Maxxis HighRoller/Minion R vs. Schwalbe Fat Albert (2009)

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Hallo alle zusammen,

bin neu hier und habe mich die letzten zwei Tage durch das Forum gewühlt. Leider habe ich nicht auf alle meine Fragen eine Antwort gefunden.

Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Satz Mäntel. Im Moment fahre ich das Nerve XC4 von 2004 mit Conti Explorer ProTection (26x2.1).

Wollte mir jetzt breitere zulegen und hatte den Fat Albert 2009 vorne und hinten (2.25) im Auge.

Nun wurde mir aber von dieser Kombi abgeraten.


Die Alternative nun: Maxxis HighRoller vorne und Minion R hinten.

Bisher hatte ich immer nur die Zoll Angaben berücksichtigt bis mir aufgefallen ist dass laut ETRTO die Reifen folgende Unterschiede in der Breite haben:


  • Conti Explorer ProTection (2.1) = 54-55926

  • Fat Albert (2.25) = 57-559



Kann das sein das ein 2.35 Zöller 2 mm schmäler ist wie ein 2.1 ???
Bzw. ein 2.5 er Maxxis nur 1 mm breiter wie ein Conti 2.1 ???

Und wenn ja wäre ja eigentlich zumindest bei den Maxxis Reifen auch die 2.5 er Variante 55-559 (abgesehen vom Gewicht) durchaus sinnvoller, diese wären ja dann immernoch 2 mm schmäler wie ein Fat Albert.

Wäre um jede Erfahrung bezüglich der beiden Kombis (Vorteile/Nachteile) und wo man diese günstig bekommt dankbar.

Einsatzgebiet wäre unter anderem Wald (Wurzeln), Singletrails, felsige Strecken (nass, trocken), matschige Passagen, Berg auf und ab eben....

Danke schon mal für eure Anregungen.

Gruß mck.
 
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Jeder der genannten Reifen bietet wohl einiges mehr Traktion als dein Conti Explorer.

Habe den Verkleich von Conti Vertical Pro 2.3 und Maxxis Minion 2.35 XC-Karkasse.
Vertical und Minion sehen neben dem FA schon recht schmal aus. Kann da jetzt nur vom alten FA reden.
Fahre im Moment die Kombi Maxxis Minion Front vorne und hinten wenns halbwegs trocken ist. Bei richtig schlamm setzt der sich aber zu stark zu. Dann wird auf 2.4er Advantage gewechselt. Beide Kombis sind in meinen Augen besser als FA.

Egal, drehe es und wende es wie du willst. DU musst mit den Reifen zurecht kommen. Wenns bei dir nicht allzu matschig ist würde ich dir zu Minion Front vorne und hinten raten. Rollt relativ gut und hat ausreichend Reserven.
Und um Welten mehr Traktion haben alle der von dir genannten auf jeden Fall mehr als ein Explorer.
 

sipaq

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Zu den Maxxis-Reifen. Die bauen alle deutlich schmaler als die Schwalbe-Reifen, die ETRTO-Angaben zeigen das auch. Wenn Du einen Maxxis-Reifen fahren willst, der ungefähr so breit ist wie ein 2.25er Fat Albert, dann musst Du die 2,5er Versionen fahren.

Das bedeutet konkret erstmal deutlich mehr Gewicht am Bike als bei der Fat Albert Kombi (Maxxis 1745g vs. Schwalbe 1300g - jeweils D60/60aMP Mischung bei Maxxis vs. Evolution SnakeSkin Reihe bei Schwalbe).

Beim Rollwiderstand auf Asphalt (aber auch im Gelände) ist die Maxxis-Kombo den Schwalbe-Reifen auch deutlich unterlegen. In Sachen Pannenschutz würde ich beide als gleichwertig einstufen.

Das einzige Gebiet wo die Maxxis-Reifen z.T. deutlich besser sind ist der Grip.

Allerdings ist auch hier der Schwalbe Fat Albert Deinen jetzigen Conti Explorer Schlappen deutlich überlegen. Und wenn Du jetzt 4-5 Jahre mit den (im Vergleich) dünnen Conti-Teilen unterwegs warst, wage ich es zu bezweifeln, dass Du den Grip-Unterschied zwischen den Schwalbe- und den Maxxis-Reifen überhaupt bemerkst.

Den Gewichts- und den Rollwiderstandsunterschied wirst Du aber in Kombination auf jeden Fall bemerken. Preislich nehmen sich beide Reifen wenig, beim Fat Albert hast Du aber die Option, die deutlich günstigere Performance-Variante (anstatt der Evolution-Variante) zu kaufen. Die kosten deutlich weniger (online ca. 20€ pro Mantel anstatt 35€ wie bei der Evolution-Variante und den Maxxis-Reifen) und halten länger, rollen aber nicht ganz so leicht und wiegen pro Mantel 20g mehr.

Lange Rede kurzer Sinn: Nimm die Schwalbe Fat Albert Front+Rear Kombination in der Performance-Variante. Damit machst Du nix falsch.
 
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Ich schließe mich meinem Vorredner an. Alles soweit korrekt! Natürlich kannst Du mit dem nötigen Kleingeld auch die Evo-Variante wählen, das Mehr an Grip vor allem auf nassen, glatten Flächen (Wurzeln, Asphalt etc) ist wohl wahrnehmbar. Zumindest für vorne eine Alternative! Der Highroller läuft im Gelände relativ leicht, nach meinem Gefühl nicht schwerer als der Albert. Auf der Straße rollt er aber spürbar schwerer! Darum fahre ich ihn nur vorne, wo der Rollwiderstand ohnehin geringer ist. Sein Verschleiß soll zudem hinten enorm sein, während der Albert langlebig ist. Die Gelände-Performance ist in jeder Hinsicht vorne deutlich besser! Hab mir gerade auch einen Fat Albert für hinten angeschafft, hab ihn schon öfter mal probegefahren, es gibt keinen besseren Allrounder. Aber er ist eben kein reiner Geländereifen.

Der Minion ist für den Normaltourenfahrer eher selten sinnvoll. Seine Seitenführung ist zwar mördermäßig, aber der Rollwiderstand im Gelände höher als bei Highroller und Albert. Zudem mag er nassen Lehm und Ton nicht, dann ist Skilaufen angesagt. Die Selbstreinigung von Albert und Highroller ist hier besser. Mit Sand und Erde kommt der Minion aber auch als Matsch klar.
 

bernd e

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Die Maxxis Ardent und Advantage bauen für Maxxis-Verhältnisse breit und hoch (zumindest beim 2,4er). Ich bin jetzt ne Zeit lang den FA 2,35 (also den Alten) vorne und den 2,4er NN hinten gefahren. Vom Grip nicht schlecht mit schwächen auf nassen Wurzeln bzw. in der Pannensicherheit beim NN überhaupt.

Meine neue Kombi ist Advantage vorne und Ardent hinten in je 2,4. Bisher habe ich gute Erfahrungen mit den Reifen gesammelt, aber für eine schlüssige Aussage fehlen noch km.

Und überhaut: richtig schlechte Reifen gibt es nicht, der eine kann was besser als der andere und umgekehrt. Das ist auch viel Glaubensfrage und in den Tests der Bravos wieder was anderes ;)
 

weemanth

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hy....

kann dir nur mal von dem älteren fat albert 2.35 berichten:
bin den etwa ein jahr gefahren bis ich mich für einen highroller 2.5 st entschieden habe (nur am vorderrad) und ich muss sagen in sahcen grip ist es ein unterschied wie tag und nacht....wo der schwalbe schon lang abfliegt hält der maxxis noch perfekt die spur....

also wenn du eher mal bissel schneller fährst würde ich zu nem maxxis greifen...

mfg
 
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Die Maxxis Ardent und Advantage bauen für Maxxis-Verhältnisse breit und hoch (zumindest beim 2,4er). Ich bin jetzt ne Zeit lang den FA 2,35 (also den Alten) vorne und den 2,4er NN hinten gefahren. Vom Grip nicht schlecht mit schwächen auf nassen Wurzeln bzw. in der Pannensicherheit beim NN überhaupt.

Meine neue Kombi ist Advantage vorne und Ardent hinten in je 2,4. Bisher habe ich gute Erfahrungen mit den Reifen gesammelt, aber für eine schlüssige Aussage fehlen noch km.

Ich bin die Kombi auch gefahren (Advantage vorne Ardent hinten jeweils 2.4" Falt). Die Kombi rollt besser als 2.5er Minon F/R falt, die ich letzten Sommer gefahren bin. Volumenmässig bieten 2.4er Advantage/Ardent mehr als 2.5er Minons. Aber auf einen Nerve XC wäre das eine Nummer zu gross. Wenn Du schon Fat Albert 2.25er nehmen willst, dann kannst Du auch 2.25er Advantage vorne und Ardent hinten nehmen.

Ich fahre hinten zur Zeit 2.4er NN, allerdings nur wegen dem Gewicht, nicht weil ich von Ardent entäuscht wäre. Der Ardent läuft ruhiger als der NN und die Bremsscheiben haben nie geklngelt, im Gegensatz zum NN. Vorne möchte ich nicht vom 2.4er Advantage lassen, dafür bietet er einfach den besseren Bremsgrip und mehr Seitenhalt als der NN. Irgendwo hat ein Gewichtstuning ein Ende. Schliesslich fahre ich ein Enduro und fahre bergab nicht mit angezogener Handbremse. Ich möchte so schnell als möglich Singletrails runterbügeln und noch reserven haben.

Wenn es monstergripp haben soll, dann kann ich Dir die Kombi 2.25" Advantage/Ardent (falt) empfehlen. Wenn es leichter sein soll: 2.25" Advantage/Nobby Nic (falt). Ein Kompromiss in Sachen Gewicht und Gripp dann vielleicht noch 2.25er Fat Albert (F/R)
 
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... aus diesem Grund fahre ich vorne einen ausgewogenen 2.4er Advantage falt (mit 830g anstatt Maxxis spezifizierten 750g) und hinten 2.4er NN mit 670g. Gripp ist eben doch nicht mehr alles, sondern auch Gewicht. Aber hinten ist es mir nicht mehr so wichtig.
 

Masberg

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werde mit meiner advantage / ardent Kombi nicht glücklich. Macht nichts richtig schlecht (trocken und hart im wald) aber auch nichts wirklich gut (leicht feuchte böden und schotter). Als überzeugter Swampthingfahrer im Winter war der Sprung ins Maxxislager auch für den Sommer beschlossen. Meine alte Albert / Smart Sam Kombi ist mMn besser; zumindest nicht schlechter. Werde wohl doch wieder wechseln, da ich die advantage/ardent kombi nicht kalkulieren kann.
 
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Masberg

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Na ja Grenzbereich. Ich fahre selten im Grenzbereich... Wäre schon zufrieden wenn beim flowigen Trail die Reifen auch Traktion haben wenn es vom Boden her mal schottriger oder weicher wird (was im Frühjahr ja vorkommen kann; und ich meine keine Schlammkuhle). Fahre vorne 2.4er Advantage und hinten den Ardent 2.25. Reifendruckexperiemente zwischen 1,5 und 2 bar. Ich stelle fest, dass der Advantage sowohl bei losem Kies/Schotter als auch bei leicht weichen Verhältnissen schnell beginnt seinen eigenen Weg zu suchen und ich mich unsicher fühle. Der Ardent hinten ist möglicherweise was zum driften, wer es mag... Bergab jedenfalls keine Hilfe beim Bremsen (ich meine da wo's steiler ist und drauf ankommt) und bergauf Griptechnisch okay aber auch keine Offenbarung.

Ich bin jedenfalls langsamer und gehe mit dieser Kombi nicht so in die Kurven wie mit meiner Winterkombi Swampthing/Albert. Und da kann was nicht stimmen!
 
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Erst mal danke für die vielen Antworten und Anregungen!

Hab mir nun doch die Fat Albert F/R 2.25 (Version 2009 Performance) geholt.
Entscheidungsgrundlage war sowohl der Preis als auch die Tatsache dass ich doch manchmal ein paar km auf der Strasse zurücklegen muss bevor ich in freier Wildbahn bin und mir somit der Rollwiderstand der Maxxis` evtl. doch zu groß gewesen wäre.

Jetzt kann ich nur sagen: Ja ihr hattet Recht! In Sachen Grip sind da Welten zwischen Coni Explorer Pro und Fat Albert.

Ich bin total begeistert mit wieviel MEHR Sicherheit man unterwegs ist...

Nach 4 Touren (ca. 200km) mein Fazit: Der Reifen ist Spitze. Rollwiderstand auf der Strasse ist absolut akzeptabel, super auf Schotter und Standartpassagen.
Bei Singletrails mit nassen, leicht matschigen, felsigen und Wurzel- Passagen ebenfalls klasse. Zum Thema Durchschlag kann ich bisher nicht viel sagen nach dieser Distanz. Ich hatte bisher keine!

Zu den genannten Maxxis-Modellen kann ich jetzt leider keinen Vergleich ziehen, aber ich kann den Albert jedem empfehlen der einen sehr guten Allrounder sucht.

mfg
 
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Ich bin total begeistert mit wieviel MEHR Sicherheit man unterwegs ist...

Genauso habe ich die Fat Alberts auch erlebt. Solange man keine Rennen fährt, braucht man doch keine super leicht laufenden Reifen mit eben weniger Traktion. Trotzdem bin ich positiv überrascht, wie leicht der FA rollt - da hätte ich wirklich schlimmeres erwartet.
 

Masberg

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Mittlerweile glaube ich meine Allround rundumsorglos Kombi gefunden zu haben denn es macht wieder Spaß sich in die Kurve zu legen und ich fühle mich sowohl auf feuchten leicht matschigen wie auch auf staubtrockenen schottrigen Untergründen wieder sicher:

Maxxis Highroller 2.35 (60er Mischung) vorn / Schwalbe Fat Albert Performance 2.25 hinten.

Da mich der Markenmix nicht stört ist die "versus" Frage dieses Freds mit UND zu beantworten!
 

JekyllandHyde

WOODMAN'S CURSE
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Lt. Schwalbe Homepage ist der NOBBY NIC schneller als der FAT ALBERT - hat da jemand zufällig nen direkten Vergleich?

Hab gegenwärtig nen Nobby Nic und fahr grad überwiegen Schotter und Straße - da schrubts den schon runter. Will aber dann wenn ich ins Gelände gehe auf jeden Fall den maximalen Grip haben.

Kann mir jemand helfen, der Erfahrung mit beiden gemacht hat?
 
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Lt. Schwalbe Homepage ist der NOBBY NIC schneller als der FAT ALBERT - hat da jemand zufällig nen direkten Vergleich?

Hab gegenwärtig nen Nobby Nic und fahr grad überwiegen Schotter und Straße - da schrubts den schon runter. Will aber dann wenn ich ins Gelände gehe auf jeden Fall den maximalen Grip haben.

Kann mir jemand helfen, der Erfahrung mit beiden gemacht hat?

Der Nobby Nic hat wenn ich mich richtig erinnere im Normtest auf Asphalt um die 29 Watt Rollwiderstand, der Fat Albert Performance um die 32. Das Verhältnis dürfte auf Schotter ähnlich sein. Zehn Prozent sind nicht zu vernachlässigen. Dazu ist der Albert schwerer. Dafür ist er pannensicherer, hat er mehr Grip in alle Richtungen, und das auch noch kontrollierbarer. Besonders für vorne halte ich den Albert für den Nichtrennfahrer für die bessere Wahl.
 
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Wenn Geld keine Rolle spielt, würde ich zumindest für vorne die Evo-Version wählen. Sie hält zwar kürzer, hat aber gerade auf glatten, rutschigen Flächen (Wurzeln, nasser Asphalt etc) mehr Grip und dabei sogar etwas weniger Rollwiderstand. Für hinten würde ich in Hinsicht auf die Langlebigkeit die Performance-Version wählen. Ob DD ist eine Frage des Einsatzgebiets. Auch die normale Version ist schon ordentlich pannensicher.
 
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Der Nobby Nic hat wenn ich mich richtig erinnere im Normtest auf Asphalt um die 29 Watt Rollwiderstand, der Fat Albert Performance um die 32. Das Verhältnis dürfte auf Schotter ähnlich sein. Zehn Prozent sind nicht zu vernachlässigen.
Sind eher schon zu vernachlässigen! Weil der Rollwiderstand nur den kleineren Teil ausmacht. Wenn Du normal dahinrollst, brauchst Du schon von Luftwiderstand und Hebekraft (minimale Steigung) das drei bis vierfache, auf ner ordentlichen Steigung das acht bis zehnfache an Leistung. Dann sinds je nach Betrachtungsweise noch ein bis vier Prozent, naja. Wirklich bringen tun was gravierend andere Reifen, mitm Rennrad läßt es sich in der Tat viel leichter dahinrollen wegen dem geringeren Rollwiderstand...

ciao Christian
 
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Sind eher schon zu vernachlässigen! Weil der Rollwiderstand nur den kleineren Teil ausmacht. Wenn Du normal dahinrollst, brauchst Du schon von Luftwiderstand und Hebekraft (minimale Steigung) das drei bis vierfache, auf ner ordentlichen Steigung das acht bis zehnfache an Leistung. Dann sinds je nach Betrachtungsweise noch ein bis vier Prozent, naja. Wirklich bringen tun was gravierend andere Reifen, mitm Rennrad läßt es sich in der Tat viel leichter dahinrollen wegen dem geringeren Rollwiderstand...

ciao Christian

Man sagt, daß bei 20 km/h auf Asphalt der Rollwiderstand in etwa die Hälfte ausmacht. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber angenommen das ist so, dann würden 5 % genau ein Stundenkilometer sein. Im Gelände ist der Rollwiderstand erheblich höher, spielt also auch eine größere Rolle. Ob das zu vernachlässigen ist oder nicht, darüber kann man streiten.
 
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Das mit dem Rollwiederstand hängt wohl auch extrem von der Reifenklasse ab.
Unter den leichten CC-Reifen merke ich keine soo gewaltigen Unterschiede (Semislicks mal außen vor). Vor allem nicht am Vorderrad.
Da hat z.b. die Tagesform mehr Einfluss. Deshalb überlasse ich das Rollwiederstands-Feilschen den CC-Racern denen es um die Sekunden geht.

Sobald es aber um stabilere, griffigere Trail und Freeride Reifen geht sind die Unterschiede gigantisch. Und weiche Gummimischungen treiben das ganze noch an die Spitze.
Fahre im Sommer Minion F 60a an der front und im winter Muddy Mary GG. Mit der weichen Mischung muss ich auf leicht abfallenden Trails kräftig treten um überhaupt vorwärts zu kommen. Mit dem härteren Minion reicht es die Bremse loszulassen. Auch im Uphill merke ich den Unterschied an den Gängen die ich fahren kann.
 
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Es hängt auch davon ab, wo! Der Highroller 60a läuft auf Asphalt relativ schwer (viel Auflagefläche, griffige Mischung), abseits davon aufgrund seines ausgeprägt keilförmigen Profils aber relativ leicht, ich denke nicht schwerer als ein Fat Albert.
Zudem liegt hinten das meiste Gewicht und die Antriebskraft. Dafür braucht man dort weniger Seitenführung und Bremsgrip als vorne. Wenn man also nicht die Traktion bergauf braucht, kann man hinten was leichter laufendes nehmen.

Minion und Advantage laufen auch im Gelände nicht wirklich leicht, würde ich also nur wählen, wenn man ihre Vorzüge tatsächlich braucht.
 

Vaderchen

ITS Motor
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Ich hatte vor kurzer Zeit vom NN auf Minion gewechselt und bin zufrieden. Er lässt sich zwar schwerer treten im Vergleich, aber dafür ist das unsichere Gefühl im Gelände mit losem Boden o.ä. endlich weg.
Auch wenn mein Remedy als AM Bike gilt, schreit es mit den Minions immer nach schönen Abfahrten. :D und geht anschließend gut wieder bergauf.
Für mich wiegt daher die gefühlte Sicherheit und der Grip bergab das etwas schwerere bergauftrampeln absolut auf. :)
 
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