MIPS Finite Element Analyse-Tool: Die Zukunft der Helmentwicklung?

MIPS Finite Element Analyse-Tool: Die Zukunft der Helmentwicklung?

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Die schwedische Firma MIPS bietet nun mit dem Finite Element Analyse-Tool einen neuen Service für Helm-Hersteller an. Damit können Prüfungen und Tests virtuell durchgeführt werden.

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MIPS Finite Element Analyse-Tool: Die Zukunft der Helmentwicklung?
 
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Ich bin schwer irritiert. Fem ist seit sicher 20 Jahren weit verbreitet und mit den meisten Tools inzwischen echt kein hexenwerk. Worin liegt hier der Mehrwert?
N weltkonzern wie uvex hat doch auch noch zig andere sicherheitskomponenten im Programm, die werden sich doch garantiert auch ne Entwicklungsabteilung leisten, in der sich wenigstens n paar Click-Numeriker rumtreiben?

Es macht schon durchaus Sinn ein branchenweites Problem an einer hoch spezialisierten Stelle kompetenztechnisch maximal zu verdichten und dann in Form von Dienstleistung zu verkaufen. Die gesamte Unternehmens- und Softwareberatungsbranche lebt ja davon.

Es ist in meinen Augen ziemlich sinnlos, wenn alle Helmhersteller ihre eigene Analysebude unterhalten und am Ende auf grob das gleiche Ergebnis kommen. FEM ist nicht gerade billig. Die Software ist teuer und der Typ der davor sitzt auch. Zumal ich vermuten würde, dass das nur ganz wenige Hersteller überhaupt tun. Uvex kann Erkenntnisse aus dem Motorsport im Fahrradbereich ja auch nicht eben so adaptieren. Mehr als Pi mal Daumen geht da nicht.

Was ich mir nicht vorstellen kann ist, dass Mips da jetzt über Wasser gelaufen ist. Die werden (reine Spekulation) am Markt einen bestehenden Solver genommen haben, ein Analyseszenario aufgebaut und zusätzlich versucht haben ein bestehendes Materialmodell zu nehmen, welches real möglichst nah an die getroffenen Annahmen herankommt. Kann mir gut vorstellen, dass die hier in der Crash Ecke bei den Automobilkonzernen gewildert haben. Da wird sich mit Sicherheit mal Jemand ein paar Minuten Gedanken gemacht haben, wie sich son Gehirn verhält wenn's auf die Fresse gibt.
 
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