MTB-Eintsieg Hardtail ca. 1000€

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Guten Abend :)

Ich würde hiermit gerne eure Hilfe einholen.

Ich besitze ein günstiges Trekking-Rad, mit dem ich täglich zur Uni fahre (altes Pegasus Avanti) und habe eigentlich nur wenig bis kaum Fach- und Hintergrundwissen im Bereich Fahrräder und Mountainbikes.

Durch eine (mehr oder weniger holprige) Rad-Tour im Harz habe ich ein gewissen Gefallen an der Idee des Mountain-Biking gefunden und würde gerne einen Einstieg finden für Radtouren z.B. im Harz o.Ä. Mein Budget befindet sich bei ca. 1000€.

Wie gehe ich da am besten vor?

Ins Auge gefasst habe ich das Bulls Copperhead 3 29, das CUBE Acid 29 und das Grand Canyon AL SL 6.0 oder 7.0.
BULLS: https://www.bulls.de/produkt/bulls-copperhead329-592-17541
CUBE: https://www.cube.eu/2020/bikes/mountainbike/hardtail/acid/cube-acid-iridiumnblack-2020/
Canyon: https://www.canyon.com/de-de/mounta...7.0/2458.html?dwvar_2458_pv_rahmenfarbe=BU/BK

Mir ist bewusst, dass Canyon seine Fahrräder versendet und dass man sie selber zusammenschrauben muss (wobei das recht simpel aussah in der Youtube-Anleitung). Ich weiß nicht, wie realistisch es ist, dass ich gewisse Schäden selbst repariere anstatt das Rad jedes Mal einzuschicken. Jedoch habe ich bisher kein Können, was selbstständige Reperaturen betrifft. Außerdem muss ich gestehen, dass mir die schrillen Farben der diesjährigen Grand Canyon AL SL Reihe nicht besonders gefallen und ob sich das Rad "gut anfühlt", lässt sich bei einem solchen Versandhändler wahrscheinlich schwer beurteilen. Gebrauchte passende Modelle der letzten Jahre habe ich bisher noch nicht finden können.

Das Bulls Copperhead 3 konnte ich mal bei einem großen Fahrradhändler testen. Ehrlich gesagt wusste ich nicht so wirklich, ob es sich richtig oder nicht richtig anfühlt. Wahrscheinlich müsste man etwas mehr damit fahren?

Wie finde ich am besten den Einstieg? Wie kann ich mich da einarbeiten? Welches der Räder empfiehlt ihr mir aus welchen Gründen? Gibt es andere empfehlenswerte Räder in dem Preissegment? Worauf muss ich noch achten?

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus! :)

Liebe Grüße
Mully
 
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Wenn es ein Versender sein soll, dann ist Radon eine Option, die haben Servicepartner, die das Ratt auch zusammenschrauben.
Ansonsten ist das Copperhead sicherlich eine gute Wahl (wenn der Händler was taugt ...).
 
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Danke schon mal für die bisherigen Antworten. Nun sieht es so aus, als wäre das Radon Cragger 7.0 eine weitere valide Option. Inwiefern lohnt sich das denn mehr als beispielsweise das Grand Canyon AL SL 8.0 (https://www.canyon.com/de-de/outlet/mountain-bikes/grand-canyon-al-sl-8.0/2035.html)? Und wie soll bzw. kann ich nun weiter vorgehen? Welches der Räder wäre (aus welchem Grund) eine gute Wahl?

Außerdem besteht da noch ein weiterer wichtiger Punkt: Ich wohne in einem Stadtteil, in dem gerne Fahrräder geklaut werden und selbst in dem Fahrradkeller unseres Studentenwohnheimes werden Fahrräder geklaut. Macht da ein Diebstahlschutz z.B. in Form eines Komplettschutzes Sinn? Vielleicht auch mit einem externen Modell (Radon oder Canyon)? In der Nähe ist ein größerer Fahrradhändler.

Ich würde gerne mehr wissen.

Liebe Grüße
Mully
 
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Außerdem besteht da noch ein weiterer wichtiger Punkt: Ich wohne in einem Stadtteil, in dem gerne Fahrräder geklaut werden und selbst in dem Fahrradkeller unseres Studentenwohnheimes werden Fahrräder geklaut. Macht da ein Diebstahlschutz z.B. in Form eines Komplettschutzes Sinn? Vielleicht auch mit einem externen Modell (Radon oder Canyon)? In der Nähe ist ein größerer Fahrradhändler.
Unter diesen nicht optimalen Voraussetzungen würde ich es mir überlegen, ob ein neues Rad wirklich Sinn macht. Eine Versicherung kostet ja auch Geld und nach einem eventuellen Diebstahl, wird diese sicher für das nächste Rad noch teurer. Zudem Beschädigungen aus dem Fahrradkeller oder beim Abstellen an der Laterne davon vermutlich gar nicht abgedeckt wären und zusätzlich Geld kosten.
Vielleicht wäre dann ein weniger teures aber ordentlich erhaltenes 26er Hardtail die bessere Lösung und bei Dieben weniger begehrt (bzw. der Verlust weniger tragisch).
Etwas in der Richtung (nur als Beispiel zu verstehen) kann ja im Wald auch schon Spaß machen:
 
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Bei der Wahl des Rades kommt es stark darauf an wo du wohnst. wenn du in einer Gegend wohnst, und wie du fahren willst. Ich würde den weg in Richtung Trail Hardtail im vergleich zu den mehr xc orrientierten beforzugen, da die Räder universaler sind als die klassischen Xc Hardtails. Beispiele wären da das Vitus sentier, oder das Commencal meta HT

Die Räder sind beide sehr potent wenn es Berg runter geht, da muss man halt abwegen, ob man den Fokus auf das Berg hoch fahren setzt wie bei den Modellen die du erwähnt hattest, oder auf die Qualitäten Berg runter

von dem Bulls würde ich dir abraten, dass ist für den Preis einfach überholt, keine 1x Schaltung, wie es heutzutage üblich ist usw. das Fahrrad ist einfach viel zu teuer für dass was es ist.
 
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Danke schon mal für die bisherigen Antworten. Nun sieht es so aus, als wäre das Radon Cragger 7.0 eine weitere valide Option. Inwiefern lohnt sich das denn mehr als beispielsweise das Grand Canyon AL SL 8.0 (https://www.canyon.com/de-de/outlet/mountain-bikes/grand-canyon-al-sl-8.0/2035.html)? Und wie soll bzw. kann ich nun weiter vorgehen? Welches der Räder wäre (aus welchem Grund) eine gute Wahl?ully
Das Radon lohnt sich vorallem mehr weil es eine absenkbare sattelstütze hat, was keines der andern Räder hat, erst ganz aktuelle gab es von GMBN ein Video zu dem Thema, was besser ist, ein sehr potentes Fully oder ein Hardtail mit Dropperpost
 
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Also ich würde die Wahl des Mountainbikes nie von irgendwelchen Diebstahlgeschichten abhängig machen und versauen lassen. Entweder man will ein MTB zum Mountainbiken, oder eine alte Gurke für die Stadt, am besten man hat am Ende beides. Dann muss das Bike halt mit in die Studentenbude, hab ich früher auch so gemacht.
Fahrradversicherung kann man machen, z.B. auch in Hausratversicherung mit aufnehmen falls man eine hat.
Mir wurde mal eins geklaut und die Versicherung hat ohne Beitragserhöhung den vollen Kaufpreis erstattet.

Die Wahl von den örtlichen Gegebenheiten und dem geplanten Einsatzzweck abhängig zu machen, macht aber total Sinn. Bei dem Budget auch abfahrtsorientiert mit ruppigerem Gelände: Absolut Trail-HT, das Radon Cragger finde ich da ziemlich interessant. Ausgedehnte, flotte Touren bergauf und bergab, eher Waldwege und gemäßigtere Trails: Specialized Chisel. Wenn man knallrot mag. Wobei letzteres auch bergab ganz gut geht, ist m.E. vielseitiger als man denkt. Dann muss aber noch ne günstige Variostütze dran oder zumindest ein Schnellspanner. Passt insgesamt aber trotzdem in´s Budget.
 
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Vielen Dank, die letzten Antworten haben mir weitergeholfen.

Inwieweit besteht denn der Unterschied zwischen abfahrtsorientierten und "bergauf"-orientierten Rädern?

Ich würde mal schätzen es geht bei mir erstmal um Touren vor allem auf Wanderwegen und natürlich bergauf sowie bergab etc. Ein Allrounder wäre natürlich wünschenswert (?).

Und ich stimme natürlich zu, dass ich nicht alles vom Diebstahl abhängig machen will. Im Zweifel würde ich das Fahrrad auch in meine viel zu kleine Bude mitnehmen.
 
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Bei der Wahl des Rades kommt es stark darauf an wo du wohnst. wenn du in einer Gegend wohnst, und wie du fahren willst. Ich würde den weg in Richtung Trail Hardtail im vergleich zu den mehr xc orrientierten beforzugen, da die Räder universaler sind als die klassischen Xc Hardtails. Beispiele wären da das Vitus sentier, oder das Commencal meta HT

Die Räder sind beide sehr potent wenn es Berg runter geht, da muss man halt abwegen, ob man den Fokus auf das Berg hoch fahren setzt wie bei den Modellen die du erwähnt hattest, oder auf die Qualitäten Berg runter

von dem Bulls würde ich dir abraten, dass ist für den Preis einfach überholt, keine 1x Schaltung, wie es heutzutage üblich ist usw. das Fahrrad ist einfach viel zu teuer für dass was es ist.
Der TE spricht von Radtouren und nicht von bergab Geballer. Ob da 130/150 mm Federweg an der Gabel, eine sehr ausgeprägte Abfahrts-Geo und über 13,5 Kg sowie eine 1x10 Schaltung Sinn machen?
Das Cragger, Nirvana oder Grand Canyon mit 120 mm, leichteren Rahmen und 12x lässt da doch einen deutlich universelleren Einsatz zu. Wer weiß denn schon, wohin die Interessen des TE sich entwickeln und in welcher Region er unterwegs ist.
 
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Das Radon lohnt sich vorallem mehr weil es eine absenkbare sattelstütze hat, was keines der andern Räder hat, erst ganz aktuelle gab es von GMBN ein Video zu dem Thema, was besser ist, ein sehr potentes Fully oder ein Hardtail mit Dropperpost
Vielleicht machst Du Dich erst mal ein bisschen schlau, bevor Du solche Antworten gibst. Der TE hat nach dem Vergleich Cragger zu Grand Canyon 8.0 gefragt. Beide Bikes haben eine Vario und sind ansonsten auch sehr vergleichbar.
Ich zumindest wüsste nicht so recht, welchem ich in der Auswahl den Vorzug geben würde.
Entweder die Optik würde entscheiden, oder ich ließe mich vom anscheinend weniger guten Service bei Canyon abschrecken.
 
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