennberichte sich immer großer beliebtheit erfreut und deshalb dachte ich ich Starte damit mal einen Fred zu allgemeinen belustigung:D

Tja nun war es mal wieder so weit….Für mich war das dritte mal Rad am Ring als Einzelfahrer auf der MTB Strecke angesagt. Das Rennen lag dieses Jahr glücklicherweise Ende Juli und nicht wie üblich im September.

Ein wettermäßiger Supergau, wie im letztem Jahr, der den Veranstalter zwang das Rennen zu unterbrechen, war also eher nicht zu erwarten. Hofften wir alle zumindest inständig…

Mein Vater hatte wieder mit seinen Kumpels ein Rennrad 8er Team bereitgestellt und so hatte ich genug Betreuer, die sich wirklich rührend um mich gekümmert haben. An dieser Stelle schonmal vielen Dank dafür!

Aber erstmal zurück zum Anfang…Gegen Freitag Mittag bin ich zusammen mit Vaddi in Richtung Ring aufgebrochen. Für die Nacht von Freitag auf Samstag hatte ich mir ein Zimmer in der Nähe vom Ring genommen. Also erstmal in Richtung Meggi´s Landgasthof gefahren. Dort schnell ausgepackt und dann zum Ring um meinen Kollegen vom Rennradachter aufbauen zu helfen. Bis auf ein paar Tropfen Regen spielte das Wetter immer noch richtig gut mit! Gut in der Eifel heißt das so gut wie gar nix, aber fürn Magen is dat schonmal beruhigend. Apropos Magen…nach dem Aufbauen wurde erstmal gegessen und ich regte mich dadrüber auf, dass ich so verpeilt sein konnte nur eine Protion Nudeln gekauft zu haben. Naja also noch nen Teller Haferflocken nachgeschaufelt. Eine Diät konnte ich nun wirklich nicht so kurz vor dem Rennen gebrauchen. Dann war es für mich an der Zeit wieder in Richtung Pension zu eiern.
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Im Prinizip begann jetzt das Rennen für mich, denn eigentlich ist so ein 24h Solorennen ein Triathlon aus: Schlafen vor dem Rennen, Essen und Radfahren. Und genau vor ersterem hatte ich etwas schiss. Hoffentlich konnte ich gut schlafen. Also gegen 10 Uhr ziemlich Müde ins Bett gelegt und erstmal versucht einzuschlafen. Ging natürlich nicht wirklich auf Anhieb. Verdammte Aufregung! Schließlich bin ich dann wahrscheinlich doch eingeschlafen…musste ja so sein, weil ich nämlich auf am anderen Morgen ausgeruht aufgewacht bin… Also noch gemütlich eine Runde im Bett gegammelt und ab zum Frühstück, wo die Besitzerin Meggi mir erstmal Rührei servierte (An dieser Stelle erstmal eine Empfehlung, wer am Ring ein Hotel sucht ist bei Meggi´s Landgasthof genau richtig!). Dann noch schnell mit ein paar Teilnehmerinnen beim Frühstück gequatscht und los gings in Richtung Ring.

Hier hieß es erstmal Räder fertig machen und genau…wieder Essen. Zwischendurch habe ich dann noch einige Bekannte begrüßt. Selbst ein Ordner hat mich vom letzten Jahr noch wiedererkannt!

Mittlerweile war es gut warm geworden und ich entschied mich wohl oder übel meine Kompressionstubes erstmal wegzulassen, weil es sonst einfach zu warm geworden wäre.

Am Start traf ich dann Felix, einen anderen Einzelstarter in der Herrenklasse und so quaschten wir erstmal bis es im 13:20 losging.
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Die erste Runde war etwas abgeändert. Es ging über den Grand Prix Kurs, um das Feld etwas zu entzerren und dann wurde auf die MTB- Strecke abgebogen.

Grob gesagt bogen wir Mountainbiker kurz vor der Einfahrt in die Grüne Hölle rechts ab. Dann ging es eine Forstraße runter, an der Verpflegungstelle vorbei, einen langen und relativ steilen Anstieg hoch zum Fuß der Nürburg.
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Dann einen Trail runter, wieder ein Stück Forstraße hoch, dann in einen zweiten Trail mit einigen Spitzkehren:
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Schließlich über einige Wiesen und Wirtschaftswege wieder Richtung Grand Prix Kurs. Dort bogen wir nach ca. einem Drittel wieder ab und fuhren durchs Fahrerlager und die Boxengasse. Mein Garmin zeigte für die Runde 8,95km und 170hm an. Gerade die vielen Höhenmeter sind bei diesem 24h Kurs eine echte Herausforderung!

Vorerst fuhr ich mit Felix ein paar Runden zusammen:
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Das Tempo war gut und ich war doch mit Rundenzeiten zwischen 30 und 32 Minuten deutlich schneller als letztes Jahr unterwegs. Vor allem hieß es jetzt nur nicht Überdrehen! Meine Flasche wurde jede Runde gewechselt, zum einen um immer etwas anderes zu Trinken zu haben, zum anderen war jede Flasche genau mit der Menge Flüssigkeit gefüllt die ich für eine Runde brauchte. So konnte ich immerhin etwas Gewicht sparen.
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Mittlerweile war ich alleine Unterwegs und es wurde verdammt warm…naja eher gesagt schwül. Das ist eigentlich so gar nicht mein Wetter. Ich teilte meinen Betreuern mit, die Flaschen etwas voller zu machen, denn die geplanten 250ml Flüssigkeit pro Runde reichten nicht mehr aus. Um mich etwas abkühlen zu können nahm ich dann noch eine zweite Flasche Wasser mit, womit ich mein Halstuch hin und wieder Nass machte. Das schaffte zumindest einen etwas kühlen Kopf. Trotzdem konnte ich immernoch ein relativ hohes Tempo fahren und insgesamt hatte ich ein gutes Gefühl.

Nach einiger Zeit traf ich Felix wieder und wir fuhren zusammen weiter. Dann folgte eine Schrecksekunde. Im ersten Trail fuhr Felix vor mir und plötzlich verstand eine unsichere Fahrerin Felix Kommando: „Links!“ falsch. Sie fuhr nach Links und Stürzte wohl währenddessen. Felix hatte kaum noch eine Chance und konnte nur noch einen Abhang runterfallen und landete ausgerechnet in einem Brennesselbusch. Ich konnte gerade so noch Bremsen und kam eine Hand Breit vor der Fahrerin zum stehen.

Nun befreite ich Felix erstmal von seinem Rad und er kletterte wieder auf die Strecke. Zum Glück war nicht wirklich etwas Ernstes passiert und wir konnten weiterfahren. Den Schrecken musste ich aber erstmal verdauen und mein Puls raste erstmal die nächste halbe Runde.

So langsam war es Zeit für die erste Pause (Die Zeiten hatte ich vorher auf einem Zeitplan notiert) und mein Vater rief mir zu, dass in der nächsten Runde reinkommen sollte. Jedoch fühlte ich mich so gut dass ich die Pause doch noch eine weitere Runde nach hinten verlegte.

Nach insgesamt 6:23 und 110km kam ich also das erste mal zurück ins Teamzelt und aß erstmal Nudeln, einen Obstsalat und Trank einen Kaffee. Das einzige was sich mittlerweile bemerkbar gemacht hatte waren meine Waden, die etwas zwickten. Zum Glück war es etwas kühler geworden und ich konnte meine Kompressionstubes anlegen um den ganzen Krempel etwas ruhig zu stellen:
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Nach ca. 7 Minuten Pause ging es dann wieder los. Ich fühlte mich wieder Frisch und die Waden machten auch keine Probleme mehr. Inzwischen wurde es immer dunkler und nach ca. 3 weiteren Runden wurde es Zeit das Licht anzubauen und ab ging es in die Nacht:
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Alle paar Stunden hielt ich dann an der Verpfegungstelle um ein paar Salzstangen und etwas Obst zu essen. Mittlerweile war die ganze Verpflegungsstellencrew mein persönlicher Fanclub geworden und die Unterstützung tat wirklich sehr gut! Inzwischen hatte ich auch Markus kennengelernt. Er fuhr für ein befreundetes Team im 2er, für die ich schon in Offenburg im 8er am Start war. So drehten wir hin und wieder gemeinsam unsere Runden und es tat wirklich gut mal zu quatschen, denn so musste man nicht die ganze Zeit ans Fahren denken. Schöne Grüße an dieser Stelle!

Die Atmosphäre war der Wahnsinn. Mittlerweile säumten hunderte Fackeln die Strecke und Teilweise kam man sich wie auf einer Landebahn vor! Ein irres Gefühl! So zwischen 1:00 und 2:00 Uhr war es dann Zeit für den nächsten Stopp.

Mein Ernährungsplan sah ein Powerbar Recoverydrink, etwas Obst, einen Kaffee und Haferflocken vor. Nun war es auch an der Zeit die Hose zu wechseln. Noch schnell die Sitzcreme aufgefrischt und weiter ging es. Inzwischen war es mitten in der Nacht und die Strecke war extrem leer geworden. Teilweise war kaum noch ein anderer Fahrer zu sehen und ich wartete auf die Halluzinationen, die ich letztes Jahr hatte. Da hatte mich zwischendurch ein Fahrer überholt, den es gar nicht gab und eine schwarze Gestalt stand wie der Reaper neben einer Wachsfackel. Das war zwar unheimlich, aber wenigstens wurde es nicht langweilig. Doch dieses Jahr passierte nichts. Gut es gab keinen Nebel und auch die Temperaturen waren so hoch, dass ich immernoch im kurzen kurzem Trikot fuhr.

Erstaunlicherweise verlief der Rest der Nacht ohne, dass noch etwas besonderes passierte und da es schon so früh Hell wurde konnte einer von meinen Betreuern schon gegen 6:00 Uhr mein Licht abklemmen. Nun wurde ich etwas Müde und zugegeben die Beine etwas schwer. Doch zur letzten geplanten Pause dauerte es noch etwas und es musste schließlich weitergehen…Jetzt war es aber an der Zeit nochmal an der Verpflegungsstation anzuhalten wo ich mit einem lauten: „Ja mmmmoin, du fährst ja noch!“ begrüßt wurde. Nachdem die Jungs sich erkundigt hatten, wie viel km ich bis jetzt geschafft hatte und ich „So ca. 270.“ zurückgab, waren sie sich einig, dass sie dann wohl nicht mehr stehen könnten...

„Da fehlt auch nicht mehr viel bei mir“ Antwortete ich und so war es auch. Meine Rundenzeiten dümpelten momentan bei Ca. 37 Minuten rum und es war endlich Zeit für die letzte große Pause!
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Es gab das gleiche zu Mampfen wie bei der zweiten Pause. Geschmeckt habe ich aber nicht mehr viel. Dass mein Vater die Milch in meinem Kaffee vergessen hatte merkte nicht ich, sondern er. Nochmal entschied ich mich dazu die Hose zu wechseln, da meine andere aus irgendwelchen Gründen die Sitzcreme aufzusaugen schien. Eine halbe Tube war mittlerweile aufgebraucht. Zugegeben nur noch halbwegs erholt ging es in die letzten 5 Rennstunden.

Das erste mal hatte ich mir meine Position durchgeben lassen. Ich lag auf Platz zwei in meiner Altersklasse. Zwar hatte ich letztes Jahr meine AK gewonnen, aber dieses Jahr war noch ein stärkerer Fahrer an den Start gegangen, den ich bis dahin noch nicht kannte. Mir wurde aber schon schnell klar, dass ich gegen ihn nichts auszusetzen hatte. Mein Hauptziel war mich selbst zu schlagen. Genauer gesagt, die Laufleistung aus dem Jahr 2012 (das Rennen im Jahr 2013 ließ wegen der Rennunterbrechung und einem nachher vom Veranstalter abgeänderten Kurs keinen Verlgeich zu).

Nun kämpfte ich um jeden Höhenmeter und zwischenzeitlich war es eine verdammte Quälerei. Aber 2-3 Stunden vor Schluss hatte ich mich selbst überholt und meinen bisherigen Rekord auf der Strecke von 35 Runden eingestellt. Der drittplatzierte schien etwas Probleme zu haben und mein Vorsprung vor Platz drei wuchs stetig an. Darüber war ich verdammt froh, denn einen Zweikampf Rad an Rad hätte ich kaum noch durchgestanden.
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Mein Fanclub an der Verpflegungstelle feuerte mich jede Runde an und aus dem Gesamten Fahrerlager gab es eine Irre Unterstützung. Einfach Wahnsinn und unbeschreiblich! Nur mein innerer Verwesungsgrad dämpfte die Euphorie doch etwas. Schließlich war die letzte Runde gekommen und irgendwie konnte ich noch, auf der suche nach Restmuskel im Laktat, letzte Kräfte mobilisieren um den letzten Anstieg standesgemäß hochzudrücken.

Damit ihr etwas vergleichen könnt seht ihr hier die Datenaufzeichnung von einer Runde um ca. 20:45 und der letzten:
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Im Ziel angekommen warteten meine Eltern und mein Vater musste mich erstmal etwas Stützen, denn kurzzeitig war es mit dem Gleichgewicht dann doch schwierig...

Nach der Siegerehrung ging es dann direkt ins Hotel. Der Weg zum Restaurant fiel mir zugegeben verdammt schwer, meine Eltern mussten öfter auf mich beim gehen über die Hotelflure warten, denn die Knie wollten anscheinend nicht mehr so richtig.
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Soo das wars dann auch schon wieder mit meinem kleinen Rennbericht für 2014. An dieser Stelle herzlichen Dank an meine Eltern, das 8er Rennradteam „Die Acht“ und einfach alle, die mich auf der Strecke und via Facebook so tatkräftig unterstützt haben! Ohne euch wäre das alles nie möglich gewesen!


PS: Dieses Jahr stehen die 24 Stunden von Wittenborn noch auf dem Plan. Schmerzrezeptoren leiden ja bekanntlich an Alzheimer…



Für die Statistikliebhaber unter euch gibt es hier noch das Rennen in Zahlen:

Daten (Musste etwas rekonstruieren, weil die Garmindaten vom ersten Stint verloren gegangen sind….)

-40 Runden

-358km

-6800hm

-131 HF-Schnitt

-Offizielle Rennzeit 23:31 (Kommt dadurch zu Stande, da die MTBler etwas später Starten und ab 12:45 Zieleinlauf ist.)

-Zeit für große Pausen ca. 10 Minuten (Pro Pause)

-40 Trinkflaschen á 250-300ml

-Eine halbe Tube Sitzcreme

-Essen krieg ich net mehr ganz auf die Reihe, was das alles war…


PPS: Falls ihr irgendwelche Fragen habt, ihr eventuell auch mal so ein Rennen angehen wollt, dann schreibt mich einfach an, entweder hier via PN oder unter: [email protected]

Helfe wirklich immer gerne weiter!
 
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deLang

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Welch ein toller Bericht mein Freund, auch ich habe die Runden mit dir in sehr guter Erinnerung :) Immer wieder gerne! Schade, dass der gute Photograph meinen Kopf nicht abgelichtet hat, dann hätten wir eine schöne Erinnerung. Alles Gute und immer schön die Kette RECHTS! LG Markus
 

Comfortbiker

Kette-Rechts-am besten DOPPELT
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Sehr ausführlicher Bericht :daumen:

Wo ich etwas schmunzeln musste......da hat mich ein Streckenposten wieder erkannt :) , ist ja auch nicht so schwer bei der Mähne und dem Halstuch. Da bist du weltweit einzigartig. :daumen:

So ein 24Stundenrennen könnte ich auch fahren, wenn ich solange sitzen könnte. Auf einem Liegerad müsste es gehen, denn liegen kann ich gut. :D
 

maddda

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Da wird's aber mit dem Liegerad schwer:lol:Rad am Ring Rennrad müsste mit Liegerad gehen:p

@Jens als er mich wiedererkannt hat, hatte ich aber noch normale Klamotten an oder zumindest keinen Helm auf:p
 
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SUPER Rennbericht bist sauber durchgefahren bin auch gefahren 4er hab dich am langen Schotteranstieg auf dein neues Rad angesprochen und dir bei der Siegerehrung zugejubelt waren dann auch noch dran 2ter AK MASTER3 Gesamt 20ter Also nochmal Respekt vor deiner Leistung
 
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Schöner Bericht, liest sich sehr gut. Danke dafür und Hut ab für das Durchhaltevermögen!
 
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Hallo Philipp,

schöner Bericht, gratuliert zum zeiten Platz habe ich ja schon, persönlich ;) Interessant hier im Forum über dein Thema zu stoßen, da wurde ich doch hellhörig:daumen:
Ich bin dieses Jahr das 4. Mal dabei gewesen und genau wie du, wollte ich meine Leistung aus 2012 überbieten (2013 musste ich in der Nacht aussteigen, Wetter und Dextro-Gels haben mich fertig gemacht). Auch wollte ich zum ersten Mal die Nacht durchfahren und nicht schlafen :D Bei den äußeren Bedingungen am Wochenende war das echt super, allerdings hat mich in der Nacht aufgrund der "gefühlten" Kälte ein Reizhusten geplagt, umso bemerkenswerter, dass du immer noch kurz gefahren bist :daumen:
Die letzten Stunden haben sich gefühlt sehr gezogen und nichts hatte mehr Geschmack, selbst Bananen wollten nicht mehr runter...war das bei dir ähnlich? Habe das bei mir das erste Mal festgestellt.
Ich bin gegen Ende mit vielen kleineren Pausen gefahren, 2-3 Runden auf dem Rad und dann 10-15Minuten ruhen, dafür die Runden etwas zügiger. Teilweise hätte ich am liebsten das Rad auf die Wiese gelegt und mich gleich daneben
Nach 2012 echt wieder super Wetter für die 24 Stunden, hoffentlich auch für 2015. Sieht man sich da am Ring? ;)
 

maddda

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Ach moiin!Da haste dich aber gesteigert! Krasse Leistung Respekt!
Für alle die es nicht wissen, der Herr da obenj ist der, gegen den ich nix auszusetzen hatte:D

Das mit dem Essen ging dieses Jahr bei mir komischerweise bis zum ende nur geschmeckt hab ich auch nix mehr^^ Das mit dem nix mehr Runterkriegen hatte ich am Ende von Rennen 2012....ka woran es gelegen hat...Letztes rätsel der Menschheit:lol:

2015 bin ich natürlich wieder dabei! Hoffen wir mal, dass das der veranstalter trotz Ringpleite und Investorenhickhack hinbekommt :(
 
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Danke :p War selbst überrascht von der Steigerung, zumal ich sehr mit mir selbst gekämpft habe :hüpf:
Essen runterspülen mit Flüssigkeit war letzte Option sonst hätte ich hinten raus nix mehr aufs Pedal gebracht
Nacht durchfahren war das vorrangige Ziel dieses Mal, diese Hürde sollte genommen werden. Aber dass ich mir die Latte fürs nächste dann mal selbst so hoch lege, nunja :D Hoffe auch, dass der Event bleibt, die Location und alles drumherum ist einfach super, und ich mag die Strecke, zwar sehr anstrengend mit den Höhenmetern, aber durch die Bergabstücke wurds mir irgendwie nie langweilig.:daumen:
 

maddda

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Ja dann will ich nächstes mal mindestens 50 Runden von dir sehen:D

Ja die Strecke ist mit Wittenborn und Chemnitz eine der geilsten 24 h strecken! Auf Duisburg hätte ich solo gar keinen Bock....
 
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Puuh, 50 wird knackig, und nach der Gesamtwertung zu urteilen dauert das noch paar Jahre bis man bei 24h Solo seinen Leistungszenit erreicht :D
Die 24er kenn ich noch nicht, bin damals 2012 in München Solo gestartet, an sich ne schöne Strecke, aber Pech mit Wetter und Rennabbruch am Sonntag in der Früh, da waren die vielen Wiesenstücke durchgeweicht und dem Veranstalter wurds zu gefährlich
 

Schwarzwa.biker

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Hi Maddda


Da hast einen sehr guten und interessanten Racebericht geschrieben!

Super Rennleistung !! :)

Darf ich fragen wieviel Km und (falls du sie auch mißt) Höhenmeter du von 1.1.14 bis Ende Juli 2014 insgesamt trainiert hast ? (egal ob RR oder MTB Kilometer und Höhenmeter :) )


Grüße und Thx :)
Schwarzwaldbiker



In den letzten Jahren haben meine 24h Rennberichte sich immer großer beliebtheit erfreut und deshalb dachte ich ich Starte damit mal einen Fred zu allgemeinen belustigung:D

Tja nun war es mal wieder so weit….Für mich war das dritte mal Rad am Ring als Einzelfahrer auf der MTB Strecke angesagt. Das Rennen lag dieses Jahr glücklicherweise Ende Juli und nicht wie üblich im September.
 

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Hi Maddda


Da hast einen sehr guten und interessanten Racebericht geschrieben!

Super Rennleistung !! :)

Darf ich fragen wieviel Km und (falls du sie auch mißt) Höhenmeter du von 1.1.14 bis Ende Juli 2014 insgesamt trainiert hast ? (egal ob RR oder MTB Kilometer und Höhenmeter :) )


Grüße und Thx :)
Schwarzwaldbiker

Danke dir:)Freut mich, dass der Bericht gefällt:daumen:

Au da muss ich mal zurückrechnen....
Also bis zum 24h Rennen vom Nürburgring ,ohne das Rennen selbst mitzurechnen, bin ich 6845,27km und 68840 Höhenmeter gefahren. Da ist dann Rennrad, MTB und Rolle drin (Eine Stunde Rolle ergibt mit meinem da angeschlossenen Garmin etwa die gleiche Distanz wie eine Stunde draussen aufm Radl)
 
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Schwarzwa.biker

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Danke dir:)Freut mich, dass der Bericht gefällt:daumen:

:)

Ich freue mich schon auf den nächsten. :)

Au da muss ich mal zurückrechnen....
Also bis zum 24h Rennen vom Nürburgring ,ohne das Rennen selbst mitzurechnen, bin ich 6845,27km und 68840 Höhenmeter gefahren. Da ist dann Rennrad, MTB und Rolle drin (Eine Stunde Rolle ergibt mit meinem da angeschlossenen Garmin etwa die gleiche Distanz wie eine Stunde draussen aufm Radl)

Das ist ordentlich viel. :)

Machst du im Winter eig. als auch Ausgleichssportarten wie z.B. Skiabfahrt oder Skilanglauf ? :)



Grüße :)
Schwarzwaldbiker
 

maddda

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Den nächsten gibbet dann nach dem 24h Rennen in Wittenborn, versprochen :daumen:

Im Winter bin ich dieses Jahr zwischendurch mal a bisserl gelaufen...habs dann aber schnell wieder sein gelassen:lol:, dass ist irgendwie nix für mich und da war mir das rad dann doch lieber:DHatte evtl auch damit zu tun, dass ich mir bei der ersten Laufeinheit letztes Jahr direkt die aussenbäder putt gemacht hab^^
Skifahren war ich bis jetzt einmal ne Woche...ist glaube ich jetzt 5-6Jahre her, hat mir auch richtig Spaß gemacht, aber irgendwie bin ich bis jez net mehr dazu gekommen...is ja auch verdammt teuer son Skiurlaub fürn armen Studenten:D

Anonsten mache ich noch Krafttraining, das ist gerade bei so langen Rennen wichtig. Rückenprobleme sind nämlich bei so langen Sachen einer der Hauptausfallgründe, da isses wichtig, dass die Rumpfmuskulatur gut stützt.

Viele Grüße!
 
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