MTB-Kaufberatungsthread für Einsteiger , Empfehlungen + Tipps zum Bikekauf (siehe SEITE 1)

Dabei seit
18. Februar 2017
Punkte für Reaktionen
0
Nochmal eine Frage:
Welche schmutzfänger für vorne und hinten haben sich bei euch bewährt?
 

xv3

Dabei seit
3. Mai 2007
Punkte für Reaktionen
2
Ich habe nur hinten einen Schmutzfänger dran bei Bedarf.
Habe das SKS X-Blade dran welches man schnell an die Sattelstütze montieren kann. So bleibt man hinten recht sauber und trocken :)
 

Florent29

Blind Racing for life
Dabei seit
8. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
6.998
Standort
Heidelberg
@Cloude75 Hinten ist mM nach Quatsch - es gibt zwar diese Ass-Saver, die man am Sattel befestigt, aber dann kommt man nicht mehr hinter den Sattel. Super Idee auf einem CC Bike.

Für vorne finde ich die unzähligen Varianten des MarshGuard Mudguard am besten: Die sollen in erster Linie die Gabeldichtungen schützen und erst in zweiter Linie dein Gesicht, aber niemand hat gesagt, dass CC Spaß machen muss. Die Dinger gibt es von MarshGuard, bike-components, Riesel Design, decathlon und vielen anderen.

@xv3 Der X-Blade klappert wie Sau. Und man kommt nicht mehr so weit runter, wenn's richtig steil wird. Ihr seid euch schon bewusst, wofür diese Bikes gedacht sind, oder?
 

xv3

Dabei seit
3. Mai 2007
Punkte für Reaktionen
2
@Florent29 also ich hab das an der Sattelstütze ganz unten befestigt und komme somit auch prima hinter den Sattel wenns nötig ist.
Klappern tut bei mir und einigen Bekannten auch nichts- wo soll das klappern? An der Sattelstütze ist es mittels so einem Schnellspannband befestigt und ansonsten hängt es ja in der Luft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Florent29

Blind Racing for life
Dabei seit
8. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
6.998
Standort
Heidelberg
@xv3 Hast du das an einem 29er HT befestigt? Es klappert dann, wenn es den Reifen berührt. Oder besser: Es schrammt.

Und tut mir leid, ich halte da immer noch nix von. Sieht komisch aus, macht mich nicht schneller, bewirkt keinen Performancegewinn und putzen muß ich das Rad danach so oder so.

Der X-Blade für vorne ist ja noch furchtbarer: Danach hab ich vielleicht ein sauberes Steuerrohr, aber 3 kg Dreck direkt auf meine Standrohre geleitet. Na vielen Dank auch.
 

xv3

Dabei seit
3. Mai 2007
Punkte für Reaktionen
2
@Florent29 Hab es an einem 26er HT - hab das ja schon ne Weile und an den Reifen ist es noch nicht gekommen bisher...

Mir geht es auch nicht um den Dreck bzw das putzen- vorn hab ich auch keinen Schutz dran.
Ich mag eher nicht wenn der Hintern schon durchweicht- finde das unangenehm mit nasser Hose zu fahren. Grad im Winter oder bei Schmuddelwetter finde ich es persönlich echt nützlich.
 
Dabei seit
5. Juni 2004
Punkte für Reaktionen
40
Wieso liest man hier im Forum kaum oder gar nie etwas von Centurion? Zu teuer oder qualitativ schlecht?
 
Dabei seit
3. November 2013
Punkte für Reaktionen
1.930
Standort
Albtrauf
Kauft keiner, wenig Händler.
Na ja, die Anzahl der Händler in Deutschland sowie die Zahl der verkauften Centurion-Bikes dürfte sicher höher liegen, als bei Santa Cruz oder ähnlichen Herstellern. Aber es wird halt weniger Bohei darum gemacht... Außerdem gibt es anscheinend immer ein paar Hersteller, die hier im Forum nur mit gekräuselter Stirn erwähnt werden dürfen.
Bikes wie das No Pogo oder das Numinis sieht man bei mir in der Ecke häufig und die machen da auch keine schlechte Figur.
 

Florent29

Blind Racing for life
Dabei seit
8. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
6.998
Standort
Heidelberg
@robzo Ich kann mich nicht erinnern, dass hier im Forum mal was negatives über Centurion gesagt worden wäre, das über "Nicht so gute Komponenten für's Geld" hinausgegangen wäre - es fragt halt bloß keiner danach. Was schade ist, das Trailbanger sieht ganz spannend aus.

Natürlich redet man hier mehr über Radon, Bulls, Canyon, Cube. Ist nur logisch, geh einfach mal die Überschriften der Kaufberatungsthreads der letzten Wochen durch. Einen "Centurion vs. Simplon" Thread oder so wirst du da nicht finden.
 
Dabei seit
3. November 2013
Punkte für Reaktionen
1.930
Standort
Albtrauf
@robzo Ich kann mich nicht erinnern, dass hier im Forum mal was negatives über Centurion gesagt worden wäre, das über "Nicht so gute Komponenten für's Geld" hinausgegangen wäre - es fragt halt bloß keiner danach. Was schade ist, das Trailbanger sieht ganz spannend aus.

Natürlich redet man hier mehr über Radon, Bulls, Canyon, Cube. Ist nur logisch, geh einfach mal die Überschriften der Kaufberatungsthreads der letzten Wochen durch. Einen "Centurion vs. Simplon" Thread oder so wirst du da nicht finden.
Ja, eigentlich extrem schade. Der hiesige Bike-Markt hat sicherlich mehr zu bieten, als die zum 100. Male nachgefragten immergleichen Modelle. Es ist teilweise schrecklich, wie sehr sich die Anfragen in der Kaufberatung gleichen.
Dabei sind die anderen Modelle ja durchaus in freier Wildbahn präsent und werden auch von den Bike-Bravos weder verschwiegen noch schlecht bewertet. Liegt's da nur am wenig erfolgreichen Marketing?
Immerhin war Centurion ja ein Wegbereiter des Mountainbikens hier in Deutschland...
 
Dabei seit
5. November 2016
Punkte für Reaktionen
562
Ist doch bei vielen Marken so und nicht nur bei Centurion. Über Marken wie Stevens, Merida und wie sie alle heißen hört man hier genauso wenig. Ich nehme mal an, dass es zum einen an der Verteilung der Händler liegt, Cube oder Bulls gibts halt fast überall irgendwo. Und zum anderen wird dann alternativ schnell auf einen der Versender umgeschwänkt, wegen der meist besseren Ausstattung fürs Geld.
Naja und hier im Forum werden als Alternativen dann gerne eher Exoten vorgeschlagen.
 

Florent29

Blind Racing for life
Dabei seit
8. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
6.998
Standort
Heidelberg
Liegt's da nur am wenig erfolgreichen Marketing?
Ich glaube, dass das relativ kleine Händlernetz im Vergleich zu preislich konkurrierenden Marken wie Trek oder Spezi durchaus eine Rolle spielt. Gleichzeitig ist Centurion eigentlich nur in der Marathon-Welt marketing-mäßig präsent - was verwundert, haben die doch Merida im Rücken und könnten ganz andere Ressourcen auffahren.

Aber Stevens, Bergamont, Transalp24, Solid, Conway, Corratec, Bionicon, ehrlicherweise mittlerweile auch Ghost sowie einige andere nicht-deutsche "Non-Boutique" Marken haben ganz ähnliche Probleme hierzulande. Ich denke mal dass sich da leider einiges konsolidieren wird in den nächsten Jahren. Wobei Centurion das dank Merida sogar überleben könnte.

Eigentlich hat sich da bloß Focus dank gutem Marketing und einer recht mutigen Modellpalette herausmanövriert. Aber auch die sind ja nicht mehr unabhängig.
 
Dabei seit
3. November 2013
Punkte für Reaktionen
1.930
Standort
Albtrauf
Zudem kommt natürlich auch, dass der Mountainbike-Markt in Deutschland nicht so groß ist, wie wir das immer gerne sehen würden.
Wenn man sich dazu die Zahlen der Fahrradindustrie von 2014 anschaut:

http://ziv-zweirad.de/fileadmin/red.../PK_2015-ZIV_Praesentation_18.03.2015_o.T.pdf

Anteil MTB waren 10 % also ca. 400.000 Stück, davon über die Hälfte von ausländischen Herstellern. Bleiben rund 200.000 Räder, von denen sicherlich ein Großteil nur Mountainbike heißt, aber nicht "in unserem Sinne" eingesetzt wird (wenn ich bei uns in der Stadt sehe, wieviele Cube MTB dort unterwegs sind)...
So riesig und lukrativ ist der Markt da nicht. Da müssen dann die produzierten Stückzahlen und die Verkaufszahlen gut abgewogen werden.
 

Florent29

Blind Racing for life
Dabei seit
8. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
6.998
Standort
Heidelberg
@robzo Zumal der Markt nicht größer wird - und der in den letzten beiden Jahren stark gestiegene Marktanteil von "Newcomern" wie YT oder E-MTBs irgendwo herkommen muß. Das sind ja sicher nicht alles "Neueinsteiger", im Gegenteil.

Ich meine auf pb gelesen zu haben, dass zB Scott 10% E-MTBs verkauft, die aber 25% des Umsatzes bei MTB ausmachen.

Interessant wäre zu wissen, wie viel Prozent der MTB beim Fachhändler und wie viele im Internet gekauft werden - ich denke letzteres dürften wesentlich mehr sein als die 11% auf alle Verkäufe gerechnet.
 
Dabei seit
3. November 2013
Punkte für Reaktionen
1.930
Standort
Albtrauf
@robzo


Interessant wäre zu wissen, wie viel Prozent der MTB beim Fachhändler und wie viele im Internet gekauft werden - ich denke letzteres dürften wesentlich mehr sein als die 11% auf alle Verkäufe gerechnet.
Das wird wahrscheinlich kaum zu berechnen sein, da ja ein immer größerer Teil der Fachhändler auch Online-Handel betreibt. Da bleibt dann die Frage, welcher Vertriebsweg "verbucht" wird. Insgesamt scheinen zurzeit die Umsätze der Fachhändler (Dank E-Bikes) ja weiter moderat zu wachsen. Im Internet dafür deutliche Steigerungen bei Fahrradteilen.
 

Florent29

Blind Racing for life
Dabei seit
8. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
6.998
Standort
Heidelberg
@robzo Nur kannibalisiert man sich zum Einen mit der E-Bike-Welle ein Stück weit selbst - Klar, die Umsätze steigen, weil E-Bikes teurer sind und man den Kunden überteuerten Kram andrehen kann (zum Beispiel eine stinknormale Protektorenjacke für 700 (!) €: http://design-innovation-award.com/de/winner/pure-electric-diamond-jkt/).

Aber der typische E-Bike-Kunde ist im Schnitt etwas älter und nicht der Typ, der sich drei Bikes in die Garage stellt und nach 2 Jahren wieder was neues will. Also wird der Markt recht bald gesättigt sein - und man hat sich wieder ein Stück des traditionellen Marktes abgezwackt.

Wie oben erwähnt: Es wird Konsolidierungen geben in den nächsten Jahren und es wird einige Marken dann nicht mehr geben. Und das wird nicht nur so krude Nischenhersteller wie Cheetah betreffen...
 
Dabei seit
3. März 2017
Punkte für Reaktionen
0
Hi zusammen,

ich bin neu hier und würde gerne mal eure Empfehlungen abholen.

Ich habe bisher nur ein Rennrad gefahren und daher keine MTB Kenntnisse. Gerne würde ich ein MTB Harttail unter 500€ kaufen. Von den Marken her kenne ich mich nicht so gut aus. Die Designs von CUBE oder Giant gefallen mir eigentlich ganz gut. Ich bin 1,84cm und ich weiß nicht welche größe ich benötige. Klar, würde ich vorher eine Probefahrt machen.

Ich werde im Sommer mehrere Trips durch Wälder etc machen. Werde aber keine krassen und gefährlichen Wege fahren. Daher reicht ein "Standard MTB".

Habt ihr irgendwelche MTB parat welche ihr mir empfehlen könntet?

Vom Design darf es was verrücktes sein wie der hier: https://www.bruegelmann.de/cube-aim-pro-flashorangengrey-539463.html
 
Zuletzt bearbeitet:

schoeppi

Bergaufbremser
Dabei seit
9. Januar 2009
Punkte für Reaktionen
1.620
Standort
Nackenheim bei Mainz
@davidevic mit 1,84m bist du ein Kandidat für Rahmenhöhe L.

Ansonsten nimm das Rad das dir am besten gefällt weil taugen tun die in der Preisklasse alle nichts.

Erklärt bekommst du das in der Zusammenfassung auf Seite 1 dieses Treads.
 
Dabei seit
3. März 2017
Punkte für Reaktionen
0
@davidevic mit 1,84m bist du ein Kandidat für Rahmenhöhe L.

Ansonsten nimm das Rad das dir am besten gefällt weil taugen tun die in der Preisklasse alle nichts.

Erklärt bekommst du das in der Zusammenfassung auf Seite 1 dieses Treads.
Danke für die Antwort. Was heißt taugen? Was kann das Fahrrad besser für 1000€ als das für 500€? Wird jemand den Unterschied merken der 2 mal in der Woche in den Wald fährt und sich auszupowern? Kann ich mir kaum vorstellen....
 

Geisterfahrer

Sapere aude!
Dabei seit
23. Februar 2004
Punkte für Reaktionen
7.846
Standort
Nordbaden
Bei teureren Rädern sind halt vor allem bessere Federelemente verbaut, die sich auf das Körpergewicht und den Fahrstil anpassen lassen. So erfüllt die Federung dann auch vernünftig ihren Zweck, die Traktion zu verbessern und den Fahrer zu entlasten. Bei einer Billigfederung wie der hier verbauten XCT ist das nicht in gleichem Maße der Fall.

Die restliche Ausstattung ist halt auch irgendwie alles vom billigsten, was man so an ein MTB schrauben kann.

Das merkt man alles insbesondere dann, wenn man mal ein richtiges MTB gefahren ist.
Sieh es wie den Vergleich zwischen einer 100 € all-in-one - Kompaktanlage und ein paar Bausteinen mit einigermaßen vernünftigen Lautsprechern. Wer da keinen Unterschied hört, der merkt auch beim Fahren nichts.
 
Dabei seit
3. März 2017
Punkte für Reaktionen
0
Bei teureren Rädern sind halt vor allem bessere Federelemente verbaut, die sich auf das Körpergewicht und den Fahrstil anpassen lassen. So erfüllt die Federung dann auch vernünftig ihren Zweck, die Traktion zu verbessern und den Fahrer zu entlasten. Bei einer Billigfederung wie der hier verbauten XCT ist das nicht in gleichem Maße der Fall.

Die restliche Ausstattung ist halt auch irgendwie alles vom billigsten, was man so an ein MTB schrauben kann.

Das merkt man alles insbesondere dann, wenn man mal ein richtiges MTB gefahren ist.
Sieh es wie den Vergleich zwischen einer 100 € all-in-one - Kompaktanlage und ein paar Bausteinen mit einigermaßen vernünftigen Lautsprechern. Wer da keinen Unterschied hört, der merkt auch beim Fahren nichts.
Okay, heißt das, dass man mit einem günstigen MTB keinen Spaß haben kann?
 

Geisterfahrer

Sapere aude!
Dabei seit
23. Februar 2004
Punkte für Reaktionen
7.846
Standort
Nordbaden
Habe ich nicht behauptet. Würde ich auch nicht, so versnobt bin ich trotz 13 Jahren im MTB-Forum nicht. Mein erstes MTB hatte auch eine Elastomer-/Stahlfedergabel. Dass ich mit dem Rad keinen Spaß hatte, könnte ich aber nicht behaupten. :)
Wie die Analogie zeigen soll: Mit beiden kann man Musik hören, mit beiden kann man fahren. Die Ansprüche sind halt unterschiedlich.
Hier im Forum, wo die meisten Radfahren als Sport begreifen, sind die Ansprüche im Zweifel eher höher, genauso wie man im Hifi-Forum wenig Begeisterung für eine Soundbar o. ä. ernten wird. Heißt aber nicht, dass draußen in der wirklichen Welt nicht genügend Leute trotzdem mit ihren Sachen zufrieden sind, sei es weil sie nichts anderes kennen oder es ihnen einfach genügt.

Das soll heißen, Du musst einigermaßen realistisch einschätzen, wie Du tickst. Ansonsten gibst Du in Kürze nochmal viel Geld aus, um dann doch ein besser ausgestattetes Rad zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben