Neues Yeti SB160 im ersten Test: Enduro-Bike mit Abfahrtsdrang

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Meines Erachtens wird was den SI Link mehr Theater drum gemacht als es wirklich ist. Vor allem von Leuten, die gar kein Yeti fahren.
Mal abgesehen davon kann man in den US amerikanischen Foren lesen das der SI Switch auch auf Garantie getauscht wird sofern es sich um einen Defekt und nicht um reine Abnutzungserscheinungen handelt.

Mein SI Link sieht jetzt nach 2 Jahren aus wie neu, ist allerdings nicht mein einziges Bike. Aber es ist ja wie so oft: Es gibt Leute, die machen sich nen Kopf wegen jedem möglichen Mist und andere die einfach fahren.
 

b2r

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schade, hatte gehofft dass der 6 finity Hinterbau von Ebike auch am Nachfolger des SB 150 kommen wird. Wenn der SI durch die neue Achse usw, wirklich dauerhafter und etwas weniger wartungsintensiv ist könnte ich trotzdem wieder schwach werden. Ein Zugang zum hinteren Abschmiernippel wäre trotzdem sehr hilfreich, da man nicht jedesmal den Hinterbau zerlegen müsste, was auch der Achse und den Lagern des SI zu Gute kommen würde.

Es ist aber einfach ein überragendes Rad und vielleicht nicht mehr von der Optik ganz so ausgefallen und einzigartig wie in den glorreichen 80igern - frühen 2000er, aber sie haben definitiv immer noch ein einzigartiges, unverkennbares und stimmiges Fahrgefühl, wie ich es sonst von keinen anderen Hersteller kenne.
 
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Wann ist der vertikale Federweg relevant? Bei "Huck to flat" oder wie das heißt?
Also Yeti macht darauf ja schon länger aufmerksam. Hier z.b. vom 130:
1668160618633.png


Ich denke das ist der grund wieso viele bikes vorne mehr FW haben als hinten.
Wann es relevant ist?
Vlt bei landungen, bzw wenn man hinten und vorne gleichzeitig in den Federweg geht.
Aber so genau hab ich mir darüber keine gedanken gemacht 🤔
 

davez

StandWithUkraine
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Dehemm
Jo … cool darauf habe ich gewartet. Ob es nun so gleich aussieht und kein „Alleinstellungsmerkmal“ mehr besitzen soll … die Santa Cruz Bikes sehen durch die Bank „gleich“ aus … freue ich mich, das es nun draußen ist. Es ist mir egal, wieviel das Rahmenkit kostet, wer den in Deutschland zuerst anbietet, der bekommt auch meine Kohle dafür. Im Moment fahre ich mein zweites SB150 mit einem Push Dämpfer … für den neuen Aufbau brauche ich also auch eine neuen Push … mmmhhh … wird drin sein. SRAM AXS X01 wird für den Antrieb und Sattelstütze verbaut … bräuchte dann noch eine weitere Maxima von Trickstuff … mmmhhh … sollte auch noch drin sein … dann noch eine coole Gabel - da ich persönlich FOX Gabeln nicht so mag - kommt eine neue ZEB Ultimate rein … geht noch … der Lenker, auf jeden Fall den M7 von ENVE … Laufradsätze hängen zu Genüge in meiner Schrauberbude … Jo cool … darauf habe ich gewartet. Freu mich 😀! 🙌🏻
Hast Du mal Dein Wallet bei FTX gecheckt? 🤣
 
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Also solange Leute ein Fahrrad für 8500€ mit einer GX und Fox Perfomance abfeiern kann es der Welt nicht schlecht gehen...
Nicht vergessen, dass dieses Forum warscheinlich keine 0,0000000000000000001% der Weltbevölkerung „misst“. Die Forums“probleme“ spiegeln keine echten Probleme wieder (von denen wir in Mitteleuropa zum Glück fast keine kennen)
 
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Also Yeti macht darauf ja schon länger aufmerksam. Hier z.b. vom 130:
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Ich denke das ist der grund wieso viele bikes vorne mehr FW haben als hinten.
Wann es relevant ist?
Vlt bei landungen, bzw wenn man hinten und vorne gleichzeitig in den Federweg geht.
Aber so genau hab ich mir darüber keine gedanken gemacht 🤔

Das ist doch, mit Verlaub, totaler Blödsinn.

Vor allem bei DH Bikes mit Lenkwinkeln um die 62° wird die Abweichung zwischen Fork Travel und Vertical Wheel Travel am größten. Trotzdem haben dort alle Buden 200mm vorne und hinten bzw. teilweise hinten sogar mehr (V10 215mm).
Ich stelle einmal die freche Behauptung in den Raum, dass es mit dem SI System einfach schwierig ist, mehr Federweg herauszuquetschen. Gab ja auch nie ein DH Bike damit, wenn ich nicht irre.
 
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Ich stelle einmal die freche Behauptung in den Raum, dass es mit dem SI System einfach schwierig ist, mehr Federweg herauszuquetschen. Gab ja auch nie ein DH Bike damit, wenn ich nicht irre.
Es macht aber ja nicht nur yeti.
ne gabel mit mehr FW als das heck ist im mittleren FW bereich fast häufiger als vorne und hinten gleich.

Wie gesagt, kein plan was besser ist oder obs vlt auch völlig egal ist.
 

JensDey

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Also Yeti macht darauf ja schon länger aufmerksam. Hier z.b. vom 130:
Anhang anzeigen 1583852
Die Theorie war mir schon klar so weit
Ich denke das ist der grund wieso viele bikes vorne mehr FW haben als hinten.
Das wird mir allerdings tatsächlich erst jetzt bewusst. Zumal die Kräfte abwärts ja gerne nach vorne wandern und somit dort mehr FW beanspruchen.
Wann es relevant ist?
Vlt bei landungen, bzw wenn man hinten und vorne gleichzeitig in den Federweg geht.
Ich behaupte mal, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt keine besondere Performance erwarte. Denn da gewinne oder verliere keine Zeit, weil der Anteil gegenüber anderen Trailfaktoren verschwindend gering ist
Aber so genau hab ich mir darüber keine gedanken gemacht 🤔
Ich bisher auch nicht. Ich wundere mich nur über diesen "Marketing-Gag".
 
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Also Yeti macht darauf ja schon länger aufmerksam. Hier z.b. vom 130:
Anhang anzeigen 1583852

Ich denke das ist der grund wieso viele bikes vorne mehr FW haben als hinten.
Wann es relevant ist?
Vlt bei landungen, bzw wenn man hinten und vorne gleichzeitig in den Federweg geht.
Aber so genau hab ich mir darüber keine gedanken gemacht 🤔
Im Gegenzug heisst das ja auch dass das Hinterrad nicht „nach hinten ausweicht“ wie bei den momentan extrem hippen High Pivot Bikes.
Wie ist sowas überhaupt noch fahrbar?????!?!?!? :O
 
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Es macht aber ja nicht nur yeti.
ne gabel mit mehr FW als das heck ist im mittleren FW bereich fast häufiger als vorne und hinten gleich.

Aber nur das Yeti-Marketing saugt sich eine seltsame Begründung aus den Fingern ;)

Der eigentliche Grund ist eben, dass man mit zwei Haxn noch jede Menge "Federweg" hat und es deswegen vorne ruhig mehr sein kann als hinten. Hardtail fährt sich ja auch besser als Fully mit Starrgabel.

Auch mit "mit Verlaub" ist dieser Einstieg ... ich nenn es mal unnötig.
Ich habe gefragt, er hat versucht zu antworten.
Ich meine damit, dass ich die Erklärung von Yeti für Marketing-Blödsinn halte.
Wenn es um die Balance gehen würde, wäre jedes DH Bike mega unausbalanciert.

EDIT: bei 200mm Gabel und 62° LW wären das dann 177mm vorne.
Wie viel es hinten ist, kommt dann eben auf die Kinematik an. Meistens wird ja der Travel anhand der tatsächlichen Kurve angegeben, kann heute Abend in linkage einmal schauen, wie viel Vertical Travel z.B. ein V10 hinten hat.
 
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Wunderschönes Rad. Yeti war seit dem 303 meine absolute Traummarke. Seit letztem Jahr fahre ich glücklicherweise das SB130 T2. Das Bike macht mich äußerst glücklich und letztens erst in Klínovec extrem viel Spaß. Die Preisentwicklung macht leider auch bei Yeti keinen Stopp.
SB 130 T2
2021 - 8190€
2022 - 9090€
Generell sind alle Modelle um die 10% teurer geworden, Tendenz...steigend.

Sicherlich ist das kein Argument für den Preis, aber man ist laut meiner Erfahrung mit einem Yeti immer noch sehr exklusiv unterwegs (zumindest in meiner Region). In Klínovec fühlt man sich mit einem Santa Cruz wie ein VW-Fahrer.

Und zum Infinity-Link. Das Bike sah bei mir schon mehrfach dermaßen zugeschlammt aus, dass gerade nur noch die Standrohre zu erkennen waren. Bei richtiger Pflege und Schmierung des IL sollten jedoch normalerweise keine Probleme auftreten.
 

Muscovir

Geometrics-Team
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Was ich wirklich sehen will ist ein Gruppentest mit diesem über-teuren Yeti SB160 im direkten Vergleich mit einem Canyon Strive Underdog, einem YT Capra Core 3 und einem Propain Spindrift CF 29 (Konfiguration für ~5k€).

Alle drei Versenderbikes kosten halb so viel (oder weniger) wie das Yeti und trotzdem habe ich so ein Gefühl, dass sie ihm in der echten Welt in nichts nachstehen.
 

vitaminc

Steilgehen
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Eigentlich ein interessantes Bike, aber für meinen Geschmack zu sehr auf Pro-Racer ausgelegt: keine Stap-Mounts (wo auch?), nur kleine Trinkflasche möglich (die Pros haben bestimmt ihre Wasserträger), Service-aufwendiges Link (wer hat schon Bock auf ständig schrauben oder abschmieren?) Vielleicht kann ja mal ein SB150 User berichten, nach wie viel KM tatsächlich ein Service notwendig wird? Ich kenne nur einen SB130 Fahrer, aber der fährt zu wenig - gell Jörn 😉

Das SB150 bzw. SB160 ist das Enduro, also gebaut für Pro-Racer in erster Linie. Ich vermute das ist bei vielen anderen Enduro-Bikes nicht anders.

Ich verwende Fidlock als Trinkflasche, funktioniert bestens am SB150, ansonsten hab ich oft sowieso lieber die Trinkblase dabei, weil ich gerne mal 2 Liter oder mehr dabei habe.

Switch-Infinity mag gerne mal gefettet werden, allerdings gilt ähnliches wie beim Putzen: Weniger ist mehr.
Das Fetten ist übrigens in wenigen Minuten erledigt, auch bei beiden Nippeln ;)

Zum Thema Wartung vom SB150. Meines ist Baujahr 2018, ich habe es 2019 gebraucht gekauft. Es ist also nun 3 Jahre in meinem Besitz. Ich checke das Bike jeden Winter komplett durch. Bislang war noch gar nix, weder die Lager noch der Switch Infinity schreien nach einem Service. Nicht mal die Shimano Bremse will entlüftet werden. Einzig das Schaltauge habe ich schon 2mal verbogen, aber das hat nichts mit Yeti zu tun.
 
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Salzgitter
15,6kg ohne Pedale für 10.000€ - was für ein bleischwerer überteuerter Witz.

Mein Banshee Titan liegt bei 14,5kg - mit 2xCoil (Fox36 Push ACS und CC Kitsuma Dämpfer) und das mit
Kryptotal in SuperSoft

Das alles für knapp 8k€

Mein Transition Sentinel Carbon wiegt 14,3kg und das alles für schlappe 6k €.

Habe ich jetzt gewonnen?
 
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Was ich wirklich sehen will ist ein Gruppentest mit diesem über-teuren Yeti SB160 im direkten Vergleich mit einem Canyon Strive Underdog, einem YT Capra Core 3 und einem Propain Spindrift CF 29 (Konfiguration für ~5k€).

Alle drei Versenderbikes kosten halb so viel (oder weniger) wie das Yeti und trotzdem habe ich so ein Gefühl, dass sie ihm in der echten Welt in nichts nachstehen.
Da du deine Kaufentscheidung getroffen hast, kannst du dich auch wieder abregen und entspannt zurücklehnen. Denn ich habe so ein Gefühl, dass nix schlimm daran ist, wenn sich jemand ein kleines Träumchen erfüllt.

Und wie Janosch schon gesagt hat, wer als Millionär stirbt, ist ein Idiot ;).

Grüße in die Runde
 
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