Neues (Schotterpisten-)Tourenbike

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Hallo zusammen

eine Bekannte von mir würde sich gerne ein neues Bike kaufen.

laut ihren Messungen:
SL: 90cm
Grösse 177cm

bis jetzt fährt sie ein e-Bike mit Frauenrahmen (Cresta irgendwas) dieses Bike ist ihr jedoch auf Schotterwegen im Wald (vorallem bergab) zu unruhig.
Lauf ihrer Beschreibung komm ich zum Gravelbike. Aber da würde man zu tief sitzen. Optimal wäre ein leicht zu tretendes Bikebei dem man aufrecht sitzt. Sie klagt über Schmerzen im Handgelenk bei „tiefen“ Bikes.
e-Bike wäre eine Option aber nicht zwingen(ich weiss das ich da im falschen Forum wäre.)

ein Fully sollte nicht nötig sein, bzw „verschluckt“ nur unnötig Energie im Dämpfer. Laut ihren Angaben nimmt sie gelegentlich Trails mit. Aber diese werden sicher nicht weiter als S0.5 bis allerhöchstens einfache S1 sein.

Freue mich auf eure Antworten und wenn ich Angaben vegessen habe werde ich sicher darauf hingewiesen.
 
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Laut ihren Angaben nimmt sie gelegentlich Trails mit. Aber diese werden sicher nicht weiter als S0.5 bis allerhöchstens einfache S1 sein.
Und da empfiehlst du ihr ein Gravel :confused:
wenn ich Angaben vegessen habe werde ich sicher darauf hingewiesen.
Was darf es kosten ? Und ein Mountainbike wo man aufrecht wie bei einem Hollandrad sitzt gibt es nicht .
Lagernd
 
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Und da empfiehlst du ihr ein Gravel :confused:
Nein, eben ja nicht. damit ist sie gekommen, ob das was wäre.
Was darf es kosten
3000 grenze, +-300
Und ein Mountainbike wo man aufrecht wie bei einem Hollandrad sitzt gibt es nicht
darum frag ich ja. Mann könnt‘ ja irgend ein Hardtail nehmen(welches steht nciht fest) und dann da mit Rise und Spacer was machen. Hab nur kein Plan welches.
 
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ein Fully sollte nicht nötig sein, bzw „verschluckt“ nur unnötig Energie im Dämpfer.

Immer diese wahnsinnigen Energiemengen, die so eine Federung verschluckt. Schrecklich.

Auf einem Trailhartail sitzt man entspannter, z.B.


Für das Einsatzgebiet leichlaufendere Reifen drauf und gut ist. Den Lenker sollte man auch noch austauschen, kein Schmuckstück.
 
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Nein, eben ja nicht. damit ist sie gekommen, ob das was wäre.
Ich halte auch ein Gravel für das Richtige.
Ist länger als ein Rennrad und hat ein niedrigeres Tretlager.
Darum nochmal viel laufruhiger.

Außerdem gibt es beim Gravel mehr Auswahl an Sitzposition. Es gibt aufrechter bzw entspanntere und sportlichere.
Beispiel:
Rose backroad in AL ist entspannt.
In Carbon sehr Racelastig siehe Geo.

3000 grenze, +-300
Jagut, dann haste richtig Auswahl.
darum frag ich ja. Mann könnt‘ ja irgend ein Hardtail nehmen(welches steht nciht fest) und dann da mit Rise und Spacer was machen. Hab nur kein Plan welches.
ja, kann man. Dann ist es aber egal was man nimmt und es fährt sich gefühlt komisch.

Aber diese werden sicher nicht weiter als S0.5 bis allerhöchstens einfache S1 sein
Genau dafür würde ich e8n Gravel nehmen
 
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Wenn einen ein Ebike auf Schotter zu unruhig ist, wird wohl kaum ein Gravel mit "Rennlenker" und vergleichsweise schmalen Reifen die Lösung sein, da hilft auch die laufruhigste Geometrie nichts.
 
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Wenn einen ein Ebike auf Schotter zu unruhig ist, wird wohl kaum ein Gravel mit "Rennlenker" und vergleichsweise schmalen Reifen die Lösung sein, da hilft auch die laufruhigste Geometrie nichts.
Da magst du recht haben.
Aber S0 bis maximal S1, die manchmal mitgenommen werden, sollten mit einem Gravel kein Problem darstellen.
Fahre erst seit kurzem ein Gravel-Bike. Aber die Teile machen verdammt viel mit.
Fahre im Moment einen 45er Reifen. Vielleicht hat die suchende auch zu viel Druck in den Reifen. Wenn ich da mit 4 bar rein fahre, dann kann das schon ganz schön unruhig werden.
Oder die Dame arbeitet auch an ihrer Fahrtechnik.
 
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Wenn einen ein Ebike auf Schotter zu unruhig ist, wird wohl kaum ein Gravel mit "Rennlenker" und vergleichsweise schmalen Reifen die Lösung sein, da hilft auch die laufruhigste Geometrie nichts.
Das niemand weiß, welches Rad vorher gefahren würde, ist das reine Spekulation.
Dann vielleicht das Salsa Cutthroat?
Schönes Rad, mehr so ein Weltreisegravelbike.


@Slix
Würde an eurer Stelle ein Bike fitting machen. Z.B. Einmal fürs Graveln.
Das kostet dann zwar 150 Euro, aber ihr wisst ob es passt.

I'm Forum kann man das kaum einschätzen
 
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Blackroad schlag ich mal vor. Gravel gehen ja besser über schotterpisten als das:

1614935553838.png

Die Erfahrung die ich mit diesem Bike gemacht habe: das Unterrohr schlackert wie wild und der Lenker schaukelt scih auf wenn man ihn nicht festhält...
 
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Hab ich auch gedacht, vom Zeck schon, aber vom Bedürfnis eben nicht wirklich... Punkt 1 könnte man kompensieren aber Punkt 2 wird dann schon schwer
Ich weiß ja nicht ob ihr selbst ein gut passendes Rennrad oder Gravel mal lange gefahren seit.
Ein Gravel oder Rennrad ist für viele bequemer als ein Mtb, dafür muss es richtig passen.
Aber das kann man hier schlecht im Forum diskutieren.
Darum ja mein Vorschlag bei dem Budget:
Macht irgendwo ein richtiges Bikefitting bei ner unabhängigen Stelle.
Dann sucht ihr euch nach den Ergebnissen mal ein Gravelbike aus und testet das.
Das gleiche könnte man für ein Mtb machen, obwohl ich das nicht fuer unbedingt noetig halte.

Bei einem Budget von 3000 Euro, machen es die 150 nicht aus.

Bilder sagen mehr als....... Aber ob ein Gravel das richtige bei Schmerzen im Handgelenk und den Wunsch nach aufrechtsitzen ist?
Wie ich oben schon geschrieben hab. Es kommt auf das Gravelmodell und dessen Geometrie an. So pauschal kann das keiner sagen.
Ich kenne einige die gerade wegen deinen Punkten einen Rennradlenker einem Flatbar vorziehen.

Baer ohne testen und bikefitting lässt sich das hier nicht sagen.
Besser erstmal ein bikefitting ob die gattung passt.
Dann würde ich noch das Trek Checkpoint vorschlagen
 
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Ich verstehe diese ständigen Verweise auf Gravel allmählich nicht mehr.

Warum um alles in der Welt darf jemand, der nur auf Schotter, Asphalt und evtl. leicht verwurzelten Waldwegen heutzutage kein Mountainbike mehr fahren?
So fing unser Sport einmal an.

Und nicht jeder ist an Geschwindigkeit interessiert.

Wenn man nicht gerade auf einem Enduro mit Downhill-Bereifung unterwegs ist, kann man mit einem XC/DC-MTB prima durch die Gegend rollen. Schotter und Bordsteine verlieren ihren Schrecken, die Federgabel (ggfs. +Dämpfer) vermittelt ein angenehmes, ruhigeres Fahrgefühl. Stabil und für vielerlei Einsatz verwendbar sind sie auch.
Man sitzt drauf und gut ist's, ohne sich besondere Sitz- und Griffvarianten angewöhnen zu müssen.
Und man kann gut Strecke machen, wenn man das will. Passende Reifen dafür gibt es genug.

Und die Optik könnte auch noch eine Rolle spielen...

Nicht umsonst sieht man bei Radfahrern (nicht Mountainbike als Sport) doch massenhaft MTB's im Einsatz auf Feld und Flur

Auch der Preisrahmen, der hier genannt wird, muss sicherlich nicht ausgeschöpft werden. Für den Einsatzzweck ein Hardtail mit guter Gabel oder wegen mir auch ein "einfaches" Fully und gut ist's.
Keine übermoderne oder spezialisierte Geometrie. Klassisches XC oder leichtes Trail...

@Slix Stimmt den Schrittlänge? Dann könnte man Räder suchen, die auch vorrätig sind.
 
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Ich verstehe diese ständigen Verweise auf Gravel allmählich nicht mehr.
Schon probiert?


heutzutage kein Mountainbike mehr fahren?
Sagt hier keiner. Wir empfehlen etwas, dass unserer Meinung nach passen könnte. Da jeder eine andere Meinung hat gibt es halt mehrere Vorschläge. Ist am Anfang doch meistens eine grobe Vorsortierung.



So fing unser Sport einmal an.
Genau, ohne Federgabel, mit schmalen Reifen und Lenker, fast wie das Gravel heutzutage nur mit größerem Radumfang und weniger Luftdruck.
ohne sich besondere Sitz- und Griffvarianten angewöhnen zu müssen.
an die breiten MTB Lenker müssen sich einige auch erst gewöhnen und montiern sich dann innerbarends weil man, wenn man viel Strecke macht, doch häufig nach innen greift
Und die Optik könnte auch noch eine Rolle spielen..
Willst du damit sagen, dass mein Gravel Scheiße ausschaut 🤣
Wehe wenn, dann gibt es haue...🤣

doch massenhaft MTB's im Einsatz auf Feld und Flur
Gravel gibt es ja noch nicht so lange, aber der Marktanteil wird deutlich steigen, habe da letztens ein Interview mit einem Rahmenbauer gesehen.

Im Prinzip hast du recht, ein MTB ist universeller einsetzbar. Aber das Gravel wurde ja auch ein wenig vom TE ins Spiel gebracht.

In dem anderen Thread habe ich es vorgeschlagen, da dort der TE Strecken von bis zu 160km zurücklegt. Da fande ich es passender.
 
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Schon probiert?




Sagt hier keiner. Wir empfehlen etwas, dass unserer Meinung nach passen könnte. Da jeder eine andere Meinung hat gibt es halt mehrere Vorschläge. Ist am Anfang doch meistens eine grobe Vorsortierung.




Genau, ohne Federgabel, mit schmalen Reifen und Lenker, fast wie das Gravel heutzutage nur mit größerem Radumfang und weniger Luftdruck.

an die breiten MTB Lenker müssen sich einige auch erst gewöhnen und montiern sich dann innerbarends weil man, wenn man viel Strecke macht, doch häufig nach innen greift

Willst du damit sagen, dass mein Gravel Scheiße ausschaut 🤣
Wehe wenn, dann gibt es haue...🤣


Gravel gibt es ja noch nicht so lange, aber der Marktanteil wird deutlich steigen, habe da letztens ein Interview mit einem Rahmenbauer gesehen.

Im Prinzip hast du recht, ein MTB ist universeller einsetzbar. Aber das Gravel wurde ja auch ein wenig vom TE ins Spiel gebracht.

In dem anderen Thread habe ich es vorgeschlagen, da dort der TE Strecken von bis zu 160km zurücklegt. Da fande ich es passender.
Alles gut. :bier:
Wie schon geschrieben bin ich nur allmählich etwas angenervt, wenn jeder, der nicht wildes Downhill-Geballer vorhat, zunächst mal ein Gravel-Bike vorgeschlagen bekommt. Das ist zwar hipp, passt sicher für viele und vieles, aber meist wird damit irgendwie der Fragesteller abqualifiziert in Richtung " Wenn Du kein echtes Mountainbiken vorhast, brauchst Du auch kein Mountainbike".
Man kann doch auf den Wunsch eingehen und ein MTB vorschlagen, auch wenn es überdimensioniert erscheint.
Parallel kann man auf die Gravels als mögliche Alternative verweisen.

In den meisten Threads kommt es halt sonst immer als die einzig wirklich passende Bikegattung rüber.
 
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Kam mir auch lang vor, hab nachgefragt und AW erhalten das sie stimmt(*stimmen sollte)
Wenn sie wirklich so viel Geld investieren möchte, wäre das Trek Procaliber 9.7 eine Möglichkeit.
Neben der Federgabel sorgt das Isospeed für etwas Komfort, ohne dass man einen Dämpfer einstellen und warten muss. Größe M/L sollte passen. Hier lieferbar

 
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Wenn sie wirklich so viel Geld investieren möchte, wäre das Trek Procaliber 9.7 eine Möglichkeit.
Neben der Federgabel sorgt das Isospeed für etwas Komfort, ohne dass man einen Dämpfer einstellen und warten muss. Größe M/L sollte passen. Hier lieferbar

Kannte ich garnicht... jetzt will ichs mir auch selbst kaufen, als N+18-)
 
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Sowieso :bier:
Hatte gerade nur so viele Gdanken zu dem Thema oder dem Vergleich

Das ist zwar hipp
Ja. Habe lange versucht mich dagegen zu wehren. Am Ende erfolglos. Bin echt am überlegen ob ich mein HT noch brauche.
aber meist wird damit irgendwie der Fragesteller abqualifiziert in Richtung " Wenn Du kein echtes Mountainbiken vorhast, brauchst Du auch kein Mountainbike".
Nein, so war das nicht gemeint. Nur die Meinung, dass man so effektiver, schneller und mit genauso viel Spaß fahren kann. Insgesamt besser passen könnte.

und ein MTB vorschlagen,
Habe ich gemacht. Das Ghost und das Marin

Trek Procaliber 9.7 eine Möglichkeit
Das ist sonst mein Standardvorschlag:D
Habe ich hier aber bewusst nicht erwähnt, da es ein eher kurzes Steuerrohr hat und man eher sportlich gestreckt sitzt. Lässt sich auch am Stack Wert erkennen. Deshalb der Vorschlag mit dem Ghost und dem Marin auch wenn beide dann „überdimensioniert„ mit 120 mm Federweg daherkommen.
Das 9.7 fahre ich selber, und du hast recht, es fährt sich sehr komfortabel. Ich empfehle es deshalb auch so oft, weil ich das Teil einfach super finde.
Das mit der Größe finde ich schwierig. Von der Größe her würde auch ein L passen, das hat aber die selbe steuerrohrlänge wie das ML. Von der SL wären wir wie bei mir eigentlich bei einem XL, damit die Sattelüberhöhung nicht so krass wird. Selbst ich ,mit 1,89 ,fahre momentan mit dem maximalen Spacerturm.
Kannte ich garnicht... jetzt will ichs mir auch selbst kaufen, als N+18-)
👍
Könnte sein, das meins bald auf dem Markt ist. Sollte Sram die GX AXS bringen, und die halbwegs erschwinglich sein, könnte ich mein Gravel mit 10-50 hinten fahren, und es würde mir bis auf die Federgabel alles bieten, was ich auch beim PC habe. Und für den Rest habe ich ja noch mein DC Fully.
 
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Ich finde die Idee von Gravelbikes zwar grundsätzlich klasse und von den Anforderungen würde hier sowas bestimmt gut passen. Trotzdem kann ich gut verstehen warum man sich gegen ein Gravel und für ein MTB entscheidet.
Ich habe vor kurzem meinen Fuhrpark erweitert, da ich ein geländegängiges Rad haben wollte. Ich konnte mich aber bisher nicht mit nem Dropbar anfreunden und wollte nicht zu sportlich sitzen. Der Lenker beim MTB vermittelt mir mehr Sicherheit und eine Federgabel kann auch Vorteile haben. Daher habe ich mich für ein Hardtail entschieden und bin mit der Wahl bisher sehr zufrieden, auch wenn ich bisher nicht ansatzweise das volle Potenzial des Rades ausgeschöpft habe und eher graveltaugliche Touren fahre.

Von einem eher E-Citybike zu einem Hardtail dürfte aber schon eine ganz ordentliche Umgewöhnung sein. Ich habe heute Abend ne kleine MTB Tour gemacht und bin danach noch kurz mit meinem alten Trekkingbike einkaufen gewesen und mir kam mir auf dem Trekkingbike plötzlich total "eingeschränkt" vor.

stevens-ghost2.jpeg
 
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danke an alle, sie klatscht scih mal fettere Reifen drauf(ob das mit den Breiten aufgeht ist mir schleierhaft) und einen „normalen“ als keinen ergotech lenker.
Ich persönlich denke damit ist viel getan, bei dem V-Rahmen kann man nicht viel machen...
das Marin will sie sich aber trodzdem mal genauer anschauen.
 
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