Neuer Specialized Gambit Helm: Leichter Fullface-Schutz mit guter Belüftung

Neuer Specialized Gambit Helm: Leichter Fullface-Schutz mit guter Belüftung

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Mit dem Specialized Gambit gibt es ab sofort eine neue Option im Segment der leichten, gut belüfteten Fullface-Helme. Wir haben alle Infos und einen ersten Eindruck vom neuen Helm, der insbesondere für Enduro-Racer interessant sein dürfte.

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Neuer Specialized Gambit Helm: Leichter Fullface-Schutz mit guter Belüftung

Fullface oder Halbschale: Welche Art von Helm bevorzugst du?
 

Diddo

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War an meinem ollen Cratoni nie ein Problem ...ansonsten netter Deckel...nur der preis ist mal wieder "Spezialised" :rolleyes:

Bei meinem Fox ist der auch kein Problem, es ist vermutlich nur reine Kopfsache, dass ich nem Doppel-D-Ring mehr vertraue.
Ansonsten ja, krasser Preis, vor allem weil sie nicht einmal S-Works dranschreiben.
 
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Der Preis wie immer Specialized und der Verschluss :spinner:. Sieht irgendwie aus, eine Mischung zwischen TLD Stage und Smith. Ich würde mir nur wünschen das der neue TLD Stage den gleichen Verschluss und das gleiche System am Hinterkopf wie der A3 erhält. Da gibt es schon bessere Helme auf dem Markt die preislich attraktiver sind.
 
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Im EWS-Team gabs schon die erste Gehirnerschütterung damit.


Wäre schon cool wenn neben Norm bestanden noch die Werte dastehen würden.

Also wieviel besser die Dämpfung eines "richtigen" ist.

Aber grundsätzlich sind das sehr interessante Helme, FF in leicht und mit Drehradl. Wenn dann noch ein richtiger Verschluss dran ist...


Testerl:

MIPS knackt wieder mal.
Viel Plastik, etwas windig.
Naja.
 
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Skunkworks

Stealth Industries Inc.
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Müsste man, um das beurteilen und eine solche Aussage treffen zu können, den neuen Helm von Specialized nicht wenigstens schon mal getragen und ausprobiert und im besten Fall gegen diese vermeintlich "besseren Helme" getestet haben?
Man kann doch Features, die einem wichtig sind gegeneinander vergleichen und allein deswegen zu den Schluss kommen, das der Gambit gegen ähnliche Helme aus dem Segment nicht ankommt.

Beispiel: IXS Trigger
  • Gleiche ASTM Norm
  • Visier verstellbar
  • Kleine Größen u. 600g
  • Verschluss: Fidlock
  • Drehrad
  • Preis
  • Zweiter Satz Wangenpolster
Der wirklich einzige Grund einen Helm von Specialized zu kaufen ist die Passform.
Natürlich darf es auch Design sein...aber dann ist gut!
 
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Im EWS-Team gabs schon die erste Gehirnerschütterung damit.


Wäre schon cool wenn neben Norm bestanden noch die Werte dastehen würden.

Also wieviel besser die Dämpfung eines "richtigen" ist.

Aber grundsätzlich sind das sehr interessante Helme, FF in leicht und mit Drehradl. Wenn dann noch ein richtiger Verschluss dran ist...


Testerl:

MIPS knackt wieder mal.
Viel Plastik, etwas windig.
Naja.
Wenn man/frau eine richtigen Einschlag hat, trägt man halt auch schonmal eine Gehirnerschütterung davon, das sagt jetzt per se nichts über den Helm aus, das geht dann auch easy mit einem 1300g top MX Helm.
 
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Im EWS-Team gabs schon die erste Gehirnerschütterung damit.


Wäre schon cool wenn neben Norm bestanden noch die Werte dastehen würden.

Also wieviel besser die Dämpfung eines "richtigen" ist.

Aber grundsätzlich sind das sehr interessante Helme, FF in leicht und mit Drehradl. Wenn dann noch ein richtiger Verschluss dran ist...


Testerl:

MIPS knackt wieder mal.
Viel Plastik, etwas windig.
Naja.
Ist nicht was hier steht. MIPS neigt zum Knacken, tut es hier aber nicht. Ich hatte mal nen Smith Mainline zum Anprobieren da. DER hatte knarzendes MIPS!

Es wurde am Ende der iXS Trigger FF MIPS. Werde ich wenn verfügbar direkt wieder kaufen (wurde leider "genutzt").
 
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Man kann doch Features, die einem wichtig sind gegeneinander vergleichen und allein deswegen zu den Schluss kommen, das der Gambit gegen ähnliche Helme aus dem Segment nicht ankommt.

Beispiel: IXS Trigger
  • Gleiche ASTM Norm
  • Visier verstellbar
  • Kleine Größen u. 600g
  • Verschluss: Fidlock
  • Drehrad
  • Preis
  • Zweiter Satz Wangenpolster
Der wirklich einzige Grund einen Helm von Specialized zu kaufen ist die Passform.
Natürlich darf es auch Design sein...aber dann ist gut!
Hm... ich habe aktuell den Trigger von IXS (vorher TLD Stage), sehe mich aber nicht in der Lage dieses Urteil fällen zu können, ohne dass ich den Gambit aus nächster Nähe gesehen, geschweige denn getragen habe. Ich werde das aber in die Wege leiten, sobald der Gambit bestellbar ist und dann mal den direkten Praxisvergleich machen.
 
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Wenn man/frau eine richtigen Einschlag hat, trägt man halt auch schonmal eine Gehirnerschütterung davon, das sagt jetzt per se nichts über den Helm aus, das geht dann auch easy mit einem 1300g top MX Helm.

Natürlich kann das mit allen Helmen passieren. Aber:

Je schlechter die Stoßdämpfung, desto höher die Chance/größer das Risiko für solche oder andere Verletzungen bei angenommen selbem Aufprall.

Und deshalb wäre es interessant um wieviel Helm x die maximal lt. Norm zulässige Kraft y unterschritten hat.

Das ist nämlich auch der mögliche Unterschied zwischen einem guten Helm und einem Aldi-Helm, beide haben die Norm, der eine hat sie vielleicht gerade so bestanden, der andere liegt deutlich darunter.
Und auch der Unterschied zwischen einem leichten Enduro FF der vielleicht gerade so die Norm schafft und einem schwereren DH FF Helm der locker darunter kommt (ganz schwer wie der 1300g Moto-Helm ist auch wieder schlecht wegen Gewicht das am Hals reißt).

Und wenn das Kinn unten raussschaut ist auch nicht ideal. Oder wenn es nur mm vom Kinnbügel weg ist. So Helme gibts ja auch einige....

Hier hat das Bike Magazin zB mal Werte angegeben, Test gegen EN+Motorad, und die unterschieden sich natürlich deutlich, und leichtere Helme hatten nicht ganz überraschend tendenziell schlechte Karten:
https://www.bike-magazin.de/bekleidung/helme/tuev-test-integralhelme-mit-abnehmbarem-kinnbuegel

Da wurde auch crash-getestet, gegen EN und ein interessantes Interview ist auch drin: https://www.mountainbike-magazin.de/zubehoer/test-27-fahrrad-helme-im-labor-und-praxistest/

EN-Norm sagt: "Zu keiner Zeit darf ein Beschleunigungswert von über 250 g gemessen werden."

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Beim Crashtest haben sich MOUNTAINBIKE und TÜV SÜD gemeinsam für verschärfte Anforderungen mit einem zweiten Impact entschieden, die über die Norm hinausgehen: Was ist die wesentliche Erkenntnis?

Frank Wittmann: Die Ergebnisse aller Helme im Test zeigen, dass die Hersteller deutlich mehr Sicherheit "eingebaut" haben, als es früher der Fall war. Waren die Helme vor ein paar Jahren noch sehr nah an den Normanforderungen orientiert, lässt sich bei den aktuellen Helmen ein deutliches Plus an Dämpfungsleistung feststellen, ausreichend Reserven also auch dann, wenn die Landung mal härter ausfällt, als es bei der Prüfung nach Norm simuliert wird. Außerdem zeigt sich nach dem zweiten harten Aufschlag, dass die Helmschalen aktueller Modelle deutlich stabiler geworden sind. Kein Helm offenbart hier Schwächen, gravierende Brüche, Risse oder sicherheitsrelevante Schäden gibt es nicht. Alle Helmschalen bleiben auch nach dem zweiten harten Aufschlag so weit in Takt, dass der Kopf geschützt bleibt.

Modelle wie von Alpina, Cube, Met und Uvex zeigen, dass geringes Gewicht und hoher Schutz vereinbar sind. Hat ein schwerer Helm im Zweifel trotzdem mehr Reserven als ein leichter? Theoretisch ja. Aber ein Helm muss tragbar und angenehm bleiben. Je schwerer ein Helm ist, umso mehr belastet er die Nackenmuskulatur und beschleunigt so die Ermüdung. Sicher kann im Bikepark mit Liftbenutzung ein Helm schwerer sein als auf einer längeren Tour mit Anstiegen.


Das ist grundsätzlich auch interessant, hat aber aktuell nur Helme vom amerikanischen Markt:


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Ist nicht was hier steht. MIPS neigt zum Knacken, tut es hier aber nicht. Ich hatte mal nen Smith Mainline zum Anprobieren da. DER hatte knarzendes MIPS!

Les halt erstmal -> Pinkbike
 
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Natürlich kann das mit allen Helmen passieren. Aber:

Je schlechter die Stoßdämpfung, desto höher die Chance/größer das Risiko für solche oder andere Verletzungen bei angenommen selbem Aufprall.

Und deshalb wäre es interessant um wieviel Helm x die maximal lt. Norm zulässige Kraft y unterschritten hat.

Das ist nämlich auch der mögliche Unterschied zwischen einem guten Helm und einem Aldi-Helm, beide haben die Norm, der eine hat sie vielleicht gerade so bestanden, der andere liegt deutlich darunter.
Und auch der Unterschied zwischen einem leichten Enduro FF der vielleicht gerade so die Norm schafft und einem schwereren DH FF Helm der locker darunter kommt (ganz schwer wie der 1300g Moto-Helm ist auch wieder schlecht wegen Gewicht das am Hals reißt).

Und wenn das Kinn unten raussschaut ist auch nicht ideal. Oder wenn es nur mm vom Kinnbügel weg ist. So Helme gibts ja auch einige....

Hier hat das Bike Magazin zB mal Werte angegeben, Test gegen EN+Motorad, und die unterschieden sich natürlich deutlich, und leichtere Helme hatten nicht ganz überraschend tendenziell schlechte Karten:
https://www.bike-magazin.de/bekleidung/helme/tuev-test-integralhelme-mit-abnehmbarem-kinnbuegel

Da wurde auch crash-getestet, gegen EN und ein interessantes Interview ist auch drin: https://www.mountainbike-magazin.de/zubehoer/test-27-fahrrad-helme-im-labor-und-praxistest/





Das ist grundsätzlich auch interessant, hat aber aktuell nur Helme vom amerikanischen Markt:


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Les halt erstmal -> Pinkbike
Damit hast du vollkommen recht, das Gewicht lässt nicht direkt auf ausreichenden Schutz schließen. Anzumerken ist noch, dass die EN 1078 keine maximale Wirkdauer einer bestimmten Beschleunigung ausschließt, wogegen es das ASTM- bzw. JIS-Pendant mWn tun (muss ich überprüfen). Wichtiger als die maximale translatorische Beschleunigung ist aber die rotatorische - die beachtet bisher keine einzige Norm, findet aber verstärkt Beachtung. Siehe Folksamtest und das Aufkommen von MIPS und Konsorten. An der gleichen Problemstellung arbeite ich auch momentan, aber mit anderen Lösungsansätzen.
 
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