Neue Intend Blackline Ebonite: Die Federgabel-Welt steht Kopf!

Moritz

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Neue Intend Blackline Ebonite: Die Federgabel-Welt steht Kopf!

Intend ist bisher vor allem für auffällige Upside Down-Federgabeln wie die Hero oder die Edge bekannt. Mit der neuen Intend Blackline Ebonite präsentiert Cornelius Kapfinger nun erstmals eine Federgabel mit traditioneller Right Side Up-Bauweise, die zudem mit einem günstigeren Preis und einer Verfügbarkeit in Bike Shops punkten soll. Hier gibt's alle Infos!

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Neue Intend Blackline Ebonite: Die Federgabel-Welt steht Kopf!
 
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Zu den dicken Single Crown Gabeln: Die 38 ist ja nicht wirklich steifer als meine Mezzer und die finde ich auffallend wenig ermüdend zu fahren. Aber wie sich ein Chassis fährt hat nur begrenzt mit der messbaren Steifigkeit zu tun. Das Schwingverhalten ist ziemlich entscheidend. Wie sich Gabeln bewegen kann man schön bei den Huck to Flat Videos bei PB sehen. Auchvsteife Gabeln biegen sich in der Praxis schön durch. Zwar werden Schläge und Vibrationen mit einer steiferen Gabel stärker übertragen, eine steife Gabel schwingt aber weniger und überträgt auch das dann weniger auf den Fahrer. Daher muss sie sich nicht unbedingt anstrengender Fahren. Aber je nach Konstruktion kann Schwingen unterschiedlich ausfallen und andere Frequenz haben, etc., auch unter ähnlich steifen Gabeln.
Interessant finde ich, dass gerade Fox gerne als sehr steif und dadurch als anstrengend zu fahren empfunden wird. Siehe Fox 40 und Fox 38. Auch über die 36 hat man oft gehört, dass sie als steifer als eine Pike empfunden wurde, obwohl sie laut Steifigkeitstest beispielsweise in der Bike nicht steifer als eine Pike ist. Eine Lyrik ist steifer.
Wirken sich vielleicht die sehr voluminösen Castings bei Fox unangenehmer aus, als andere, schlankere? :ka:
@Grinsekater :
Darüber würde ich in eurer Technik-Rubrik mal gerne etwas lesen ...
 

Grinsekater

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Interessant finde ich, dass gerade Fox gerne als sehr steif und dadurch als anstrengend zu fahren empfunden wird. Siehe Fox 40 und Fox 38. Auch über die 36 hat man oft gehört, dass sie als steifer als eine Pike empfunden wurde, obwohl sie laut Steifigkeitstest beispielsweise in der Bike nicht steifer als eine Pike ist. Eine Lyrik ist steifer.
Wirken sich vielleicht die sehr voluminösen Castings bei Fox unangenehmer aus, als andere, schlankere? :ka:
@Grinsekater :
Darüber würde ich in eurer Technik-Rubrik mal gerne etwas lesen ...
Beim Lesen deines Kommentars wollte ich direkt schon den Finger heben bezüglich der "ach so steifen 36" aber dann hast du das ja selbst relativiert. :D

Es gab in den letzten Jahren eine Änderung am Casting, bei dem nochmal etwas Gewicht gespart wurde. Für mich in meiner Gewichtsklasse passt das für ein Enduro-Bike (und wie man das bewegt) nicht mehr unbedingt ideal zusammen. Ich bin ja eher ein Fan von nicht zu bocksteifen Laufrädern und Gabeln, aber die aktuelle 36 ist mir (in einem 160er Bike oder darüber) eher zu weich.

Flashback auf die erste Fox 40: Die war dermaßen steif im Casting, dass du nach einer langen Abfahrt dachtest dir sind die Finger zerbrochen. Über die Jahre hat man hier nachgebessert. Die neueste 40 kenne ich nicht. Es würde mich aber interessieren in welchem Gewichtsbereich das ideal funktioniert oder ob man da ähnlich ans Limit gegangen ist wie bei der 36. Wie beschrieben ist mir persönlich die 36 in der Kategorie der Enduro-Bikes eher etwas zu weich.

Aktuell läuft noch ein Vergleichstest mit 170er Federgabeln und da gab es auch ein paar spannende Erkenntnisse. Wie so oft gibt es da nicht DIE Lösung für alle. Manche Hersteller bekommen das mit dem "Flex" in der Federgabel besser hin und manche nicht so gut. Manche brauchen mehr Steifigkeit für eine gute Funktion und andere arbeiten auch unter Verwindung noch sehr gut.

Spoiler: Die 38 ist nicht die steifste Gabel im Test.
 

RockyRider66

nur quer bist du wer.....
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Ich bin die 36er in verschiedenen Modelljahren mit 180mm im 27,5" Endurobike gefahren.
Mit meinen 68kg Abtropfgewicht habe ich mir hier nie Gedanken um die Gabelsteifigkeit machen müssen.

Seit April fahre ich die 38er im gleichen Bike, auch in 180mm.

Auffällig war für mich der Steifigkeitsunterschied beim Treffen der Linie.
Insbesondere bei hängenden Kurven und tiefen Mulden treffe ich die Linie zwischen den großen Wurzeln durch besser. Ich empfinde das eher als entspannend.

Außerdem arbeitet die Gabel unter Last (tief im Federweg) sensibler weiter als bei der 36er.
Ob das durch weniger Verkanten durch Biegung, oder an der entkoppelten Luftkammer liegt, kann ich allerdings nicht unterscheiden.
Auch das entlastet meine Arme.

Bei heftigem Geknatter in den Alpen spürt man allerdings, dass sie sich weniger ihren Weg durch die Klötze sucht, da muss ich schon etwas mehr arbeiten.

In der Summe empfinde ich 38er jedoch als etwas entspannter zu fahren.
 

LB Jörg

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Beim Lesen deines Kommentars wollte ich direkt schon den Finger heben bezüglich der "ach so steifen 36" aber dann hast du das ja selbst relativiert. :D

Es gab in den letzten Jahren eine Änderung am Casting, bei dem nochmal etwas Gewicht gespart wurde. Für mich in meiner Gewichtsklasse passt das für ein Enduro-Bike (und wie man das bewegt) nicht mehr unbedingt ideal zusammen. Ich bin ja eher ein Fan von nicht zu bocksteifen Laufrädern und Gabeln, aber die aktuelle 36 ist mir (in einem 160er Bike oder darüber) eher zu weich.

Flashback auf die erste Fox 40: Die war dermaßen steif im Casting, dass du nach einer langen Abfahrt dachtest dir sind die Finger zerbrochen. Über die Jahre hat man hier nachgebessert. Die neueste 40 kenne ich nicht. Es würde mich aber interessieren in welchem Gewichtsbereich das ideal funktioniert oder ob man da ähnlich ans Limit gegangen ist wie bei der 36. Wie beschrieben ist mir persönlich die 36 in der Kategorie der Enduro-Bikes eher etwas zu weich.

Aktuell läuft noch ein Vergleichstest mit 170er Federgabeln und da gab es auch ein paar spannende Erkenntnisse. Wie so oft gibt es da nicht DIE Lösung für alle. Manche Hersteller bekommen das mit dem "Flex" in der Federgabel besser hin und manche nicht so gut. Manche brauchen mehr Steifigkeit für eine gute Funktion und andere arbeiten auch unter Verwindung noch sehr gut.

Spoiler: Die 38 ist nicht die steifste Gabel im Test.
Wie genau war dir die 36 gefühlt zu unsteif, Torsion, Lateral, ect.
Bin selber kein neueres Model (grip2) gefahren.
Hatte auch immer 20mm Achse und ohne Boost. Vielleicht spüre ich deswegen keinen wirklichen Anderseffekt beim Umstieg auf die 38 :ka:

G.:)
 

Geisterfahrer

ab und zu da
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Wenn ich überlege, dass mir meine Mattoc locker reicht, sehe ich, dass Ihr auf einem völlig anderen Level unterwegs seid als ich. :)
Muss mir das beim Lesen Eurer - echt guten - Tests immer wieder verdeutlichen, dass ich das ganze auf meine Verhältnisse runterbrechen muss und sich dann doch wieder einiges relativiert.
 
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Zu den dicken Single Crown Gabeln: Die 38 ist ja nicht wirklich steifer als meine Mezzer und die finde ich auffallend wenig ermüdend zu fahren. Aber wie sich ein Chassis fährt hat nur begrenzt mit der messbaren Steifigkeit zu tun. Das Schwingverhalten ist ziemlich entscheidend. Wie sich Gabeln bewegen kann man schön bei den Huck to Flat Videos bei PB sehen. Auchvsteife Gabeln biegen sich in der Praxis schön durch. Zwar werden Schläge und Vibrationen mit einer steiferen Gabel stärker übertragen, eine steife Gabel schwingt aber weniger und überträgt auch das dann weniger auf den Fahrer. Daher muss sie sich nicht unbedingt anstrengender Fahren. Aber je nach Konstruktion kann Schwingen unterschiedlich ausfallen und andere Frequenz haben, etc., auch unter ähnlich steifen Gabeln.
Interessant finde ich, dass gerade Fox gerne als sehr steif und dadurch als anstrengend zu fahren empfunden wird. Siehe Fox 40 und Fox 38. Auch über die 36 hat man oft gehört, dass sie als steifer als eine Pike empfunden wurde, obwohl sie laut Steifigkeitstest beispielsweise in der Bike nicht steifer als eine Pike ist. Eine Lyrik ist steifer.
Wirken sich vielleicht die sehr voluminösen Castings bei Fox unangenehmer aus, als andere, schlankere? :ka:
@Grinsekater :
Darüber würde ich in eurer Technik-Rubrik mal gerne etwas lesen ...

bezogen auf das schwingverhalten ist die masse fast entscheidender als die Steifigkeit. Letztere ist bei vielen Gabeln ja sehr sehr ähnlich. In der allgemeinen Formel der Eigenfrequenz: Wurzel (k/m) steht die masse im nenner und hat dadurch einen recht großen einfluss. Deine Annahme, dass eine steifere Gabel weniger schwingt ist auch theoretisch nicht richtig. Es verhält sich genau andersrum. Es spielt aber natürlich noch zusätzlich eine Rolle welches Material verwendet wird.

Was ich mir vorstellen kann ist, dass es in bestimmten Situationen zu Überlagerungen von Schwingungen mit anderen Systemen kommen kann, wenn man gerade eine bestimmte Geschwindigkeit fährt o.Ä. Ähnlich wie Resonanzen im Carbonrahmen durch eine flatternde Bremsscheibe bei einer bestimmten Geschwindigkeit. Aber ob das den Kohl fett macht?

ich kann mir nur irgendwie nicht recht vorstellen, dass das Thema so irre wichtig ist. Gefühlt (also wirklich nur ausm Bauch raus) ist die Kombination aus Reifendämpfung und Gabeldämpfung entscheidender für die Ermüdung als das Schwingverhalten der Gabel. Auch das Cockpit dürfte deutlich wichtiger sein, allen voran Lenkersteifigkeit und Griffe

Vermutlich sorgt eine steifere Gabel einfach dafür, dass man Linienwahl etc. einfach forcierter beackern muss und dadurch mehr Anspannung in den Armen hat. Eine Spaghetti al dente Gabel sucht sich irgendwie selber den Weg. Das Lenken ist mehr ne Absichtserklärung als ein definierter Vorgang. Das macht es aber insgesamt "leichter" zu fahren. Ich habe das damals extrem beim Umstieg von Rock shox Reba auf Cannondale Lefty gemerkt.
 
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Preis ist schon eine Ansage. Aber immerhin besser als die abgedrehten After-Market Preise von Fox - die gegen gar nicht.
Und dass in Asien eingekauft wird - nun, wer tut das nicht.
 

Member57

Umwege erhöhen die Ortskenntnis
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immer mal wo anders
Die 35er Rohre würde er in Europa wahrscheinlich gar nicht bekommen. Oder müsste soviele abnehmen, dass es ihm die nächsten 15 Jahre reicht.
 
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