Merseburg und Umgebung

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Donnerstag hätte ja fast gepasst, muss in Naumburg EINEN Termin erledigen (14:00 Uhr max. eine Stunde), da will ich auch das Rad mitnehmen. Schade, um die Zeit sitzt Ihr bestimmt schon am Kaffeetisch. Aber danke schon mal für die Vorab-Windangabe👍
Hat Harti inzwischen schon ein neues Rad?
viele Grüße
Andreas
 
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Merseburg; 32N Ost 707414 Nord 5694325
Hallo,
hier der Tourbericht von unserer gestrigen Tour von Merseburg zur Neuenburg bei Freyburg.
Start war um 09:00 Uhr. Das Wetter war am Anfang etwas bewölkt, wobei sich zum Mittag auch die Sonne öfter mal blicken ließ. Harti hatte sein Giant Straßenrad dabei :daumen: . Wobei ich auf geraden Abschnitten mit seiner Übersetzung von 52:11 nicht mithalten konnte:heul:.
Vom Startpunkt ging es zum Einstieg in den 3 Städteradweg Heerstraße. Der ist aber zurzeit an der Höhe der Gaststätte „Zur Sülze“ für jeglichen Verkehr, auch für Fußgänger gesperrt, wegen Baumfällarbeiten am Wegesrand.
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Irgendwie haben wir es aber geschafft am Tag der Arbeit doch auf die Heerstraße zu gelangen, die wir dann nach Westen folgten. Rechts vom Radweg sahen wir die abgestorbenen gefällten und schon zerlegten Pappeln liegen, die dort auf ihren Abtransport warteten.
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Vom Radweg hatten wir heute eine gute Sicht über die blühenden Rapsfelder Richtung Halde Blösien und Halde Pfännerhall.
Kurz vor der BAB 38 bogen wir nach Süden ab. Hier verlief einmal die Spülschlammtrasse die von Buna bis zum Ostufer des Runstedter See verlief und dort in den See eingeleitet wurde. Auf einer Nebenstraße überquerten wir die BAB 38 und rollten abwärts fahrend in Blösien ein. Von Blösien dann weiter auf der K2174 bis nach Frankleben. Das Schloss ließen wir heute links liegen. Wer einen Besuch im Geiseltal plant, sollte durchaus dem Schloss und den Sagenstein im Schlossgarten einen Besuch abstatten. Auch befindet sich im Schloss eine Pilgerherberge und eine Frühstückspension.(Pilgerherberge & Frühstückspension Winterpause vom 30.11. bis 31.3. | Kulturgut Schloss Frankleben (schloss-frankleben.de))
Den Sagenstein, Die Hufeisenschmiede zu Frankleben an der alten Schmiede ließen wir rechts liegen, bevor wir den Radweg neben der K2174 erreichten, der uns zum Radweg am Nordufer des Runstedter See brachte. Auf diesen Radweg ging es heute nach Braunsbedra bis fast zum Ortsausgang. Hinter dem Stadtpark bogen wir nach Süden ab, fuhren am „Restaurant der Vier Seen), die entsprechend zum Tag der Arbeit noch in der Zeit der DDR-Welt leben,
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weiter bis Schortau, auch den Sagenstein „Die Waschfrau an der Leiha zu Schortau“, am Ortseingang ließen wir heute unbeachtet zurück. Auf dem Radweg an der Leiha am südlichen Ortsende ging es weiter bis nach Leiha. Hier bewunderten wir noch eine alte gestutzte Linde, an der Hauptstraße gelegen.
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Jetzt ging es aber erst einmal auf der B176 weiter bis zum Ortseingang Almsdorf, war ja Feiertag und ganz wenig Verkehr. Ab Almsdorf dann weiter Gröst, vorbei am Weingut Thürkind und dann auf einen Wirtschaftsweg am Nordhang des Kuhbergs weiter nach Westen bis wir auf den Wirtschaftsweg Branderoda-Zeuchfeld stießen.
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Der in den letzten Jahren ertüchtigt wurde und jetzt aus 2 Betonspuren besteht. Auf diesen dann bis zur B176 Ortseingang Zeuchfeld weiter.
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Ab hier entschied ich mich, wegen Feiertag und wenig Verkehr auf der B176 bis zum Kreisel Ortseingang Freyburg zu fahren. Am Kreisel bogen wir nach Süden ab auf die Straße die zur Neuenburg hochführt. Ja es war schon ein ordentlicher Anstieg, den ich durch die elektrische Unterstützung natürlich besser überwand, als Harti mit seiner Straßenausführung. Es waren aber nur wenige 100 Meter, dann ging es auf der Höhe bis zum „Dicken Wilhelm“ den Bergfried der Neuenburg weiter.
(Dicker Wilhelm - Museum & Ausstellungen - Kulturstiftung Sachsen-Anhalt (schloss-neuenburg.de))
Vor einigen Jahren wollte ein bekannter Kondomhersteller dieses Wahrzeichen mit einem Kondom verhüllen, woraus leider nichts geworden ist.
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Nur noch wenige Meter und wir passierten das Vorburgtor der äußeren Schlossanlage. Über dem barocken Osttor steht noch das Baujahr.
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Anschließend machten wir einen Abstecher zur Edelbrennerei, bevor wir durch das Haupttor in den Innenbereich der Schlossanlage zur Schlossmauer an der Westseite gelangten.

Hier kann man den Haingott, der sich im linken oberen Bereich vor dem Löwentor befindet, besichtigen. Man vermutet dass es sich um einen alten Germanengott handeln könnte.
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(in der Mitte über den hervorstehenden 4 Holzbalken darüber befindet sich der Haingott)
Gleich hinter der Schlossmauer befindet sich der Brunnen, mit einer Tiefe von 102,40 Metern im 17. Jahrhundert erbaut wurde.
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Und ja die Neuenburg ist auch die Schwester der Wartburg.
Bevor es weiter durch den äußeren Bereich der Schlossanlage ging schauten wir von der Westmauer hinunter in das Unstruttal.
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Dann ging es zur Westseite des Schlosses, wo man hoch oben noch 4 separate Latrinen erkenne kann. Ja auch die herrschaftlichen Damen und Herren hatten, zwar kein Wasserklo, dafür aber ein freifallendes Luftklo.
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Bevor wir uns auf den Rückweg begaben schauten wir noch zur alten Seilbahn, die das Schloss mit den notwendigsten Gütern versorgte, war aber schön neuzeitlich.
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Jetzt ging es zurück durch die alte Göhle, vorbei am ehemaligen Jagdschloß „Klein Frieden-Thal“, das aber 1773/74 vollständig abgebrochen wurde.
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Weiter ging es durch die alte Göhle, die von blühenden Buschwindrösschen überseht ist, bis zur Napoleonseiche am Ostrand.
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(rechts die alte Eiche, links die neue Eiche)
Hier dann erst einmal eine kleine Pause.:daumen:
Ab hier dann weiter auf dem Höhenweg (Luftschiff),
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dann weiter über Pettstedt mit seiner neuen Pilgerunterkunft auf dem ökumenischen Pilgerweg bis zum Großkaynaer See (Südfeldsee) Der See gehört zum einen Teil zum Saalekreis und zum anderen Teil zum Burgenlandkreis. Weiter ging es rückwärts auf dem Pilgerweg bis zum Startpunkt zurück, wo wir gegen 14:45 Uhr eintrafen.
Ja es waren dann gute 60 km gewesen. Wir sahen außer blühenden Rapsfeldern fast keine andere Kulturart auf den Feldern gedeihen, alles nur gelb. Es war eine angenehme altersgerechte Tour gewesen, mir hat es Spaß gemacht und Harti sicherlich auch.
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Hallo,
hier der Tourbericht von der heutigen Tour mit Harti ins Kabelsketal.:daumen:
Um 09:00 Uhr traf ich mich mit Harti an der B91 Kreuzung Gerichtsrain. Es sollte eine kleine Geocachetour ins Kabelsketal werden. Pünktlich starteten wir in Richtung Saaleradweg und passierten die Saale auf der Neumarktbrücke. Weiter ging es am Ostufer der Saale, vorbei am Blick zum Schloss Merseburg und zum Schleusenkanal Meuschau.
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Hier wurde der Saalekanal überwunden, dann weiter an der Biene Maja in Meuschau vorbei
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zum östlichen Ortsausgang. Ab hier zum Storchennest in Lössen. 2 Jungtiere konnten wir zweifelsfrei ausmachen.
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Wir überquerten die Luppe und fuhren weiter zum Westufer des Wallendorfer Sees. Ab hier ging es auf dem Radweg der zwischen ehemaliger Kiesgrube und Westufer Wallendorfer See bis nach Burgliebenau führt weiter.
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Am Wegesrand standen heute mindestens 15 Ornithologen und beobachteten das treiben der Wasservögel auf der Wasseroberfläche der gefluteten Kiesgrube. Ab Burgliebenau weiter bis Lochau und hier dann auf dem Elsterradweg gen Osten bis zur Abfahrt vom Radweg an der Ortschaft Weßmar.
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(Sie zeigte die richtige Uhrzeit an:) Sonnenuhr in Weßmar)
Von hier dann weiter auf einer alten KAP-Straße nach Norden bis Gröbers. Gröbers wurde in nördlicher Richtung durchquert, gleich nach dem Ortsausgang waren wir dann in Schwoitsch angelangt, hier stießen wir das erste Mal auf die Kabelske, unser erstes Zwischenziel. In Schwoitsch dann am östlichen Rand nach Norden in den Park. Kurze Pause mit Selfie im Park und schnell noch den Geocache aufgesucht und geloggt.
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Dann weiter durch den Park über eine marode Brücke, ich ließ Harti den Vortritt, er ist leichter als ich:daumen:. Ging aber alles gut. Dann weiter auf der L168 nach Norden bis Osmünde, weiter am Westrand des Ortes nach Norden bis zur Osmünderstraße. Diese folgten wir dann in nordwestlicher Richtung auf dem Salzfuhrweg Halle-Leipzig bis Kleinkugel.
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Es ging auf der Hauptstraße ungefähr bis Ortsmitte, wo wir auf die Straße „Am Kabelskesteg“ abbogen und dieser Straße bis in die nordwestliche Spitze der Gartenanlage „Am Kabelskesteg fuhren, hier stießen wir wieder auf die Kabelske, unser heutiges Ziel und gleichzeitiger Wendepunkt.
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Der in fußläufiger Ufernähe befindliche Geocache wurde erfolgreich gefunden, so hatten wir die heutige Zielstellung erreicht und es konnte über Kleinkugel und dem Radweg nach Zwintschöna
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zurückgehen. Ab Zwintschöna dann weiter über die B6 bis zum Dieskauer Schloss. Nun hier gibt es noch viel zu tun,
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dann weiter durch den Schlosspark, vorbei an etlichen Skulpturen und dem Teehaus zum großen Mühlteich. In der Mitte des Teiches befindet sich eine Insel, hier stand einmal das chinesische Teehaus, von dem aber nichts mehr übriggeblieben ist. Auf dem Weg parallel zum Mühlgraben ging es nach Süden zum Südufer des Mühlteiches und dann weiter zur Regatterstrecke am Osendorfer See.
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Ab hier konnten wir dann den Radweg nach Süden bis Radewell folgen. Wir durchquerten Radewell in westlicher Richtung bis Ammendorf B91 und folgten dann den Radweg an der B91 bis Merseburg zurück.
Ja es war wieder eine interessante Tour, mit wenig Wind dafür aber mit Sonne, die für einen leichten Sonnenbrand gesorgt hat.
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Hallo,
hier ein kleiner Tourbericht von der gestrigen Tour mit Harti zum Fischer am Kerner See. :daumen:
In der letzten Woche fanden wir, dass wir doch wieder einmal ein frisches Fischbrötchen essen müssten. Na ja so ganz frisch wie an der Küste wohl nicht, aber immerhin in heimischen Gefilden;). Am Freitagabend noch schnell das Regenradar für den Sonnabendvormittag gecheckt, sah gut aus, Regen ab 13:00 Uhr. Das sollte klappen.
Um 09:00 Uhr starteten wir dann in Merseburg West und fuhren auf einen Radweg bis zur Eisenbahnlinie Merseburg-Buna in Wassertal.
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(In der Mitte raucht der Schornstein vom Uniper Kohlekraftwerk)
Dort stießen wir auf den Laucha-Schwarzeicheradweg und folgten diesen
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über Knapendorf und Bündorf bis hinter die BAB38. Die Sonne lachte, der Wind war auch nicht so heftig, es war bestes Radlerwetter. Nach dem überqueren der L172 ging es durch Milzau weiter auf der Milzauer Straße, vorbei am Thälmanndenkmal bis zum Ortseingang Unterkriegstedt. Ab hier dann auf einen nagelneuen Plattenweg nach Norden zur ICE-Trasse am Ortseingang von Bad Lauchstädt.
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Wir hatten kaum die Trasse überquert da kam ein rauschen auf und zu und ehe ich ein Foto machen konnte war der ICE Richtung Erfurt schon vorbei.
Weiter ging es durch Bad Lauchstädt, vorbei am Neuen Schillerhaus, Kurpark und Schwimmbad. Am südlichen Ortsrand von Bad Lauchstädt und Schotterey weiter
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bis zum Sagenstein, „Der Großgräfendorfer Glockenstreit“ vor dem Ortseingang von Großgräfendorf am Radweg der Laucha gelegen.
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Weiter auf dem Radweg durch Großgräfendorf und entlang der ehemaligen Bahnstrecke Merseburg-Schafstädt.
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Am nächsten Abzweig ging es nach Norden, über die BAB38 und den anschließenden Wirtschaftsweg bis nach Steuden.
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Durch den Ort, vorbei am gepflegten Dorfteich,
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aber nicht zum Hühnerhof, wo es 30 Eier für 2,50 € gibt, weiter nach Etzdorf. Das Rittergut haben wir heute links liegen gelassen, aber wenn es jemand interessiert Hoffest ist am 20.06.2021. (Veranstaltungen, Events oder Hochzeit im Rittergut Etzdorf (rittergut-etzdorf.de))
Auf der Hutberg Straße ging es dann erste einmal leicht bergauf, linker Hand der Tagebau von Romonta Wansleben. Auf der Höhe angekommen ging es dafür aber rasant bergab bis nach Wansleben am See.
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(Am Horizont das Weindorf Höhnstedt)
Wir unterquerten die Eisenbahnlinie Halle-Eisleben und bogen dann auf die Straße Langer Weg ab und fuhren nach Westen bis zur Hautstraße.
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(Kamen gerade so durch bei einer Höhe von 2,70 m;))
Auf dieser dann zügig weiter bis zur B80. Die überquerten wir nach Norden und fuhren parallel zum Weida Ringkanal weiter bis zum Abzweig Fischerhof am Kerner See.
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Ziel erreicht, Maske raus und rein in den Verkaufsraum, aber immer einzeln. Lecker Matjesbrötchen bestellt und bezahlt, wieder raus bis vor dem Eingang zum Fischerhof, wo wir dann schmatzend am Kerner See standen und unser wohlverdientes Fischbrötchen verspeisten.:daumen:
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Nachdem alles verputzt war ging es zurück bis kurz vor die B80. Hier bog ich auf einen alten asphaltierten Weg ab, der parallel zur B80 gen Osten führte ab. Nach einiger Zeit Schluss mit Asphalt, jetzt Stolpersteine und dann unbefestigt mit Wasserpfützen und Wiese.
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Wir gelangten so bis zum östlichen Ortseingang von Langenbogen. Auf der L156 weiter gen Osten bis zum Solarpark Am Schauchenberg, hier dann 90° nach Süden, über die B80 bis zum Schloss Köchstedt. Ja auch das Schloss hat schon bessere Tage gesehen, aber es ist schon mal eingerüstet.
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Eigentlich handelt es sich hier ja um einen Gutshof, dessen Wohngebäude im 19. Jahrhundert zu einem Landschloss aufgewertet wurde. So bürgerte sich schnell im Volksmund der Begriff Schloss ein.
Sehr interessant ist dieser Artikel zum Verkauf von Adelstitel im Zusammenhang mit dem Schloss. Schloß Köchstedt: Prozess um dubiose Adelstitel (mz.de)
Den Bereich des Schlosses verließen wir gen Süden und kamen nach dem durchfahren etlicher Wasserlöcher und Schlammabschnitte in Teutschenthal am Ufer der Würde an. Vorbei am Lamahof, über die Brücke die über die Würde führt
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stießen wir am Ende des Weges auf die L173, die uns nach Süden bis hinter das dortige Industriegebiet brachte. Hier bog ich nach Osten auf die K2150 ab und folgte dieser bis zum Abzweig nach Süden der zu den dortigen Windpark führt. Auch hier wieder Wasserlöcher über Wasserlöcher
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und Harti mit seinen Rennradreifen und der ungefederten Gabel immer klaglos hinter mir:daumen:. Am Ende des Weges bogen wir wieder nach Osten ab, überquerten die BAB 143 und rollten jetzt entspannt mit Rückenwind auf Betonfahrspuren bis nach Dehlitz am Berge. Von Dehlitz am Berge wieder nach Süden auf der L163 bis zum Abzweig nach Dörstewitz.
Dann durch den Ort, am Zaun der DOW-Werkes vorbei bis zum Königsborn, hier ein kurzer Halt für ein Foto.
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Hier tränkte König Heinrich I. sein Pferd höchst persönlich👍, bevor er weiter zog, um die Ungarn am 15. März 933, in der Schlacht bei Riade, irgendwo an der Unstrut zu schlagen. Von hier waren es dann nur 2 km bis zum Ausgangspunkt unserer kleinen 62 km-Tour wegen eines Fischbrötchens.😉
Wir trafen kurz nach 13:00 Uhr ein, der Regen kam natürlich nicht, aber die Sonne hat wie immer auf der ganzen Tour gelacht. Was will man mehr.:daumen:
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Hallo,
die Sonne sollte heute scheinen, so habe ich mich mit Harti zu einer kleinen 46 km Tour nach Lützen verabredet, wie immer nicht ganz eigennützig.:daumen: Wir trafen uns um 09:00Uhr am Gerichtsrain in Merseburg, Harti hatte sich schon ein wenig warm gefahren.;)
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So das wir im fliegenden Start sofort zum Saaleradweg fuhren, die Saale auf der Neumarktbrücke überquerten und auf einer Nebenstraße zur B181 gelangten. Diese wurde überquert und wir fuhren weiter Richtung Gut Werder. Vom Gut dann Richtung Trebnitz, wo wir den Kanal überquerten. Der führt von der Saale bei Leuna durch die alte Saaleaue bis in Höhe der B181 bei Meuschau wo der kleine Kanal wieder in den Saalekanal mündet.
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Trebnitz verließen wir östlichen Ortsausgang und folgten der Ausfallstraße bis nach Friedensdorf.
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(Hier die Brücke unter der Bahnlinie Leuna -Lochau, wo in der Regel täglich ein Zug zur Deponie Lochau fährt.
Friedensdorf wurde am südlichen Ortsausgang wieder verlassen. Ca 1,5 km hinter Friedensdorf kann man die Beregnungsanlage bewundern. Zu DDR- Zeiten gab es so etwas auch schon sowjetischer Bauart. Ich glaube mich erinnern zu können dass dies Anlage Fregatt hieß.
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Wir wechselten danach die Richtung nach Osten zur L184 und fuhren auf dieser, vorbei an neu geschaffenen Biotoppen (ehemalige Kiesgruben) links und rechts der Straße bis Schladebach.
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In Schladebach stießen wir auf den Floßgrabenradweg, den folgten wir bis zur Brücke, wo der Floßgraben den Bach "Der Bach" überquerte und nachten dort einen kurzen Halt am neuen geschaffenen Rastplatz.
Der Rastplatz und die Infotafeln wurden ganz neu erstellt durch den Floßgrabenverein.
Ein Mitglied war gerade dabei die Hinterlassenschaften der letzten Party zu beseitigen.
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Unten der Bach "Der Bach" und darüber der Floßgraben)
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Die mussten ordentlich gebechert haben, nach den leeren hochprozentigen Flaschen zu urteilen, die nicht im Abfallbehälter, aber auf der Wiese und neben dem Rastplatz gefunden worden sind. Auch ja die fröhlichen Zecher hatten ihre mit ihren Namen beschrifteten Becher gleich noch stehen gelassen. Da man sich ja in so einem kleinen Ort kennt, wusste der fleißige Herr auch wer sie sind.:)
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Weiter führte uns der Weg neben den Floßgraben in südöstlicher Richtung bis Rampitz.
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Ab Rampitz dann weiter bis nach Nempitz, immer in Sichtweite zum Floßgraben.
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(Friedensplatz Nempitz)
Am östlichen Ortsausgang überquerten wir die L187 und fuhren auf einen Wirtschaftsweg bis zum nördlichen Ortseingang von Lützen weiter.
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Weiter durch Lützen bis zu einer ganz kleinen Gartenanlage, an deren Ende es leider nicht weiter ging, laut Google Earth müsste es aber weiter gehen zum Radweg Lützen- Makranstädt. So drehten wir um und machten uns durch Lützen auf den Heimweg. Aber meinen Geocache hatte ich gefunden gehabt.:daumen:
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Es ging vorbei am Rathaus Lützen Richtung Zöllschen, über die BAB 9, danach auf den Radweg Sohle-Kohle-Geschichte, der bis zum Geiseltalsee führt.
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Auf diesen dann weiter durch Bad Dürrenberg zum Saaleradweg und auf diesem zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.
Es waren dann gute 46 km und ab ca. 11:00 Uhr sogar mit Sonne. Der Wind war mäßig, dafür waren einige Abschnitte auf dem Wirtschaftsweg nach Lützen sehr schlammig gewesen.
Mein Dank gilt wie immer meinem Mitfahrer Harti, der wieder klaglos mit seinen dünnen Reifen immer hinter mir war.:)
Und nächste Woche versuchen wir mal, ob wir eine echt Thüringer Bratwurst in Bad Sulza essen können.
Hier die Strecke:
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Hallo,
das Wetter am heutigen Vormittag war ja richtig gut um eine kleine Tour nach Halle zu machen. Ich musste heute zu den Franckeschen Stiftungen und dann weiter in die Altstadt. Wie schon bekannt bin ich ja ein Geocacher und hatte auf dem Weg bis zu den Franckeschen Stiftungen auch das eine und andere Versteck aufzusuchen gehabt.
Also von Merseburg bis Ortseingang Ammendorf ging es immer auf den B91 begleitenden Radweg. Hier hieß es nur aufpassen, dass man sich keine Glasscherben in die Reifen fuhr. Ab Ortseingang Ammendorf bog ich in Richtung zur Georgi-Dimitroff-Straße ab und folgte dieser und der Karlsruher Allee Richtung Westen. Kurz vor dem Kreisel bog ich in die Dresdener Straße ab und fuhr am Ende durch einen bewaldeten mit einem liegenden Baumstamm über den Weg
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weiter bis zur Hanoier Straße. Hier der erste kurze Halt mit Skulpturen die ich noch nicht kannte.
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Und ja Ameisen krabbelten dann auch noch an mich rum.;)
Weiter ging es auf der Karlsruher Allee, der Paul-Suhr-Straße und der Straße der Republik, vorbei am HFC-Stadion Richtung Norden bis zum Melanchthonplatz.
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Hier fehlte mir noch eine Angabe und zwar der Umfang des Platzes. Leider fand ich keine Informationstafel zum Platz und fuhr dann weiter auf der Beesener Straße bis zum Kreisel, bog dann ab in die Willy-Brandt-Straße Richtung Schorre.
Auf Höhe der Schorre führt eine Treppe Richtung Montessori Kinderhaus runter.
Vor ca. 12 Jahren hätte ich das noch im Sattel sitzend absolviert, heute wurde das Bike getragen.;)
Der Weg führte mich zu den Franckeschen Stiftungen vor das Denkmal von "August Hermann Francke"
Hier war der Start für meine neue Herausforderung den LAB "Stadt der Superlative" mit 5 Stationen.
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Nachdem ich die Aufgabe gelöst hatte dann weiter unter der B80 hindurch zum Eselsbrunnen und dem Beatles-Museum.
Hier war ich auf den Spuren des Esels der auf Rosen geht unterwegs.
Die nächste Station war das Stadtmuseum und ein Drehort des Polizeirufs 110 vom letzten Sonntag.
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(Stadtmuseum und Christian Wolff Haus in der großen Märkerstraße 10)
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(Das war wohl ein Drehort gewesen)
Der nächste Halt war die Händelhalle und zwar die Spitze.
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( Im Foyer befindet sich die längste Radierung der Welt, 5 m lang und 80 cm breit)
Danach noch einen Abstecher Richtung Hallmarkt zum Neuen städtischen Gymnasium mit seinem halleschen Mundart Giebel. Z.B. "Was schmust der Lubbert" Was ungefähr übersetzt wird mit "Nach der Uhrzeit fragen".
Jetzt noch einen Abstecher in die Schmeerstraße zu einem besonderen Haus, wo schon Martin Luther 1545 gewohnt hatte.
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Gleich daneben im Nachbarhaus befindet sich noch ein Bild, wo der Müllersbursche mit seinem Esel und das Stadtwappen von Halle abgebildet ist.
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Nachdem alles in der Zeit, die ich mir vorgenommen hatte gefunden wurde ging es zurück, vorbei an der Franckeschen Stiftungen zum Rannischenplatz und auf der Wörmlitzer Straße bis zum HFC-Stadion. Hier bog ich aber in die Max-Lademann-Straße ab, vorbei an der Quelle des Gesundbrunnens
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zum Böllberger Weg und auf dem Saaleradweg zurück nach Merseburg.
Es war eine schöne kleine Stadtbesichtigung am Vormittag, mit einigen Ecken die ich so noch nicht kannte.
Strecke:
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Auch ich möchte Harti zum Geburtstag gratulieren. Alles gute zum Geburtstag. Noch viele Touren mit dem Fahrrad. Viel Gesundheit 🎂🥂🍾🎈🎈
 
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erstmal ein 👍 für die beschriebene Suchaktion in Halle. Ist schon spannend, was da manchmal alles so versteckt wird, bzw. welche Rätsel sie sich noch dazu ausdenken.
Aber viel wichtiger:

Auch von mir viele gute Wünsche zu Hartis Geburtstag. Es ist immer wieder beeindruckend, ihn bei unseren gemeinsamen Runden zu erleben - Hut ab und viel Gesundheit weiterhin

Und zum Schluss noch die Kurzmeldung; bin wieder zurück in Halle...
(habe gestern noch schnell die Radtour für den Naumburger Welterbe-Wandertag geleitet, war eine schöne Runde, nicht so ganz MTB-mäßig aber gute Gruppe, gutes Wetter, gute Veranstaltung... passt)
viele Grüße
Andreas (hallunke)
 
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Hallo,
wie hallunke geschrieben hatte, war er gestern auch in Naumburg auf der Welterbetour. Ich war zwar nicht auf der Welterbetour unterwegs, aber eine kleine Stadtführung im Rahmen eines Adventure LAB-Cache habe ich in Naumburg auch absolviert.
Anreise war mit dem Zug von Merseburg bis Naumburg
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und schon am Bahnhof war dann die erste virtuelle Station zu finden. Danach ging es vom Bahnhof auf dem Bauernweg
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hoch zum Georgenberg und von dort weiter zum Domvorplatz. Hier gab es wieder einen Hinweis, der für den LAB-Cache benötigt wird zu suchen.
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Vom Dom weiter Richtung Innenstadt und den Lindenring zum Naumburgrer Stadtgefängnis.
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Hier das Gefängnis von 1549, sehr spartanisch eingerichtet und nicht nur im Winter eine Herausforderung beim Kampf ums überleben.
Jetzt ging es zum Marktplatz weiter bis zur Stadtkirche St. Wenzel.
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Mein nächstes virtuelle Ziel war das Marientor am Marienplatz. Aber vorher kurz vor dem Marientor noch ein kurzer Halt an der Maria-Magdalenen Kirche eingelegt. Diese Kirche hat eine Besonderheit, sie ist ausgestattet mit einer Spiegeldecke und Stuckaturen von Brentani aus dem Jahre 1718.
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Jetzt noch die wenigen Meter bis zum Marienetor zu Fuß zurückgelegt.
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(Das Marientor am Naumburger Marienplatz ist das einzige erhaltene Naumburger Stadttor und ein seltenes Beispiel einer Doppeltoranlage mit Barbakane und Innenhof. Es wurde in seinen Ursprüngen bereits im 14. Jahrhundert angelegt. Im Sommer finden im Innenhof und vor der Kulisse des Marientors auf dem Marienplatz Open-Air-Veranstaltungen statt (Mittsommernacht, "Neun Naumburger Nächte", Sommertheater, Open-air Kino, Sommerausklang am Marientor). Quelle: https://www.naumburg.de/de/sehen-und-erleben/marientor.html )
Nachdem auch hier die Informationen an den zwei virtuellen Stationen gefunden wurden war jetzt noch Nietzsche zu finden. Die Fahrt ging dann zum Holzmarkt, wo das Nietzsche-Denkmal steht.
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(Friedrich Nietzsche (1844 -1900) verbrachte wichtige Kindheitsjahre in Naumburg und in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde er hier als Kranker von seiner Mutter gepflegt. Das Denkmal stammt von dem Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel und trägt den Titel "Dialog der Neugier" . Es stellt den Philosophen mit einem fragenden Mädchen dar. Quelle: https://www.bing.com/search?q=naumb...54D9E1528145A7A84C221BF4836A4B&FORM=QBRE&sp=2 )
Vom Denkmal waren es dann noch wenige Meter zum Nietzsche-Haus am Weingarten 18
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jetzt waren alle Informationen für den Abschluss gefunden und es konnte der Heimweg entlang der Stadtmauer angetreten werden, aber dann doch noch ein kleiner Abstecher zum Gerichtsgebäude am Markt und wieder zurück Marienring mit seiner Stadtmauer und den Graben davor.
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Die Stadt wurde auf der Halleschen Straße Richtung Hennebrücke an der Saale verlassen. In der Ebene blies mir schon ein heftiger Wind entgegen.
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(Saaleblick Richtung Blütengrund)
Auf der L205 ging es dann weiter bis Markröhlitz. Ab hier dann auf der alten Kapstraße hoch zum Luftschiff und von dort nach Pettstädt.
Pettstädt wurde im Norden auf einen Wiesenweg verlassen, der mich genau bis nach Almsdorf zur dortigen Kirchenruine brachte.
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(Kirchenruine Almsdorf)
Ab hier dann nach Leiha und auf dem Leiharadweg über Schortau bis zur Marina Braunsbedra am Geiseltalsee.
Am Sagenstein, der 238 jährigen Lutherlinde und der Kirche wurde noch ein kleiner Stopp eingelegt.
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An der Marina angekommen ein kurzer Rundumblick über den See und dann weiter auf den Rundweg bis Strand in Frankleben.
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(Seebrücke Marina Braunsbedra)
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Ja es war eine schöne kleine interessante Stadtrunde mit Ecken, die ich noch nicht kannte.
Auf jeden Fall muss ich noch einmal nach Naumburg um die letzten Herausforderungen noch zu absolvieren.:)
 
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Hallo,
heute Vormittag ging es mit Harti Richtung Halle. Es galt heute auf den Spuren der Kröllwitzer Sagen und Geschichten zu wandeln, mit dem Rad natürlich ;) .
Start war in Merseburg am Gerichtsrain um 09:00 Uhr und da wir ja schon etwas älter sind gilt bei uns immer noch 5 Minuten vor der Zeit ist des Radlers Pünktlichkeit:). Heute waren es aber 10 Minuten, als wir uns trafen, so ging es gleich auf dem Radweg an der B91 weiter Richtung Norden. Harti nutzte meine Ampelphase gleich aus um etliche Meter gut zu machen.
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Auf dem Radweg ging es vorbei an DOW und SUEZ Schkopau bis zum Abzweig nach Hohenweiden. Ach ja SUEZ Deutschland gehört zur international tätigen SUEZ-Gruppe, hier in Schkopau mit Schwerpunkt der Abfallentsorgung. Diese SUEZ-Gruppe ging aus der ehemaligen SUEZ-Kanalbaugesellschaft hervor, soviel zur Geschichte.
Weiter durch Korbetha bis nach Hohenweiden, in Höhe Storchennest mit zum Zeitpunkt des Halts bestehend aus einem erwachsenen Storch und ein Jungstorch.
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Aber an unserem Halt konnte man noch etwas anderes bewundern, an dem ich, oder wir immer vorbeigefahren sind. Relaxende Erdmännchen vor einer Wasserburg im Vorgarten. Weiter durch den Ort bis zur Brücke über die Saale bei Röpzig.
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Hier kann ich mich noch an die Fahrten mit dem PK50 auf der Saale erinnern, als ich hier zur Unterwasserfahrt auf dem Gelände der sowjetischen Streitkräfte in Wörmlitz viel Zeit verbrachte. Wir fuhren weiter auf der Kaiserslautener Straße Richtung Norden bis zum Abzweig Hafenbahnradweg. Auf diesem Weg ging es wieder über die Saale,
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vorbei am ehemaligen Sportparadies, bis zum Holzplatz weiter.
Kurz vor der Brücke Mannsfelder Straße ging der Radweg hoch zur Brücke, wir überquerten dort die Saale und fuhren unterhalb der Sportanlagen
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weiter nach Norden bis zur Gimritzer Gutbrücke. Die wurde nach Westen überquert und dann ging es auf den noch unbefestigten Weg weiter nach Norden.
Wir erreichte so die Bürgerbrücke und konnten jetzt auf einen neu gestalteten Radweg entlang der Wilden Saale weiterfahren. Hier bin ich vor Jahren lang, da war alles noch naturbelassen, wir waren erstaunt was so alles in den letzten Jahren geschaffen wurde. Unser erstes Zwischenziel war die Kröllwitzer Brüderhöhle.
(Zwei Brüder liebten vor Zeiten ein und dass selbe Mädchen, dass sich für keinen entscheiden konnte. Es kam zum Zweikampf, und beide fielen am Felsen der Höhle. Das Mädchen bestattete sie nun in der Höhle. Noch heute hört man nachts Waffengeklirr, denn selbst im Tode kämpfen sie als Geister weiter)
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Unser nächstes Ziel war der Gänsebrunnen neben der Petruskirche auf dem Kirchberg.
Geschaffen wurde er von Gustav Weidanz und Charles Crodel und wurde 1939 der Stadt übergeben. 62 Jahre nach seiner Aufstellung wurde er restauriert und ging am 20.Juli 2018 wieder in Betrieb.
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Hier machten wir noch einen kleinen Abstecher zum dortigen Aussichtspunkt mit herrlichem Blick über die Saale.
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Nachdem wir uns am Ausblick satt gesehen hatten ging es zurück über die Kröllwitzer Brücke zum Riveufer, Treppe zur Heinehöhle. Das nächste Ziel wäre eigentlich die Heinehöhle gewesen. Leider alles durch Bauzaun abgesperrt, so konnte die 3. Aufgabe leider nicht gelöst werden. Vielleich kann mir ein Local einen Tipp geben wie ich auf offiziellen Weg zur Höhle komme. So drehten wir um und fuhren entlang des Riveufers nach Süden, bogen aber ab in den Skulpturenpark, um die Aussicht von dieser Uferseite zu genießen.
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(Gesicht zu Gesicht)
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Wir hatten guten Fernblick. Nach der Aussicht ging es oben weiter nach Norden und dann eine langgezogene Treppe runter,
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(Vor ein paar Jahren wäre ich noch im Sattel sitzend runter, aber man wird nicht jünger;))
wo wir auf Höhe der Bootsschenke Maria Hedwig wieder am Riveufer ankamen.
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Ab hier dann weiter, vorbei am Heinefelsen zum Rive-Denkmal
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(Es ist die Stele von Richard Robert Rive, der von 1908 bis 1933 Oberbürgermeister von Halle war. Bereits 1945 wurde das Riveufer nach ihm benannt. 1958 erfolgte dann aber im Rahmen des III. Pioniertreffens eine Umbenennung in Fritz-Weineck-Ufer. Seit 1992 trägt das Ufer wieder den Namen Riveufer.)
zur Ziegelwiese.
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Gut, dass ich gerade noch mitbekommen hatte, dass die Dreierbrücke gesperrt ist, so konnte ich noch rechtzeitig zur Peißnitzstraße abbiegen. Auf dem Neuwerk ging es dann in Richtung Süden bis zum Glauchaer Platz und dann weiter auf dem neuen Teilstück des dortigen Radweges zum Böllberger Weg. Wir stießen wieder auf den Saaleradweg und fuhren auf diesen dann wieder zurück nach Merseburg.
Es war eine interessante Tour gewesen mit vielen neuen Eindrücken.
Mein Dank gilt meinen Mitfahrer Harti, der sich heute redlich bei den Steigungen anstrengen musste;).
 

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du hättest bei Deinen letzten beiden Halle-Cache-Touren ganz easy dran vorbei kommen können - bist einmal 716 m links (ähm westlich) + einmal 472 m rechts (östlich) vorbei gefahren. Wenn Du aus Süden kommst, fast nicht zu übersehen... und 897m nördlich wollte ich Dich schon paarmal zum Kaffee überreden...

war das jetzt das neue Bilderrätsel (dann darf kalihalde weitermachen - oder wie?)
viele Grüße
Andreas
 
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hm, naja, das ist schon noch einen Zacken komplizierter, als unsere "simplen" Bilderrätsel hier... Buchstaben abzählen + dann noch paarmal hinfahren um die weiteren Angaben zu erhalten - ganz schön aufwendig!

...die denken sich aber auch einen Kram aus, ich sach nur: "...wieviele Fenster gibt´s am Melanchtonplatz..." oder sowas

OK, ich habe mir gerade einen aufgenommenen Zorn angesehen, da bekommt man auch vieles von Halle mit, sehr schöne Details, sehr gute Kamera. Bei dem heute dachte ich erst, sie hätten Ritter Runkel als Stuntfahrer genommen, er es aber doch nicht.

Udo, wir sehen und Mittwoch - das Wetter spiel anscheinend mit 👍
 
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Hallo,
heute Vormittag ging es mit hallunke auf Tour. Start war am Vorplatz Bahnhof Halle, wo ich um 09:36 Uhr eintraf und hallunke schon fast mit den Schuhen scharrte. ;)
Nach kurzer Coronabegrüßung ließ ich ihm den Vortritt bis zur zur Elisabeth-Brücke über die Saale. Als Local kennt er natürlich den schnellsten Weg dorthin. Dann ging es parallel zur parallel zum Grimnitzer Damm nach Norden. Auf Höhe der ehemaligen Stasizentrale bog ich in die Blücherstraße ab und folgte dieser bis zur Gneisenaustraße. Nach wenigen Metern bog ich nach westen ab und folgte den Radweg am westlichen Rand von Heide Süd bis zur Dölauer Heide.
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Ab hier dann durch die Heide auf dem Bergweg gen Westen. Jetzt weiß ich auch warum er so heißt, aber mit Strömlingen war das für mich ja kein Problem;). Nach Überquerung der Salzmünder Straße und der Gleise der ehemaligen Bahntrasse Halle-Benkendorf-Gorsleben
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ging es dann auf dem Alvenslebenweg und den Köllmerweg weiter nach Westen,
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vorbei an der Trasse der B143, wo noch keine Baufortschritte erkennbar sind, bis östlich der Steinbrüche in Köllme. Am Ende dann runter nach Köllme auf einem sehr schottrigen Weg.
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Dann weiter Richtung Zappendorf, an der Betsäule ein kurzer Halt und weiter durch Zappendorf entlang der Laweke bis Müllerdorf. Auf der Mühlenstraße weiter, vorbei am Löwentor und der Kanone
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verließen wir dann den Ort nach Norden hin. Am Abzweig zum Hasenlager ein kurzer Halt,
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wir entschieden uns für den Höhenweg nach Wils und nicht über das Hasenlager. Es ging jetzt erst einmal stetig nach oben, aber man wurde oben mit Blick in das Laweketal belohnt.
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Von Wils auf der L156 nach Westen bis zum Abzweig auf dem Wilser Weg entlang der Laweke bis Schochwitz. Am Schloss ein kleiner Halt,
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dann kurz im Schlosspark vorbeigeschaut und schon ging es weiter entlang der Laweke, aber nur ein Stück, dann bog ich ab durch hohes dichtes Gras in Richtung Räther hochwärts fahrend.
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Ab Räther dann nach Süden, wo am langen Stein ein kurzer Halt eingelegt wurde. Weiter ging es nach Süden bis Höhnstedt, wo wir am westlichen Ortsrand bis zum südlichen Ortsausgang fuhren. Ab hier ging es dann auf dem Kuhlochweg weiter in einem Bogen an den Weinhängen entlang
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bis zur Wanslebener Straße. Ein wenig auf der Straße abwärts, dann einen schmalen Weg zw. den Weinhängen runter bis zur alten B80.
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Jetzt weiter nach Süden, vorbei am Kerner See und den Weida-Mittelkanal bis vor zur B80.
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Hinter der B80 auf einen asphaltierten Weg parallel zur B80 nach Osten, wo wir dann aber auf die Langenbogener Straße abbogen und nach wenigen Metern auf einen Wirtschaftsweg durch den dortigen Forst bis zum südlichen Fuß der Kalihalde Teutschenthal fuhren.
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Wir überquerten den Bahnübergang am Haltepunkt Teutschenthal und fuhren auf der Reichsbahnstraße nach Osten bis zum Ende. Eigentlich wollte ich weiter auf der Nordseite der Eisenbahnlinie gen Osten fahren, aber zu viel Schotter, so entschloss ich mich auf dem alten Bahndamm der ehemaligen Bahnstrecke Teutschenthal Bennstedt weiter zu fahren,
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mit einigen wenigen Hindernissen gelangten wir dann aber an einem ehemaligen Bahnübergang an und bogen dort nach Süden ab. Auf diesen Wirtschaftsweg ging weiter bis Eisdorf. Eisdorf verließen wir auf der alten Straße „Nach der Hohle“ die uns stetig aufwärtsfahrend,
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vorbei am im Bau befindlichen Solarpark bis zur L164 brachte. Ab hier dann ein wenig auf der L164 bis zum Abzweig nach Holleben, mit Blick auf den Spruch Eisern Chemie.
Ab Holleben bis zum Kreisel und dann weiter durch die Auen westlich des Mühlgrabens bis Benkendorf. In Rockendorf ein kurzer Verpflegungshalt,
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dann weiter durch Hohenweiden, vorbei am Alpakahof bis zum Rattmannsdorf, hier bog hallunke nach Kanena ab und fuhr dann zurück nach Hause. Ich fuhr weiter über Korbetha bis Merseburg zurück.
Es wurde dann auch langsam heftig, was die Temperatur angeht.
Es war eine schöne Tour mit hallunke, 3 Verstecke konnten gefunden werden, eine für mich gute Vormittagsausbeute. Pannen hatten wir keine, haben aber dafür wieder einige interessante Ecken in der näheren Heimat entdecken können.
Die Strecke findet ihr hier:
https://www.komoot.de/tour/393966743
 
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