MTB im Allgäu

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Für Flowtrails geht man ja auch in den Bikepark oder fährt einfach Forstautobahn. Außerdem ist es eh nicht so geschickt auf einem Wanderweg Bremsen offen zu lassen, es kann jeder Zeit ein Wanderer ums Eck hüpfen.
Gibt ja auch hochalpine Trails wo man gute Sicht hat, oder auch sonst gute Sicht. Ich rede nicht von geshapten Trails sondern flowiges vs stolperbiken. Das ist halt ein massiver Unterschied. Die Pfalz oder auch der Südschwarzwald bietet da viel mehr. Freiburg vor allem auch gut Tiefenmeter am Stück. Und trotz 2m-Regel gibt's da nicht so viel Drama.
 
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Ich fands leer, letzte Woche. Im Vergleich zu letzter Saison selbst im absoluten Hotspot Füssen. War viel mit dem Bike unterwegs, einsame Wege. Selbst gute Adressen in Sachen Verkostung, ob Eis oder Kässpatzn, alles ohne grossen Andrang. Vor den Sommerferien im Juni war gar nix los, leere Trails, leere Fußgängerzone ...

Kam gestern im BR in irgend einer Vorabendsendung. Zumindest hab ich die Aussage da gehört.

Ich kann es selbst nicht beurteilen, hab es aus den Medien.
Ich schau sowieso immer, dass ich nicht vor 17 eher 18 Uhr mit den Trailrunden beginne. Dann sind meist die Spots menschenleer. Bin selbst oft erschrocken wenn dann innerhalb von 2 Stunde keine 5 Menschen triffst draußen im Wald.

Meine Bekannten sind letzte Woche von Davos über Vinschgau weiter Richtung Garda. Die hatten zum Wetter massive Probleme spontan überhaupt eine Übernachtung für eine Nacht zu bekommen.
 
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Man kann jedenfalls auch noch kurzfristig Zimmer buchen. So voll ist es offenbar nicht
Von 2019 auf 2020 hat sich die Zahl der Übernachtungen im bayr. Allgäu etwa halbiert, wobei immerhin noch vier Mio Ankünfte offiziell registriert wurden. Warum von de Allgaier trotzdem seit Corona so gejammert wird, ist mir ein Rätsel. Heidelberg hat allein 12 Mio Tagestouristen pro Jahr, die heulen trotzdem nicht.
 
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Als Allgäuer kann ich sagen: Hier ists seit 2-3 Monate wieder proppevoll.
Wenn ich zu Kunden ins Dorf runter muss, laufe ich lieber. Straßen sind zu wie vor 20 Jahren, bevor die A7 weitergebaut wurde. Schlimmer als die Jahre zuvor. Parkplätze der Bergbahnen sind voll, es wird schon auf der Straße geparkt.
 
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Als Allgäuer kann ich sagen: Hier ists seit 2-3 Monate wieder proppevoll.
Wenn ich zu Kunden ins Dorf runter muss, laufe ich lieber. Straßen sind zu wie vor 20 Jahren, bevor die A7 weitergebaut wurde. Schlimmer als die Jahre zuvor. Parkplätze der Bergbahnen sind voll, es wird schon auf der Straße geparkt.
Voll ist es nur an 0,1 Promille des ganzen Allgäus. Die Autotouristen fahren bis zur Bergbahn und stapeln sich dort. Das stimmt absolut.
 
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Von 2019 auf 2020 hat sich die Zahl der Übernachtungen im bayr. Allgäu etwa halbiert, wobei immerhin noch vier Mio Ankünfte offiziell registriert wurden. Warum von de Allgaier trotzdem seit Corona so gejammert wird, ist mir ein Rätsel. Heidelberg hat allein 12 Mio Tagestouristen pro Jahr, die heulen trotzdem nicht.
Es geht doch nicht um Tagestouristen in Heidelberg. Sind die alle im Wald und auf den lokalen Trails? Dann würden die Locals aber schnell am heulen sein. Das sind doch Touris, die sich die Stadt ansehen.

Im Allgäu landen die alle am Berg bzw. in der Natur. Da ist die Belastung an gewissen Stellen ungleich höher. Dazu kommt noch das Wegfallen der Bikeparks während der Lockdowns oder wenn man nicht nach Ö einreisen kann. Da stapeln sich dann die Biker auf den Trails. Dass müssen dann keine Millionen sein. Wenn du lokal anstatt 20 Biker am Tag plötzlich +250 hast ist es spürbar, hat massive Auswirkungen und führt zu Trailsperrungen. Der restliche Tourismus interessiert mich da kein bisschen.
 
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Rettenberg/Oberallgäu
Heute wieder Artikel im Allgäuer Anzeigeblatt, dass die Region aktuell rammelvoll ist und - man höre und staune - die Touristiker und Vermieter mit dem Saisonverlauf außerordentlich zufrieden sind. Deckt sich genau mit meinen Eindrücken. Trotz miesem Wetter überall Touris, Touris, Touris. Die (normalen) Radwege voll mit Bodensee-Königssee-Radlern (95% davon sicher mit Motorunterstützung), die bekannten Bikestrecken bestens frequentiert, die Radgeschäfte machen das Geschäft des Jahrhunderts. Einer hier in der direkten Nachbarschaft hat sogar den Verleih von E-Bikes eingestellt, da der Aufwand und der damit verbundene Stress und auch die Erwartungshaltung der Klientel alle Grenzen gesprengt hat.

Da ich auch öfters im Jahr zum Biken oder Rennradeln gerne in andere Regionen fahre, kann ich manche Kritik an den Rahmenbedingungen im Allgäu/Oberallgäu auch absolut nachvollziehen. Quervergleiche hinken allerdings meist etwas. Jo, das OA hat schon vor 20 Jahren die Entwicklung in Bezug MTB verschlafen. Der Wanderer und der Skifahrer waren das Maß aller Dinge, die in Massen kamen und ihr Geld hier gelassen haben. Verschärft wird das ganze Thema dadurch, dass es im OA nach wie vor das historische Kirchturmdenken der Politik gibt. Warum soll ein Oberstdorfer oder Oberstaufener daran interessiert sein, ob es in Gunzesried oder um SF Bikepisten gibt?? Die sollen ihre Kohle da lassen, wo sie logieren. U.a. daran ist ja auch das Projekt der Allgäu GmbH so krachend gescheitert. Oberstdorf, die Hörnerdörfer, Rettenberg etc. haben von Anfang an gesagt, dass sie keinerlei Interesse am GmbH-Projekt haben. Jetzt auf einmal liest man voll Erstaunen, welche Gemeinden denn auf einmal Bikeparks, Übungsgelände etc. auf dem Schirm haben. Hoi??? Oder geht es darum, dem potenziellen Urlaubsgast zu suggerieren, "wir haben doch, mir machen doch". Andererseits schießen zur Zeit deutlich mehr offizielle oder inoffizielle Bikeverbots-Schilder aus dem Boden wie je zuvor gesehen.

Und - eine Erfahrung aus einigen Gesprächen mit Urlaubsbikern hier in letzter Zeit - man sollte sich halt als Biker, der ins Allgäu kommt, vorher etwas um Infos über die Region bemühen. Einige von diesen Bikern sind glücklich mit satten Höhenmetern auf einem Alpweg, einer Abfahrt, die man ohne Angstschweiß fahren kann, den vorhandenen vielen Möglichkeiten, die es ja gibt. Diejenigen, die hier verblockte und möglichst einsame Toptrails erwarten, hätten das halt vorher checken müssen. Und das sich die Locals hier sehr bedeckt halten, was die paar fetzigen Trails betrifft, die es ja durchaus gibt, ist doch verständlich. Wenn ich woanders rumfahre, sprühen die Einheimischen auch nicht gerade über mit Tipps und Infos.
 
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Heute erst beim Löwen gesehen...

Eben!!!
 

Guerill0

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Die Trails im Schymik-Buch können bereits zum Teil vollkommen vergessen werden!
Seit dem Erscheinen des Buches wurden 2 Trails für Biker gesperrt, eine weitere Sperrung ist beschlossene Sache, und 1-3 weitere werden wohl folgen...
Das ist die Folge, wenn irgendein externer dahergelaufener Hansel nen Guide veröffentlicht, ohne zuvor sich mit den Grundbesitzern zu unterhalten, ob das OK geht!!!
Wer darunter leidet sind letztendlich wir Locals!!!

Welche Touren aus dem Buch (1. Auflage) sind die das?
 

chorge

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Ich bin nicht mehr uptodate, da ich nicht mehr im Allgäu wohne. Aber alles im Bereich des Naturschutzgebietes ist dicht, und Zipflsalp eh…
Carsten weiß selbst, dass dieses Buch in der Form ein Fehler war…
 

Guerill0

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Ich bin nicht mehr uptodate, da ich nicht mehr im Allgäu wohne. Aber alles im Bereich des Naturschutzgebietes ist dicht, und Zipflsalp eh…
Carsten weiß selbst, dass dieses Buch in der Form ein Fehler war…

Deswegen war ich etwas verwundert dass Anfang des Jahres die 3. Auflage raumkam ;)

Der Übersichtskarte nach sind im neuen Buch 2 Touren in Grünten-Nähe dazugekommen.
Ich hab ne Vermutung welche Touren rausgefallen sind, aber wirklich erkennen kann ich's nicht.
Bei Tour 1 (Iseler Umrundung - mit der Zipflsalpe) bin ich mir allerdings auch 100%ig sicher.
 
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Ich bin nicht mehr uptodate, da ich nicht mehr im Allgäu wohne. Aber alles im Bereich des Naturschutzgebietes ist dicht, und Zipflsalp eh…
Carsten weiß selbst, dass dieses Buch in der Form ein Fehler war…
Wer so denkt, der hat schon verloren.
Es werden doch keine Wege im Allgäu gesperrt, weil ein Wanderführer rauskommt.
Da müsste ja jeder Ort und jede Landstraße im Allgäu eingezäunt sein ...
 
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Wer so denkt, der hat schon verloren.
Es werden doch keine Wege im Allgäu gesperrt, weil ein Wanderführer rauskommt.
Da müsste ja jeder Ort und jede Landstraße im Allgäu eingezäunt sein ...
Das ist kein Wanderführer, sondern ein Radlführer! Die beschriebenen Touren waren bereits damals z.T. für Radler gesperrt. Das immer neue Auflagen rauskommen, zeigt ganz klar, wie der Carsten drauf ist.
 
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Das ist kein Wanderführer, sondern ein Radlführer! Die beschriebenen Touren waren bereits damals z.T. für Radler gesperrt. Das immer neue Auflagen rauskommen, zeigt ganz klar, wie der Carsten drauf ist.
Dass das ein Radlführer ist, ist ja klar. Ich wollte nur sagen, daß das ganze Allgäu für Wanderer/ Reiter/ Radler usw. gesperrt sein müsste, wenn nach jeder "Führer"-Veröffentlichung die dort beschriebenen Wege gesperrt werden.
Wenn er damals bereits gesperrte Wege empfohlen haben sollte, ist das natürlich ein "Scheißdreck".
 

Guerill0

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Singletrail in Österreich. Er bleibt sich treu! Oder habe ich etwa was nicht mitgekriegt?
Naja, er hat die Tour halt ziemlich "kastriert" und es trotzdem geschafft einen sehr schönen, aber bedenklichen Trail zu wählen 8-)
Der alte Verlauf war ab Schattwald über die Wannenjochalpe am Kühgundkopf und Iseler vorbei und über die Zipfelsalpe und Hinterstein zurück nach Hindelang.
 
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Die Tour zur Entschenalpe...
Hab ich letztens von einem RR-Radler empfohlen gekriegt, sei eine schöne RR-Tour, aber inzwischen von lauter 70jährigen mit eBikes übersäht :D
 
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