Midlayer für Verfrorenen

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Hallo Zusammen,

Baselayer mäßig bin ich denke ich gut ausgerüstet. (Merino, Gore windproof, etc...)
Jacke muss ich mich mit dem Bestand noch durchtesten. (Vaude Moab Softshell, Fox Ranger winddicht)
Wenn es schlimm wird nehme ich den Dirtsuit pro (absolut winddicht), da geht gar nichts durch....

Aber beim Midlayer bin ich überfragt?!
Ich friere sehr schnell und kann nicht, wie es immer empfohlen wird, ein bisschen frierend losfahren, denn dann werde ich nicht mehr warm! Und wenn es mir einmal kalt ist, muss ich die komplette nasse Garnitur wechseln.
Ich würde sagen, ich schwitze auch nicht viel! Aber durch den Rucksack ist der Rücken immer nass....

Fahrprofil ist landschaftgeschuldet immer bergauf-bergab... So max. 2h...

Hab mir mal ein paar rausgesucht und wollte fragen ob einer Erfahrung mit dem einen oder anderen hat, oder einen ganz anderen Tipp!

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Danke :)
 

decay

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Ich würd mal das 7mesh WTV Zeug mit auf die Liste nehmen, habs noch nicht getestet, aber ich glaub das könnte liefern.

Ansonsten gibts sowas wie das Defend Thermo wohl auch von Platzangst.

Was mich auch positiv überrascht hat is das Polartec Alpha Zeug von Specialized, die fahre ich unheimlich gern unter meiner Hardshell im richtigen Winter.
 

polo

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ja, leider
klingt so, dass du zu viel anhast und ggf. zu schnell fährst ("komplette nasse Garnitur"). und bei max 2 stunden braucht's keinen rucksack. dennoch: papiereinschätzung der verlinkten produkte ist schwierig, da kein gewicht genannt ist. das fox teil sieht zumindest ordentlich florig aus, gonso etwa hingegen gar nicht.
 

polo

yeah - i don't know what you're talking about
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ja, leider
ok, andere temperaturbedürfnisse. ggf. wären die polartec alpha und konsorten produkte was für dich. mehr loft pro gramm und deutlich weniger schwitzig als primaloft etc.
 
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Also ich steh immer noch auf das alte Zwiebelprinzip. Auch wenns mittlerweile verschrien ist.
Eine Schicht mehr als die meisten ist für mich gerade recht.
Aber zugegeben sehe ich zu, dass ich um so kälter um so gleichmässiger fahre. Und so passgenauer die Temperatur regeln kann. Das geht hier schon - bei Dir wohl nicht 🥴
 
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Oder so wie ein Kollege letzte Woche:
neblig nasskalte 2° und der kommt kurz/kurz (sogar ohne Baselayer). 🥶
Hab Ihn dann am Abend in der Umkleide angesprochen. Ich: 3 Lagen inkl. Windstopper, Handschuhe und Winterschuhe. Er Kurz/kurz ohne Baselayer "sonst wirds mir immer zu warm"
Nun ja, jeder Jeck is anners. Aber was zum Teufel macht der Kerl wenns 30° hat??
 

decay

peace, love, death metal
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Also das Polartec Zeug ist schon Bombe, hab ich auch auf Skitour an und es nässt halt null. Merino halt ich für einen großen Fehler, da ist mir Kunstfaser lieber, mit Merino bleibt man halt nass. Seh ich eher bei weniger intensiven Sportarten, da find ichs ganz gut, weils nicht stinkt (zB 3 Tage Skitrip mit nur einer Garnitur).
 
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Habe letztens das Power Grid Jersey von Specialized günstig ergattert und habe jetzt noch eine ganze Latte an Polartec Artikeln von dhb (wigglesport) bestellt. Sehr leicht und hält total warm.
Das MR LS Jersey von Platzangst habe ich auch hier, da muss es aber schon unter 0°C sein.

Und als Baselayer haben sich die Active Extreme X von Craft bei mir bewährt bei kühleren Temperaturen.

Heute übrigens bei 5-6°C und teilweise Niesel:
Craft kurzarm Baselayer, 7mesh Compound langarm Trikot (eher dünn), darüber den Fox Wind Pullover, also Windjacke.
An den Beinen Knieprotektoren, Polsterhose und darüber die wasserdichten Shorts.
Nach 2,5 Stunden kam ich noch gut warm zuhause an.
 

karmakiller

I ride the line
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Was spricht denn gegen ein wärmendes dünnes Fleece anstatt eines Trikots? Ich fahre gerne über dem Baselayer mit dem Scott Defined Light Half-Zip. Gibt es oft reduziert in verschiedene Farben und hat schön lange Arme. In Kombination mit verschiedenen Merino-Stärken von Icebreaker finde ich es optimal.
Für noch mehr Wärme kann ich noch die Insuloft Weste ebenfalls von Scott empfehlen!
—-
@Laufrad0815 :
wenn der Threadersteller schreibt, dass er sehr schnell friert, wird er mit deiner Kombi aber nicht glücklich ;)
 
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Ich habe bei Base-und Midlayer in Teile von Odlo investiert. Was beim Wintersport funktioniert, das sollte auch beim Biken funktionieren.
 
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Was spricht denn gegen ein wärmendes dünnes Fleece anstatt eines Trikots?
Das genannte Polartec Power Grid (egal ob dhb oder Specialized) geht in diese Richtung und ist z.B. dem Endura Singletrack Fleece nicht unähnlich. Sehr, sehr leichtes Material, das jedoch hervorragend wärmt.

Evtl wäre als Midlayer mit dünner Windjacke drüber auch eine Specialized Trail Alpha Jacke mit Polartec Alpha Direct zu empfehlen.
Erhältlich u.a. bei Bikebox Shop, ab morgen gibts dort nochmal 10% Rabatt.
 
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Also das Polartec Zeug ist schon Bombe, hab ich auch auf Skitour an und es nässt halt null. Merino halt ich für einen großen Fehler, da ist mir Kunstfaser lieber, mit Merino bleibt man halt nass. Seh ich eher bei weniger intensiven Sportarten, da find ichs ganz gut, weils nicht stinkt (zB 3 Tage Skitrip mit nur einer Garnitur).
Der Alex, die alte Socke! :)

Merino wird von einem großteil der Leute falsch getragen im Zwiebel-/Layer-Prinzip. Ausser für absolute Wenig-Schwitzer gehört unter Merino meiner Erfahrung nach immer ein Baselayer aus Synthetik. Das macht dann einen riesen Unterschied vom Tragekomfort und Wärmeleistung.

Die Idee dahinter ist: Merino hält zwar auch nass noch toll warm, ist aber schwach im Feuchtigkeitstransport. Sprich man hat irgendwann diese feuchte Gefühl auf der Haut. Synthetik pur leitet zwar toll Feuchtigkeit von der Haut weg ist aber irgendwann auch durch und dann kalt. Ergo das Ganze verbinden. Am besten wirklich hochwertige Synthetik (Falke, Odlo, etc.) direkt auf die Haut, dadurch bleibt die Haut trockener. Darüber ein Merino base- oder midlayer und aussen wieder Synthetik (da ist dann recht egal was). Für faule gibt es sowas auch fertig: https://www.devold.com/de-de/duo-active-man-shirt/?color=284A

Darüber ja nach vorhaben. Jacke oder Weste, Softshell, Primaloft oder im extremen Notfall Hardshell (wirklich wasserdicht braucht man beim biken echt selten und ansonsten hat so eine Klamotte halt nur Nachteile).

Ich bin ein großer Freund von partiell winddichten Klamotten ganz aussen und Weste/Short statt Goretex-Strampelanzug. Einfach weil die Feuchtigkeit eben auch irgendwo hin muss.

Das wären dann auch meine Top tips für den TS:
  • Merino, aber richtig getragen
  • winddichte oder wasserdichte Weste/Shirt
  • winddichte oder wasserdichte Shorts(!) über langen baselayer (kann auch kurze Radunterhose/lange Socken/Knieschoner sein)
  • Softshell/Primaloft statt Hardshell

Meine 2 cent...
 
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ExcelBiker

veni, vidi, bici
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Ich friere sehr schnell und kann nicht, wie es immer empfohlen wird, ein bisschen frierend losfahren, denn dann werde ich nicht mehr warm! Und wenn es mir einmal kalt ist, muss ich die komplette nasse Garnitur wechseln.
Kenne ich ... ich schwitze aber recht viel.

Deine Auswahl ist doch etwas gemischt. Ich würde keine reinen Radtrikots in Betracht ziehen für einen Midlayer. Die sind eher für die oberste Schicht gedacht.

Ich wechsle halt auch unterwegs häufiger die Klamotten (bei mehr auf und ab zwei Garnituren im Rucksack), sonst komme ich da auch nicht durch. Bei langen (Ski-)Touren ziehe ich auch mal im Aufstieg was trockenes an.

Merino als unterste Schicht verwende ich auch gerne, das puffert Feuchtigkeit besser als Kunstfaser, wird aber irgendwann genauso nass wie alles andere. Bei Membranen als oberste Schicht würde ich extrem aufpassen. Keine ist auch nur annähernd so wasserdurchlässig wie was "luftiges". Da gibt's üble Konstellationen (Taupunktunterschreitung an der Innenseite --> alles wird nass). Also lieber maximal eine Windjacke (ohne Membran) nehmen, damit Feuchtigkeit sicher abtransportiert werden kann.

Damit wird es für mich fast egal, was ich als Midlayer verwende. Bei mir alles vom Engelbert-Strauss-Rolli bis zum speziellen Sporttrikot dabei, sie funktionieren alle.
 
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Für mich ist das beste Base-Layer-Shirt ein Langarm-Synthetic-Netzunterhemd von Brynje. (gibt's glaube ich nur Online --> Google)

Das leitet die Feuchtigkeit schnell weiter und die vielen Löcher im Netz speichern die erwärmte Luft auf der Haut perfekt als ein warmes Luftpolster. :daumen: Luft ist bekanntlich der beste wärmende Isolator.

Darüber ein normales Langarm-Trikot, damit die Wärme im Netz bleibt, und darüber eine winddichte, atmungsaktive Jacke.
Passt.
 
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Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das dein Baselayer nicht gut funktioniert.

Einerseits schreibst du das du nicht viel schwitzt, andererseits das der Rücken immer nass ist. Dann, dass du nicht warm wirst wenn du zu kalt losfährst. Wenn du momentan aber so stark schwitzt das der Rücken nass wird bist du entweder zu warm angezogen oder - dein Baselayer funktioniert nicht gut.

An deiner Stelle würde ich anstatt Merino oder Gore Windproof mal etwas synthetisches als Baselayer probieren. Etwas was gut die Feuchtigkeit ableitet. Das Problem, so wie du es beschreibst, hatte ich auch wenn Merino als Baselayer verwendet wurde. Das saugte die Feuchtigkeit auf, transportierte diese aber nicht ab. Dann wurde es irgendwann wirklich kalt.

Momentan trage ich Synthetik als Basylayer, darüber Merino. Dazu, je nach Temperatur, noch einen dünenn Windbraker oder eine dickere Jacke.
 
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Die meisten Base-Layer saugen sich meiner Erfahrung nach leider bald voll und kühlen dann eher, als zu wärmen. Der Weitertransport ist leider oft nur gut gedacht.
 

ExcelBiker

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Einerseits schreibst du das du nicht viel schwitzt, andererseits das der Rücken immer nass ist.
Das hängt auch sehr viel von der Konstruktion vom Rucksack ab, und von der Sitzposition (aufrecht --> weniger Zirkulation, eher liegend --> mehr Zirkulation). Je nach Konstellation kann ich mir gut vorstellen, dass auch bei wenigem Schwitzen der Rücken nass wird.
 
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