MTB im Allgäu

homerjay

Live fast - die old
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3rd rock from the sun
Neues aus Oberstaufen zum Thema MTB-Übungsstrecken im Rainwald.


Aktuelle Infos zum Thema Biken gab es auch diese Woche im Oberstaufner Blättle.
(siehe Anhang)
Mittlerweile hat sich auch schon gleich eine Bürgerinitiative dagegen gegründet, die "Rainwaldretter":rolleyes:.
 
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An der Alb
Bin schon einige Zeit nicht mehr im Allgäu gefahren und habe hier auch schon lange nicht mehr reingeschaut. Was man hier alles so liest, vermiest einem ja von vornerein schon die Lust am biken.

Wie ist denn aktuell die Situation am Leybachtobel, Bildstöckle oder Falkenstein oberhalb von Rettenberg?
 
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Rettenberg/Oberallgäu
Wenn man weiß, wo man fahren kann, welche Hotspots man speziell am Wochenende meiden muss etc. ist fast alles beim Alten. Allerdings Radler ohne Ende, egal ob im Gelände oder auf der Straße, aber wie gesagt, man muss halt schon ein bisschen planen und manche Ecken zu manchen Zeiten auslassen.

War kürzlich im Pfälzer Wald und am Mittelrhein beim Biken, hat mir ausnehmend gut gefallen. Klar, keine solchen Bolzen wie bei uns (rauf&runter), aber sehr weitläufig, sehr viele und lange Flowtrails. Gut, der fahrtechnische Anspruch war nicht hoch, das ist aber auch mal ok. Auffallend: kein einziges Bikeverbotsschild, kein einziges Mal blöde Anmache, obwohl uns Komoot (habe Strecken von Locals runtergeladen) oft weg von ausgeschilderten Bikerouten geführt hat. Da mir das alles etwas "komisch" vorkam, bin ich mal in Dahn (Dahner Felsenland, mega geil!) in die Touristinfo und hab mal gefragt, wie die das so machen. In Kurzform: auch da gab und gibt es Probleme Wanderer/Biker/Eigentümer/Forst usw. - aber die fahren aktuell andere Taktik. Weg vom Sperren einzelner Pisten, Ausweisen klassischer Bikestrecken und Prinzip Hoffnung, dass die Biker die in Ortsnähe oder an besonderes touristisch interessanten Spots gelegenen, engen Wanderwege NICHT fahren. Würde ganz gut funktionieren und der Ansatz ist allemal interessant. Klar haben die den Vorteil, dass der Pfälzer Wald unglaublich weitläufig ist und sich nicht wie bei uns alles sehr konzentriert.

Unsere Wirte waren von den Socken, als wir erzählt haben, wie voll das Allgäu in letzter Zeit ist. Bei denen da oben ist wohl flächendeckend tote Hose aktuell. Wiederum Beweis dafür, wie aggressiv das Allgäu von unseren Touristikern beworben wird. Voll, voller, Allgäu! Von dieser Werbung bekommen wir ja kaum etwas mit.
 

McDreck

Cyclist for Justice
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Wiederum Beweis dafür, wie aggressiv das Allgäu von unseren Touristikern beworben wird.
Man zeigt immer mit dem Finger auf die Werbung, Marketing, "die Industrie", aber ich sehe die Schuld/Ursache mindestens genauso wenn nicht mehr bei den Leuten selber. Die neigen dazu, genau da hin zu wollen, wo alle anderen auch sind, weil da muss es ja schön sein.
Ein Großteil der Probleme mit Menschenmassen entsteht auch nur durch räum- und zeitliche Ballung, sprich alle wollen zur selben Zeit an dieselben Orte und treten sich dann auf gegenseitig auf den Füßen rum. Wer schlau ist und kann, der sucht sich andere Orte oder andere Zeiten und hat keine Probleme.
 

swindle

...dann geh doch zu Netto!
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reuter wanne?

kurzer Erlebnisbericht von gestern Abend: Wir sind zu Fünft auf den Edelsberg. Natürlich haben wir unsere Bikes getragen, das befahren ist ja verboten. Oben am Gipfelkreuz haben wir unser Zeug alles an den Rand hingelegt und uns dann auf die Steine gehockt, bzw. 2 Standen noch, um zu Brotzeiten. Dann kommt mal son älterer Trailrunner in seeehr engen shorts daher und rennt ungebremst durch unsere Gruppe und tritt dem einen auch noch auf den Fuß. Kein "Hallo" kein "Vorsicht" kein "Entschuldigung". Er stellt dann seine Stöcke ans Kreuz springt no 1-2 mal den Weg hinter und vor, packt dann seine Stöcke und springt wieder mitten durch unsere Gruppe durch. Und da heißts Biker führen sich am Berg auf.

War son ca. 50 jähriger Kerl, dunkle kurze Haare, leicht grau, rotes shirt, enge radlerhosen und Carbon-Stöcke. Falls den wer mal trifft darf ihm gern eine runterhauen von mir.
 
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HawG

Oberallgäu
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Total überlaufen , nirgends kannst mehr parken,Wildparker und Wildcamper , Stau wenn aus der Garage raus fährst , nerven nur noch die Fremden. Und das geht nicht nur mir so.
Das es denen nicht selbst auf den Zeiger geht wenn alles übervoll ist...würde an so überlaufenen Orten keinen Urlaub machen wollen.
 

swindle

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irgendwer muss den Pilswagen ja stützen dass er it umfällt

Edelsberg oben wars eh saukalt.

weißt du zufällig warum und seit wann auf dem Trail vom Edelsberg runter Richtung Stubental ein Zaun ist? Vor 1-2 Monat war der noch nicht da. Wir sind dann durchs "Drehkreuz" weiter rechts durch...
 
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und so läufts in Österreich.

Bei uns im Allgäu wirds halt noch paar Jahre brauchen, bis sie merken, dass im Winter nicht mehr viel Geld kommt und im Sommer mit den Bikern gut zahlende Klientel derzeit am Allgäu vorbei fährt.
 
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und so läufts in Österreich.

Bei uns im Allgäu wirds halt noch paar Jahre brauchen, bis sie merken, dass im Winter nicht mehr viel Geld kommt und im Sommer mit den Bikern gut zahlende Klientel derzeit am Allgäu vorbei fährt.

Da muass glaub zerschd mal no a Generation wegsterben, bis man es hier in der Region kapiert ... und dann dauerts noch mind. 10 Jahre bis Konzepte für Strecken entwickelt und Genehmigt werden und dann nochmals 10 Jahre bis diese Strecken dann soweit abgändert wurden, dass die auch nen Taug fürs MTB haben. :lol:
 
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Da muass glaub zerschd mal no a Generation wegsterben, bis man es hier in der Region kapiert ... und dann dauerts noch mind. 10 Jahre bis Konzepte für Strecken entwickelt und Genehmigt werden und dann nochmals 10 Jahre bis diese Strecken dann soweit abgändert wurden, dass die auch nen Taug fürs MTB haben. :lol:
Ich glaub wenn's ums Geld geht wird schneller reagiert. Ich meine die Infrastrukturen sind vorhanden: Lifte, Bikeshops, Unterkünfte.... fehlen nur noch die Trails. Muss ja kein geshapter Bikepark sein, sowas wie Reschen.

Aber hast Recht, bis sich im Allgäu was bewegt dauert es, vor allem sind ja noch genügend Touristen da, von denen auch die Bergbahnen noch profitieren.

Was sowas angeht, sind die Österreicher uns immer einen Schritt voraus
 
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Ich glaub wenn's ums Geld geht wird schneller reagiert. Ich meine die Infrastrukturen sind vorhanden: Lifte, Bikeshops, Unterkünfte.... fehlen nur noch die Trails. Muss ja kein geshapter Bikepark sein, sowas wie Reschen.

Aber hast Recht, bis sich im Allgäu was bewegt dauert es, vor allem sind ja noch genügend Touristen da, von denen auch die Bergbahnen noch profitieren.

Was sowas angeht, sind die Österreicher uns immer einen Schritt voraus

Ja solange genug ohne Rad unterwegs sind tut sich da nichts. Außer kleinere die aktuell nocht nicht vom Sommerbetrienb leben legen los. Und die anderen ziehen dan plötzlich mit.

Warten wir mal was Oberstaufen da vorhat Richtung Thalkirchdorf und dann ggf mit der Hündle Bahn? dann wäre der erste Schritt gemacht.
 

pib

.:: last | trailsucht | selemma.cc :.
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Was ist denn im Bereich Himmeleck passiert!? War ja mal idyllisch da oben aber derzeit hat schweres Gerät alles zerstört. Wird da eine Autobahn gebaut?
 

mw.dd

Become a millionaire - be a Sportfunktionär
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und so läufts in Österreich.

Bei uns im Allgäu wirds halt noch paar Jahre brauchen, bis sie merken, dass im Winter nicht mehr viel Geld kommt und im Sommer mit den Bikern gut zahlende Klientel derzeit am Allgäu vorbei fährt.
1. Focus :o
2. Auch wenn die Konzepte-Industrie mit ihren "Irgendwasmitmedien"-Profis das denen mit dem Geld gern einreden würden: Mountainbiken wird das Skifahren niemals als Umsatzbringer ersetzen oder auch nur Verluste auffangen können. Sieht man schon daran, dass viel mehr Geld in den Ausbau der Ski-Infrastruktur gesteckt wird als in Sommer-Infrastruktur (und das ist viel eher ein Spaßbad oder eine Sommerrodelbahn als ein MTB-Trail).
 
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1. Focus :o
2. Auch wenn die Konzepte-Industrie mit ihren "Irgendwasmitmedien"-Profis das denen mit dem Geld gern einreden würden: Mountainbiken wird das Skifahren niemals als Umsatzbringer ersetzen oder auch nur Verluste auffangen können. Sieht man schon daran, dass viel mehr Geld in den Ausbau der Ski-Infrastruktur gesteckt wird als in Sommer-Infrastruktur (und das ist viel eher ein Spaßbad oder eine Sommerrodelbahn als ein MTB-Trail).
Wie soll das auch funktionieren. Wer Wintersport betreibt weiß welche Menschenmassen im Winter am Berg stehen. Das sind pro Tag Zigtausende.

Zum Vergleich einfach mal Sölden nehmen. Selbst an einem guten Tag sind es maximal tausend MTBler (Wahrscheinlich eher deutlich weniger). Dort sind nur 3 Lifte in Betrieb und keine Schlange an den zwei Gondeln und dem Sessel zum Rotkogel. Im Winter stehst du dir trotz x-facher Anzahl an Liften "stundenlang" die Beine krumm. Das wird niemals erreichbar sein. Dazu ist MTB imho schwerer zu erlernen als Ski oder Snowboard und die im Vergleich zur Skipiste wenigen Trails wären ja auch abartig überlastet, wenn sich die Anzahl noch deutlich erhöhen würde. Da würden viele die Lust verlieren, wenn du nicht nur an der Gondel, sondern auch noch auf dem Trail ständig warten müsstest.

MTB inkl. der E-Bikes kann eine Ergänzung zum klassischen Wanderer werden, was mit dem Tourismus passiert wenn der Schnee ausbleibt bzw. wie sich diese Sparte retten will ist mir ehrlich gesagt unklar. Da müsste schon viel passieren. Zumal du ja auch den Skifahrer, der im Sommer gerne auf Malle feiert, erstmal vom Strandurlaub weglocken müsstest.
 
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