Neues Scott Spark RC 900 von Nino Schurter: Edelbike mit neuen Parts für 2021

Neues Scott Spark RC 900 von Nino Schurter: Edelbike mit neuen Parts für 2021

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Wir zeigen euch Nino Schurters neues Arbeitsgerät - ein Scott Spark mit speziellem „European Champion Design“. Auch 2021 wird der Schweizer wieder mit dem Scott SRAM Racing Team am Start stehen!

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Neues Scott Spark RC 900 von Nino Schurter: Edelbike mit neuen Parts für 2021
 
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Kenne ihn persönlich. War mit ihm in meiner Jugend im Landeskader und viel mit Ihm unterwegs.

lg
Hast du da noch mehr Hintergründe zu? Ich meine, er gehört ja schon seit Jahren zur erweiterten Weltspitze und da wird er doch bestimmt einen Trainer haben, der auch Daten zum Arbeiten braucht. Oder wie hat er das gemacht?
 
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Klär mich doch mal auf, wie Du mit dem Powermeter richtig trainierst (wobei es ja beim Training noch eher Sinn machen kann) und sag mir dann, warum Nino Schurter so was nicht an dem Bike hat, mit dem er Rennen fährt. Vielleicht weil es so dufte ist?!?
Ich bleib bei meiner Ansicht, dass es mir nichts bringt, wenn ich weiss, ob ich 300 Watt oder 350 Watt leiste, während ich fahre. Wichtig ist, dass ich auf meinem korrekten Level fahre, das zeigt sich aber meines Erachtens besser in der Herzfrequenz als in der Watt Leistung.
@Zucchi
Du kannst Dich z.B. hier einen ersten Überblick verschaffen:

Für ambitionierte Hobbysportler und Profisportler führt eigentlich kein Weg an einem Wattmesser vorbei. Meist wird der Athlet aber auch die Herzfrequenz und sein Befinden beim täglichen Training und Wettkampf berücksichtigen. Die mittels Wattmesser gesteuerte Training ist am Ende des Tages einfach effizienter.

Es gibt ein paar Profisportler, die auf Wattmessung und oft sogar auf Pulsmessung verzichten. Neben Kerschbaumer weiss ich, das Urs Huber (Marathon-Crack) auf das Zeugs verzichtet.

Für interessierte Hobbysport reicht auch ein Pulsmesser und das Körpergefühl für ein gutes Training völlig aus.

Grundlagentraining (je nach Phase 50-80% der Trainingszeit) kann sehr gut mit einem Pulsmesser und dem Körpergefühl gemacht werden. Aber für Intervalltraining und ähnliches ist eine Wattmessung einfach besser/effizienter/genauer, da der Puls viel zu stark nachläuft.
 
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seblubb

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Übrigens: Das Körpergefühl kann enorm täuschen: Ich bin mal im Frühjahr schnell auf einer Runde losgefahren und hatte den Puls sofort auf 170. Mir ging es aber extrem gut. Da ich die Erfahrung gemacht hatte, dass man in so einer Situation dann einbrechen kann habe ich mich angestrengt, um nur auf 150 er Puls zu fahren und ich habe die Runde geschafft, die ich vorhatte.
Wieso gibst du plötzlich die perfekte Begründung für einen PM ab? 🤔
 
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Hast du da noch mehr Hintergründe zu? Ich meine, er gehört ja schon seit Jahren zur erweiterten Weltspitze und da wird er doch bestimmt einen Trainer haben, der auch Daten zum Arbeiten braucht. Oder wie hat er das gemacht?
Puh.... Wo soll ich da Anfangen. Gerhard hat einen besonderen Charakter. Ein sehr ruhiger Mensch.
Er ist auf einem Bauernhof in den Bergen sehr naturverbunden aufgewachsen. Zum Radfahren ist er aus Spaß gekommen und bereits nach kurzer Zeit uns allen um die Ohren gefahren.
Bereits als Junjor wurde er von mehreren Profiteams kontaktiert, allerdings hatte die Ausbildung Priorität.
Auch das Material hatte nie eine besondere Wichtigkeit.
Er hat mehr oder weniger immer nach Gefühl sein Ding gemacht. Was auch immer funktioniert hat.

Als er zu Bianchi ist, hatte er einige super Saisonen und einige sehr schwierige.
Meiner Meinung nach ist es immer dann zu Schwierigkeiten gekommen, sobald man ihm Trainingsmethoden, Gewichtsvorgaben etc. aufzwingen wollte, bzw ihm unter Druck gesetzt hat. Was wiederum zu Spannungen geführt hat. (Was ich als Aussenstehender nur vermuten kann.)
Sobald er zu Torpado ist, durfte er wohl weitestgehend nach seinem Ermessen, basierend auf seinem Gefühl und auf seinen Erfahrungen "frei" trainieren. Die daraus resultierenden Erfolge aus dieser Zeit sind bekannt.

Im Frühjahr hat er immer wieder Schwierigkeiten wegen seiner Pollenallergie.

Im November wurde das Rad immer in den Keller gestellt und bis im Februar/März nicht angerührt. In diesen Monaten war er ausschließlich auf Tourenski unterwegs. Über den Sommer wohnt er so lange wie möglich auf der Almhütte der Familie welche recht hoch liegt (Höhentraining)
Statt ins Gym zu gehen hat er immer Holz gehackt.

Meiner Meinung nach, ist eine große Komponente für seinen Erfolg, dass, er einfach sein Ding macht. UND nicht zuletzt auch seine enormen körperlichen Fähigkeiten.

Ja, es geht auch anders. ;)

P.s. Wie gesagt ich bin ein Aussenstehender also bitte nicht 100% ig so übernehmen. Vieles beruht auf meinen Beobachtungen.
 

tonzone

Lieber auf- wie erbrechen!
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Hab den Gerry hier in Dornbirn beim UCI-Rennen gesehen... enorm durchtrainiert, wie ein Draht (ähnlich wie Flückiger, aber natürlich größer), sehr kontrolliert, und richtig sympathisch!
Bin gespannt, wie es ihm bei Specialized läuft.
 

525Rainer

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Es würde sich mit dieser ungewöhnlichen geschichte ja ein interview anbieten. Es gibt ja auch einen podcast hier. Vielleicht findet sich ein fähiger fragesteller mit xc hintergrund.
Ich glaube die xc fahrer sind dem gesteigerten interesse nicht abgeneigt im sinne von PR
Auf dem aktuellen rad ist zumindest ein wattmesser drauf:
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Ja, bin zufrieden. unkomliziertes teil, gute telefonische beratung. War überrascht wieviele werte das auswirft bzw was ich mir auf der fenix alles anzeigen lassen kann. Durchschnittswatt in 10s find ich z.B. sehr hilfreich beim fahren. Hab mir ein extra wattfeld mit drei verschiedenen wattwerten gebastelt.
Hab schon auf der ersten längeren ausfahrt gemerkt das mir vor allem im flachen der druck fehlt und ich im steilen viel zu stark überpace.
Kann dir mal anhängen wie das aussieht bei garmin. Lief bei 4 runden meines wintertrails mit.
Bin erst am anfang und lass es momentan einfach nur mitlaufen.

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Anhang anzeigen 1214748
Ich glaube deine FTP passt noch nicht so ganz. Musst evtl. mal einen Test fahren, oder wenn du die Daten z.B. in Golden Cheetah o.ä. ablegst, wird diese automatisch berechnet, wenn genug Daten vorhanden sind.

Klär mich doch mal auf, wie Du mit dem Powermeter richtig trainierst (wobei es ja beim Training noch eher Sinn machen kann) und sag mir dann, warum Nino Schurter so was nicht an dem Bike hat, mit dem er Rennen fährt. Vielleicht weil es so dufte ist?!?
Ich bleib bei meiner Ansicht, dass es mir nichts bringt, wenn ich weiss, ob ich 300 Watt oder 350 Watt leiste, während ich fahre. Wichtig ist, dass ich auf meinem korrekten Level fahre, das zeigt sich aber meines Erachtens besser in der Herzfrequenz als in der Watt Leistung.
Ich bin seit Jahren mit Powermetern unterwegs. An jedem meiner Bikes findest du so ein Teil. Ich sollte also die Vor- und Nachteile kennen. Google, dann wirst auch du diese kennenlernen.

Warum Nino Schurter im Rennen keinen verwendet? XCO-Rennen sind kurz, taktisch geprägt und technisch anspruchsvoll. Kurze Rundkurse die mehrmals gefahren werden. Da gibt es keine langen Steigungen wo du an deiner Wohlfühlwattzahl fahren kannst. XC ist hektisch. Du musst permanent reagieren wenn erforderlich. Die Wattzahlen springen aufgrund der permanent wechselnden Streckentopographie wie wild hin und her. Da bringt dir ein PM nicht viel. Ganz anders sieht das bei XCM aus, da kann dich so ein PM über die Distanz bringen. Und für effektives Training gibt's nix besseres.
 

pfädchenfinder

Bademeister
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wenn diese -geräte dir helfen dein Körpergefühl zu entwickeln ok,
am ende des Tages oder des Rennens mußt DU deine Restkapazität abrufen können
da mögen Zahlen helfen, jedoch wenn du nicht auf deinenn Köper hörst
"stirbst" du 10m vor der Linie
 
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Achtung, provokante Ironie: Für die ewig Gestrigen die noch mit 3-fach usw. unterwegs sind ist das eh alles Teufelszeug. :D
Sollten wir hier aber nicht weiter diskutieren, für Powermeter gibt's andere Threads in diesem Forum.

Jeder kann, keiner muss sich so ein Ding ans Bike schrauben!
 
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Warum Nino Schurter im Rennen keinen verwendet? XCO-Rennen sind kurz, taktisch geprägt und technisch anspruchsvoll. Kurze Rundkurse die mehrmals gefahren werden.
Das ist aber doch genau das, was ich anfangs geschrieben habe: im Rennen bringt ein Wattmesser nichts. Weil es nicht wichtig ist zu wissen, ob man nun 300 oder 310 Watt leistet. Es ist wichtig schnell zu sein und sich dennoch nicht blau zu fahren, weil man sonst Gefahr läuft einzubrechen.
Die Wattzahlen springen aufgrund der permanent wechselnden Streckentopographie wie wild hin und her. Da bringt dir ein PM nicht viel. Ganz anders sieht das bei XCM aus, da kann dich so ein PM über die Distanz bringen. Und für effektives Training gibt's nix besseres.
Für Training OK, aber Dich über die Strecke bringen kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wie soll das funktionieren? Das meine ich insofern, wichtig ist doch mein Zustand und dass ich nicht über- und auch nicht untertreibe. Und da ist doch der Puls wesentlich Aussagekräftiger als der Wattmesser, denn er zeigt meinen Zustand, auf welchem Prozentsatz meiner maximalen Leistung ich fahre. Ums deutlicher zu machen, was ich sagen will: Gestern war ich topfit und konnte 350 Watt maximal leisten, mit meinem Maximal Puls. Dann habe ich gestern Abend gezecht und heute geht es mir nicht gut. Also kann ich bei meinem maximalen Puls heute nur 300 Wat leisten. Wenn ich also die Wattzahl als Referenz nehme, bin ich heute auf halber Strecke tot. Wenn ich den Puls nehme und auf 80% fahre, bin ich heute natürlich langsamer, weil ich nur 240 Watt leisten kann. Aber ich fahre auf 80% und kann durchfahren.
 
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Achtung, provokante Ironie: Für die ewig Gestrigen die noch mit 3-fach usw. unterwegs sind ist das eh alles Teufelszeug. :D
Tja, ich habe durchaus verstanden, dass Du mich mit den ewig Gestrigen meinst. Aber vielleicht kommt es ja auch auf die Strecken an, die man fährt, warum man gern dreifach drauf hat.
Teufelszeug habe ich Wattmesser nicht genannt, aber sie werden meines Erachtens überschätzt.
Sollten wir hier aber nicht weiter diskutieren, für Powermeter gibt's andere Threads in diesem Forum.
Ja.
Jeder kann, keiner muss sich so ein Ding ans Bike schrauben!
Gott sei Dank, dass ich mir keins ans Bike schrauben muss. Eine Ablenkung weniger vom Naturgenuss.
 
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Es würde sich mit dieser ungewöhnlichen geschichte ja ein interview anbieten. Es gibt ja auch einen podcast hier. Vielleicht findet sich ein fähiger fragesteller mit xc hintergrund.
Ich glaube die xc fahrer sind dem gesteigerten interesse nicht abgeneigt im sinne von PR
Auf dem aktuellen rad ist zumindest ein wattmesser drauf:
Hallo,

wenns dich interessiert, es gibt auf pianetamountainbike.it mehrere Interviews von Ihm wo er einiges darüber erzählt.
Ist zwar Italienisch aber der Übersetzer sollte helfen. :)
 

seblubb

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Also ich finde der Thread hier entwickelt sich richtig gut. Da ist enormes Popcornpotenzial vorhanden....🤪
Vom Titel her wäre das nicht unbedingt zu erwarten gewesen.
vor allem wissen wir jetzt worum es im XC geht: den unverfälschten Naturgenuss :love:

und die Trottel im WC denken es ginge um Leistungssport :lol:
 

525Rainer

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Das ist aber doch genau das, was ich anfangs geschrieben habe: im Rennen bringt ein Wattmesser nichts. Weil es nicht wichtig ist zu wissen, ob man nun 300 oder 310 Watt leistet. Es ist wichtig schnell zu sein und sich dennoch nicht blau zu fahren, weil man sonst Gefahr läuft einzubrechen.

Für Training OK, aber Dich über die Strecke bringen kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wie soll das funktionieren? Das meine ich insofern, wichtig ist doch mein Zustand und dass ich nicht über- und auch nicht untertreibe. Und da ist doch der Puls wesentlich Aussagekräftiger als der Wattmesser, denn er zeigt meinen Zustand, auf welchem Prozentsatz meiner maximalen Leistung ich fahre. Ums deutlicher zu machen, was ich sagen will: Gestern war ich topfit und konnte 350 Watt maximal leisten, mit meinem Maximal Puls. Dann habe ich gestern Abend gezecht und heute geht es mir nicht gut. Also kann ich bei meinem maximalen Puls heute nur 300 Wat leisten. Wenn ich also die Wattzahl als Referenz nehme, bin ich heute auf halber Strecke tot. Wenn ich den Puls nehme und auf 80% fahre, bin ich heute natürlich langsamer, weil ich nur 240 Watt leisten kann. Aber ich fahre auf 80% und kann durchfahren.

Mit naturgenuss, zechen am vorabend oder training wenn es dir nicht so gut geht bist du nicht so ganz die zielgruppe von einem wattmesser.
Du redest hier was runter was du nicht brauchst oder dich nicht interessiert.

Leute mit weniger rennerfahrung haben sicher einen vorteil den wattmesser im rennen zu fahren. Vor allem zur analyse.

Ich kann dir aus meiner ganz ganz kurzen praxis berichten was sich schon nach drei fahrten geändert hat und mir vorher nie aufgefallen wäre. Aber es passt hier halt nicht her.
Evtl such ich dir den podcast raus wo von xc fahrern berichtet wird die den wattmesser immer im blick haben um sich perfekt zu verteilen.
 

Geplagter

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Es ist in meinen Augen ja nicht schlimm, wenn man über einen bestimmten Sachverhalt nicht informiert ist. Was dann aber bei mir die Nackenhaare hochgehen lässt, sind Menschen, die obwohl sie offensichtlich keine Ahnung vom Thema haben auf Basis eines gefährlichen Halbwissens krude Thesen absondern und damit offenbar versuchen, sich die Welt so zurecht zu biegen, damit es für sie dann wieder passt. Mit der Realität hat das nicht zwangsläufig etwas zu tun, aber in den Ruinen der eigenen Erinnerung zu leben muss schon toll sein. Da ist sicherlich alles rosarot und überall fließt Milch und Honig.
Ironiemodus aus: Wenn ich bei Google "Training mit Leistungsmesser" eingebe, bekomme ich so viele durchaus auch für Laien gut verständliche Ergebnisse, dass die Basics recht schnell klar sein sollten. Das jedoch setzt voraus, dass ich lesen und verstehen will. Wenn Sinn und Verstand jedoch getrennte Wege gehen, sind die Erfolgsaussichten eher schlecht.
 

525Rainer

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So ein wattmesser ist halt ein werkzeug. Es wird sicher immer irgendeinen profi geben der aufgrund von was auch immer irgendwas anders macht. Sam hill fährt flats, manch einer mit dem norco optik downhillstrecken, brunotti mit dem rennrad trial usw. Das kommt gut, man fällt auf und man ist unverwechselbar.
Allein die tatsache das kerschbaumer jetzt den quarq am rad hat lässt mich erahnen das sich die romantische körpergefühls holzhackstory nicht mehr lange aufrecht erhalten lässt. Ich glaub nicht ganz daran. Das werkzeug ist zu gut und er evtl nicht so gut um potential liegen zu lassen. Aber die story hat was.
 

Geplagter

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So ein wattmesser ist halt ein werkzeug. Es wird sicher immer irgendeinen profi geben der aufgrund von was auch immer irgendwas anders macht. Sam hill fährt flats, manch einer mit dem norco optik downhillstrecken, brunotti mit dem rennrad trial usw. Das kommt gut, man fällt auf und man ist unverwechselbar.
Allein die tatsache das kerschbaumer jetzt den quarq am rad hat lässt mich erahnen das sich die romantische körpergefühls holzhackstory nicht mehr lange aufrecht erhalten lässt. Ich glaub nicht ganz daran. Das werkzeug ist zu gut und er evtl nicht so gut um potential liegen zu lassen. Aber die story hat was.
Volle Zustimmung. Ich kenne auch so einen "Gefühlsmenschen" der sich jahrelang kpl. auf sein Körpergefühl verlassen hat und dem die Nutzung eines PM nicht vermittelbar gewesen wäre. Er war in den Rennen sehr gut unterwegs, ich bin mir aber sicher, er hätte bei besserer Trainingssteuerung noch deutlich besser und erfolgreicher sein können. Er hat sich auch nie wirklich für die Technik oder den Zustand seines Bikes interessiert. Andererseits glaube ich, dass solche Menschen einfach diese Freiheiten brauchen und man ihnen nicht helfen kann, wenn man ihnen Zahlen und Fakten an die Hand gibt. Das passt nicht in deren Logik. Was man aber jetzt bei diesem Kollegen beobachten kann, ist dass er auch im etwas höheren Alter versucht, alles genau so zu machen, wie er das zu seinen besten Zeiten gemacht hat. Das ehemals angeeignete Gefühl funktioniert nicht mehr und die Folge ist, dass er frustriert ist und eigentlich mehr Schaden als alles andere anrichtet.
Von daher bin ich auch sehr gespannt, wie sich Kerschbaumer bei Specialized entwickeln wird. Er scheint mir nicht der Typ zu sein, der offen für einen wissenschaftlicheren Ansatz war. Vielleicht ändert sich das ja jetzt. Manchmal können gut aufbereitete Daten ja eine enorme Überzeugungskraft haben.
 
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Volle Zustimmung. Ich kenne auch so einen "Gefühlsmenschen" der sich jahrelang kpl. auf sein Körpergefühl verlassen hat und dem die Nutzung eines PM nicht vermittelbar gewesen wäre. Er war in den Rennen sehr gut unterwegs, ich bin mir aber sicher, er hätte bei besserer Trainingssteuerung noch deutlich besser und erfolgreicher sein können. Er hat sich auch nie wirklich für die Technik oder den Zustand seines Bikes interessiert. Andererseits glaube ich, dass solche Menschen einfach diese Freiheiten brauchen und man ihnen nicht helfen kann, wenn man ihnen Zahlen und Fakten an die Hand gibt. Das passt nicht in deren Logik.
Von daher bin ich auch sehr gespannt, wie sich Kerschbaumer bei Specialized entwickeln wird. Er scheint mir nicht der Typ zu sein, der offen für einen wissenschaftlicheren Ansatz war. Vielleicht ändert sich das ja jetzt. Manchmal können gut aufbereitete Daten ja eine enorme Überzeugungskraft haben.
Unterschreibe ich.
Habe den Eindruck, dass er und Vogel ein gutes Verhältnis haben und dass dies eine gute Basis ist einen Mittelweg zu finden. :daumen:

Bin auch sehr gespannt.

Das Epic ist sicherlich das richtige Bike für ihn. Da muss er sich weniger darum Gedanken machen, ob das Fahrwerk jetzt offen oder zu ist und kann sich auf das wesentliche konzentrieren.:p
 
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Gott sei Dank, dass ich mir keins ans Bike schrauben muss. Eine Ablenkung weniger vom Naturgenuss.
Auch wenn wir sonst seeeehr unterschiedliche Ansichten über einen PM haben, in dem Punkt bin ich bei dir.

Es besteht durchaus die Gefahr sich bei Ausfahrten irgendeinem bestimmten Watt-Bereich unterzuordnen, bzw. diesen möglichst genau zu treffen.
Einfach nur so mit dem Kollegen rumrollen und quatschen macht sich nicht so gut bei der anschließenden Auswertung, wie ein straffes Programm mit möglichst wenig Z1.
Du wirst also öfters mal alleine unterwegs sein um dein Programm durchzuziehen, die Augen dabei mehr die Headunit im Blick als in die Natur gerichtet. Aber von nix kommt nun mal nix.
Ich blende auch ab und an mal die Wattzahlen aus um die sozialen Kontakte zu pflegen.

Wie schon geschrieben: man muss sich so ein Teil nicht ans Bike schrauben. Man sollte aber auch nicht versuchen jemanden mit kpl. falschen Argumenten davon abzuhalten!.
 
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vor allem wissen wir jetzt worum es im XC geht: den unverfälschten Naturgenuss :love:

und die Trottel im WC denken es ginge um Leistungssport :lol:
Naja, das interessante, mit dem die ganze nun absolut überbordende Diskussion angefangen hatte war ja die Verwunderung einiger über die Tatsache, dass Nino Schurter keinen Wattmesser an seinem Bike hat, das er für Cross Country Rennen verwendet und dass ich dann geschrieben habe, dass ein solcher an diesem aus meiner Sicht auch nichts bringt.
Es wurde dann Training, Rennen und alles in einen Topf geworfen und mir wird jetzt ständig erzählt, wie unabdingbar so ein Wattmesser doch ist. Macht es doch einfach so: kauft Euch einen und erfreut Euch daran. Für mich wäre das rausgeschmissenes Geld, denn ich weiß, dass ich weder mit noch ohne nie mehr an die Weltspitze fahren werde mit meinen 51 Jahren. Und für mich steht auch der Naturgenuß im Vordergrund, klar. Und so lange ich den Tremalzo von Riva ohne Shuttle und ohne Elektromotor hoch und runterfahren kann, passt das bei mir so.
Aber ganz offensichtlich kann man XC Rennen gewinnen, ohne während des Rennens einen Wattmesser am Bike zu haben. Achtung: Ich hatte auch geschrieben, dass er als Feedback für die aktuelle Form durchaus sinnvoll sein kann, wenn man im Profisport zu Hause ist. Aber während eines Rennens habe ich da halt so meine Zweifel. Und die Profi Equipe hat auch ganz andere Geräte zur Verfügung, als eine Wattmesskurbel oder ein entsprechendes Pedal. Da arbeiten Ärzteteams mit.
 
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Wie schon geschrieben: man muss sich so ein Teil nicht ans Bike schrauben. Man sollte aber auch nicht versuchen jemanden mit kpl. falschen Argumenten davon abzuhalten!.
Moment mal wen habe ich davon abgehalten, sich so ein Ding ans Bike zu schrauben? Ich habe in Zweifel gezogen, dass er so heilig ist, wie ihn manche hier darstellen. Dass man den Eindruck bekommt, ohne brauche man gar nicht mehr losfahren und ohne kriegt man eh nichts mehr auf die Reihe.
Ich denke eben, dass er vielleicht beim Training (!) Nuancen verbessern helfen kann, wenn aber die Beine fehlen hilft das alles nichts und in Rennen halte ich ihn auch für ziemlich überflüssig. Das ist alles.
 
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