MTB Rahmen aus hochfestem Luftfahrtaluminium

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Hat es einen bestimmten Grund, außer Design? Weil, ohne diesen typischen Sitzdom würde optisch sicher was fehlen... :)
Ich könnte mir aber vorstellen, dass diese Konstruktion nicht ganz so komfortabel ist, wie beim Flex einer normalen Sattelstütze, das Gewicht dabei noch mal mit außen vor gelassen.


Naja, 27,5" wurde ja mal als das Beste aus beiden Laufradwelten angepriesen ;) wendig wie 26" (auf denen Du mW noch unterwegs bist) und rollfreudig die Hindernisse überwindend wie 29".
Versuch mich jetzt bloß nicht mit den Nepper, Schlepper, Bauernfänger-Methoden der gewissenlosen geldgeilen 27,5"-Mafia mundtot zu machen :mad:
 
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Ich freue mich dass es hier weitergeht. Zur Laufradgröße möchte ich noch meinen Senf dazugeben.
Ich würde entweder 27,5" hinten / 29" vorn machen oder 29"/29". Gravelbikes haben zwar ab und zu 27,5" was gerade bei mir (1,70m+Schutzbleche) in Kombination mit Rennlenker Sinn macht (Toe Overlap). Aber du bist größer und hast genug Platz. Etwas anderes wie ein 29" Vorderrad würde ich daher nicht verbauen.

Ich bleibe gespannt ;)
Viele Grüße
Mike
 
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Abend Zusammen

Der Abrollumfang wird zwar nicht unmittelbar angegeben, da er von weiteren Parametern wie Luftdruck, Fahrergewicht, Abnutzung.. usw abhängt, aber ein typischer 27,5 Zoll Mountainbike-Reifen (z.B 57/584) ist meistens geringfügig größer als ein 28 Zoll Gravelreifen (z B. 35/622). Damit meine ich den Abrollumfang bzw. den Durchmesser.
Die Felgen eines 29er MTB gleichen mehr den 28er Roadfelgen, das ist richtig. Betrachtet man aber die Reifen mit, so entspricht 27,5 am MTB genau den Gravel-Größen.

Der Sitzdom ist kein Designfeature. Ein Biegeträger muss, sofern er dem Moment folgt und die Materialspannungen gleich halten will, außen dünner werden. Bei verstellbaren Sattelstützen ist das nicht möglich, weil man stets zwei Rohre ineinander schieben muss. Diese Rohre sind unten immer zu schwach und oben zu stark. Der Dom wird ganz aus Blech gebaut und wird daher leichter und steifer als eine Rohrkonstruktion. Zudem kann er schön die Kräfte aus den Außenhäuten aufnehmen.

Gruß

Thomas
 

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Mit anderen Worten: Du möchtest 27,5" beibehalten.
Was natürlich vollkommen okay ist.
 
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Moin Miteinander

Mit anderen Worten: Du möchtest 27,5" beibehalten.
Was natürlich vollkommen okay ist.

Ganz so leicht mache ich es mir nicht. Ich hadere noch...

Die gesamte CX-Mountainbike-Welt dreht sich auf 29 Zoll, das ist mir klar und sie tut das nicht grundlos.
Auch Eure Empfehlungen gehen in diese Richtung. Beim Überrollen von unebenem Grund und bei der Traktion entstehen durch 29 Zoll Vorteile, die bei dieser Form des Radfahrens die Nachteile aufwiegen.

Die Gravel Welt dreht sich auf 28 Zoll (also MTB 27,5), auch sie tut das nicht grundlos. Es bestehen hier kleine Vorteile beim Gewicht und bei der Trägheit.

Ich muss eben festlegen ob ich den Schwerpunkt mehr Richtung CX- oder mehr nach Gravel lege.

Vielleicht noch ein paar zusätzliche Informationen: Ich werde nur einen ganz schwach stolligen und schmalen MTB Reifen fahren (Schwalbe Thunder Burt in 2.25 oder 2.10). Auch den Boost-Standard werde ich nicht übernehmen, da ich das Rad schmal halten will.

Gruß

Thomas
 

McDreck

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Die gesamte CX-Mountainbike-Welt dreht sich auf 29 Zoll, das ist mir klar und sie tut das nicht grundlos.
Auch Eure Empfehlungen gehen in diese Richtung. Beim Überrollen von unebenem Grund und bei der Traktion entstehen durch 29 Zoll Vorteile, die bei dieser Form des Radfahrens die Nachteile aufwiegen.

Die Gravel Welt dreht sich auf 28 Zoll (also MTB 27,5), auch sie tut das nicht grundlos. Es bestehen hier kleine Vorteile beim Gewicht und bei der Trägheit.
Es ist XC-MTB...X für Cross. CX steht für Cyclocross, also Querfeldein auf Deutsch.
Die Gravel- und Rennrad-Welt läuft auf 28", also 622 mm Felgendurchmesser innen. 29" ist 622 mm Felgendurchmesser innen, nur die Reifen sind dicker und damit der Außendurchmesser des gesamten Rades.

Bei Rädern gilt grundsätzlich, größer ist besser, außer es ist nicht mehr besser. Ich persönlich würde mir nichts mehr unter 622 mm Felgendurchmesser kaufen, außer in Spezialfällen wir z.B. einem Trialbike.

27,5" Räder bei Gravel sind eine Krücke um die dicken Schlappen noch in den Rahmen zu bekommen. Die sind in der Masse derzeit noch etwas zu eng gebaut für echte 29"er. Das kommt aber so langsam.
 

µ_d

Irgendwas mit Offshore
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27,5" Räder bei Gravel sind eine Krücke um die dicken Schlappen noch in den Rahmen zu bekommen. Die sind in der Masse derzeit noch etwas zu eng gebaut für echte 29"er. Das kommt aber so langsam.

Sehe ich ähnlich. Der Hauptgrund warum einige Gravelräder noch 650b haben ist weil es die einfache/faule Lösung ist um dicke Reifen unterzubringen ohne auf die (relativ festgefahrenen) Rahmenformansprüche der Straßenradwelt zu Verzichten (keine abfallenden/in 2 Achsen gebogenen Kettenstreben, gerade Sitzrohre, keine Frästeile am Yoke, etc).

Vielleicht noch ein paar zusätzliche Informationen: Ich werde nur einen ganz schwach stolligen und schmalen MTB Reifen fahren (Schwalbe Thunder Burt in 2.25 oder 2.10). Auch den Boost-Standard werde ich nicht übernehmen, da ich das Rad schmal halten will.

Gerade bei so schmalen Reifen gibt es doch keinen Grund auf 650b zu gehen.

Boost ist am Rahmen nur 6 mm breiter als 135 QR, aber dss ist wirklich einfach nur Geschmackssache.
 
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Wenn die Kettenstreben wirklich unbedingt waagerecht laufen sollen, dann wäre dabei das Tretlager bei 29" höher, nur mal so als hoffentlich hilfreichen Hinweis.

Für 29" spricht die größere Auswahl an Reifen und Laufrädern. Wenn es etwas ohne Boost sein soll, dann wird es aber wohl etwas weniger. Die Speichen stehen auf der Kassetten Seite auch steiler. Was man aber mit asymmetrischen Felgen ausgleichen kann.
 
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Für 135mm spricht nur wenn du die Teile schon hast und verwenden möchtest. Gerade wenn die Sache so technisch angehst finde ich ist Boost die logische Konsequenz ...

Viele Grüße
 
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Hi

Nur um ein paar Missverständnisse auszuräumen. Bei "CX" habe ich mich vertippt, ich meinte "XC".
Das Rad bekommt eine Federgabel, ein leichteste ROCK-Shocks mit 100 mm Federweg. Damit komme ich bestens aus.
Die Hinterachse wird eine 142 x12 und die Vorderachse eine 100 x15. Boost wäre vorne und hinten nochmal breiter.
Es zieht eben viel nach sich, wenn das Fahrrad auf 29 bringe. Vermutlich müsste ich dann auf Boost gehen. Die High-End Gabeln im XC (Crosscountry) Bereich gibt es auch nur noch mit 29-Boost. Das mit den Kettenstreben ist richtig. Mit 27,5 geht das gerade noch so. Bei 29er würden die leicht fallen müssen.

Grüße

Thomas
 

µ_d

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Hi

Nur um ein paar Missverständnisse auszuräumen. Bei "CX" habe ich mich vertippt, ich meinte "XC".
Das Rad bekommt eine Federgabel, ein leichteste ROCK-Shocks mit 100 mm Federweg. Damit komme ich bestens aus.
Die Hinterachse wird eine 142 x12 und die Vorderachse eine 100 x15. Boost wäre vorne und hinten nochmal breiter.
Es zieht eben viel nach sich, wenn das Fahrrad auf 29 bringe. Vermutlich müsste ich dann auf Boost gehen. Die High-End Gabeln im XC (Crosscountry) Bereich gibt es auch nur noch mit 29-Boost. Das mit den Kettenstreben ist richtig. Mit 27,5 geht das gerade noch so. Bei 29er würden die leicht fallen müssen.

Grüße

Thomas
142 ist genau so breit wie 135, nur dass 142 auf jeder Seite 3 mm in die Ausfallenden versenkt ist. 148 ist zwar breiter, aber lediglich 6 mm.
Es ist OK wenn du kein 29" willst, aber dann sag das halt auch einfach. Das ist dann Geschmackssache. Ich glaube dazu ist jetzt alles gesagt.
 
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Hallo,

da kommt wirklich eines zum anderen. Gerade sehe ich, dass es von Chris-King keine 142x12 er Naben mehr gibt und wohl nur noch 148x12 (Boost) gebaut wird. Über die Standards denke ich nach, aber Chris-King ist gesetzt.


Gruß

Thomas
 

ONE78

Stahlfanboy
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ich bin auch für 29“ und das geht auch mit kurzen Streben ohne boost!
Mein 2souls hatte damal 425mm bei reifenfreiheit bei 29x2.4.
142er CK gibt’s immernoch zu kaufen evtl nicht mehr in den neusten Farben.
Wenn du das Rad zum Gravel und für Langstrecken nutzen willst, solltest du den bb-drop deutlich vergrößern. Ich glaube mein Fargo hat 65mm.
wenn du einen flachen lenkwinkel hast, würde ich das nur mit kurzem Vorbau kombinieren und dann müsste mMn der reach hier länger werden. Schau die doch mal die Geo vom liteville graveler an, finde ich ganz interessant.

kommt da dann ein Dropbar rauf?
 
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Hallo Zusammen



In den letzten Tagen habe ich einige Zeit mit der Zeichnung und der Konstruktion verbracht.
Inzwischen durfte ich auch ein reinrassiges Gravel-Rad testen. Es hat großen Spaß gemacht und daher erfährt die Geometrie noch kleine Anpassungen.
Die Kettenstreben werden verkürzt, das bringt etwas Steifigkeit und da ich die Dinger schwächer ausführen muss, auch Knickstabilität. Diese Teile werde ich nicht biegen und es war nicht einfach zwischen Reifen und der Tretkurbel durchzukommen.
Das Tretlager darf nun doch etwas runter, bei dem Vorgänger mit waagrechten Kettenstreben war es schön hoch, aber diesen Kompromiss gehe ich nun ein. Insgesamt wird die Sitzposition über alles einen Tick tiefer. Das Fahrrad bleibt ein MTB mit Federgabel und Flatbar aber es rutscht noch ein Stück näher an ein Gravelbike als sein Vorgänger. Geschwindigkeit und Distanzfähigkeit stufe ich nun gleich ein mit der Geländegängigkeit.
Ich sehe die größten Vorteile eines großen 29er Rades vornehmlich auf rauem Untergrund. Beim Überrollen von Unebenheiten treten hier kleinere Bewegungen und damit Beschleunigungen der Achsmitte auf.
Das sorgt für einen ruhigen und damit auch schnelleren Lauf, da der Bodenkontakt im Grenzbereich größer ist. Das wäre bei einem Rad mit 1m Durchmesser wieder besser aber ich denke, die ideale Größe ist in jedem Falle kleiner, sofern ein Mensch als Antrieb eingesetzt wird und getragen werden soll.
Eine leichteres Rollen eines 5% größeren Rades, sprich einem 29er auf ebenem Untergrund, sehe ich nicht, zumindest nicht im Vergleich zu einem 27,5 er.
Bei meinem Anwendungsprofil passt das kleine Maß eben etwas besser. Gabel und Ausfall bleiben hier 5% kleiner und das ganze Fahrrad wird insgesamt niedriger und weniger und kommt mit einem sehr kurzen Lenker aus.
Die schmalsten MTB Reifen sind immer noch größer als 50 mm und dürfen in der Regel nicht mit 4 bar gefahren werden.
Bei dem hohen Gravel- und Asphaltanteil, den ich plane, erscheint für mich ein dicker Gravelreifen eher geeignet als ein dünner MTB-Reifen. Wobei der Übergang bei einigen Herstellern wirklich fließend ist.
Klar, wenn ich am Ziel meiner Reise oben auf dem Trail stehe und runter schaue, dann wünsche ich mir 29er Reifen der Dicke 2.6, ordentlich Stollen plus vorne und hinten 150 mm Federweg. Das macht Laune…
Es macht aber gar keinen Spaß so einen Traktor 40 km durch die Ebene, die Buckel hoch und dann wieder 40 km heim zu pedalieren. Da geht mir auf einer langen Tour neben der Puste auch irgendwann das Tageslicht aus.
Ich halte hier ein schlankes kleines Rad mit schmalen Reifen für geeigneter. Die Herausforderung ist es die richtige Stelle bei der spezifischen Auslegung zu treffen. Aber wie sieht nun dieser Kompromiss aus?
Auf die Mountainbike Naben kommen 622er Gravelfelgen (also 28er) , die Reifen um die 45 – 50 mm und Drücke um 4-5 bar vertragen.
Die passen vom Durchmesser dann gut zu dem vorhandenen 27.5 x 2.25 er Laufradsatz. Somit könnte man bei Bedarf auch wieder einen reinrassigen MTB-Reifen fahren.

Zum Glück habe ich noch zwei Chris-King Naben im alten ISO Standard bekommen. :)

CK_Naben.jpg


Zeichnung_V2_01.jpg
 

µ_d

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In den letzten Tagen habe ich einige Zeit mit der Zeichnung und der Konstruktion verbracht.
Inzwischen durfte ich auch ein reinrassiges Gravel-Rad testen. Es hat großen Spaß gemacht und daher erfährt die Geometrie noch kleine Anpassungen.
Die Kettenstreben werden verkürzt, das bringt etwas Steifigkeit und da ich die Dinger schwächer ausführen muss, auch Knickstabilität. Diese Teile werde ich nicht biegen und es war nicht einfach zwischen Reifen und der Tretkurbel durchzukommen.
Das Tretlager darf nun doch etwas runter, bei dem Vorgänger mit waagrechten Kettenstreben war es schön hoch, aber diesen Kompromiss gehe ich nun ein. Insgesamt wird die Sitzposition über alles einen Tick tiefer. Das Fahrrad bleibt ein MTB mit Federgabel und Flatbar aber es rutscht noch ein Stück näher an ein Gravelbike als sein Vorgänger. Geschwindigkeit und Distanzfähigkeit stufe ich nun gleich ein mit der Geländegängigkeit.
Ich sehe die größten Vorteile eines großen 29er Rades vornehmlich auf rauem Untergrund. Beim Überrollen von Unebenheiten treten hier kleinere Bewegungen und damit Beschleunigungen der Achsmitte auf.
Das sorgt für einen ruhigen und damit auch schnelleren Lauf, da der Bodenkontakt im Grenzbereich größer ist. Das wäre bei einem Rad mit 1m Durchmesser wieder besser aber ich denke, die ideale Größe ist in jedem Falle kleiner, sofern ein Mensch als Antrieb eingesetzt wird und getragen werden soll.
Eine leichteres Rollen eines 5% größeren Rades, sprich einem 29er auf ebenem Untergrund, sehe ich nicht, zumindest nicht im Vergleich zu einem 27,5 er.
Bei meinem Anwendungsprofil passt das kleine Maß eben etwas besser. Gabel und Ausfall bleiben hier 5% kleiner und das ganze Fahrrad wird insgesamt niedriger und weniger und kommt mit einem sehr kurzen Lenker aus.
Die schmalsten MTB Reifen sind immer noch größer als 50 mm und dürfen in der Regel nicht mit 4 bar gefahren werden.
Bei dem hohen Gravel- und Asphaltanteil, den ich plane, erscheint für mich ein dicker Gravelreifen eher geeignet als ein dünner MTB-Reifen. Wobei der Übergang bei einigen Herstellern wirklich fließend ist.
Klar, wenn ich am Ziel meiner Reise oben auf dem Trail stehe und runter schaue, dann wünsche ich mir 29er Reifen der Dicke 2.6, ordentlich Stollen plus vorne und hinten 150 mm Federweg. Das macht Laune…
Es macht aber gar keinen Spaß so einen Traktor 40 km durch die Ebene, die Buckel hoch und dann wieder 40 km heim zu pedalieren. Da geht mir auf einer langen Tour neben der Puste auch irgendwann das Tageslicht aus.
Ich halte hier ein schlankes kleines Rad mit schmalen Reifen für geeigneter. Die Herausforderung ist es die richtige Stelle bei der spezifischen Auslegung zu treffen. Aber wie sieht nun dieser Kompromiss aus?
Auf die Mountainbike Naben kommen 622er Gravelfelgen (also 28er) , die Reifen um die 45 – 50 mm und Drücke um 4-5 bar vertragen.
Die passen vom Durchmesser dann gut zu dem vorhandenen 27.5 x 2.25 er Laufradsatz. Somit könnte man bei Bedarf auch wieder einen reinrassigen MTB-Reifen fahren.

Zum Glück habe ich noch zwei Chris-King Naben im alten ISO Standard bekommen. :)

Anhang anzeigen 1041484

Anhang anzeigen 1041479
622 ist 28" ist 29" ist 700C. Viel Erfolg bei der Suche nach einer (nicht saumäßig schweren) Felge die bei 50 mm noch 4 Bar zulässt.
 

µ_d

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Hallo u_d



Ich sehe sowas immer positiv, frei nach dem Motto "Das wird schon"...:)
Gibt es da Deiner Ansicht nach nichts? Ich dachte an die Easton P90 und einen 45er Reifen.

Gruß

Thomas
R90? P90 finde ich nichts zu. Bei Easton ist bei 42mm bei 4.1 Bar offiziell Ende.

Screenshot_20200513-144311.png


Hohe Reifendrücke sind mittlerweile auch bei Straßenreifen überholt. Fahre selber z.B. 32er Reifen bei knapp über 3 Bar.
Der verlinkten Reifen ist 26"?
 
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;)
Hall u_d

"R90" meinte ich, vertippt
Da gehen bei einem 45er doch 3.8 bar...das würde reichen, auch wenns nicht ganz 4 sind.
Nach 2000 Höhenmetern werden das automatisch 4, wenn ich keine Luft ablasse :D

Gruß

Thomas
 

µ_d

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;)
Hall u_d

"R90" meinte ich, vertippt
Da gehen bei einem 45er doch 3.8 bar...das würde reichen, auch wenns nicht ganz 4 sind.
Nach 2000 Höhenmetern werden das automatisch 4, wenn ich keine Luft ablasse :D

Gruß

Thomas
Aber nicht bei der R90 welche am unteren Ende der 19 bis 22 mm liegt und nicht bei den 23 bis 26 mm.

Halte so hohe Drücke trotzdem für wenig hilfreich und sinnvoll.
 
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Hallo u_d

Das ist laut Tabelle richtig und eigentlich ist die ja auch für einen 45er etwas zu schmal.
Die Druckfestigkeit einer Felge hängt vornehmlich (auch von anderen Parametern) von der Felgen-höhe ab.
Ein breiterer Reifen erzeugt mehr Kraft, daher kommt die vermeintliche, verminderte Druckfestigkeit einer breiten Felge.
Also wenn ich mich schon traue einen 45er auf die R90 zu ziehen, würde ich mich auch trauen, den auf 3.8 bar aufzupumpen. Das mag der Hersteller nicht empfehlen, hier macht man aber nichts kaputt.

Warum sind höhere Drücke denn so wenig sinnvoll? Welche Felge würde denn in Frage kommen?

Gruß

Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:

µ_d

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Hohe Drücke sind, gerade bei tubeless Anwendung, unbequemer, weniger griffig und langsamer.
Welche Vorteile versprichst du dir denn von einem 45er Reifen? Sind die Vorteile überhaupt noch vorhanden wenn man ihn steinhart aufpumpt? Dann könnte man sich auch das Gewicht sparen und einen schmaleren Reifen nehmen.
Bei einem für die Felge zu breiten Reifen braucht man meist aber höhere Drücke um ein Walken zu verhindern. Deswegen würde ich hier wahrscheinlich was breiteres suchen.
 
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