Neue Tubeless-reifen mit CO2 montieren?

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Thema "Werkzeug mitnehmen": Ich habe inzwischen so ziemlich alle Varianten durch, egal ob mit oder ohne Schlauch.

Beim Schlauch direkt am Ventil eingerissen --> keine Chance, das zu flicken --> Ersatzschlauch nötig.
Dicker, rostiger Nagel durch Reifen, steckt am Ende in der Felge --> ohne massive Zange keine Chance, den rauszuziehen.
Durchschlag mit Schlauch --> 4 Snakebite-Löcher --> Flickorgie.
Tubeless Durchschlag zerfetzt Reifen, Dichtmilch hat keine Chance --> Schlauch rein + Unterlage, damit der Schlauch auch drin bleibt.

Ich bin halt auch öfters so unterwegs, dass ein Fußmarsch zurück echt weh tut, also nehme ich immer einen Ersatzschlauch, Schlauchflicken und Maxalami mit. Damit bin ich in den letzten Jahren immer nach Hause gekommen. Auch beim Fahren mit Schlauch ist ein Ersatzschlauch immer mit dabei gewesen.
Ich hingegen bin immer mehr davon überzeugt, dass es manchmal Schicksal ist, zu laufen. Vor allem seit der Geschichte, als ich meine Frau mit dem Bike voraus schicken musste, um das Auto zu holen. Es ist ja doch eher unwahrscheinlich, dass man sich zuerst einen Nagel einfängt, dann den Schlauch montieren muss und dann auch noch eine Glasscheibe und die einem dann auch noch den Schlauch durchsticht.
 

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Ich hingegen bin immer mehr davon überzeugt, dass es manchmal Schicksal ist, zu laufen.
Passt schon :bier: . Ist halt eine Mentaliätssache. Mein letztes Fiasko war, als ich Maxalami und Flickzeug vergessen hatte. Durchschlag, den die Dichtmilch nicht abdichten konnte. Schlauch rein - kurz drauf Durchschlag mit Platten. Da hat mich zum Glück jemand mit dem Auto mitgenommen, wäre sonst gut 10 km zum schieben gewesen. Bei größeren Aktionen möchte ich Schieben auf jeden Fall vermeiden, z.B. Göflarner Schartlkamm oder Madritschjoch.
 
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Okay liebe Leut
zurück zur Eingangsfrage, habe nun endlich allen Kram zusammen gehabt.
16g CO2 an nagelneuem Fat Albert 27,5x2,4 probiert. Nach ca 2 Sekunden hats schon geknallt.
Geht also. Mag manchmal nicht gehen.
(Müllfrage, naja, da macht mir jede Woche ein gelber Sack Plastik & Tetrapack Irrsinn mehr Bauchschmerzen als ne Patrone in 1-x Jahren, die idealerweise im Matallmüll landet.)

Danke nochmal für die Antworten und Nebenthemen, habe mega viel gelernt! Meine Güte man sitzt manchmal mehr im Forum als im Sattel...
Cheers!
 
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Eure Erfahrungen mit Dichtmittel sind genau passend zu meinen. Stan's war bei kleinen Löchern völlig unproblematisch, nie Scherereien gehabt, genauso bei vielen anderen dünnflüssigen Dichtmitteln. Jetzt habe ich Muc-Off, und das Zeug ist viel zu dickflüssig. Mikrolöcher werden einfach nicht abgedichtet. Da steht das Bike einen Tag, und dann sind 0,4 bar weg. Scheint ganz ähnlich wie Milkit zu sein. Ich werde beim nächsten Versuch das Muc-Off Zeug mit Wasser verdünnen, mal sehen, ob es dann besser dichtet.
..habe übrigens Milkit mit 22% wasser verdünnt, ich mach ne Dokterarbeit draus jetzt =). Mal sehen ob Milkit nun auch Mikrolöcher mag... während Milkit-ventile werd ich wohl nicht mehr nehmen. Nach kurzer Zeit spinnen die... aber ist nun off topic.
 

ExcelBiker

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Jetzt habe ich Muc-Off, und das Zeug ist viel zu dickflüssig. Mikrolöcher werden einfach nicht abgedichtet. Da steht das Bike einen Tag, und dann sind 0,4 bar weg. [...] Ich werde beim nächsten Versuch das Muc-Off Zeug mit Wasser verdünnen, mal sehen, ob es dann besser dichtet.
So, Experiment geglückt. Beim letzten Nachfüllen (war dringend nötig) hinten +20% Wasser, vorne +30% Wasser. Also bei 60 ml Muc-Off hinten 12 ml Wasser dazu, vorne 18 ml Wasser. Und siehe da, die Mikrolöcher, die mich seit Monaten ärgern, sind dicht. Luftverlust jetzt nach einem Tag <0,1 bar. Über die Dichtfähigkeit bei größeren Löchern kann ich (noch) nichts sagen. Das Zeugs ist aber trotz Wasserverdünnung immer noch recht dickflüssig, ich bin also recht optimistisch, dass auch große Löcher brauchbar dicht werden.
 

DR_Z

und der alte Mann
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Passt schon :bier: . Ist halt eine Mentaliätssache. Mein letztes Fiasko war, als ich Maxalami und Flickzeug vergessen hatte. Durchschlag, den die Dichtmilch nicht abdichten konnte. Schlauch rein - kurz drauf Durchschlag mit Platten. Da hat mich zum Glück jemand mit dem Auto mitgenommen, wäre sonst gut 10 km zum schieben gewesen. Bei größeren Aktionen möchte ich Schieben auf jeden Fall vermeiden, z.B. Göflarner Schartlkamm oder Madritschjoch.
Ich kann das gut nachvollziehen.
Aber wenn ich dort unterwegs bin, dann habe ich Maxalami, Schlauch, Flickzeug, Einlagen für große Löcher und Panzerband dabei. Die Mini-WP-Zange ist natürlich auch im Rucksack und 0,2 Bar über dem optimalen Luftdruck natürlich auch im Reifen, auch nach dem Flicken. Oft wird mit der Handpumpe nicht genug Druck aufgebaut (speziell für den Betrieb mit Schlauch) und der nächste Durchschlag ist fällig. Wichtig ist auch sensibel gegenüber verdächtigem Verhalten an der Aufstandsfläche zu sein. Bemerkt man einen geringen Druckverlust durch ein kleines Loch nicht schnell genug kann ein Durchschlag dann das Ende bedeuten. Also lieber einmal anhalten und prüfen.
 
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Was machst du mit dem Panzerband? Ich will mir für die Transalp für alles mögliche auch nen Meter irgendwo hin wickeln =), evtl Wasserflasche, oder wie machst du das?

Und den letzten Absatz ab Aufstandsfläche verstehe ich nicht ganz. Durchschlag mit Schlauch? Und warum gleich wäre das gleich das Ende?
 
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