MTB in Bayern – Updates im Betretungsrecht: Geldbußen & Beschlagnahmung von Bikes möglich

MTB in Bayern – Updates im Betretungsrecht: Geldbußen & Beschlagnahmung von Bikes möglich

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Eine neue Bekanntmachung des Bayrischen Umweltministeriums hat es in sich: Das Betretungsrecht wird eingeschränkt und es wird damit gedroht, dass Mountainbikes bei Verstößen entzogen werden können.

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MTB in Bayern – Updates im Betretungsrecht: Geldbußen & Beschlagnahmung von Bikes möglich
 
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Oh Gott, hoffentlich kommen nicht noch mehr Biker nach Österreich!
Zuerst die e-bike Seuche auf jedem Berg und jetzt das...
Zur Erinnerung: wir haben ein sehr strenges Fahrverbot!!:aetsch:

Jetzt ganz im Ernst: die Menge macht das Gift! Sollte der Boom noch ein paar Jahre so weitergehen, oder sich sogar beschleunigen, dann wird es noch sehr viele Verbote geben...
 
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Das will ich mal sehen. Der Forster die mir mein sauer verdientes Fahrrad wegnimmt...
Ist schon wieder Bierknappheit im Bayerns Legislative Häuser? Könnte einiges erklären...
Würde mich nicht wundern wenn in solch einem Fall die örtliche Polizei das USK von einem Hochsicherheitsspiel abzieht und zum Brennpunkt Wald schickt wie es schon bei einem diggn Meddler aus Meddlfranggn der Fall war.
 
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Der DAV hat 2018 250000 Eur erhalten, davon sind wohl nicht sonderlich viele Erkenntnisse in die aktuelle Vollzugsbekanntmachung eingeflossen. Oder der DAV hat doch nich son großes Intersse an Radfahrern in den Bergen?

Frag mich dann nur, wieso das Umweltministerium dann überhaupt Geld in die Hand nimmt? Hier mal n Auszug aus nem Pressebericht:

"Doch in der sensiblen Natur der Berge können Mountainbiker - zumal in der Menge - Probleme verursachen. Wie dieser Zwiespalt gelöst werden kann, ist Ziel des Deutschen Alpenvereins (DAV) mit seinem Projekt "Bergsport MTB - nachhaltig in die Zukunft". Und für dieses Projekt hat der DAV nun einen Förderbescheid vom Umweltministerium erhalten. Das teilt das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen mit. Denn der Landkreis ist zugleich eines von zwei Pilotregionen für das Projekt, die zweite Region ist das Oberallgäu. Ziel ist es laut Kreisbehörde, modellhafte, sozial- und naturverträgliche Mountainbike-Konzepte zu erarbeiten, umzusetzen und zu evaluieren. Über den Zeitraum von drei Jahren soll der Alpenverein ein Konzept entwickeln und umsetzen für maximal 250 000 Euro. Ein besonderer Fokus soll dabei laut DAV im Landkreis auf dem Isarwinkel von Bad Tölz über Lenggries bis zur österreichischen Grenze liegen, aber auch auf dem Isartal und dem beliebten Ausflugsziel Pupplinger Au. Grundlage des Konzepts soll der Dialog mit Betroffenen sein, also Landwirte, Almbauern, Förstern, Jäger, Naturschützer, Wanderer und natürlich auch Mountainbikern.

In seiner Dankesrede zur Verleihung des Pilotprojektstatus an den Landkreis unterstützte Landrat Josef Niedermaier (FW) ausdrücklich den Lenkungs- und Umweltbildungsgedanken. Verbote und Aussperren müssten immer die letzte Lösung sein, versicherte der leidenschaftliche Mountainbiker: "Wenn bei allen Beteiligten etwas mehr gesunder Menschenverstand herrschen würde, bräuchten wir vielleicht gar nicht hier zu sitzen."

Ich weiß nicht was dabei rumgekommen ist, aber offensichtlich nicht all zu viel pro Biker.
 
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Schlimm schlimm, aber es wird sogut wie an jedem bahnhof in deutschland geduldet das junkies ihr zeug konsumieren und wir radfahrer dürfen bald gar nix mehr... was ist das nur für eine welt

Gutes Beispiel...die wollen ihr "Hobby" auch legalisieren aber denen fehlt die Lobby, genau wie uns. Wenn das in einer Stadt dann zu viele werden, werden ihre Lieblingsspots gesperrt und sie müssen sich was neues suchen...auch wie bei uns.
Jetzt weiss ich wie die sich fühlen müssen. :rolleyes:
 
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Je nach Region kann ich mir das schon vorstellen. leider
Sag ich dir als jemand der schon in einen Gewehrlauf geschaut hat, hinter dem ein Jäger stand der meine Personalien wollte um mich an zu zeigen weil ich auf einem verbotenen Forstweg unterwegs war... (.at...)

wtf? wie ist das dann ausgegangen? normalerweise müsste der jetzt im häfen sitzen wenn der dir ein gewehr an den kopf hält???
 
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Gutes Beispiel...die wollen ihr "Hobby" auch legalisieren aber denen fehlt die Lobby, genau wie uns. Wenn das in einer Stadt dann zu viele werden, werden ihre Lieblingsspots gesperrt und sie müssen sich was neues suchen...auch wie bei uns.
Jetzt weiss ich wie die sich fühlen müssen. :rolleyes:
Machen auch dieWälderkaputt ähnlich wie wir
koka.jpg
 

Sandheide

Sebastian
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Ich weiß nicht was dabei rumgekommen ist, aber offensichtlich nicht all zu viel pro Biker.
 
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Der DAV hat 2018 250000 Eur erhalten, davon sind wohl nicht sonderlich viele Erkenntnisse in die aktuelle Vollzugsbekanntmachung eingeflossen. Oder der DAV hat doch nich son großes Intersse an Radfahrern in den Bergen?

Frag mich dann nur, wieso das Umweltministerium dann überhaupt Geld in die Hand nimmt? Hier mal n Auszug aus nem Pressebericht:

"Doch in der sensiblen Natur der Berge können Mountainbiker - zumal in der Menge - Probleme verursachen. Wie dieser Zwiespalt gelöst werden kann, ist Ziel des Deutschen Alpenvereins (DAV) mit seinem Projekt "Bergsport MTB - nachhaltig in die Zukunft". Und für dieses Projekt hat der DAV nun einen Förderbescheid vom Umweltministerium erhalten. Das teilt das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen mit. Denn der Landkreis ist zugleich eines von zwei Pilotregionen für das Projekt, die zweite Region ist das Oberallgäu. Ziel ist es laut Kreisbehörde, modellhafte, sozial- und naturverträgliche Mountainbike-Konzepte zu erarbeiten, umzusetzen und zu evaluieren. Über den Zeitraum von drei Jahren soll der Alpenverein ein Konzept entwickeln und umsetzen für maximal 250 000 Euro. Ein besonderer Fokus soll dabei laut DAV im Landkreis auf dem Isarwinkel von Bad Tölz über Lenggries bis zur österreichischen Grenze liegen, aber auch auf dem Isartal und dem beliebten Ausflugsziel Pupplinger Au. Grundlage des Konzepts soll der Dialog mit Betroffenen sein, also Landwirte, Almbauern, Förstern, Jäger, Naturschützer, Wanderer und natürlich auch Mountainbikern.

In seiner Dankesrede zur Verleihung des Pilotprojektstatus an den Landkreis unterstützte Landrat Josef Niedermaier (FW) ausdrücklich den Lenkungs- und Umweltbildungsgedanken. Verbote und Aussperren müssten immer die letzte Lösung sein, versicherte der leidenschaftliche Mountainbiker: "Wenn bei allen Beteiligten etwas mehr gesunder Menschenverstand herrschen würde, bräuchten wir vielleicht gar nicht hier zu sitzen."

Ich weiß nicht was dabei rumgekommen ist, aber offensichtlich nicht all zu viel pro Biker.

Das blöde ist ja das mit dem Projekt noch nicht viel Passiert ist und 2 Jahre bereits um sind
 

wolfi_1

TTIP, TISA und CETA - gehts noch ?
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Mittn in Franggn
Da werden sich die ganzen Münchner mit Ihren E-Mopeds, ähm.... MTB's freuen ...
Ansonsten gehe ich davon aus dass sich abseits stark frequentierter Bereiche in Bayern nicht so viel ändern wird.
Lg
Wolfgang
 
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Dann muss man halt bei den nächsten Wahlen, Personen wählen die pro MTB sind .
Und gegebenenfalls auch vorhaben etwas daran ändern möchten, so kann man dann ganz legal den Sport fördern.
Ich finde die Art wie der Sport so verallgemeinernd behandelt wird nicht richtig. Regel sind allerdings richtig und wichtig, gleiches gilt für alle anderen Waldbenutzer/genießer ja auch.
 
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Mir geht es nur gegen den Strich das Mtb news mit reisserischen Aufmachern und Bildunterschriften den Konflikt zusätzlich befeuert ohne Lösungen zu bieten. Sieht man ja gut an den Kommentaren was bei den meisten hängen bleibt...

Ich hatte auch in Österreich noch NIE Probleme wenn ich Wanderwege gefahren bin. Polizei etc. sowieso nicht und wenn ein Wanderer kommt geh ich halt auf die Seite, Grüße freundlich und wünsch ihnen noch nen schönen Tag. Da kommt's halt mehr drauf an wie man sich selbst verhält und wie man mit der Situation umgeht. Geil find ich das auch nicht das ich dort illegal unterwegs bin und ich will auch sicher nicht das wir in Bayern solche Verhältnisse bekommen, aber alle Biker hier auf Krawall zu bürsten ist sicher nicht zielführend.
Da gebe ich dir nur teilweise recht. Klar ist die Aufmachung reisserisch und ja es soll hier auch Emotion bei den Lesern erzeugt werden.
Ich kann das Thema wie du auch schon langsam nicht mehr hören...

Die Frage ist wie weit möchten wir den noch in die Illegalität getrieben werden bevor wir uns mal "emotional" dazu äußern wollen.
Ich wohne in BW und dort gibt es schon ewig die 2m-Regel. Mit der Polizei hatte ich noch nie Probleme und das liest man hier ja auch ganz oft... "ist ja nur eine Regel aber gemacht wird ja nichts".
Ja noch wird nichts gemacht. Ich benehme mich im Wald und sobald mir Wanderer entgegenkommen bin ich der jenige der zur Seite abseits des Weges fährt und dann dort auch stehen bleibt bis man an mir vorbeigelaufen ist. Das klappt auch zu 90% aber in 10% der Fälle wird man in Stuttgart von Hobbypolizisten drangsaliert. Naja Sie haben ja auch das Recht auf ihrer Seite. Und solche Situationen werden hier halt extrem befeuert und nicht ohne Grund gibt es deshalb hier in der Gegend soviele "Fallen". Wenn schon das Regelbuch das vernünftige Miteinander grundsätzlich ausschließt, dann fühlt sich der Ein oder Andere halt in seinem Recht noch dazu befugt mir beim vorbeilaufen ans Hinterrad zu treten. Kommt leider vor.. genauso wie es MTB'ler gibt die halt ohne Rücksicht auf Verluste an Fussgängern vorbeiballern...

Ich fahr auch Rennrad und hier in der Stadt steht einfach auf jedem dritten Radweg ein parkendes Fahrzeug. Das bockt dann auch niemanden wobei ich mal behaupten möchte, dass im normalen Straßenverkehr viel mehr Personen zu schaden kommen als irgendwo im Wald auf einem Trail...

Uns fehlt halt einfach mal eine Lobby die sich für uns einsetzt. Den DIMB könnten wir beitreten. Die setzen sich genau für solche Themen und konstruktiven Lösungen ein.

Aber das macht hier ja keiner, weil "Es ist ja nur ne Regel die nicht weiter verfolgt wird" und deshalb tuts halt NOCH nicht weh genug bis man mal was sagen darf.

Konstruktive Lösungen gibt's übrigens auch. Wer mal im Odenwald unterwegs war (Miltenberg) weiss, dass es dort an die 20 legale offzielle MTB Strecken gibt von Enduro bis XC. Komischerweise wird das dann auch gerne genutzt und die wenigsten fahren dann noch auf einem Wanderweg wenn es schön geshapte Trails mit Jumps als alternative gibt.

Übrigens auch noch etwas für dass sich der DIMB einsetzt.

Das nächste Problem ist, dass dieses Regelwerk halt auch wieder mega undurchsichtig ist und wie man sieht die wenigsten hier es überhaupt mal durchlesen. Warum gibt es kein Regelwerk dass auch ein 14 jähriger auf einem MTB versteht? Und dann macht jedes Bundesland noch ein eigenes Regelwerk... Das ist einfach zu komplex als dass sich die Leute damit befassen wollen.
 
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