Neuer Vittoria Syerra: Ein Down-Country-Reifen für alle Fälle

Neuer Vittoria Syerra: Ein Down-Country-Reifen für alle Fälle

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Mit dem Syerra Down-Country bringt Vittoria einen MTB-Reifen auf den Markt, der sich zwischen den klassischen Cross-Country und Trail-Reifen einordnen möchte: aggressiv in der Abfahrt, aber immer noch leicht genug, um auf den anspruchsvollsten XC-Strecken zu punkten.

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Neuer Vittoria Syerra: Ein Down-Country-Reifen für alle Fälle

Wie gefällt euch der Vittoria Syerra Down-Country – genau das, was gefehlt hat, oder am Markt vorbei?
 
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Mußten nur umdrehen, dann geht er zumindest für Up-Country :daumen:

G.:)
Gratulation, den Namen würde ich patentieren lassen, neuer Trend undso! :aetsch:

Generell bin ich am überlegen mal Vittoria in der kommenden Saison ne Chance zu geben. Da bei mir nicht unbedingt das letzte Gramm zählt, könnte ich mir die Reifen zumindest mal vorstellen. Wäre interessant wie breit der wirklich "baut".
 
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Vll wird er auch leichter. Vittoria schwankt da oft ziemlich. Habe bspw barzos und mezcals die locker 20 bis 30gr leichter sind als angegeben...

Werde ihn auf jeden Fall testen ...
 
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Grade Wolfpack bestellt, Trail vo. cross hi.
Eine Kombi für Alles…
8-)

Hatte ich auch schon, war bei mir keine Kombi für alles. Und der Cross hinten hat nach einer Zeit bei jedem kleinen, spitzen Stein Milch in den Wald abgelassen. Eine Reifen-Kombi für alles gibt es nicht, so wie es auch kein Bike für alles gibt.
 
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Eine Reifen-Kombi für alles gibt es nicht, so wie es auch kein Bike für alles gibt.
Stimmt, aber suchen wir das nicht irgendwie alle. Ich habe mich bewusst für ein DC Bike entscheiden, da ich mir noch nicht sicher war, wohin die Reise bei mir geht (mehr XC oder doch Trails). Im Grunde wäre ein zweites Bike (XC Hardtail + Trail Bike Fully mit den jeweils "passenden" Reifen) die beste Wahl gewesen. Zumindest ein zweiter LRS machte Sinn. Beidem hat die Finanzministerin (vorerst) einen Riegel vorgeschoben. So bleibt da nur das Experimentieren mit verschiedenen Kombis aus XC und Trail Reifen.

Ich finde den Ansatz beim Syerra gut: Vernünftiger Mix aus Gewicht, Grip, RW und Pannen- bzw. Durchschlagschutz. Gerade der Durchschlagschutz wird wohl für das Gewicht jenseits der 800g verantwortlich sein. Der Syerra hat einiges vom Agarro geerbt. Der funktioniert aber nur mit relativ niedrigem LD richtig gut. Ich denke, da hat Vittoria aus den Erfahrungen gelernt.
 
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..., aber ehrlicherweise ist Downcountry das, was vermutlich sehr sehr vielen als einziges MTB genau passen würde, genau wie eben diese Reifen.
Früher war das mal All Mountain (klassisch 140mm FW). Wie der Name schon sagt, eins für ALLE Berge. Zwischen Enduro (160mm) und Cross Country/Marathon (100mm).
Dann hat man zwischen All Mountain und Cross Country/Marathon irgendwann noch Trailbikes (130mm) dazwischen gepackt.
Da der Sprung von 100 auf 130mm Federweg natürlich viel zu groß war, kamen schlaue Marketingexperten darauf da noch Down Country (110-120mm) dazwischen zu packen.
Bin gespannt, was als nächstes kommt. :)
 

JensDey

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Bin gespannt, was als nächstes kommt. :)
Tipp: noch einer, der sich über DC aufregt.
Tatsächlich ist der Sprung von 100 auf 130 größer als 130 auf 140. Jeder 5.-Klässler könnte das bestätigen.
Wenn man DC als AM/Trail-Light betrachtet, ist deine Denke richtig. Wenn man jedoch von XC her schaut ist es ein Unterschied: z.B. Twin Lock.
 
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Tipp: noch einer, der sich über DC aufregt.
Tatsächlich ist der Sprung von 100 auf 130 größer als 130 auf 140. Jeder 5.-Klässler könnte das bestätigen.
Wenn man DC als AM/Trail-Light betrachtet, ist deine Denke richtig. Wenn man jedoch von XC her schaut ist es ein Unterschied: z.B. Twin Lock.
Ich finde gerade die zwei unterschiedlichen Herangehensweisen/Interpretationen von Seiten der Hersteller bei DC interessant: Ein downgegradetes Trail Bike oder ein upgegradetes XC Bike. Allein am Federweg würde ich es dann auch gar nicht festmachen. Mein OIZ TR war mir mit dem 90mm -7 Grad Vorbau zu nah am XC Race Bike. 10mm weniger Vorbau mit +6 Grad und schon bekommt das Rad einen ganz anderen Charakter.
 

525Rainer

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Ist doch egal wo man den reifen reinschraubt. Das entscheidet allein der fahrer.

Bei mir ist vorne eine 160mm 36 mit remotelock. Mit dem reifen hab ich einen maximal schnellen vorderradreifen den ich erfahrungsgemäss runter bring.
Nächste stufe ist dann der 2.6er aggarro.
Und dann noch ein dhf. Wenns ist stellt man sich noch assegai und shorty dazu.

Immer noch billiger als 3 räder aufzustellen.
Reifen ist das effektivste und günstigste tuning. Wahrscheinlich würde es 90% der gravelbikes nicht geben wenn die leute sich mal vittorias ans mtb gebaut hätten.
 

JensDey

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Ich finde gerade die zwei unterschiedlichen Herangehensweisen/Interpretationen von Seiten der Hersteller bei DC interessant: Ein downgegradetes Trail Bike oder ein upgegradetes XC Bike. Allein am Federweg würde ich es dann auch gar nicht festmachen. Mein OIZ TR war mir mit dem 90mm -7 Grad Vorbau zu nah am XC Race Bike. 10mm weniger Vorbau mit +6 Grad und schon bekommt das Rad einen ganz anderen Charakter.
Ich habe damit keierlei Problem.
Ich finde mich auch mit 130mm in DC wieder. Ich habe nur den Vorbau von + auf - gedreht.
 
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für mich ist dc in erster linie ne moderne geo, völlig egal ob 115 oder 130mm federweg. deswegen ist sowas wie ein oiz für mich auch nie und nimmer ein dc weil die geo einfach zu oldschool ist (jetzt völlig unabhängig davon ob man damit spaß hat oder nicht).

davon ab: der syerra wäre mir für dc auch zu fett, da dc für mich eher das potente xc bike ist denn ein kastriertes trailbike.
 
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Fahre Vittoria Mezcal (h) / Barzo (v) am Trailbike. Specialized Stumpjumper. So lange es trocken ist, eine super Kombi. Rollt super, wenig Verschleiß, keine Platten. Solange es trocken ist ein Träumchen. Aber wehe es ist nur ein bißchen feucht. Mit den Reifen ist das nur noch eine Rutschparty. Sollte der Syerra das besser machen, wäre das eine echte Empfehlung. Ein Test isses wert.
 

McDreck

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Ich finde gerade die zwei unterschiedlichen Herangehensweisen/Interpretationen von Seiten der Hersteller bei DC interessant: Ein downgegradetes Trail Bike oder ein upgegradetes XC Bike.
Hochgradig logisch. Die Einen wollen ein XC-Bike, das bergab bisserl mehr einstecken kann. Die Anderen wollen ein Trailbike, das bisserl besser bergauf geht. Durch die steigende Potenz der Räder, speziell der MTBs, tun sich da die entsprechenden Lücken für Gravel und jetzt Downcountry auf.
 
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Fahre Vittoria Mezcal (h) / Barzo (v) am Trailbike. Specialized Stumpjumper. So lange es trocken ist, eine super Kombi. Rollt super, wenig Verschleiß, keine Platten. Solange es trocken ist ein Träumchen. Aber wehe es ist nur ein bißchen feucht. Mit den Reifen ist das nur noch eine Rutschparty..
interessant. dachte mir schon mehrmals bei wc rennen die nicht ganz trocken waren ob die offensichtlichen probleme bei pfp (im vgl. zu ihren mitstreiterinnen) an der fahrtechnik lagen, oder ob die reifen da eine größere rolle spielten. letzteres scheint ja dann nicht abwegig zu sein.
 
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Fahre Vittoria Mezcal (h) / Barzo (v) am Trailbike. Specialized Stumpjumper. So lange es trocken ist, eine super Kombi. Rollt super, wenig Verschleiß, keine Platten. Solange es trocken ist ein Träumchen. Aber wehe es ist nur ein bißchen feucht. Mit den Reifen ist das nur noch eine Rutschparty. Sollte der Syerra das besser machen, wäre das eine echte Empfehlung. Ein Test isses wert.
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Für nass ist der Mazcal auch nicht gemacht. Das mag ich so an Vittoria: eine übersichtliche Produktauswahl... 😉
 
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Dass der Reifen aber so eklatant abbaut im Nassen, hätte ich nicht gedacht. Zumal ich vorne den Barzo drauf habe. Ich fahre keine extremen Sachen, aber halte schon ab und zu gerne drauf und lass rollen. Mit der Reifenkombi habe ich bei Pfützen und Schlammlöchern tatsächlich schon mehrfach Abstecher ins Gebüsch gemacht. Mittlerweile bremse ich runter. Nächste Woche ist bei mir im Kopf Herbstanfang und ich ziehe andere Reifen auf.
 
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