Merseburg und Umgebung

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Halle / Saale
Donnerstag hätte ja fast gepasst, muss in Naumburg EINEN Termin erledigen (14:00 Uhr max. eine Stunde), da will ich auch das Rad mitnehmen. Schade, um die Zeit sitzt Ihr bestimmt schon am Kaffeetisch. Aber danke schon mal für die Vorab-Windangabe👍
Hat Harti inzwischen schon ein neues Rad?
viele Grüße
Andreas
 
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Merseburg; 32N Ost 707414 Nord 5694325
Hallo,
hier der Tourbericht von unserer gestrigen Tour von Merseburg zur Neuenburg bei Freyburg.
Start war um 09:00 Uhr. Das Wetter war am Anfang etwas bewölkt, wobei sich zum Mittag auch die Sonne öfter mal blicken ließ. Harti hatte sein Giant Straßenrad dabei :daumen: . Wobei ich auf geraden Abschnitten mit seiner Übersetzung von 52:11 nicht mithalten konnte:heul:.
Vom Startpunkt ging es zum Einstieg in den 3 Städteradweg Heerstraße. Der ist aber zurzeit an der Höhe der Gaststätte „Zur Sülze“ für jeglichen Verkehr, auch für Fußgänger gesperrt, wegen Baumfällarbeiten am Wegesrand.
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Irgendwie haben wir es aber geschafft am Tag der Arbeit doch auf die Heerstraße zu gelangen, die wir dann nach Westen folgten. Rechts vom Radweg sahen wir die abgestorbenen gefällten und schon zerlegten Pappeln liegen, die dort auf ihren Abtransport warteten.
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Vom Radweg hatten wir heute eine gute Sicht über die blühenden Rapsfelder Richtung Halde Blösien und Halde Pfännerhall.
Kurz vor der BAB 38 bogen wir nach Süden ab. Hier verlief einmal die Spülschlammtrasse die von Buna bis zum Ostufer des Runstedter See verlief und dort in den See eingeleitet wurde. Auf einer Nebenstraße überquerten wir die BAB 38 und rollten abwärts fahrend in Blösien ein. Von Blösien dann weiter auf der K2174 bis nach Frankleben. Das Schloss ließen wir heute links liegen. Wer einen Besuch im Geiseltal plant, sollte durchaus dem Schloss und den Sagenstein im Schlossgarten einen Besuch abstatten. Auch befindet sich im Schloss eine Pilgerherberge und eine Frühstückspension.(Pilgerherberge & Frühstückspension Winterpause vom 30.11. bis 31.3. | Kulturgut Schloss Frankleben (schloss-frankleben.de))
Den Sagenstein, Die Hufeisenschmiede zu Frankleben an der alten Schmiede ließen wir rechts liegen, bevor wir den Radweg neben der K2174 erreichten, der uns zum Radweg am Nordufer des Runstedter See brachte. Auf diesen Radweg ging es heute nach Braunsbedra bis fast zum Ortsausgang. Hinter dem Stadtpark bogen wir nach Süden ab, fuhren am „Restaurant der Vier Seen), die entsprechend zum Tag der Arbeit noch in der Zeit der DDR-Welt leben,
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weiter bis Schortau, auch den Sagenstein „Die Waschfrau an der Leiha zu Schortau“, am Ortseingang ließen wir heute unbeachtet zurück. Auf dem Radweg an der Leiha am südlichen Ortsende ging es weiter bis nach Leiha. Hier bewunderten wir noch eine alte gestutzte Linde, an der Hauptstraße gelegen.
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Jetzt ging es aber erst einmal auf der B176 weiter bis zum Ortseingang Almsdorf, war ja Feiertag und ganz wenig Verkehr. Ab Almsdorf dann weiter Gröst, vorbei am Weingut Thürkind und dann auf einen Wirtschaftsweg am Nordhang des Kuhbergs weiter nach Westen bis wir auf den Wirtschaftsweg Branderoda-Zeuchfeld stießen.
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Der in den letzten Jahren ertüchtigt wurde und jetzt aus 2 Betonspuren besteht. Auf diesen dann bis zur B176 Ortseingang Zeuchfeld weiter.
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Ab hier entschied ich mich, wegen Feiertag und wenig Verkehr auf der B176 bis zum Kreisel Ortseingang Freyburg zu fahren. Am Kreisel bogen wir nach Süden ab auf die Straße die zur Neuenburg hochführt. Ja es war schon ein ordentlicher Anstieg, den ich durch die elektrische Unterstützung natürlich besser überwand, als Harti mit seiner Straßenausführung. Es waren aber nur wenige 100 Meter, dann ging es auf der Höhe bis zum „Dicken Wilhelm“ den Bergfried der Neuenburg weiter.
(Dicker Wilhelm - Museum & Ausstellungen - Kulturstiftung Sachsen-Anhalt (schloss-neuenburg.de))
Vor einigen Jahren wollte ein bekannter Kondomhersteller dieses Wahrzeichen mit einem Kondom verhüllen, woraus leider nichts geworden ist.
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Nur noch wenige Meter und wir passierten das Vorburgtor der äußeren Schlossanlage. Über dem barocken Osttor steht noch das Baujahr.
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Anschließend machten wir einen Abstecher zur Edelbrennerei, bevor wir durch das Haupttor in den Innenbereich der Schlossanlage zur Schlossmauer an der Westseite gelangten.

Hier kann man den Haingott, der sich im linken oberen Bereich vor dem Löwentor befindet, besichtigen. Man vermutet dass es sich um einen alten Germanengott handeln könnte.
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(in der Mitte über den hervorstehenden 4 Holzbalken darüber befindet sich der Haingott)
Gleich hinter der Schlossmauer befindet sich der Brunnen, mit einer Tiefe von 102,40 Metern im 17. Jahrhundert erbaut wurde.
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Und ja die Neuenburg ist auch die Schwester der Wartburg.
Bevor es weiter durch den äußeren Bereich der Schlossanlage ging schauten wir von der Westmauer hinunter in das Unstruttal.
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Dann ging es zur Westseite des Schlosses, wo man hoch oben noch 4 separate Latrinen erkenne kann. Ja auch die herrschaftlichen Damen und Herren hatten, zwar kein Wasserklo, dafür aber ein freifallendes Luftklo.
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Bevor wir uns auf den Rückweg begaben schauten wir noch zur alten Seilbahn, die das Schloss mit den notwendigsten Gütern versorgte, war aber schön neuzeitlich.
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Jetzt ging es zurück durch die alte Göhle, vorbei am ehemaligen Jagdschloß „Klein Frieden-Thal“, das aber 1773/74 vollständig abgebrochen wurde.
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Weiter ging es durch die alte Göhle, die von blühenden Buschwindrösschen überseht ist, bis zur Napoleonseiche am Ostrand.
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(rechts die alte Eiche, links die neue Eiche)
Hier dann erst einmal eine kleine Pause.:daumen:
Ab hier dann weiter auf dem Höhenweg (Luftschiff),
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dann weiter über Pettstedt mit seiner neuen Pilgerunterkunft auf dem ökumenischen Pilgerweg bis zum Großkaynaer See (Südfeldsee) Der See gehört zum einen Teil zum Saalekreis und zum anderen Teil zum Burgenlandkreis. Weiter ging es rückwärts auf dem Pilgerweg bis zum Startpunkt zurück, wo wir gegen 14:45 Uhr eintrafen.
Ja es waren dann gute 60 km gewesen. Wir sahen außer blühenden Rapsfeldern fast keine andere Kulturart auf den Feldern gedeihen, alles nur gelb. Es war eine angenehme altersgerechte Tour gewesen, mir hat es Spaß gemacht und Harti sicherlich auch.
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Merseburg; 32N Ost 707414 Nord 5694325
Hallo,
hier der Tourbericht von der heutigen Tour mit Harti ins Kabelsketal.:daumen:
Um 09:00 Uhr traf ich mich mit Harti an der B91 Kreuzung Gerichtsrain. Es sollte eine kleine Geocachetour ins Kabelsketal werden. Pünktlich starteten wir in Richtung Saaleradweg und passierten die Saale auf der Neumarktbrücke. Weiter ging es am Ostufer der Saale, vorbei am Blick zum Schloss Merseburg und zum Schleusenkanal Meuschau.
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Hier wurde der Saalekanal überwunden, dann weiter an der Biene Maja in Meuschau vorbei
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zum östlichen Ortsausgang. Ab hier zum Storchennest in Lössen. 2 Jungtiere konnten wir zweifelsfrei ausmachen.
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Wir überquerten die Luppe und fuhren weiter zum Westufer des Wallendorfer Sees. Ab hier ging es auf dem Radweg der zwischen ehemaliger Kiesgrube und Westufer Wallendorfer See bis nach Burgliebenau führt weiter.
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Am Wegesrand standen heute mindestens 15 Ornithologen und beobachteten das treiben der Wasservögel auf der Wasseroberfläche der gefluteten Kiesgrube. Ab Burgliebenau weiter bis Lochau und hier dann auf dem Elsterradweg gen Osten bis zur Abfahrt vom Radweg an der Ortschaft Weßmar.
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(Sie zeigte die richtige Uhrzeit an:) Sonnenuhr in Weßmar)
Von hier dann weiter auf einer alten KAP-Straße nach Norden bis Gröbers. Gröbers wurde in nördlicher Richtung durchquert, gleich nach dem Ortsausgang waren wir dann in Schwoitsch angelangt, hier stießen wir das erste Mal auf die Kabelske, unser erstes Zwischenziel. In Schwoitsch dann am östlichen Rand nach Norden in den Park. Kurze Pause mit Selfie im Park und schnell noch den Geocache aufgesucht und geloggt.
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Dann weiter durch den Park über eine marode Brücke, ich ließ Harti den Vortritt, er ist leichter als ich:daumen:. Ging aber alles gut. Dann weiter auf der L168 nach Norden bis Osmünde, weiter am Westrand des Ortes nach Norden bis zur Osmünderstraße. Diese folgten wir dann in nordwestlicher Richtung auf dem Salzfuhrweg Halle-Leipzig bis Kleinkugel.
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Es ging auf der Hauptstraße ungefähr bis Ortsmitte, wo wir auf die Straße „Am Kabelskesteg“ abbogen und dieser Straße bis in die nordwestliche Spitze der Gartenanlage „Am Kabelskesteg fuhren, hier stießen wir wieder auf die Kabelske, unser heutiges Ziel und gleichzeitiger Wendepunkt.
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Der in fußläufiger Ufernähe befindliche Geocache wurde erfolgreich gefunden, so hatten wir die heutige Zielstellung erreicht und es konnte über Kleinkugel und dem Radweg nach Zwintschöna
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zurückgehen. Ab Zwintschöna dann weiter über die B6 bis zum Dieskauer Schloss. Nun hier gibt es noch viel zu tun,
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dann weiter durch den Schlosspark, vorbei an etlichen Skulpturen und dem Teehaus zum großen Mühlteich. In der Mitte des Teiches befindet sich eine Insel, hier stand einmal das chinesische Teehaus, von dem aber nichts mehr übriggeblieben ist. Auf dem Weg parallel zum Mühlgraben ging es nach Süden zum Südufer des Mühlteiches und dann weiter zur Regatterstrecke am Osendorfer See.
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Ab hier konnten wir dann den Radweg nach Süden bis Radewell folgen. Wir durchquerten Radewell in westlicher Richtung bis Ammendorf B91 und folgten dann den Radweg an der B91 bis Merseburg zurück.
Ja es war wieder eine interessante Tour, mit wenig Wind dafür aber mit Sonne, die für einen leichten Sonnenbrand gesorgt hat.
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