MTB Vorbauten Stabilität

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Ich suche ja aktuell nach einem neuen Vorbau, da ist mir aufgefallen, dass viele Hersteller ihre Vorbauten mit den Einsatzzwecken vershen, wie zb Trail XC Enduro usw. Muss man das ernst nehmen, oder ist das nur Marketing? Kann zb ein Trail Vorbau auch für Enduro Fahrten genutzt werden?

Vielen Dank schonmal im Vorraus
 
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Meist dient die Bezeichnung lediglich als Unterteilung von Länge und Winkel. 100mm mit 17° ist dann XC und 40mm und 0° eher Enduro.

Ich würde behaupten, dass du jeden Vorbau nehmen kannst. Im schlimmsten Fall ist er weich/schwammig, wenn es ein Ultraleicht ist.
 
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Meist dient die Bezeichnung lediglich als Unterteilung von Länge und Winkel. 100mm mit 17° ist dann XC und 40mm und 0° eher Enduro.

Ich würde behaupten, dass du jeden Vorbau nehmen kannst. Im schlimmsten Fall ist er weich/schwammig, wenn es ein Ultraleicht ist.
Mein gewählter hat ca 130 Gramm bei 40mm, das ist ja schon etwas leichter kostet aber auch schon um die 45 Euro
 
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Toleranzen sind sicher da aber beachten würde ich es schon. Darum gibt es ja für jeden Einsatzbereich etwas passendes.
Mit Marketing hat es in dem Bereich wenig zu tun. Mal so als Beispiel... DH ist nicht besser oder schlechter als XC, stellt aber ans Material andere Ansprüche.
Der Hersteller muss sich absichern, testet dem entsprechend und gibt dann seine Freigabe. Was du damit anstellst ist deine Sache.
Gibt ja auch noch andere Faktoren wie Fahrergewicht, Fahrstil und -technik usw. Aber gerade bei Vorbauten und Lenkern in Standardmaßen, gibt es genug Auswahl, da muss man keinen Abflug aufgrund versagender Technik riskieren. Du würdest ja auch nicht mit dem XC-Hardtail, Downhill fahren wollen. Es sei denn.... vielleicht alles nur Marketing.
 
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Toleranzen sind sicher da aber beachten würde ich es schon. Darum gibt es ja für jeden Einsatzbereich etwas passendes.
Mit Marketing hat es in dem Bereich wenig zu tun. Mal so als Beispiel... DH ist nicht besser oder schlechter als XC, stellt aber ans Material andere Ansprüche.
Der Hersteller muss sich absichern, testet dem entsprechend und gibt dann seine Freigabe. Was du damit anstellst ist deine Sache.
Gibt ja auch noch andere Faktoren wie Fahrergewicht, Fahrstil und -technik usw. Aber gerade bei Vorbauten und Lenkern in Standardmaßen, gibt es genug Auswahl, da muss man keinen Abflug aufgrund versagender Technik riskieren. Du würdest ja auch nicht mit dem XC-Hardtail, Downhill fahren wollen. Es sei denn.... vielleicht alles nur Marketing.
Ja das stimmt, nur ist gerade bei günstigen Vorbauten die Auswahl doch eher eingeschränkt und da muss man auch mal kompromisse eingehen
 
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Ja das stimmt, nur ist gerade bei günstigen Vorbauten die Auswahl doch eher eingeschränkt und da muss man auch mal kompromisse eingehen

Das ist wohl wahr aber MTB ist ein teures Hobby. Allein ein Gabelservice kostet mehr als dein ausgesuchter Vorbau

Kompromisse sollte man bei sicherheitsrelevanten Teilen, nur bei der Optik oder der Marke machen. Klar, das "Auge fährt mit"... Aber du fährst, dann vielleicht nicht mehr oder nur noch im Rollstuhl. Ne versagende Front ist echt Mist. Ist jetzt sehr schwarz gemalt aber eine Sache, die man auch kurz überdenken sollte.

Da hilft dann nur sparen oder hier Mal nach nem guten gebrauchten suchen/fragen. Da wird hier sicher der ein oder andere was liegen haben. :bier:
 
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Das ist wohl wahr aber MTB ist ein teures Hobby. Allein ein Gabelservice kostet mehr als dein ausgesuchter Vorbau

Kompromisse sollte man bei sicherheitsrelevanten Teilen, nur bei der Optik oder der Marke machen. Klar, das "Auge fährt mit"... Aber du fährst, dann vielleicht nicht mehr oder nur noch im Rollstuhl. Ne versagende Front ist echt Mist. Ist jetzt sehr schwarz gemalt aber eine Sache, die man auch kurz überdenken sollte.

Da hilft dann nur sparen oder hier Mal nach nem guten gebrauchten suchen/fragen. Da wird hier sicher der ein oder andere was liegen haben. :bier:
Hab aber einen guten gefunden für 40, ders zwar nur für AM ausgelegt, aber das sollte ja jetzt weniger das Problem sein
 
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Wie gesagt, es gibt Toleranzen und für den Hersteller, unbekannte Variablen bei der Nutzung. Von daher werden die die Nutzungsbeschränkung sehr konservativ auslegen. ;)

Da ich mittlerweile "alt" geworden bin, wollte ich hier nur kurz den Spielverderber spielen und daran erinnern, dass nicht alles Marketing ist und die Sicherheit der Technik an erster Stelle stehen sollte! :bier:
 
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Wie gesagt, es gibt Toleranzen und für den Hersteller, unbekannte Variablen bei der Nutzung. Von daher werden die die Nutzungsbeschränkung sehr konservativ auslegen. ;)

Da ich mittlerweile "alt" geworden bin, wollte ich hier nur kurz den Spielverderber spielen und daran erinnern, dass nicht alles Marketing ist und die Sicherheit der Technik an erster Stelle stehen sollte! :bier:
Ja klar, aber ich denke nicht das die günstigeren sich viel nehmen, mein alter hat auch nur 27 Euro gekostet und alles überlebt :D
 

Geisterfahrer

ab und zu da
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Wenn sie im richtigen Einsatzbereich verwendet werden, habe ich da auch bei günstigeren keine Schmerzen mit. Wenn ein Vorbau für CC deklariert ist, sollte man ihn aber lieber nicht für artgerechtes Enduro verwenden.

Um was geht's denn konkret?

Den hier z. B. wirst Du nicht klein kriegen: https://r2-bike.com/NEWMEN-Vorbau-Evolution-3184-Aluminium-318-mm-6-40-mm
Bezahlbar, leicht, in meinen Augen auch ansehnlich und ohne Einschränkung für alles freigegeben. Die 4 € werden den Bock wohl nicht fett machen, wenn's um die eigene Gesundheit geht. :)
 

ragazza

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Und Du fährst auch mit CC-Vorbauten Enduro-Rennen?
was ist ein CC-Vorbau ? Ich kenne Vorbauten mit 0°-XX°; non 40-140mm, von 70 Gramm bis 300 Gramm. Das sind Typisierungen. Alles andere ist Schubladendenken. Am Enduro fahre ich einen BMC-gelabelten Easton mit 137 Gramm, am Racefully einen Newmen mit 82 Gramm. Jetzt fahr ich aber mit dem Racefully auch manchmal Endurostages ab. Muss ich dann vorher den Vorbau wechseln ? Ich glaube nicht.
 

Geisterfahrer

ab und zu da
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Natürlich ist das Schubladendenken!
Weil ein Hersteller nicht jeden einzelnen Nutzungs- und Anwendungsfall separat betrachten und sagen kann, ob sein Teil dafür geeignet ist oder nicht.
Darum wird halt in Kategorien eingeteilt. Wer jetzt meint, er müsse mit Teilen, die vom Hersteller für einen bestimmten Nutzungsbereich nicht freigegeben sind, dennoch genau das fahren, ist in meinen Augen zu einem gewissen Grad ein Idiot.
Schlimm genug, wenn's einen böse zerlegt, weil ein Teil dann nicht hält. Noch schlimmer, wenn man selbst alleine dafür voll verantwortlich ist, weil man Empfehlungen/Einschränkungen ignoriert hat, weil man "Schubladendenken" ablehnt.
Noch schlimmer, wenn man dann noch anderen Leuten vermitteln will, das sei alles problemlos.

Kannst ja mal selbst überlegen, ob Du mit dem Racefully bei den Enduro-Stages genauso bedenkenlos voll in ein Steinfeld reinhältst oder springst wie mit dem Enduro.
Abgesehen davon ist auch der leichte Newmen für sowas freigegeben. Aber schraub Dir doch mal einen MCFK-Vorbau dran und spring damit rum...

Wie DU Deinen Fahrstil nennst, ist ja letztlich egal, Du musst halt realistisch einschätzen können, was Du machst und ob es zu dem passt, was der Hersteller eines Produkts meint, das jenes verträgt. Da der Hersteller vor genau dem eingangs geschilderten Problem steht, kommt's zu den Schubladen.
 

Muckal

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Hab aber einen guten gefunden für 40, ders zwar nur für AM ausgelegt, aber das sollte ja jetzt weniger das Problem sein

Die Frage ist halt ob du dich selbst eher als aggressiver Downcountry-, potenter Trail- oder eher gechillter Enduro-Fahrer siehst. Wenn du eher die verspielt ballernde Enduro-Waffe bist brauchst du definitiv einen DH Vorbau größer 200g. Gibt's z.B. von Hope oder Answer. Aber wirklich nur wenn du richtig richtig potent und aggressiv bist.
 
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Hab aktuell einen Sixpack Leader drauf, da sollte dieser ja mehr als ausreichen wenn ich mich nicht irre
 
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