Merseburg und Umgebung

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Merseburg; 32N Ost 707414 Nord 5694325
Hallo,
gestern am Donnerstag, haben Harti und ich die verschobene echt Thüringer Bratwurstessentour durchgeführt.
Mit dem Zug und Hopperticket ging es von Merseburg nach Bad Sulza, wie es sich gehört mit Vollschutz von Nase und Mund. :daumen:
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In Bad Sulza angekommen, Start zum Bratwurstkiosk, wo man wohl schon auf uns gewartet hatte, es war noch kein Gast weit und breit zu sehen;). Die Wurst war wieder mal sehr groß.
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Einmal mit und einmal ohne Senf. Senf für Harti, ich ohne, weil ich zum Kleckern neige und Senf auf Radjacke macht sich nicht so gut:heul:. Nach dem Essen durch das Weintor von Bad Sulza, vorbei am Gradierwerk zum Ilmradweg.
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Der Radweg war hervorragend gepflegt, sogar Abfallbehälter standen am Wegesrand und die waren geleert.:)
Wir passierten den Teich mit dem einsamen Radler auf dem Teich in Großheringen

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und passierten am Ortsausgang die Museumslok. Dann weiter auf dem Saaleradweg über die Saale hoch Kleinheringen. Hier herrscht rege Bautätigkeit. Es wird die Ortsumgehung der B87n gebaut. Kurz vor Kleinheringen soll die Straße über eine neue Brücke über die Saale führen. Aber oben angekommen ging es dann auch sehr schnell runter nach Saaleck. Schloß Saaleck ließen wir rechts liegen, auch die Rudelsburg sahen wir aus der Entfernung. Das Gasthaus an der Saale unterhalb der Rudelsburg ist wohl bis auf weiteres geschlossen, hier gibt es wohl keine Einkehrmöglichkeit mehr.

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Weiter ging es nach Bad Kösen, eine kleine Runde durch den gepflegten Kurpark, bevor wie uns zur Saalstraße begaben.
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Auf der Saalstraße ging hoch zu den Weinbergen Saalberge. Jetzt waren wir auf den Weinwanderweg, den wir bis Rossbach folgten.

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An einigen Stellen ist man fleißig dabei die Trockenmauern zu erneuern, die Arbeitssprache konnte ich leider nicht identifizieren, als wir an den Engstellen vorbei gelotst wurden. Ab Rossbach dann weiter auf den neu gebauten Radweg nach Großjena.
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War für uns eine Überraschung, wir kannten diesen Zustand des Weges noch nicht. Den hatten wir noch anders in Erinnerung. Noch ein Blick zur Unstrut und den Max- Klinger Weinberg,

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dann rollten wir auch schon in Großjena ein. Wir nahmen den östlichen Ortsausgang und rollten auf der alten KAP-Straße hoch nach Döbrichau. Hier bogen wir nach Pödelist ab und nahmen die schöne alte Pflastersteinstraße in Angriff, die uns zum Rastplatz am Fuße der Alten Göhle brachte.
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(Harti schaut nicht immer so grimmig:), die Sonne hat geblendet)
Hier dann Mittagspause. Nach der Pause durch die Alte Göhle hoch zum Luftschiff und oben angelangt wieder runter nach Pettstädt.
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Die Strecke hatte ich ja wieder so geplant, dass auf dem Weg noch 2 Verstecke aufgesucht werden konnten, die auch gefunden wurden. Dann ging es weiter Richtung Osten auf dem Plattenweg bis Roßbach weiter.
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In Roßbach trafen wir auf den ökumenischen Pilgerweg und folgten diesen, vorbei am Südfeldsee und Runstedter See bis nach Merseburg zurück. Am Ende hatten wir gute 50 km gestrampelt und viel neues gesehen. Nun ist ja auch kein Wunder, da wir vor mindestens 5 Jahren das letzte Mal so gefahren waren, da verändert sich doch so einiges. Aber es hat wieder Spaß gemacht, dass ist die Hauptsache und dass noch bei wolkenlosen Himmel.:)👍
 

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Hallo,
gestern, am Sonnabend, habe ich mich mit Harti zu einer kleinen Exkursion nach Sachsen verabredet. Wir wollten die Sehenswürdigkeiten des Ortes Priesteblich, das an der Dehlitz-Rückmarsdorfer Endmoräne liegt, einen Besuch abstatten.
Also starteten wir um 12:00 Uhr von Merseburg und fuhren am Saaleradweg nach Merseburg zur Neumarktbrücke. Die M.S. Traumschiff war nicht am Anleger zu sehen, war wohl schon auf große Fahrt gegangen. Wir setzten unsere Fahrt über die Saale in Richtung Radweg an der B181 fort und fuhren auf diesem bis zum östlichen Ortsende von Wallendorf.
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(Radweg in den Ort Wallendorf)
Weiter dann über die Luppebrücke auf den Naturlehrpfad Rüsternweg bis zum Pilgerweg am Südufer des Raßnitzer See.
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(Naturdenkmal Kopfweiden am Naturlehrpfad)
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(Naturlehrpfad)
Es war ja wolkenloser Himmel und dies hatte zu Folge, dass uns zwar niemand überholte, aber etliche Pilger und Radler entgegenkamen.
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Auch ein ganz harter Biker pellte sich aus seinem Anzug am Ufer und ging anschließend ins Wasser für einige Schwimmrunden.
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Wir folgten den Pilgerweg weiter Richtung Zweimen und stießen dabei auf den Gosewanderweg Halle-Leipzig.
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In Zweimen dann durch den Ort, vorbei am neugestalteten Dorfteich bis nach Dölkau.
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(Heute lächelte er wieder😉👍)
Ab Ortsausgang Dölkau dann auf einen Wirtschaftsweg nach SO weiter bis Kötschlitz und dann über den Saale-Elster-Kanal nach Günthersdorf. Hinter dem historischen Eiskeller stießen wir auf den Dorfteich Westufer und bogen dann nach Süden auf den Altranstädter Weg ab. Der führte uns über die BAB9.
Die BAB wurde überquert und ca. 200 Meter dahinter bogen wir nach Osten ab. Jetzt war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel. Es war eine freie Fläche, die wir bei jetzt ordentlichem Gegenwind, überwinden mussten. Ich setzte mich an die Spitze, so konnte Harti entspannt im Windschatten pedalieren :daumen:. Kurz vor Priesteblich empfing uns eine Baumallee.
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Also rein in den Ort. Wir waren kaum drin mussten wir auch schon wieder abbremsen, um nicht wieder aus dem Ort zu verschwinden. Also langsame Fahrt und den Weg zur Kirche, gesucht und gefunden. Hier steht eine gepflegte kleine Dorfkirche.
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(Näheres zur Kirche hier: Priesteblich – Kirchen in Leipzig (kirche-leipzig.de)
Die Sehenswürdigkeit wurde angesteuert, das Trafohäuschen, die Informationen die benötigt wurden, wurden notiert, so dass es gleich zur dritten Sehenswürdigkeit, den Dorfteich mit Ruheplatz weiterfahren konnten.
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Hier eine kleine Pause. Ich machte mich auf die nächste Information zu suchen, wo bei Harti die umgrabenden eingeborenen älteren Bewohner des Ortes mit Fragen bombardierte;) und so ein angenehmes Gespräch hatte. Als ich meine Informationen hatte, gesellte ich mich dazu und wir erfuhren, dass der Dorfteich nicht immer so aussah wie er jetzt aussieht.
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Hier war vor vielen Jahren, also als die Rentner noch Kinder waren, viel Wasser und kein Schilf drin. Man lernte hier sogar das schwimmen, konnten wir uns beim jetzigen Anblick nicht so richtig vorstellen. Aber wir mussten ja weiter und noch schnell das Versteck aufsuchen, dass wir auch gut finden konnten. Zurück ging es wieder über die Brücke an der BAB9. Hinter der Brücke wurden wir von einem einsamen ausgebüchsten Ziegenbock argwöhnisch beäugt.
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Weiter dann nach Westen zur Röddener Straße und auf dieser über Rödden und Pissen bis nach Witzerschersdorf.
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Hier bogen wir zum nördlichen Ortsrand ab und fuhren weiter gen Westen bis Schladebach. Am Ortsausgang gelangten wir auf die L184 und folgten dieser, vorbei an den Rudimenten des Saale-Elster-Kanals, bis zum Abzweig nach Wüsteneutzsch.
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Dann weiter, vorbei an einer von mehreren Beregnungsanlagen bis Friedensdorf.
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Hier bogen wir auf die KAP-Straße ab, die uns bis Trebnitz führte. Über die Warthe-Brücke
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gelangten wir zum Gut Werder und von dort war es nicht mehr weit bis zur Saalebrücke in Neumarkt.
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Am Saaleradweg dann wieder zurück zum Startpunkt.
Es war eine sonnige Fahrt, bei teilweise heftigem Gegenwind aber dafür auf der Rückfahrt mit ordentlichem Rückenwind. Auf unserer Fahrt konnten wir wieder viel neues entdecken.
Mal sehen wie sich das Wetter nächste Woche entwickelt. Am Mittwoch sieht es gut aus für eine Tour von Halle nach Wettin und zurück nach Merseburg.
Im Anhang die Strecke.
 

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Merseburg; 32N Ost 707414 Nord 5694325
Hallo,
gestern am Vormittag warm angezogen und mit Harti eine Tour zum tiefsten Bohrloch der Welt unternommen, zumindest bis 1893.
Aber die Bekleidung war noch nicht so die richtige für die Jahreszeit, es war noch ein wenig frisch auf der Fahrt.:(
Ab Merseburg ging es zum Saaleradweg. Am Skulpturenpark einen kleinen Halt an einer Skulptur eingelegt.
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Hier überlegten wir was der Künstler uns sagen will. Wir grübelten lange, bis es uns wie Schuppen von den Augen viel. Natürlich er hat schon auf den Klimawandel hingewiesen und uns gezeigt, wenn wir nichts unternehmen mutieren wir, wie in diesem Beispiel wachsen uns dann z.B. 6 Brüste.:(
Wir fuhren am Anleger vom Traumschiff vorbei, auf der rechten Seite, am Saaleufer gegenüber dem Anleger der Imbiss, Öffnung an den Wochenenden so ab Mittag.
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Dann ging es rüber über die Saale zum Horrorhaus. Ist schon alles für das amerikanische Fest vorbereitet.
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Weiter zum Schleusenkanal, hier übte gerade die Feuerwehr mit ihrem neuen Rettungsboot, wenn denn der Motor anspringen sollte.
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Wir hielten uns hier nicht länger auf und fuhren weiter am Schleusenkanal bis Meuschau und verließen den Ort am östlichen Ortsausgang.
Kurz darauf rollten wir schon in Lössen ein und fuhren auf der Hauptstraße bis zum Ortseingang von Löpitz. Hier bog ich auf den Dammweg ab, der uns bis zum Löpitzer Schloss brachte.
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Im dortigen Restaurant kommt man zurzeit nur mit Reservierung und der 800000 Euro teuren Luca-App rein, die kaum ein Gesundheitsamt in SA nutzt. Weiter ging es bis Tragarth, hier bogen wir dann nach Friedensdorf ab und rollten bis in den Ortskern zum Denkmal für die 11 erschossenen Offiziere des schillschen Freikorps, die auf Geheiß Napoleons1 am 16.09.1809 in Wesel erschossen wurden.
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Der Ort hieß bis zum 1.11.1950 Kriegsdorf und wurde dann umbenannt. Zwei Offiziere stammten aus dem damaligen Kriegsdorf es waren es die Brüder Albert und Karl von Wedel. Weiter ging es zur Schleuse in Wüsteneutzsch.
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Hier trafen wir auf gerade erwachte Biker, die sich aus den Zelten pellten und sich für die Abfahrt nach Halle zum Zug vorbereiteten. Gut, dass ein Lastenrad dabei war, das wohl die Zelte transportieren musste. Sie reisten gestern von Magdeburg an. Ab hier folgten wir dann den Floßgrabenradweg
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bis Schladebach zur Infotafel zum tiefsten Bohrloch mit 1748,40 Meter. Gebohrt wurde von 1884 bis 1893. Am 12.08.1886 brach die Bohrkrone ab, wo dann nach erfolglosen Fangarbeiten das Weierbohren aufgegeben wurde. Der Meter kostete damals 121,43 Reichsmark.
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Nebenan auf der Wiese wollten die beiden Pferde unbedingt mit Harti mitreisen.
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Von Schladebach dann weiter über Bad Dürrenberg
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nach Wengelsdorf, vorbei an der Wohnmühle
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und dann weiter nach Spergau. Hier passierten wir die Kühltürme des Chemie Parkes.
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(Die Sicherheitsflamme im Chemiepark war heute gut zu erkennen)
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In diesem Chemiepark entsteht natürlich jede Menge Abwärme durch heißes Wasser. Das wird demnächst, so in ca. 5 Jahren, bis nach Makranstädt zum alten Heizwerk gepumpt und dann dort in das Wärmenetzt von Leipzig eingespeist. Somit hilft Sachsen-Anhalt dann, dass unserer Mitbürger in Sachsen/Leipzig im Winter nicht frieren müssen.:daumen: Über Leuna und Ockendorf ging es dann wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Es wurden dann noch knapp 40 km. Jetzt aber nichts wie unter die heiße Dusche und dann noch ein kleiner 5 km Spaziergang, damit ich wenigstens auf meine 10000 Schritte für den heutigen komme.
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