Neues XC-Hardtail bis ca. 4500 EUR

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Moin liebe Leute,

tolles aktives Forum, das ihr hier habt :) Davon würde ich gerne profitieren ;)

Ich bin auf der Suche nach meinem ersten XC MTB und habe aus Nostalgiegründen mal wieder beim Herrsteller meines Jugend-MTB vorbeigeschaut.

Trenga, ein Hersteller in Hamburg, verkauft das folgende Bike:


Glaubt ihr es ist für mich geeignet? Ich bin Anfänger was MTB fahren angeht. Meine einzige Erfahrung besteht aus circa 6 Jahren Harburger "Berge" auf dem Schulweg.

Meine Maße sind:
Gewicht: 82-84kg
Größe: 183cm
Schrittlänge: 89cm

Ich möchte damit sowohl die Berge hoch als auch wieder runterkommen. Auf Sprünge oder Tricks kann ich bisher verzichten.
Ich schiele ein bisschen auf die Teilnahme an einem Adventure Rache Team und daher muss es 'renn'-tauglich sein und ggf. auch durch Matsch getragen werden.
Ein Hardtail würde mir reichen, da ich lieber bessere Teile habe, als eine zusätzliche Federung.

Da es ein Firmenrad wird, bin ich im Bereich €2.500 - €3.500 ohne MwSt. festgelegt. Gibt es da vielleicht noch ein paar andere Anbieter oder gute Angebote?

Danke euch :)

PS: mir wurde empfohlen einen eigenen Faden aufzumachen.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von canttouchme

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Ozii

Spooky
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Schau dir Mal lieber das Orbea Alma an, gibt es von Alu bis Carbon und bekommst was zuverlässiges. Das M20 liegt bei 3k €

Trenga habe ich noch nicht gehört und ist mir gänzlich unbekannt, Ausstattung ist gut, aber der Rahmen sieht mir nach China No Name Fabrikat aus.
 
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sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Moin liebe Leute,

tolles aktives Forum, das ihr hier habt :) Davon würde ich gerne profitieren ;)

Ich bin auf der Suche nach meinem ersten XC MTB und habe aus Nostalgiegründen mal wieder beim Herrsteller meines Jugend-MTB vorbeigeschaut.

Trenga, ein Hersteller in Hamburg, verkauft das folgende Bike:


Glaubt ihr es ist für mich geeignet? Ich bin Anfänger was MTB fahren angeht. Meine einzige Erfahrung besteht aus circa 6 Jahren Harburger "Berge" auf dem Schulweg.

Meine Maße sind:
Gewicht: 82-84kg
Größe: 183cm
Schrittlänge: 89cm

Ich möchte damit sowohl die Berge hoch als auch wieder runterkommen. Auf Sprünge oder Tricks kann ich bisher verzichten.
Ich schiele ein bisschen auf die Teilnahme an einem Adventure Rache Team und daher muss es 'renn'-tauglich sein und ggf. auch durch Matsch getragen werden.
Ein Hardtail würde mir reichen, da ich lieber bessere Teile habe, als eine zusätzliche Federung.

Da es ein Firmenrad wird, bin ich im Bereich €2.500 - €3.500 ohne MwSt. festgelegt. Gibt es da vielleicht noch ein paar andere Anbieter oder gute Angebote?

Danke euch :)

PS: mir wurde empfohlen einen eigenen Faden aufzumachen.
...schau dir mal die Scalpels an:
 
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Schau dir Mal lieber das Orbea Alma an, gibt es von Alu bis Carbon und bekommst was zuverlässiges. Das M20 liegt bei 3k €

Trenga habe ich noch nicht gehört und ist mir gänzlich unbekannt, Ausstattung ist gut, aber der Rahmen sieht mir nach China No Name Fabrikat aus.
Danke für den Tipp.

Wie gross sind die Unterschiede zw. Markenrahmen und den No-Name Rahmen?Wo muss man da besonders drauf achten?
Stellen die grossen Fahrradhersteller ihre Rahmen selbst her?

Wie sieht es mit der Geometrie bei dem Trenga Fahrrad aus? Kann es sein, dass diese 'klassischer' ist als die Geometrie des cannondale & orbea?
Welche Nach- oder Vorteile ergeben sich daraus?

Danke
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Wie sieht es mit der Geometrie bei dem Trenga Fahrrad aus? Kann es sein, dass diese 'klassischer' ist als die Geometrie des cannondale & orbea?
ja
Welche Nach- oder Vorteile ergeben sich daraus?
darüber lassen sich Doktorarbeiten schreiben😉... für mich in Kurzform sind die Vorteile:

  • flacherer Lenkwinkel <69° = mehr Laufruhe, besseres Überrollverhalten bei Hindernissen
  • längerer Reach so ab 450mm bei L = mehr Bewegungsspielraum im Stehen, mehr Sicherheitsgefühl weil man weniger über dem Vorderrad hangt (auch in Kombi mit flacherem Lenkwinkel). Schlagwort: "over the bar"
  • tieferes Tretlager = tieferer Schwerpunkt, man sitzt mehr im Bike drin, nicht oben drauf...auch in Kombi mit höherem Stack.
Daneben gibt es noch weitere Details moderner Geometrien die Vorteile haben sollen, wie steilerer Sitzwinkel >74°, kürzere Sitzrohre, langerer Radstand etc.

Nachteil: oft bedarf es einen aktiveren Fahrstil.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Hahaha okay.

Also ist bisher die generelle Meinung, dass ich XC mit neuerer Geometrie und etwas schlechterer Ausrüstung einem XC mit alter Geometrie und etwas besserer Ausstattung vorziehen sollte?

Hat noch jemand etwas zu den Qualitäten der Rahmen zu sagen?
 

rhnordpool

Arenicola marina
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Zu viel Fachjapanisch für mich :S
Nimm Dir Zeit und laß Dich mal von ein paar Verkäufern im lokalen Fachhandel "beraten" (gibt ja ein paar recht gute).
Du schreibst Dir die vielen schönen Marketingbegriffe auf und läßt Dir Datenblätter geben und dann nimmst Du Dir noch mehr Zeit und googelst danach.
Dann kriegst Du ne Ahnung, was so abgeht. Mein ich Ernst.
Als vorletzten Schritt gleichst Du die Erkenntnisse ab mit Deinem Anforderungsprofil, wobei "ehrlich zu sich selber bleiben" kein Nachteil ist.
Und wenn dann noch Fragen bleiben, kannst Du hier auf verständliche, präzise Antworten hoffen.
Und erst dann kaufen.
Trenga kennen im Forum wahrscheinlich nur ein paar ältere Hanseln aus dem Norden. Die einzige seriöse lokale Marke, die noch übrig geblieben ist, ist Stevens. Bin aber selber auch nicht mehr uptodate, ob die noch XC-Hardtails verkaufen oder nur noch e-Bikes bzw. Gravelbikes pushen.
 
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Ein renntaugliches Hardtail, dass durch die Isospeed-Technik ein wenig Komfort bietet, ist das Trek Procaliber. Je nach Dienstrad-Anbieter, den Dein Arbeitgeber anbietet, geht so etwas auch online.

Wobei, nach so langer Bike-Abstinenz ein Probesitzen vor Ort sicher hilfreich ist. Marken wie Orbea, Giant, Cube, Scott oder Trek finden sich in der Regel im Umkreis. Ob dort ein passendes Rad in der passenden Größe steht, ist dann eine andere Frage.

Man kann dann auch einfach mal auf ähnliche Räder oder das gesuchte Modell in einer höheren/niedrigeren Ausstattung sitzen, um einen Eindruck zu gewinnen.

Du musst für Dich gut schauen, wie sehr das Thema Rennen eine Rolle spielt, da das die Art des Rads schon beeinflusst. Evtl. wird auch das Befahren von Trails interessanter? Auch sollte man in dem Zusammenhang zumindest einen kurzen Blick auf XC-Fullys werfen.

 
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Wie wäre es denn mit dem Kona Dingens von @robzo ?
So als Einstiegsbike sicherlich nicht verkehrt.
Und da man in den Harburger Bergen wohl auch ein paar Trails hat, könnte auch das Marin Team Marin 2 ne Option sein.

Ansonsten macht man mit dem Alma nichts verkehrt.

Willst du dein Bidget ausreizen, könnte auch das Procaliber 9.8 was sein. Ist aber schon ein richtige Race Maschine.

Auch bei Cube könnte man mal schauen. Da bekommst du viele gute Anbauteile für dein Geld.
 
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Wie wäre es denn mit dem Kona Dingens von @robzo ?
So als Einstiegsbike sicherlich nicht verkehrt.
Und da man in den Harburger Bergen wohl auch ein paar Trails hat, könnte auch das Marin Team Marin 2 ne Option sein.

Ansonsten macht man mit dem Alma nichts verkehrt.

Willst du dein Bidget ausreizen, könnte auch das Procaliber 9.8 was sein. Ist aber schon ein richtige Race Maschine.

Auch bei Cube könnte man mal schauen. Da bekommst du viele gute Anbauteile für dein Geld.
Das da

 
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Brennsuppnschwimma
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Hahaha okay.

Also ist bisher die generelle Meinung, dass ich XC mit neuerer Geometrie und etwas schlechterer Ausrüstung einem XC mit alter Geometrie und etwas besserer Ausstattung vorziehen sollte?

Hat noch jemand etwas zu den Qualitäten der Rahmen zu sagen?
Ich hab mal geschaut was Advanture Racing ist:

Sehr interessant.

Benötigt man da nicht eher ein langsteckentaugliches Bike mit Anbaumöglichkeit für 2 Flaschen und etwas Gepäck, als ein besonders schnelles Bike?
 
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Ich hab mal geschaut was Advanture Racing ist:

Sehr interessant.

Benötigt man da nicht eher ein langsteckentaugliches Bike mit Anbaumöglichkeit für 2 Flaschen und etwas Gepäck, als ein besonders schnelles Bike?
Ja es muss ein gutes Mittelding gefunden werden.
Die Hauptpunkte sind wohl:
  • leicht (weil ggf. muss es auch bergauf getragen werden)
  • komfortabel genug um Touren über 40-60km zu fahren
  • einfach zu warten, weil jede Reparatur sofort im Gelände ausgeführt muss (schließt das evt. Tubeless aus?)
  • Flaschenhalter wären sehr wichtig, Gepäck normalerweise nur ein Rucksack mit Essen, Verbandmaterial und Reperaturmaterial.

Schließen diese Anforderungen eines der empfohlen Bikes aus?

ps: Ich muss mich nicht an den Kosten für das Rad beteiligen. Das Budget kann ich komplett ausreizen, oder auch nicht. Das Fahrrad wird von der Firma gekauft und mir überlassen. (nicht geleast)

pps: das mtb muss auch schnell zerlegbar sein, da es während des Rennen mehrfach zusammen- und auseinandergebaut werden muss. (Unter anderem für den Transport)
 
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Ozii

Spooky
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Das trenga ist von der Geometrie veraltet und zur Qualität kann man nur annehmen, ob es gut verarbeitet ist. Diese Open mold China Rahmen sind günstig, aber oft nicht perfekt von den Schichten verarbeitet.

Mit Alma, procaliber und scalpel bekommst du ein Mega XC hardtail.
Das Trek finde ich einfach geil, bei der Ausstattung geizt Trek nur.
Daher das Alma als Vorschlag.

Für das trenga würde ich kein Geld ausgeben, auch wenn die Ausstattung lockt
 
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Auch wenn es mich nichts angeht und Du nichtmal Geld dafür ausgeben musst:

Ich tu mir schwer mit dem Gedanken, dass Du Dir zum Einstieg ins Mountainbiken, ohne jegliche Ahnung, wo Dich das hinführt und ohne auch nur ansatzweise Erfahrungen im o.g. Rennformat, eine so teures und doch recht spezialierstes XC-Racebike holst.

Persönlich würde ich Dir am liebsten ein "etwas besseres" Einstiegsbike mit mehr Allround-/Trail-Charakter in Richtung Giant XTC SLR, Ghost Nirvana, Kona Kahuna DL, Radon Cragger usw. empfehlen, das Du sicher zum Ausprobieren auch mal für so ein Rennen nehmen könntest, das Dir aber sonst viele Richtungen im Mountainbikesport offen lässt.

Aber das ist nur mein subjektives Bauchgefühl. :bier:
 
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Auch wenn es mich nichts angeht und Du nichtmal Geld dafür ausgeben musst:

Ich tu mir schwer mit dem Gedanken, dass Du Dir zum Einstieg ins Mountainbiken, ohne jegliche Ahnung, wo Dich das hinführt und ohne auch nur ansatzweise Erfahrungen im o.g. Rennformat, eine so teures und doch recht spezialierstes XC-Racebike holst.

Persönlich würde ich Dir am liebsten ein "etwas besseres" Einstiegsbike mit mehr Allround-/Trail-Charakter in Richtung Giant XTC SLR, Ghost Nirvana, Kona Kahuna DL, Radon Cragger usw. empfehlen, das Du sicher zum Ausprobieren auch mal für so ein Rennen nehmen könntest, das Dir aber sonst viele Richtungen im Mountainbikesport offen lässt.

Aber das ist nur mein subjektives Bauchgefühl. :bier:
Also wenn er ohne Stützräder fahren kann, dann wird das mit dem Procaliber oder Alma schon funktionieren.
Ist ja auch eher Gravel+ Einsatz.

Weiß nicht warum XC HTs immer so speziell sind. Finde eher Trail HTs speziell.
 
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Der praktischen Erfahrung.
Die Bedenken kommen meist von Personen die das letzte mal ein XC HT aus den 90er gefahren sind, wenn überhaupt.
War ein 2016er Trek Superfly.
Ich habe auch nichts gegen XC-Bikes und weiß ungefähr, was man mit denen so machen kann.
Die aktuellen 120/130 mm Trail-Hardtails finde ich persönlich universeller, weil sie subjektiv für mich eine bequemere und subjektiv Touren-tauglichere Sitzhaltung haben. Gleichzeitig sind sie subjektiv für mich bergab etwas potenter und mehr Sicherheit vermittelnd. Wenn es mir nicht um möglichst schnelle Runden geht, ist mir diese Kategorie Rad subjektiv lieber.

Und ich schrieb oben ja extra:

Auch wenn es mich nichts angeht und Du nichtmal Geld dafür ausgeben musst:

Ich .....

Persönlich .....
Aber das ist nur mein subjektives Bauchgefühl. :bier:
 
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