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Marathontaugliches All Mountain gesucht

schoeppi

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Hab ich auch gesehen und daher meinen Post geändert.
Es fühlt sich aber dennoch keineswegs so an, man hat überhaupt nicht das Gefühl von hinten zu treten.
Das kann ich nämlich auch absolut nicht leiden.
 

Florent29

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Hab ich auch gesehen und daher meinen Post geändert.
Es fühlt sich aber dennoch keineswegs so an, man hat überhaupt nicht das Gefühl von hinten zu treten.
Das kann ich nämlich auch absolut nicht leiden.
Das liegt daran, dass sie den - weil für starre Sattelstützen entworfenen und daher eh nicht so steilen - Rahmen des Scalpel genommen haben und da dann eine längere Gabel rein = flacherer Sitzwinkel.

Aber mit einer tiefen XC- oder in diesem Fall DC-Front und wenig FW am Heck ist das nicht weiter schlimm.

Blöd ist es, wenn man auf einem Enduro mit ohnehin hoher Front und viel SAG dann noch weit hinten sitzt. Haben wir hier aber nicht.
 
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Wenn Du wirklich mehr bergauf als bergab fahren willst, ist mit Verlaub jeder Tipp den ich bisher gelesen habe eher wertlos. Keine Ahnung, was SAG, Lenkwinkel und Co sind, geschweige denn "DC-Front". Deswegen kann ich dazu gar nix sagen, obwohl ich so ca. 8000km MTB im Jahr fahre.
Allerdings kann ich Dir durchaus sagen, dass auf jedem Marathon (8 Stück), den ich dieses Jahr gefahren bin kein einziges Fully vorne mit dabei war und auch niemals eins gebraucht wurde. Im Gegenteil, ich jedes Mitleid mit den Typen hatte, die ihr Fully durch die deutschen Mittelgebirgsrennen schleppen mussten. Auch auf anspruchsvolleren Rennen wie Sella Ronda, Wildbad oder Waldsee hätte ich mir nie ein Fully gewünscht und die Realität auf deutschen Marathons sieht ja dann zusätzlich so aus, dass z.B. Albstadt ein klassisches Profil/Niveau hat (30% Asphalt und sonst breite Forstwege). Und dazu brauchst Du noch nicht mal ne Federgabel.

Also falls Du Rennen - und jetzt nicht Swiss Epic oder dergleichen - fahren, und einen Vorteil durch Dein Rad haben willst, dann hol Dir ein Versender-Hardtail und gib die gesparten Euros für nen vernünftigen Trainingplan aus.
 
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Allerdings kann ich Dir durchaus sagen, dass auf jedem Marathon (8 Stück), den ich dieses Jahr gefahren bin kein einziges Fully vorne mit dabei war und auch niemals eins gebraucht wurde.

Also falls Du Rennen - und jetzt nicht Swiss Epic oder dergleichen - fahren, und einen Vorteil durch Dein Rad haben willst, dann hol Dir ein Versender-Hardtail und gib die gesparten Euros für nen vernünftigen Trainingplan aus.
Klingt plausibel. Aber wenn man nicht sicher ist ob einem Rennen überhaupt taugen ist das doch etwas hoch gepokert. Bei einem "Down Country" könnt ich doch noch immer "normale" Touren gut fahren wenn mir Rennen doch nicht gefallen.
 

schoeppi

Bergaufbremser
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Ein stückweit hat @daiaiai recht, nämlich damit, das man für die meisten Marathons tatsächlich kein Fully braucht.
Falsch liegt er aber damit wenn er sagt das du dir einen Vorteil durch ein Versender-HT verschafft.
Die Aussage ist irgendwo zwischen lustig und lächerlich.
Genauso wie sein Mitleid gegenüber denen die ihr Fully durch deutsche Mittelgebirgsrennen schleppen müssen.
 

Florent29

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Allerdings kann ich Dir durchaus sagen, dass auf jedem Marathon (8 Stück), den ich dieses Jahr gefahren bin kein einziges Fully vorne mit dabei war und auch niemals eins gebraucht wurde.
Auch auf anspruchsvolleren Rennen wie Sella Ronda, Wildbad oder Waldsee hätte ich mir nie ein Fully gewünscht und die Realität auf deutschen Marathons sieht ja dann zusätzlich so aus, dass z.B. Albstadt ein klassisches Profil/Niveau hat (30% Asphalt und sonst breite Forstwege).
Anspruchsvoll hinsichtlich Distanz und Höhenmeter, nicht hinsichtlich Fahrkönnen. Denn 30% Asphalt und sonmst Forstwege ist vielleicht Marathon, aber nicht MTB.

Und jetzt wisst ihr auch, warum ich diesen Waldautobahn-Quatsch nicht mitfahre.

@daiaiai Du fährst einfach die falschen Marathons. Hier im Pfälzer Wald hat seit Jahren kein HT mehr gewonnen.

Also falls Du Rennen - und jetzt nicht Swiss Epic oder dergleichen - fahren, und einen Vorteil durch Dein Rad haben willst, dann hol Dir ein Versender-Hardtail und gib die gesparten Euros für nen vernünftigen Trainingplan aus.
Oder man holt sich gleich ein gutes Rad und muss sich nicht nach 1,5 Jahren ein neues kaufen...
 
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Ihr habt schon in gewisser Weise recht. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Diskussionen um Lenkwinkel, SAG und Co an 95% der "MTB"-Fahrer vorbei geht. Denn die fahren auf Forstwegen den Berg hoch und mal auf 200 Meter langen S1-Trails in Ihren nicht vorhandenen Bergen den Berg runter. Und das - da geb ich Euch recht - kann ich mit nem Enduro, nem DownCross Fully, nem Hardtail vom Versender, mit meinem 90er Jahre Hardtail, mit nem Gravel-Bike oder mit nem Cyclocross Bike fahren. Es spielt schlichtweg kaum eine Rolle.

Deswegen meine Meinung: Wenn Du - also der Leser bzw. Threaderöffner - mehr als 3mal/Jahr in die Alpen fährst ODER (erneute Zustimmung mit Florent29) in der Pfalz, tief im Schwarzwald oder in den ostdeutschen Mittelgebirgen wohnst, dann haben alle anderen Schreiber recht und Du kannst deren Diskussion folgen. Mit nem ausgewogenen Fully idealerweise mit Lockout fährst Du da bestimmt am besten.
ABER für alle Anderen gilt das eben nicht. Dann hast Du mit einem wie oben beschriebenen Fully schlichtweg für mehr Geld ein schlechteres Fahrerlebnis mit viel mehr Serviceaufwand. Und für Rennen gilt das mal doppelt. Stichwort Pfälzer Rennen: Bin z.B. Neustadt mit meinem Hardtail easy gefahren und hab auch da wenige Fullys vor mir gesehen.


Anspruchsvoll hinsichtlich Distanz und Höhenmeter, nicht hinsichtlich Fahrkönnen. Denn 30% Asphalt und sonmst Forstwege ist vielleicht Marathon, aber nicht MTB.
Das hab ich falsch geschrieben: ICH fahre durchaus Marathons mit so viel Trailanteil wie möglich (eben Sella Ronda, Waldsee und z.B. Neustadt) und einigermassen in meiner Nähe. Aber das Gros der Marathons findet nun mal analog zu Albstadt statt. Mit 5000 Teilnehmern auf nem Kurs den ich mit meinem Rennrad fahren könnte. Und warum ist's da lächerlich, Mitleid mit den Touren-Fully (ich kenne den modernen Begriff nicht) Fahrern zu haben? Die haben DORT (!) ganz effektiv einen massiven Nachteil gegenüber jedem Hardtail.

Um's auf den Punkt zu bringen: Der Marathon in Albstadt hat 5000 Teilnehmer mit einem Profil wie oben beschrieben (Asphalt und Co). Neustadt hat wie viele Teilnehmer? 400? Offensichtlich ist diese Diskussion eine Nischendiskussion. Was nciht bedeutet, dass Ihr Unrecht habt, aber es trifft einfach nur auf einen extrem geringen Prozentsatz der Fahrer zu. Und wenn der TO schreibt "mehr bergauf" dann ist die Chance verdammt hoch, dass er zu den restlichen 95% gehört.
 

Florent29

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In Neustadt war dieses Jahr das komplette Bulls Team auf Fullies unterwegs.
Schau: Ich wäre da auch mit nem Fully wie die gefahren, aber ich bin wie 99.9% der anderen Fahrer eben kein Vollprofi wie Platt und Schneller und kriege das nicht bezahlt. 1. sprach ich von Nicht-Lizenzfahrern und 2. spielen bei gesponserten Fahrern ja auch noch ganz andere Faktoren mit rein: Mitgereistes Mechanikerteam, Bezahltes Fully und Hardtail auf einem Niveau, Interesse des Sponsors....

Ich kann Dir garantieren, dass jeder nicht gesponserte Fahrer auf nem Marathon, der vorne gelandet ist und nicht Zehntausende von Euros für seine Räder ausgeben will/kann ein Hardtail hat.
 
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Jep, kurz.

Hab grade auch bei Sportograf - weil michs selbst interessiert - das Fully-Hardtail-VErhältnis der Top10 in der Mitteldistanz von Neustadt"ausgewertet": (Mitteldistanz wird da am ehrlichsten sein, wegen weniger gesponserten und längere anspruchsvollere Strecke, was Fullys entgegen kommt)

6 zu 4 für Hardtail. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die ersten 3 Fullys waren.
 

schoeppi

Bergaufbremser
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6 zu 4 für Hardtail. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die ersten 3 Fullys waren.
Aha! :D

Wir brauchen deswegen aber keinen Krach kriegen hier.
Ich formuliere es mal anders.
Wer als Hobby-Fahrer, also ohne Sponsoring, Team, Lizenz, however Rennen fährt, der tut das eh nur aus Spass.
Was wiederum bedeutet das es um nix geht.
Bei Marathons wird gemeinsam gewertet und damit sind die Chancen der reinen Hobbyfahrer auf ernsthafte Platzierungen ohnehin bei
0%.
Also, wer mehr Spass mit dem Fully hat, why not?
Ich kann dir versichern, so schlimm ist das nicht, musst kein Mitleid haben. :D
Mein Junior ist die Saison 4 Marathons gefahren, bei den ersten beiden hatte er noch die Auswahl ob Fully oder HT.
Er hat sich einmal so und einmal so entschieden.
Und war hinterher der Meinung das es jeweils die richtige Entscheidung war.
Die anderen beiden musste er zwangsweise auf nem AM-Fully fahren, hat ihn auch nicht umgebracht.
 

schoeppi

Bergaufbremser
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Der gilt ja als richtig geiler Marathon.
Muss ich auch mal hin.
Top-Ten für den Annern sollte drin sein, ggf. auch ein AK-Podium, trotz merkwürdiger Einteilung.
Wenns nächstes Jahr terminlich passt machen wir das mal.
Falls du auch wieder vor Ort bist sehen wir uns auch mal persönlich. :daumen:
 
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Entspricht dieses Bike meinen Anforderungen (Down Country bzw Marathon Fully)?
BMC Agonist 02 One

Aus den Geometriedaten kann ichs nicht rauslesen und eine aktuelle Beschreibung hab ich nicht gefunden.
110mm Federweg lässt mich darauf schließen.
Was meint ihr?
 

garbel

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Die Geometrietabelle bei XXL stimmt nicht. Das ist eher eine von nem Rennrad. Guck lieber auf der BMC-Seite nach.
 
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Die Geometrietabelle bei XXL stimmt nicht. Das ist eher eine von nem Rennrad. Guck lieber auf der BMC-Seite nach.
Die richtige Tabelle fürs Agonist 02 one hab ich gefunden, ich weiß aber generell nicht welche Geometriedaten dem eines Down Country entsprechen.
Deswegen die Frage ob das Rad in Richtung Down Country geht.

Hat vielleicht jemand Erfahrungen damit? 110mm hören recht wenig an um auch bergab Spaß zu haben.
Artikel zu dem Rad find ich nur von 2017.
 

garbel

Einer von den Gelben
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Alles nur Marketinggewäsch, die ganzen Kategorien. Da hilt nur Probefahren Probefahren Probefahren.
 

Florent29

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Kannst du zu diesem Rad bzw der Marke was sagen? Sind die Komponenten gut?
Das Agonist ist als XC-Bike mit ein paar Reserven gedacht. das kann man durchaus mit Down Country Bike übersetzen, auch wenn es (wie alle BMC Bikes) eher auf Performance denn Verspieltheit getrimmt ist.

BMC ist eine Schweizer Premiummarke. Sehr sehr sehr gute Rahmen. Habe selber eins, wenn auch kein Agonist.

Die Komponenten gehen vollkommen in Ordnung. Da sehe ich keine echte Schwachstelle. Klar, bei dem Rahmen für den Preis kann man bei den Anbauteilen kein Bling Bling erwarten.

Und ja, die Vittoria sind gut. Werden auch im XC Weltcup gefahren.
 
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