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Heute wollte ich die Bremsaufnahme fertiglöten, geheftet hatte ich die schon.

Leider hab ich zur Zeit wieder extrem Probleme beim Löten. Hab das Ding erhitzt bis es leicht glüht, aber richtig fließen tut da nichts. Dann verbrennt mir langsam das Flussmittel und es geht gar nichts mehr.

Habs jetzt abgebrochen um hier nochmal nachzufragen. Will das Projekt in den letzten Zügen nicht versemmeln... :/


Hier nach dem heften:




Ausrichtung vom Sattel passt sehr gut.




Und hier nach dem Löten:






Ich weiß echt nicht weiter, hatte für den Hauptrahmen eine 2-4er Düse verwendet. Ab Hinterbau hab ich dann auf die 4-6er gewechselt, was anfangs eigentlich auch besser funktioniert hat.

Gruß Marius
 
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Die Aufnahme aus Vollmateriarl an die dünnwandige Strebe mit Neusilber ist schon nicht so einfach. Ich erhitze da immer erst die Aufnahme bis das Lot sie benetzt, dann ziehe ich es mit der Flamme auf das Rohr.

MfG Stefan
 

Edelziege

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Ja, bei Bauteilen mit ungleicher Wandstärke immer erst das dickere Teil erhitzen. Gern auch etwas entfernt von der Lötstelle, dann verbraucht sich das Flußmittel an der Lötstelle noch nicht.
Irgendwie sieht das auch alles nach relativ wenig Flußmittel aus. Mehr ist da meist besser, auch der Lötstab sollte eingepinselt sein, wenn er nicht sowieso umhüllt ist.

Viele Grüße,
Georg
 
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Moinsen, habs gestern nochmal an einem Probestück probiert. Der Faulheit halber hab ichs vorher geheftet.
Dann ganz viel Flussmittel drauf und den Lötstab eingepinselt. Das dickere Teil hab ich dann am anderen Ende erhitzt bis es glüht, dann langsam die Hitze runtergezogen.

Ich denke nicht, dass das Flussmittel verbraucht war. Ich hab eher das Gefühl, dass ich das Teil nicht heiß genug bekomme. Ich hab den Flammenkegel schon größer / heißer eingestellt aber auch wenn ich lange direkt draufhalte, ist es unmöglich das Ding ordentlich zum glühen zu bringen. Als hätte mein Brenner einfach zu wenig Power.







1. Versuch mit Neusilberlot



2. Versuch mit Messinglot:



Gruß Marius
 
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Phi-Me

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Bin zwar kein Löti, aber das Grundproblem sollte ja sein, dass der dicke Brocken nicht schnell genug heiß wird. Vielleicht mit dem Heißluftfön vorher schon RICHTIG schön heiß machen?
 

Edelziege

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Das dickere Teil natürlich immer zuerst erwärmen. Und möglichst an Stellen, an denen nachher nicht gelötet wird. Dann verbraucht sich dort das Flußmittel noch nicht. Und auch von der Rückseite erwärmen, auch das verteilt die Belastung des Flußmittels. Den Brenner in Bewegung halten, um lokale Überhitzungen zu vermeiden.
Flußmittel muß alle zu lötenden Bereiche großzügig abdecken, natürlich auch in allen Spalten und die Rückseite.

Es kommt halt einiges zusammen, was gleichzeitig ablaufen muß. Das ist auch Übungssache.

Viele Grüße,
Georg
 
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Haha genau, der Heißluftföhn.. :D

Was spricht eigentlich dagegen, das Teil per MAG zu schweißen? Das würde die Sache extrem erleichtern..

Gruß Marius
 
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Du könntest bei so einem Teil aus Vollmaterial auch mal Silberlot testen. Vielleicht mit ca. 30 Prozent Silber. Bei dem Querschnitt, der da aufliegt, sollte das reichen.
Wenn du die Möglichkeit hast, ein Probestück mal mit Acetylen zu löten, versuche das mal.
Ich habe schon mit Propan und Acetylen gelötet und finde Acetylen deutlich angenehmer.

Gruß Stefan
 
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War vorhin mal wieder ein bisschen in der Werkstatt gewesen. Mit der größten Brennerdüse haut es ganz gut hin. Das heißt am Samstag geht's dann weiter mit dem Rahmen. Endspurt.

Gruß Marius :)

Edit: Hat sehr gut geklappt. Bilder hab ich vergessen, die gibt's dann die Tage wenn ich weiterschaff. ;)
 
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Heute hab ich die Bremsaufnahme verschliffen und schonmal den ersten Verstärkungssteg vorbereitet.

Den Hinterbau hab ich jetzt auf 149,3mm gerichtet. Eigentlich will ich den mindestens auf 150 haben, aber ich tu mir da ein bisschen schwer, mit roher Gewalt am Hinterbau rumzuziehen..



Plan ist, die Streben und die 4 cable guides nächste Woche Montag und Dienstag zu löten. Dann soll mein Händler des Vertrauens die Gewinde/Lagersitze/Sitzrohr nachschneiden.

Am 11.08. geht's nämlich nach Davos Klosters, ohne Lack. Meinen Stanton-Rahmen nehm ich aber vorsichtshalber mit. :D



Gruß Marius :)
 
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Melde mich hier auch mal wieder.. :) Hab zwischenzeitlich Gleitschirmschein gemacht. :D

Rahmen ist soweit fertig, hatte den jetzt ein paar Wochen beim Radladen meines Vertrauens zum Tretlager nachschneiden und Sitzrohr aufreiben. Der hat sich extrem schwer getan, weil die Rohre an den Lötstellen schon gut verzogen waren. Er hat das Sitzrohr jetzt auf 30.4mm aufgerieben. 30.9 hat er nicht hinbekommen mit seiner verstellbaren Reibahle. Da muss ich schauen ob ich da irgendwo eine auftreiben kann.

Eine 44er Reibahle hatte er auch nicht da, aber er hat gemeint, dass das auch nicht unbedingt aufgerieben werden müsste. Hat eigentlich schon an die 44mm Innendurchmesser.

Gruß Marius
 
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Cyclus Reibahle funktioniert. Allerdings geht die Sattelstütze extrem schwer rein. Habs gefettet und musste richtig übern Sattel reindrehen.. Unschön. Werde da wohl den Lack mal runterschleifen. :rolleyes:

Ansonsten läufts,

Gruß Marius





Hi,

was hast du für einen Rohrsatz verwendet?

Insbesondere das Sattelrohr... Hatte das einen passenden 30,9er oder 31,6er Basis innendurchmesser.

Ich möchte Columbus Rohre verbauen, aber die wenigstens treffen hier die gängigen innenmaße!

Thx
 
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Hi,

was hast du für einen Rohrsatz verwendet?

Insbesondere das Sattelrohr... Hatte das einen passenden 30,9er oder 31,6er Basis innendurchmesser.

Ich möchte Columbus Rohre verbauen, aber die wenigstens treffen hier die gängigen innenmaße!

Thx

Puh, glaube es war ein 32.7er Außendurchmesser aber external butted.

War von reset-racing. Die beraten einen auch sehr gut.

Ich geh morgen mal in die Werkstatt, da hab ich evtl noch die Liste der Rohre.
 
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Ok... dann weiß ich welches Rohr es was. Das Zona External Butted 31,7/32,5 mit ca. 30,9mm innen, sofern Mann noch etwas nacharbeitet.

Das habe ich auch gerade bestellt ;-)

Gruß
 
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Moin,
ich gucke immer, dass ich für die dicken Stützen (30,9) ein Sitzrohr mit 34,9 nehme und dann mittels Aluinsert auf die Stütze adaptiere. Wandstärken des Sitzrohres dann oben 0,9-1,0mm, in der Mitte 0,5 oder 0,6 und unten wieder dicker.
Dabei kommt das Aluinsert (Drehteil) vor dem Reiben auf Endmaß und Pulvern ins Rohr und wird dann erst geschlitzt. So hat man eine recht schonende Oberfläche und keinen durchgehenden Schlitz durch den Wasser in den Rahmen rinnt.
Mache ich bei den 31,7er Sitzrohren auch so, damit ich auf eine 27.2er Stütze komme und nicht diese kruden 29,4 oder 30,0 Stützenmaße habe.
Grüße
 
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Gude, hatte mir letztens Schleiffließ-Fächerschleifer in 40mm geholt, um noch ein paar Hundertstel wegzunehmen. Dachte, die sind weich und können auf 31mm zusammengedrückt werden. Pustekuchen, dem war leider nicht so, nun hab ich mal welche in 30mm geordert. Die müssten die Woche kommen. :)
 
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Ach ja übrigens..



Ein FETTES DANKE an alle, die mir hier in irgendeiner Weise geholfen oder wertvolle Tipps gegeben haben. Ohne euch hätte ich das nicht geschafft! :)

Hab sämtliche Fliesschleifer ausprobiert, nichts hat geklappt. Hab dann ne 5 hundertstel Metallfolie halb um die reibahle gewickelt. Ist immernoch recht stramm, vermutlich weil das Rohr eher oval als rund ist. Geht aber ganz gut.

Und jaaa, hinten kommt auch noch die Hope dran. Hab nur was getestet. ;)
 
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