Magura MT5 Rubbeln / Knacken (Video)

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Hallo!

Ich habe vermutlich ein Problem mit meiner MT5, die seit heute beim Bremsen stark rubbelt, bzw für mich hört es sich auch fast wie ein knacken an.

Das Geräusch habe ich auf Video aufgenommen. Vielleicht könnt ihr damit mehr anfangen.


Zum Hergang des ganzen:

Ich hab mir Anfang des Jahres ein Radon Cragger 8.0 gekauft, und bin das dann kurz nach Erhalt Probe gefahren.

Dann habe ich die Bremsen nach Herstellerangaben eingebremst (30x Vollbremsung von je 30kmh). Zu diesem Zeitpunkt hatte das Rad die Storm HC Scheiben und die schwarzen 9P Beläge drauf.

Nach den ersten Bremsungen fing jedoch vorne das Knacken an. Ich habe das Rad dann wieder eingeschickt und die haben dann die Speichen nachgezogen und neue Scheiben eingebaut.

Die Beläge wurden nicht getauscht. Die neuen Scheiben sind die Magura MDR-C in 203mm vorne und 180mm hinten.

Ich habe dann nach Reparatur des Bikes nur nochmal alles getestet und das Prozedere des Einbremsens wiederholt. Soweit war alles in Ordnung!

Heute konnte ich leider erst eine erste richtige Tour mit dem Rad machen. Und gegen Ende einer knapp 6km langen Abfahrt ging das wieder los... Ich habe dabei nie wirklich stark gebremst.

Wie würdet ihr das Problem auch anhand des Videos beurteilen? Ein anderes Forenmitglied war in einem anderen Thread von mir bereits der Meinung, dass es wohl nicht die Speichen sind. Und wenn man die Speichen rüttelt, dann wirken sie auch schon fest. Da bewegt sich jedenfalls nichts.

Ich danke euch schonmal.
 
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372 Seiten Expertenwissen auch deinem Thema. Warum einen neuen Thread eröffnen, wenn Du dort scheinbar schon aktiv warst?
 
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Klingt übel, nach irgendwas "mechanischen", falscher Einbau von ...... Sollte sich ein fähiger Mensch mal vor Ort ansehen. Oder etwa das Rad in den Autohalter gespannt? :D
 
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Klingt übel, nach irgendwas "mechanischen", falscher Einbau von ...... Sollte sich ein fähiger Mensch mal vor Ort ansehen. Oder etwa das Rad in den Autohalter gespannt? :D
Tatsächlich habe ich das Fahrrad auf einem Heckträger transportiert. Aber die Riemen für die Sicherung der Räder habe ich nicht festgeknallt.

Was ich einfach komisch finde ist, dass die Geräusche erst ganz am Ende der Tour entstanden sind, als ich schon lange wieder in der Ebene gefahren bin und auch keine ansatzweise starken Bremsungen gemacht hatte.

Von daher wüsste ich jetzt auch nicht, warum der Transport auf einem Träger hier relevant sein könnte. Wenn ich diese Riemen an den Rädern mit Gewalt festgezogen hätte, oder wenn sich das Problem wirklich direkt nach dem Transport gezeigt hätte, dann wäre das vielleicht eine andere Sache. Aber ich habe wirklich alles ganz normal befestigt. Sagen wir etwas strammer als handfest.
 
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372 Seiten Expertenwissen auch deinem Thema. Warum einen neuen Thread eröffnen, wenn Du dort scheinbar schon aktiv warst?
Sehr hilfreich.
Soll er nun 372 Seiten durcharbeiten und hoffen, dass sein Problem irgendwo auftaucht?
Außerdem hat er im von Dir erwähnten Thread nicht nachgefragt, wie kommst Du also darauf, dass er dort schon "aktiv" war? Er hat sein Problem in der Kaufberatung eingebracht und wurde dann hierher zu den "Bremsen-Experten" verwiesen.
Wenn man immer erst das komplette Forum durcharbeiten muss bevor man ein Thema eröffnen darf....
Es zwingt Dich keiner zu antworten.

Back to topic: Hast Du denn eine Erklärung/Lösung für ihn?
 

-Kiwi-

enjoy the woods!
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Ich werde heute erst nochmal versuchen den Sattel zu zentrieren.

Einfach die Bremse anziehen, Sattel lösen und dann wieder festschrauben ist doch der korrekte Weg, oder?
 
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Es ist nur vorne.

Ich habe jetzt nochmal den Sattel neu ausgerichtet... hat leider nichts gebracht.

Dann habe ich nochmal die Scheiben gereinigt und danach mit Wasser vorsichtig trocken gebremst.

Das Problem ist seitdem etwas besser geworden. Momentan bin ich auch wieder auf einer Tour und schreibe von unterwegs. Auf der Abfahrt werde ich das nochmal beobachten, aber auf jeden Fall extrem vorsichtig fahren.

Würde mich danach nochmal melden.
 
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Kurz vor Stillstand, wie im Video gezeigt, ist das normal, wenn die Beläge nicht richtigei gebremst wurden. Es bildet sich ein speckig aussehender Belag auf den Belägen. Das mit dem 30x Abbremsen, aber nicht bis zum Stillstand (!), sorgt nur für das erste Einschleifen der Reibpartner.
Jetzt ziehst Du die Beläge mit Schmirgelpapier (80er Körnung) ab, bis der speckige Belag entfernt ist. Danach bremst Du wieder ein, bis eine Wirkung spürbar ist und fährst dann eine Tour mit ner langen Abfahrt. Dabei "brennst" Du die Beläge aus in dem Du immer nur eine Bremse betätigst bis sie leicht quietscht. Mehrfach wiederholen! Danach ist Ruhe im Karton und Du hast einen" Anker" am Bike.

Achso, wenn die Bremse nicht schleift, lass sie so.
Das Verfahren, wie zuvor von einem anderen TE beschrieben, kann klappen oder aber auch einen ganzen Abend kosten.


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Also, die Tour zur Kampenwand hoch ist beendet. Das Geräusch ist nun auch hinten, aber nur minimal. Vorne hat sich nichts getan.

Es kann ja jetzt eigentlich nur noch das Problem von nicht zueinander passenden Scheiben und Belägen sein, oder?

Ich bringe das Rad dann morgen hier zu einem lokalen MTB Geschäft und werde denen das nochmal zeigen. Dann müssen da eben andere Scheiben und neue Beläge drauf.

Dann teile ich morgen nochmal das Ergebnis mit.
 

BBL

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Ich denke die Beläge waren nicht vollständig eingebremst und es haben sich durch die hitze punktuell verhärtete stellen gebildet. Das problem hatte ich auch bei der ZEE mit neuer Scheibe und neuen Belägen.

Meiner Erfahrung nach hilft nur austauschen der Beläge. Die scheibe würde ich lassen.
 
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Ich denke die Beläge waren nicht vollständig eingebremst und es haben sich durch die hitze punktuell verhärtete stellen gebildet. Das problem hatte ich auch bei der ZEE mit neuer Scheibe und neuen Belägen.

Meiner Erfahrung nach hilft nur austauschen der Beläge. Die scheibe würde ich lassen.
Ehrlich gesagt bin ich auch vollkommen irritiert von diesem "Einbremsen". Weil es gibt dazu hunderte Themen, hunderte Videos und gefühlt sagt jeder etwas anderes und teilweise wird dann die Methode des einen Videos in einem anderen Video als falsch deklariert und umgekehrt.

Daher habe ich das einfach so gemacht wie es in der Anleitung der MT5 steht. Und es war ja am Anfang auch alles tip top. Erst gegen Ende der ersten Tour die ich mit dem Bike gemacht habe, da traten die Probleme auf.
 
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Meinen Beitrag hast Du gelesen?

... und auch verstanden?
Mach das mal so.
Den Weg zum Händler kannst Du Dir sparen. Da bist Du 100 € ärmer und das Ganze geht von vorne los.

Kampenwand ist übrigens ne schöne Tour zum finalen einbremsen. :D :daumen:
 
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... und auch verstanden?
Mach das mal so.
Den Weg zum Händler kannst Du Dir sparen. Da bist Du 100 € ärmer und das Ganze geht von vorne los.

Kampenwand ist übrigens ne schöne Tour zum finalen einbremsen. :D :daumen:
Gelesen und verstanden ja. Ich weiß nicht ob ich hier so ganz grobes Schmirgelpapier habe, aber vielleicht etwas minimal feineres.

Die Sache ist ja trotzdem... es gibt einfach so viele verschiedene Meinungen zu diesem Thema. Und ich komme eigentlich aus dem Flachland... da kann ich meine Bremsen nicht an irgendeinem Hang einschleifen lassen.

Ehrlich gesagt nervt mich das komplette Thema auch enorm. Weil ich habe mir extra ein hochwertigeres Hardtail gekauft (Entschuldigung an alle "Elite Biker" für die alles unter 5000 Euro nur ein Puky Tretroller ist), weil ich es einfach nur auspacken und benutzen wollte. Wenn ich mir vorstelle diese Prozedur immer beim Belagwechsel zu wiederholen, dann finde ich das schon nicht sehr nutzerfreundlich. Es muss ja auch noch andere Möglichkeiten geben...

Aber egal, ich probiere das mit dem Abschleifen der Beläge morgen nochmal aus.

Einbremsen = Die Bremse leicht schleifen lassen, sodass sie heiß wird und der ganze Schrott aus den Belägen verdampft, richtig?

Also demzufolge wäre das Vorgehen wie in der Anleitung beschrieben ja falsch. Auch richtig?
 
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emzufolge wäre das Vorgehen wie in der Anleitung beschrieben ja falsch. Auch richtig?
Richtig, falsch! 🙈
Nicht bis zum Stillstand ist richtig.
Wenn du im Flachland wohnst, könntest du dich zum Heißbremsen (erst nach dem Einbremsen!!) mit einem Gurt vonnem Moppet ziehen lassen. Sonst wird das nichts bei der Bremse 🤷
 
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Einbremsen = Die Bremse leicht schleifen lassen, sodass sie heiß wird und der ga
Ja, aber nicht in der Ebene. Die Bremse muss dabei richtig gefordert werden. Und dabei nicht zu langsam fahren und immer nur 1 Bremse betätigen.
Beim Einbremsen nach Anleitung wird die Bremse nicht heiss genug.
Und ja, das Thema hast Du nach jedem Belagwechsel.
Beim Auto übrigens auch, aber dort wirken andere Kräfte und es geht schneller.
 
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Trotzdem verstehe ich noch nicht so ganz, wie dabei dieses Rattern entsteht.

Weil für mich persönlich wirkt es so, als würden die Kanten der Beläge in die Schlitze der Bremsscheibe knallen, und dabei entsteht dann dieses Rattern was ja eher schnell aufeinander folgenden harten Schlägen gleicht, oder eben sehr starken Vibrationen.

Die Schlitze in der Scheibe sind auch messerscharf von innen. Gehört das so?
 
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Für die Magura gibt es zwei verschiedene Belagformen. Vielleicht mal die andere probieren.


 

krokerleguane

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Hallo,

ich habe im MT7 Erfahrungsthread ja auch schon geschrieben.

Ich kann für mein Rad jedenfalls die Bremscheibe ausschließen... als Verursacher.

Gleichzeitig kann ich genau dieses Geräusch inzwischen jederzeit reproduzieren 😂

Egal ob Magura MDR-P Scheibe oder Brakestuff-Scheibe (die hat nur runde Löcher)

Mach ich Performance Beläge drauf rubbelts (wie beim Threadstarter) ... mach ich die grünen Sport Beläge drauf ist Ruhe. (hinten gurgelts nur etwas) ... vorne versetzt es noch herrlich die Gabel in Schwingungen (bei den Performance Belägen).... gerade eben nach der Tour nochmal getestet... weil ich es ja nie bleiben lassen kann... nun einige Wochen mit ruhigen Bremsen mit Sport Belägen gefahren... dacht ich mir kurz doch nochmal die P-Beläge reinmachen... und sofort ist die Rubbelei wieder da.

Ich finds für mich schade, denn mit den Performance Belägen hätt ich genau die WurfankerBremse, die ich gerne hätte. .... mit den Sportbelägen ist es zwar ausreichend... aber bei meinen 90kg nackig... würd ich mich über ein Minibisschen mehr echt freuen.

Grüße Berthold
 
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Ich hab das jetzt heute nochmal ausprobiert die Beläge abzuschleifen und neu heiß zu bremsen.

Das Gequietsche ist weg. Rubbeln tut es aber immernoch, wenn auch nicht ganz so stark und tendenziell weniger, wenn die Bremse richtig heiß ist. Weil dann spürt man nur noch ein ganz leichtes rubbeln.

Also, mir reicht's dann jetzt mit den Belägen. Ich hole mir jetzt die blauen "Comfort" Beläge und dann sollte es ja erledigt sein das Thema. Bei meinem Gewicht von 60 kg sollten die ja locker ausreichen.

Ich werde mich dann nochmal in ein paar Tagen melden.
 
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Sorry, aber ich hätte jetzt doch nochmal eine Frage bezüglich der unterschiedlichen Belagstypen, also die 2-Teiligen (z.B. 9.P / 9.C) gegen die 4-Teiligen (z.B. 8.P / 8.C) Beläge.

Zu dem Thema habe ich jetzt auch relativ viele Themen durchforstet, aber auch wieder viele unterschiedliche Meinungen gesehen.

Die einen sagen man sollte auf jeden Fall die Einzelbeläge nehmen, weil man so ein Verkanten der Beläge verhindert und somit Ruhe im Karton ist. Aber dann würde man sich auch die Vorteile einer 4-Kolben Bremse kaputt machen.

Die anderen sagen jedoch, dass man auf jeden Fall die Doppelbeläge nehmen sollte, weil man eben (wie gesagt) die Vorteile der 4-Kolben zerstört.

Ich persönlich habe damit jetzt keine Erfahrungen, aber der Ansatz mit den sich verkantenden Doppelbelägen ergibt für mich durchaus Sinn. Zumindest wenn sich ein Kolben mehr bewegt als der andere. Jedoch ist die Bremse praktisch neu, also kann das ja eigentlich nicht sein?

Habt ihr schon Erfahrungen mit den Belagstypen gemacht?

Es gibt ja auch noch diese Trickstuff Beläge, von denen ich bisher auch nur positives gelesen habe. Die sind zum Beispiel (für die MT5/MT7) aber immer 2-Teilig. Ich würde es sonst auch mit denen probieren, wenn die was taugen.
 
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