Mountainbike für Bergtouren

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Hallo zusammen,

nach langer Zeit habe ich dieses Jahr endlich mein 10 Jahre altes Bulls-26er Stadtrad ohne Federung mit auf eine Bergtour genommen. Ich war sehr begeistert wie viel Spaß die Abfahrt gemacht hat und wie viel gelenkschonender sie doch war. Da ich seit einiger Zeit öfters in den Bergen und in alpinem Gelände unterwegs bin, möchte ich mir nun gerne ein Bike zulegen, mit dem ich einige Touren unternehmen kann und evtl. auch in Zukunft in die Richtung Bikebergsteigen gehen. Da ich leider ansonsten sehr wenig MTB-Erfahrung habe und auch in meinem Bekanntenkreis keine begeisterten Biker habe, möchte ich hier gerne mal nach Rat fragen.

Ich bin 1,73m groß und wiege ca. 75 kg.

Aktuell besitze ich nur ein Bulls Sturmvogel? mit einer 11Gang Nabenschaltung. Ich kann aktuell auch über die Wintermonate das 29er-Bulls Hardtail meines Bruders testen. Die XT-Schaltung und die Laufradgröße haben es mir schon angetan, allerdings begeistern mich die schmale Bereifung und die 100mm Gabel eher weniger.
Ich möchte nun gerne ein Fahrrad kaufen, mit dem ich die nächsten Jahre hoffentlich glücklich sein werde und das ich auf einige Bergtouren mit nehmen können möchte.

Nun stellt sich mir allerdings die Frage, welches Bike da besonders geeignet ist. Es stellt sich auch die Frage gebraucht/ neu und Hardtail/ Fully.

Bei meiner Suche bin ich jetzt bei den Trailbikes der bekannten Hersteller gelandet. Propain Hugene/ Trek Fuel Ex/ Scott Genius.

Budget würde wohl bis zu 4000€ für ein Fully reichen und falls ich ein Hardtail zulegen würde wohl bei max. 1500€, da ich mir ziemlich sicher bin, dass ich dieses wohl in den nächsten 2 Jahren upgraden wollen würde.

Aktuell steht bei mir das Propain Hugene hoch im Kurs, hab auch für Anfang Dezember einen Termin in Vogt zur Testfahrt. Ist das für meine Zwecke sinnvoll, gäbs evtl. besser geeignete Bikes? Da wohl nicht so genau absehbar ist, wann das neue Modell rauskommen und geliefert werden soll, werde ich wohl zusätzlich noch das Tyee anschauen, nur scheint mir das etwas zu viel des Guten zu sein.

Ich hätte halt gern ab März ein Fahrrad, nur scheint das aktuell eher schwieriger zu sein. Oder gibt’s da Marken, welche weniger lange Lieferzeiten haben?

Ich komm aus der Ecke Augsburg und mein geplantes Fahrprofil ist für die Übergangszeit und am Feierabend Touren in der näheren Umgebung und auf der schwäbischen/ fränkischen Alb und Altmühltal. Für den Sommer und wenn ich dann das Biek besser beherrsche sind dann Touren im Voralpenraum bis zu Allgäuer/ Lechtaler Alpen und dann auch mal mehrtägige Touren z.B. nach Slowenien oder Südtirol geplant.

Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner Fahrradsuche helfen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen/ Tipps insbesondere zum Thema Bikebergsteigen mitteilen könnt und möchte mich schon mal im Voraus bedanken.
 

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Rainer Wahnsinn
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Beschreib besser mal, was Du konkret unter Bikebergsteigen verstehst.
Da die Bikes generell immer größer, länger und schwerer werden und Bikebergsteigen viel mit hoch tragen und runter auf schwierigsten, auch ausgesetzten Weglein zu tun hat, tut sich da ein zunehmender Konflikt auf. Könnt schwierig werden mit einem Bike für alles.
Wenn Du aber unter Bikebergsteigen "nur" normales Mountain-Touren-Biken auf Wanderwegen/Naturtrails (ohne Schwerpunkt auf Bikeparks und schnelles Runterballern) verstehst, wirds auf ein Tourenfully oder seit neuestem auch Downcountry Bike hinauslaufen. Typische Bikes mit moderaterem Lenkwinkel um 66-68°, 29" Rädern, 130-140 mm Federweg, leider zu bezahlbaren Preisen auch schon um die 14-15 kg schwer (vor 10 Jahren waren das noch 26" Räder, 120 mm Federweg und um die 12 kg).
In der Allmountainklasse tummeln sich Bikes, die man früher als Enduros bezeichnet hätte (140-160 mm Federweg, inzwischen auch schon überweigend 29" Laufräder und Lenkwinkel, die dann so Richtung 63-66° gehen.
Zu allen Kategorien findest Du zahlreiche Foren in der Kaufberatung. Und zum (Wiedereinstieg) bzgl. gängiger Komponenten auch mal die ERSTEN 1-2 Seiten des MTB-Kaufberatungsthread für Einsteiger .... lesen.
 
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Du kannst auch im BBS Unterforum noch fragen.

Aus meiner Erfahrung ist dafür ein Rad geeignet, welches relativ leicht ist (14kg bzw je nach Fitness), keine zu komplexe Rahmenform, stabile Reifen und eine sehr gute Gabel mit ca 150-170mm hat (zB Fox36 grip2, Lyrik Ultimate).

Das Hinterrad sollte einem nicht im Weg sein und der Hinterbau zwecks Spitzkehren kurz, also 27.5. Vorne unbedingt 29.

Ob eher langes Bike oder kurz, da gehen die Meinungen auseinander.

Hardtail ist an sich ausreichend, wenn der Lenkwinkel flach ist 63-64grad.
Allerdings kann es an Steilstufen Anfänger überfordern.

Scott ist mit den vielen Kabeln und Verstellklimbim viel zu kompliziert.
Ich finde auch 12fach wegen dem langen Schaltwerk fragwürdig, bleibt oft hängen.

Alles sollte robust gehalten sein.

Liteville wäre das gängige.
Capra 29 CF mit 27.5 Hinterrad ist sicher gut geeignet. Gibt auch noch welche, glaube ich.
 
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Hey,
ja das ist ein bisschen schwierig. Ich habe halt wenig Erfahrung, wie schwer das so ist in verblocktem und steilen Gelände zu fahren. Gerade im Vergleich zum Wandern/ Bergsteigen finde ich da eher weniger und tu mich auch mit dem Einschätzen der Schwierigkeiten schwer.
Ich möcht schon auch eher langsamer in technischerem Gelände fahren und lege jetzt den Fokus eher weniger auf Schnelligkeit oder Sprünge in nem Bikepark. Wobei ich das natürlich in Zukunft auch mal testen würde.
Bei Propain gefällt mir halt besonders, dass ich das Bike nach meinen Vorstellungen selbst konfigurieren kann und dass hier der Preis noch einigermaßen im Rahmen ist. Außerdem hab ich es jetzt nicht extrem weit bis nach Vogt und hab auch direkt in Radreichweite nen Partnershop hier in Augsburg.
Bezüglich GEometrie muss ich mich auf jeden Fall noch etwas einlesen. Was sollte denn ne vernünftige Geometrie für steileres, technischeres Gelände sein?
 
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Aktuelle Trail und Enduro Bikes sind eigentlich alle lang und flach genug.

Der Sattel muss halt ganz weit runter gehen können, es braucht einen Bashguard, und wie gesagt 27.5 Hinterrad.

Glaube nicht dass du das Hugene so konfiguriert bekommst, dass es ideal ist.
Allerdings musst du das als Anfänger auch nicht überbewerten, die krassen Sachen fährst du in den ersten Jahren eh nicht.
Kannst ja schon mal anfangen mit üben, Trackstand, Umsetzen, ausgesetzte Linien fahren, Kanten im Stadtpark runter fahren usw so Basics.
 

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Rainer Wahnsinn
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Bikebergsteigen ist die hohe Kunst, wo echt fitte Biker mit bester Fahrtechnik und garantiert schwindelfrei in extremem Gelände unterwegs sind. Such doch mal nach Videos bei YT mit dem Begriff, damit klar ist, wovon wir reden.
In der Regel bedeutet das Fahrtechnik, die Du erst nach sehr vielen Jahren so sicher drauf hast, daß Du Dich dann fahrend runter traust.
Guck Dir auch mal die Singletrailskala an und check mal ab, ob da nicht eher der Bereich findet, den Du eigentlich meinst.
Die meisten Biker werden in den Alpen kaum über S2 hinausgehen, wenns die Wege extrem ausgesetzt und schmal sind.
Also dann nochmal: Willst Du wirklich BBS = Bikebergsteigen machen?
Oder ist nicht vielmehr sicheres S2 in alpiner Umgebung ein realistisches Ziel?
Danach entscheidet sich schon ein wenig, welche Art Bike für Dich infrage kommt.
Bei BBS wirds schon komplizierter, da hat @cxfahrer schon richtige Tipps gegeben.
Bei S2 hast Du ne (theoretische) Riesenauswahl. Da gehts dann eher darum, auf welchem Bike Du Dich wirklich wohlfühlst, und ob es bezahlbar und letztlich (aktuell am Schwierigsten) auch verfügbar ist.
 
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BBS ist ja nicht schwieriger als Enduro ganz normal, an sich eher einfacher vom Fahren da man ganz langsam ist.

Der Anspruch liegt zum einen im Hochtragen (nie wieder renne ich so geübten BBSlern hinterher, keuch), und in der Ausgesetztheit und Gefahr.

S4-S5 geht auch im Mittelgebirge.
 
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YT möcht ich mir eher nicht zulegen, da ich nicht so überzeugt von deren Kundenumgang bin. Irgendwie halt alles nur auf Verkauf und nicht auf Service ausgelegt.
Ansonsten möchte ich halt auch nich
Glaube nicht dass du das Hugene so konfiguriert bekommst, dass es ideal ist.
Allerdings musst du das als Anfänger auch nicht überbewerten, die krassen Sachen fährst du in den ersten Jahren eh nicht.
Kannst ja schon mal anfangen mit üben, Trackstand, Umsetzen, ausgesetzte Linien fahren, Kanten im Stadtpark runter fahren usw so Basics.
Das denk ich mir auch, dass das wohl ne gute Weile und viel Übung braucht, bis ich da einigermaßen fit für schwieriges Gelände bin. Werde ich aber bis zum Frühjahr auch versuchen möglichst die wichtigsten Grundlagen zu üben.
Also dann nochmal: Willst Du wirklich BBS = Bikebergsteigen machen?
Oder ist nicht vielmehr sicheres S2 in alpiner Umgebung ein realistisches Ziel?
Danach entscheidet sich schon ein wenig, welche Art Bike für Dich infrage kommt.
Bei BBS wirds schon komplizierter, da hat @cxfahrer schon richtige Tipps gegeben.
Bei S2 hast Du ne (theoretische) Riesenauswahl. Da gehts dann eher darum, auf welchem Bike Du Dich wirklich wohlfühlst, und ob es bezahlbar und letztlich (aktuell am Schwierigsten) auch verfügbar ist.
Wahrscheinlich wird das erstmal ein realistisches Ziel sein. Ich bin so auch viel auf Bergtouren unterwegs, welche nur in den Sommermonaten möglich sind. Deshalb würde ich auch gern gerade für die Übergangszeit niedrigere Ziele suchen, die ich dann mit dem Bike versuchen kann.
Außerdem gibt es ja auch in Süddeutschland viele Mittelgebirge mit vielen schönen Wegen, die wahrscheinlich fürs erste mehr geeignet sind.
Deshalb dachte ich mir auch, dass das Hugene für die nächsten Jahre hoffentlich genug Reserven bietet und ein Bike mit mehr Federweg wohl für meine Zwecke noch nicht geeignet ist.
 
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BBS ist ja nicht schwieriger als Enduro ganz normal, an sich eher einfacher vom Fahren da man ganz langsam ist.

Der Anspruch liegt zum einen im Hochtragen (nie wieder renne ich so geübten BBSlern hinterher, keuch), und in der Ausgesetztheit und Gefahr.

S4-S5 geht auch im Mittelgebirge.
Ich bin halt auch schon zu Fuß viel in alpinem Gelände unterwegs und wenn ich mir denke, welche Touren ich aktuell mache und vorhabe und mit welchen ich angefangen habe, dann ist da schon ein Unterschied. Aber wahrscheinlich wird man das nicht so einfach aufs MTBen übertragen können. Aber klar, übertreiben möchte ich nicht, das macht dann ja auch keinen Spaß mehr.
 
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Federweg schadet vorne nicht. Auch bei Touren.
Ich hab damals am Gardasee und bei Garmisch angefangen,
zB Jochberg, Fricken-Farchant, Schafkopf-Farchant. Ist glaub mittlerweile mit Radl schwierig. Sonst Lenggries.

Wenn du im Stadtpark auf schmalen Mäuerchen balancieren tust und so 60cm Kanten abrollen kannst :D bist du schon ganz gut. Üb mal.
 
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Ich bin halt auch viel in den Lechtaler Alpen unterwegs und bin da schon öfters Bikern begegnet. Erst letztens am Pitzenegg dachte ich mir, dass das doch super mit dem Rad sein müsste und hab mich dann gefreut, als ich Spuren im Schnee gesehen hab.
Federweg schadet vorne nicht. Auch bei Touren.
Ich hab damals am Gardasee und bei Garmisch angefangen,
zB Jochberg, Fricken-Farchant, Schafkopf-Farchant. Ist glaub mittlerweile mit Radl schwierig. Sonst Lenggries.

Wenn du im Stadtpark auf schmalen Mäuerchen balancieren tust und so 60cm Kanten abrollen kannst :D bist du schon ganz gut. Üb mal.
Ja da werd ich wohl nicht drum rum kommen. 😅
 
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Das Hugene halte ich für suboptimal, abgesehen davon dass es dein Budget sprengt und nicht lieferbar ist.
Lenkwinkel zu steil, Sitzrohr zu lang.

Such dir was trailigeres, also kürzeres Sitzrohr (180er Stütze sollte reinpassen bei deiner Schrittlänge!), Lenkwinkel um 64-65grad, iscg Bashguard montierbar.

Tyee 29cf mit Fox36/DPX z.B.
 
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Wenn es wirklich um BBS geht, ist auf Dauer das Gewicht des Bikes von zentraler Bedeutung. Das Bike wird immer schwerer je mehr Höhenmeter du es getragen hat. Daher rate ich nach meinen Erfahrungen zu einem Enduro Hardtail das mit viel Liebe auf maximal 12kg getrimmt ist. Je weniger Körner du bergauf verbrennst, desto mehr stehen dir bergab noch zur Verfügung. Flacher Lenkwinkel, kurzes Sitzrohr, auftiebsfreudige Geometrie, nicht zu tiefes Tretlager und geringes Rahmengewicht haben mich nach vielen Irrungen und Wirrungen schließlich zu einen LV H3-MK3 kommen lassen im Selbsaufbau.
 
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Das Hugene halte ich für suboptimal, abgesehen davon dass es dein Budget sprengt und nicht lieferbar ist.
Lenkwinkel zu steil, Sitzrohr zu lang.

Such dir was trailigeres, also kürzeres Sitzrohr (180er Stütze sollte reinpassen bei deiner Schrittlänge!), Lenkwinkel um 64-65grad, iscg Bashguard montierbar.

Tyee 29cf mit Fox36/DPX z.B.
Ich werd mir das Tyee einmal anschauen, wenn ich vor Ort bin. Es scheint ja wohl tatsächlich auch gar nicht so viel Unterschied im Gewicht gegenüber des Hugenes zu sein. Was ich so gelesen habe soll das Hugene aber womöglich ein etwas größeres Update zum neuen Modelljahr bekommen, mal schauen wann es dazu Neuigkeiten gibt. Lieferzeit beim Tyee dürfte wohl mindestens April sein?
Wenn es wirklich um BBS geht, ist auf Dauer das Gewicht des Bikes von zentraler Bedeutung. Das Bike wird immer schwerer je mehr Höhenmeter du es getragen hat. Daher rate ich nach meinen Erfahrungen zu einem Enduro Hardtail das mit viel Liebe auf maximal 12kg getrimmt ist. Je weniger Körner du bergauf verbrennst, desto mehr stehen dir bergab noch zur Verfügung. Flacher Lenkwinkel, kurzes Sitzrohr, auftiebsfreudige Geometrie, nicht zu tiefes Tretlager und geringes Rahmengewicht haben mich nach vielen Irrungen und Wirrungen schließlich zu einen LV H3-MK3 kommen lassen im Selbsaufbau.

Das LV sieht tatsächlich sehr cool aus, ich denke nur, dass ich wohl in absehbarer Zeit noch keine Touren mit extrem vielen Tragemetern machen werde. Allerdings werde ich mir das mal anschauen.
Welche Hardtails sind denn in einer etwas günstigeren Preisklasse zu empfehlen?
 
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Ich werd mir das Tyee einmal anschauen, wenn ich vor Ort bin. Es scheint ja wohl tatsächlich auch gar nicht so viel Unterschied im Gewicht gegenüber des Hugenes zu sein. Was ich so gelesen habe soll das Hugene aber womöglich ein etwas größeres Update zum neuen Modelljahr bekommen, mal schauen wann es dazu Neuigkeiten gibt. Lieferzeit beim Tyee dürfte wohl mindestens April sein?


Das LV sieht tatsächlich sehr cool aus, ich denke nur, dass ich wohl in absehbarer Zeit noch keine Touren mit extrem vielen Tragemetern machen werde. Allerdings werde ich mir das mal anschauen.
Welche Hardtails sind denn in einer etwas günstigeren Preisklasse zu empfehlen?
In diesem Test werden auch günstigere HT empfohlen:

 
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BBS ist ja nicht schwieriger als Enduro ganz normal, an sich eher einfacher vom Fahren da man ganz langsam ist.

Ganz langsam schon, aber ganz langsam zum Schlüsselbeinbruch :D. Nene, ein Enduro-Rennen kann jeder mitfahren, aber einen S4 Trail runterhopsen doch eher nicht.

Der Agent ist ja praktisch totaler Anfänger, da wird das nix mit S4-S5 in den Alpen, da muss man schon realistisch bleiben. Und dann brauchen wir auch nicht über Mullet und Lenkwinkel 63 Grad sprechen, sondern über ein leichtes Trailbike, meinetwegen über ein Enduro wie das Tyee. Wohin die Reise geht wird sich zeigen.
 
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ein paar Gedanken zum Vorhaben:
zu Fuß schauen die Wege irgendwie immer viel flacher und leichter aus, als wenn man dann mit dem Rad ankommt ;-)
Und: in den Alpen gibt es auch viele, teils spitze Steine. Wenn dein sündhaft teueres Bike blöd auf einen solchen fällt, braucht einen neuen Rahmen. Also im Budget auch etwas Schwund mit einplanen. Oder mit einem gebrauchten Bike starten.
 
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Der Agent ist ja praktisch totaler Anfänger, da wird das nix mit S4-S5 in den Alpen, da muss man schon realistisch bleiben.
Ich möchte es auch nicht übertreiben, würde halt gerne schöne Touren fahren in Zukunft und schwierigere Touren würd ich sowieso zu Fuß machen.
Gibts denn da gute Seiten oder auch Bücher mit Infos zu Strecken und Schwierigkeit oder ist es eher schwierig an Infos zu gelangen?
 
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Du kannst für den Anfang sicher auf Trailforks schauen, ob in deiner Lieblingsgegend was dabei ist, kurz durchgescrollt: https://www.trailforks.com/trails/fallmuhle/
Ist für die ersten Touren auf jeden Fall ein guter Tipp, merci.
Ansonsten sind die BBSler wohl ein verschwiegener Verein ;) ...meist darf man da ja nicht fahren und Ärger ist in Ballungsraumnähe immer möglich.
Verständlich, aber natürlich trotzdem schade.
Sehr schicke Bilder, hab mir jetzt auch einmal ein paar Hardtails angeschaut, könnte ich mir schon vorstellen. Das Liteville sieht echt top aus, nur kommt es mir so vor, als ob das für Anfänger wie mich eher weniger geeignet ist. (Selbstaufbau, hoher Preis)
Hab jetzt auf die Schnelle das Stevens Monarch gefunden.
https://www.stevensbikes.de/2020/index.php?bik_id=34&cou=DE&lang=de_DE
Nur irgendwie finde ich, dass da die Ausstattung nicht so sinnvoll gewählt ist. Sram X01, dafür der Rest eher weniger hochwertig.
Auch das Radon Cragger 8.0 https://www.radon-bikes.de/mountainbike/hardtail/cragger/cragger-80-2021/scheint ganz gut zu sein, nur denke ich, dass 140 oder 150mm wohl sinnvoller sein würden.
Gibts dain ähnlicher Preisklasse noch andere gute Hardtails? Nukeproof Scout scheint auch ganz gut zu sein. Wie ist es mit Probefahren besonders beim Nukeproof?
 

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Rainer Wahnsinn
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Ist für die ersten Touren auf jeden Fall ein guter Tipp, merci.
Sorry, aber wenn ich die Beschreibung des Fallmühletrails so durchlese, komme ich zu der Überzeugung, daß Du immer noch nicht weißt, was BBS in Wirklichkeit bedeutet.
Deine Anfangsaussage hier verstärkt mich zusätzlich. Klingt sehr nach absolutem MTB-Anfänger. Und Du willst gleich in der Königsklasse starten? Wo teilweise stundenlanges Tragen in steilstem Gelände normal ist? Und schwierigste Abfahrten, bei denen Du an manchen Stellen vielleicht nur einen Versuch hast, der, wenn er nicht klappt, Dein Bikerleben beendet? Ist gerade erst wieder ein Biker in ausgesetztem Gelände tödlich verunglückt. Und das war ne "normale" Tour für erfahrene Biker und noch lange kein Bikebergsteigen. "Nur" schmaler Weg in ausgesetztem Gelände.

Wie wärs denn, wenn Du mal versucht, Deine Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, Dir ein Bike zu kaufen, daß die nächsten Jahre Spaß macht und für das Meiste geeignet ist, was Mountainbiker (auch Erfahrene) so fahren im Mittelgebirge UND im alpinen Raum?
Ich möchte es auch nicht übertreiben, würde halt gerne schöne Touren fahren in Zukunft und schwierigere Touren würd ich sowieso zu Fuß machen.
Im Grunde sagst Du das ja auch selber. Aber dann hör auf, von BBS zu schreiben, weils den Fred in die komplett falsche Richtung schiebt. Die Lesegewohnheiten heutzutage führen ja dazu, daß nach ein paar Kommentaren und Seiten hier, sich kaum einer mehr die Mühe macht, Deinen Anfangsbeitrag und schon gar nicht den ganzen Fred durchzulesen.
 

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Rainer Wahnsinn
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Schau Dir mal das Video der Woche hier an: Von der Fahrtechnik der Jungs geht das in Richtung BBS.
Braucht man Jahre, um sein Bike so zu beherrschen und solche Trails sicher zu fahren.
Die allermeisten Biker würden solche Trail nicht angehen oder - wenns nicht zu lang ist - gegebenenfalls runterschieben.
Von der Ausgesetztheit ists eher noch "normales" Mountainbiken im Gebirge, heißt: Wenn man stürzt tuts weh, kann auch ein paar Meter runter gehen, aber ist vermutlich nicht tödlich, weil man noch genügend Hindernisse hat, die nen freien Fall verhindern.
 
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Sorry, aber wenn ich die Beschreibung des Fallmühletrails so durchlese, komme ich zu der Überzeugung, daß Du immer noch nicht weißt, was BBS in Wirklichkeit bedeutet.
Deine Anfangsaussage hier verstärkt mich zusätzlich. Klingt sehr nach absolutem MTB-Anfänger. Und Du willst gleich in der Königsklasse starten? Wo teilweise stundenlanges Tragen in steilstem Gelände normal ist? Und schwierigste Abfahrten, bei denen Du an manchen Stellen vielleicht nur einen Versuch hast, der, wenn er nicht klappt, Dein Bikerleben beendet? Ist gerade erst wieder ein Biker in ausgesetztem Gelände tödlich verunglückt. Und das war ne "normale" Tour für erfahrene Biker und noch lange kein Bikebergsteigen. "Nur" schmaler Weg in ausgesetztem Gelände.
Ich denk da hast du mich falsch verstanden, oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich möchte halt in zukunft mal einige Touren in den Bergen mit dem Radl unternehmen, da ich dort eh oft unterwegs bin.
Klar werd ich dann nicht irgendwas verrücktes gleich zu Beginn versuchen und erstmal vor der Haustür anfangen, hab ja auch nicht als erste Tour die Höfatsüberschreitung geplant, ich denk ich kann das schon einigermaßen einschätzen.
Aber da ich 23 bin, hoffe ich halt, dass ich in ein paar Jahren mit viel Übung dann ein paar coole Touren unternehmen kann. Wahrscheinlich war da Bikebergsteigen auch die falsche Formulierung, sorry dafür.
Wie wärs denn, wenn Du mal versucht, Deine Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, Dir ein Bike zu kaufen, daß die nächsten Jahre Spaß macht und für das Meiste geeignet ist, was Mountainbiker (auch Erfahrene) so fahren im Mittelgebirge UND im alpinen Raum?

Im Grunde sagst Du das ja auch selber. Aber dann hör auf, von BBS zu schreiben, weils den Fred in die komplett falsche Richtung schiebt. Die Lesegewohnheiten heutzutage führen ja dazu, daß nach ein paar Kommentaren und Seiten hier, sich kaum einer mehr die Mühe macht, Deinen Anfangsbeitrag und schon gar nicht den ganzen Fred durchzulesen.
Jo war wohl etwas ünglücklich formuliert.
 
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