Noch einer.. Trail/Enduro (?) gesucht.

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Als jemand der auch in Wien wohnt und in der selben Gegend unterwegs ist kann ich dir sagen du wirst dir mehr wünschen wenn du das giant nimmst. Man kann auch hierzulande Gas geben und da wünscht man sich hin und wieder mehr bike vor allem wenn du jetzt schon bike park nicht ausschließt. Versteh mich nicht falsch du wirst mit dem giant spaß haben aber es wird hin und wieder die Situation kommen in der du mehr willst und sei es nur 2 Wochen im Jahr im Saalbach Urlaub.
Mehr als 1000-1200hm am Tag kann man bei uns sowieso nicht fahren ausser wenn man die Trails 8 mal fährt. Da spielt es nur eine geringe Rolle ob das Rad 15kg hat und ob es exzellent bergauf geht. Halbwegs vernünftig hinauf und mega spass bergab.
 
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PS: Ich würd mir auch keins mehr kaufen aber ich bin in den letzten Jahren 2 verschieden Stereo Modelle ganze Saisonen gefahren und sowohl das 2009er als auch das 2014er waren extrem geil zu fahren für die damalige Zeit. An cube ist nichts schlecht ausser dass es nicht fancy genug fürs Internet ist. Ebenso Canyon, das forum hasst das spectral vielleicht aber die reale Welt liebt es weils wahrscheinlich ein sau gutes Rad ist. Spectral und Stereo sind beides Räder bei denen man kaum was falsch macht. Besonders wenn man nicht 100% weiss was man will/braucht.
 
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nimm eins dass du fahren und direkt mitnehmen kannst wenns taugt - da bietet sich der giant Händler an - preis Leistung passt, wobei ich da mal das reign checken würde, da hast vielleicht mal "zu viel" bike aber wen juckts, zu wenig bike stört mehr
 
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"FOX only has one service interval for its products: after 125 hours of riding or annually, whichever comes first.

RockShox recommends lower leg service on forks after a maximum of 50 hours of riding. It recommends damper and spring service for most modern forks after 200 hours maximum."

Aus FOX vs. RockShox: Mountain bike fork guide - Ich kann auch nur wieder geben was ich mir im Internet so zusammenlesen kann.
Interessant, kannte ich bisher nicht. Muss aber gestehen ich werde trotzdem nach Bedarf den Service machen. Denke es ist ein Unterschied ob ich eine gemütliche 50-60km Trailtour mache, oder einen Tag am Reschen ballere.
2014er waren extrem geil zu fahren für die damalige Zeit. An cube ist nichts schlecht ausser dass es nicht fancy genug fürs Internet ist. Ebenso Canyon, das forum hasst das spectral vielleicht aber die reale Welt liebt es weils wahrscheinlich ein sau gutes Rad ist. Spectral und Stereo sind beides Räder bei denen man kaum was falsch macht. Besonders wenn man nicht 100% weiss was man will/braucht.
Mal meine Erfahrungen auf meine drei Cubes bezogen, das Mädel hat noch das 160 HPA und dem Sohn von ihr wurde das 150 27.5+ geklaut.
Falls du das 160 aus 2014 meinst, ich hatte das SHPC. Obwohl viele Kettenstrebenprobleme hatten, hatte ich diese nicht. War wirklich kein schlechtes Bike, jedoch hat der Hinterbau gerne zum versumpfen im mittleren Federweg geneigt. Glaube 2017 hat das Action-Team noch die Dämpfer vom 160 und 140 vollgespacert, wussten sich auch nicht anders zu behelfen.
Heute hat das DC Bike von meinem Kumpel in S die Länge von meinem damaligen L. Fairnesshalber, es liegen paar Jahre dazwischen und es ist ein modernes DC, sogar 0,5°LW wengier als mein Stereo 160 damals.

Das 150 war schon besser vom Hinterbau, was ich über mein 150 SL C62 sagen kann. Gab ihn aber noch immer schnell frei. Leider war der Rahmen eher auf der weichen Seite. Bin es aber theoretisch nur ein Jahr gefahren, wovon es aber 10 Wochen beim Händler oder 2x direkt bei Cube war. Thema Knarzen. Hab dann nach dem 5, 6 oder 7 Besuch beim Händler keine Lust mehr auf das Bike gehabt.
Das 150 ist aber eigentlich auch ein braves Enduro, mehr AM.

Beim 170 wurde ja jetzt auch endlich ein XXL nachgereicht, da man wohl erkennen musste, mit 485 Reach heute keinen Blumentopf mehr zu gewinnen. Wäre für meine 1,86m schon eher auf der kompakten Seite. Was aber nichts ausmacht, da sowieso die Sitzrohe zu lang sind für mich. Wurde aber glaube ich aktuell auch etwas verkürzt.

Ist Cube und Canyon schlecht, nicht unbedingt je nach Anspruch. Dachte damals auch mehr als Cube braucht es nicht, heute würde ich keins mehr fahren wollen. Interessanterweise entdeckt man heute viele die von Cube abgewandert sind zu deutlich höherpreisigeren Herstellern.
Als erstes richtiges Bike ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn gefallen an dem Hobby findest und etwas mehr wird, ist das Bike danach vermutlich / ganz sicher kein Cube mehr.
 

schlonser

Schlonser
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Für Kurzbeiner wie uns sind Cube und Canyon einfach raus, und das Internet hasst sie weil sie ziemlich barocke Massengeometrien anbieten, Cube noch mehr.
Das können andere Firmen einfach besser (Propain, Last…) aber der Mob kauft die großen C‘s weil sie billig sind und einfach zu bekommen. Ich hatte von beiden ein Fully als meine ersten Mtb, beide schlechter als mein jetziges Hatdtail (auch weil da diverse Jahre dazwischen liegen)

Bestellt habe ich mir ein Last Glen, wobei die Lieferzeit haben und jenseits der 3000,- liegen.
Ich votiere auch für Propain und Giant, gute PL und für Bikepark muß man ordentliche Bremsen und Reifen dran haben, letztere kann man auch mal für 2 Wochen Saalbach draufziehen…
 
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Hi, so wie ich deinen Text verstehe kannst du mit einem Tyee oder Hugene nicht viel falsch machen. Scheinst nicht der "Bike-Bergsteiger" oder der Kilometerreißer zu sein, sondern willst einfach Good-Times wie in den YouTube Videos der bekannten Channels (wie ich auch). Hab selber das Tyee und bin super zufrieden für alles genannte. Für Zuhause denke ich manchmal das Hugene hätte es auch getan, aber im Bikepark oder im Urlaub am Reschensee hab ich mich dann doch über den Federweg gefreut 😁
 
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Danke für die ganzen Tipps Leute!

Wie gesagt, ich werd jetzt mal nächste Woche das Trance ausprobieren, ein Reign haben sie leider nicht da..
Dann denk ich weiter.
 

imfluss

rollt
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Bist auf einem guten Weg, ein passendes Rad für dich zu finden. Mein Tipp wäre eher was in Richtung potentes Trailbike (Trance x, occam, Glen, hugene,etc...) statt einem vollwertigen Enduro, da es besser zu den Wienerwaldtrails passt.
Und es geht eh nichts darüber, dann viel zu fahren und seine eigenen Erfahrungen zu machen. In der Praxis merkst Du dann schnell, worauf es dir ankommt und ob dein Rad diese Ansprüche erfüllt. Soll es leise sein? Wartungsarm? Soll es satt liegen oder lieber etwas mehr Feedback geben? Flink im Antritt oder souverän im Wurzelfeld?
Einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten haben die Reifen, das wirst Du auch merken.
 
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Du hast ähnliche unförmige Maße wie ich, nur halt 5cm mehr, aber das gleiche Größe-zu-kurze-Beine Verhältnis.
Mit deinem usecase würde ich mir auch mal das Specialized Stumpjumper Comp Alloy (oder falls nen 1000er mehr geht das Evo) angucken. In S4 oder evtl S5.
Ich liebe es und für mal bikepark geht das auch gut.
 

clowz

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servus,
im wienerwald kommst sicher auch mit einem normalen trailbike(z.b giant trance 29 OHNE X, ) zurecht zumindest dort wo ich ihn kenne (südwesten) findest da sicher genügend trails wo du nicht damit überfordert bist.
wenn es aber auch für alles andre auch reichen soll, würd ich schon ein regal drüber reingreifen (z.b giant trance X, canyon spectral 29, trek fuel ex, stumpi, occam, cube stereo 150 usw).
Größe müsste L eigentlich bei den meisten hersteller gut passen.

Es kommt halt dann auf dich drauf an, wenn du ein selbertreter bist der gern mal 1500 hm tritt und urlaub dort macht, wo es wenig gondeln aber viel singletracks gibt (z.b slowenien) dann wird ein allmountain oder nur ein trailbike das richtige sein.
Wenn du halt doch eher auf viele tiefenmeter mit gondelaufstieg aus bist, das halt zu hause auf "normalen" runden auch bewegt werden soll, dann kann auch ein enduro das richtige für dich sein.

ich bin jetzt den schritt retour gegangen, und hab mein enduro ggn ein trailigeres bike getauscht, und denke dass dies zurzeit besser zu meinen fahrprofil und meinen erreichbaren trails passt. auch bin ich im urlaub nicht auf bikepark paradiese aus sondern eher auf trailkm in landschaftlich reizvoller umgebung.

würde vom fahrwerk her eher zu rock shox als fox greifen, wenn du es selbst servicieren magst. find halt du kannst bei rock shox viel mehr selbst machen bzw hab ich mich hier besser eingefunden als bei den fox sachen. (auch wenn du ein 200 Std service machst brauchst recht wenig werkzeug, bei fox schaut die sache anders aus, habs aber weder beim einen noch beim andren selbst durchgeführt)
auch find ich die einstellungen leichter zu treffen als bei fox, aber das ist sicher alles subjektiv.
 
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Leute, danke für den Input! Es tut wahnsinnig gut sich austauschen zu können.

Sodale, er (ich) ist schlauer. Jedenfalls ein bisschen. Aber dafür sind neue Fragen aufgetaucht.

Also bitte, Meinungen und Begründungen!

Ich hab heute das Trance X 29 2 in L ausprobiert, was definitiv eine Erfahrung war. Teststrecke war leider nur der Parkplatz vor dem Händler, aber hey, besser als nix. Meine Eindrücke :

Erkenntnis 1 - Das Ding scheint ein Schlachtschiff. Ich weiß nicht ob es am breiten Lenker (800 mm) lag, den 29 Zoll Reifen, oder der Rahmengröße, aber es hat sich am Anfang sehr BREIT angefühlt. Ich hatte nicht das Gefühl das mir das Rad zu groß ist in dem Sinne, aber besonders wendig hab ich mich nicht gefühlt, was sich in sehr engen Kurven zu bestätigen schien. Es gab so eine Parkinsel, da bin ich möglichst eng immer wieder im Kreis herumgefahren, aber mein Kurvenradius kam mir doch sehr groß vor. Ich bin momentan das Cube Nature gewöhnt, M Rahmen auf 28 Zoll Reifen, 660 mm Handlebar, das wird seinen Teil dazu beitragen, aber ich hab mich schon gefragt ob das so sein soll?

Erkenntnis Nr. 2 - Travel. Das Ding fühlt sich an als könnt ich damit überall drüber rollen und das was ich mir momentan an Airtime zutraue relativ problemlos bewältigen. Ich bin es mit vorne und hinten offen/geschlossen gefahren, offen hat es jeden Bump den ich finden konnte geschluckt und war aber auch halbwegs schnell wieder da, jedenfalls soweit ich das beurteilen konnte. Ich hab mich aber auch zurückgehalten weil ich das Ding nicht beschädigen will, auch wenn das auf einem Parkplatz nicht können sollte.
Geschlossen wars halt zu. Der Shock gibt zwar nach wie vor ein wenig nach wenn man reinsteigt, aber das braucht schon ein wenig Kraft.
All in all hab ich das Gefühl momentan brauch ich vom Federweg eigentlich kein Enduro, denn...

Ich bin dann nochmal rein und hab mit dem Angestellten vom Laden über das Ding mit der Wendigkeit gesprochen. Sie meinte : Jo, kann sein, vielleicht wäre eine Nummer kleiner mehr mein Ding. Ich hab sie dann darauf angesprochen dass der Kollege, mit dem ich geschrieben hatte meinte, sie hätten das Reign in M da. Reach ist bis auf 2 MM Unterschied der gleiche wie beim Trance im Low Profil, insofern - Rausgekramt, ausprobiert. Ich hab leider nicht gefragt ob das Trance gerade auf High oder Low stand, ich würde aber annehmen Low, was auch auf die eingeschränkte Wendigkeit passen würde.

Anyways. Das Reign schluckt klarerweise noch mehr weg als das Trance, fühlte sich aber um ein Spur, agiler an. Ich hab auch das wieder versucht offen/geschlossen zu fahren, aber ich glaube man kann die Fork nicht sperren, im Gegensatz zum Shock. So oder so, ich hatte das Gefühl das wird ein wenig viel Travel, so selten wie ich im Park bin.

Was mir nun durch den Kopf schiesst - Kann es nicht doch sein das M für mich - mit den Anfangs genannten Maßen - passender wäre? Oder bin ich einfach nur verwirrt weil ich eine ganz andere Geo gewohnt bin bzw. im Gelände mich darüber freue wenn das Rad einen Tick länger ist weil es dadurch stabiler läuft?

Leider hab ich zu spät gesehen das sie ein X29 3 in M da gehabt hätte, musste dann aber zu potte kommen und sowieso mal meine Eindrücke sondieren.

Für mich gäbe es jetzt irgendwie 3 Optionen :

  • X29 2 in L kaufen, weil ihr hier überwiegend sagt das passt, es wird dein Freund sein.
  • X29 3 in M noch ausprobieren und entweder absolut überzeugt sein oder zurück zu L gehen. Dafür müsstet man mir aber sowieso nochmal sagen das die Komponenten am 3er nicht maßgeblich schlechter sind. Die Schaltung hab ich kurz ein wenig gestreichelt und ohne auf nen anderen Gang zu wechseln hat es sich gleich ein wenig schwammiger angefühlt. I dunno.
  • Zu zögerlich sein, nächste Woche anrufen und draufkommen das ich nix erneut testen kann weil irgendwer schon eins von den Bikes gekauft hat, das Spiel von vorne beginnen. Wäh.

Zusammenfassend will ich aber dennoch sagen das mir das Trance X29 2 besser gefallen hat als erwartet. Es hat auf der geraden ein sehr sicheres Fahrgefühl vermittelt, wirkte wertig verarbeitet, als brauche ich keinen Doktortitel um es einzustellen und könnte sehr viel Spaß machen, aufwärts und abwärts. Und die Lackierung die ich am Anfang eher so naja fand - klar das genau das Modell das ich beäuge grün ist, doh! - ist auch recht nett, je nach Lichteinfall mal mehr, mal weniger.

So denn, her mit den Einfällen, ich danke euch jetzt schon!
 
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Hi,

Also wenn deine Maße stimmen und du wirklich so ein gewaltiger Sitzriese bist, dann würde ich an M gar nicht erst denken. Auf jeden Fall L und im worst case halt ein 40mm Vorbau und es geht auf jeden Fall aber ich denke es passt so auch schon.

Andererseits: Wir lang ist der Hub der verbauten Sattelstütze in Größe L? Weil wenn die 81cm Schrittlänge stimmen, dann dürfte tatsächlich eigentlich die wahrscheinlich verbaute 150mm Stütze zu hoch aufbauen und du würdest zu hoch sitzen. Das Problem hättest du aber quasi bei fast allen Bikes dann. Das würde ich vor dem Kauf noch einmal checken.

Das X29er 2er finde ich außerdem zwar nicht um Welten aber schon deutlich besser ausgestattet als das 3er. Die 36er Rhythm wird schon brauchbar sein, während die RD 35er Gold halt low budget ist. Auch schaltung und Bremsen sind ne klasse hoher.

Das Fahrempfinden musst du schon selber beurteilen aber wenn man von einem Cube nature quasi trekking Bike kommt fühlen sich ein 800m Lenker und 2,5" Reifen erst einmal zwangsläufig sperrig an. Den Lenker kann man ja easy kürzen und die Reifen brauchst du halt bergab.

Bei der Frage ob es andere Bikes in der Kategorie gibt die wendiger sind, können dir andere hier sicherlich besser helfen aber wenn dir das Bike so grundsätzlich passt und verfügbar ist solltest du meiner Meinung nach zugreifen.
 
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Ich spreche einfach mal das Thema direkt an, hoffe du nimmst es nicht persönlich, macht aber wenig Sinn um den hei0en Brei rum zu reden

Seit einem Monat fahr ich wieder wie ein Besessener durch die Gegend nachdem ich mich das erste Mal in meinem Leben dazu entschieden habe aktiv Geld für ein neues Rad in die Hand zu nehmen

Ich bin momentan das Cube Nature gewöhnt, M Rahmen
Nur damit wir wissen worum es geht
545160_light_zoom.jpg

Du hast einen passiven Fahrstil der darauf beruht am Lenker zu drehen. Was aber bei deinem jetzigen Untersatz auch nicht anders möglich ist bzw. Sinn macht.

Das kommt öfters vor, lese dir mal die folgenden 5 Beiträge durch



Es gab so eine Parkinsel, da bin ich möglichst eng immer wieder im Kreis herumgefahren, aber mein Kurvenradius kam mir doch sehr groß vor.
Das hast du natürlich im Stehen mit Gewichtsverlagerung gemacht, bist also nicht gesessen auf dem Bike oder ;)
Das innere Bein war oben, du hast den Druck auf das äußere tiefere Bein gelegt und das Bike war unter dir zu 30-45° geneigt.


Das Ding fühlt sich an als könnt ich damit überall drüber rollen und das was ich mir momentan an Airtime zutraue relativ problemlos bewältigen. Ich bin es mit vorne und hinten offen/geschlossen gefahren, offen hat es jeden Bump den ich finden konnte geschluckt und war aber auch halbwegs schnell wieder da, jedenfalls soweit ich das beurteilen konnte.
War das Bike auf dich abgestimmt vom Fahrwerk? Wenn nicht, bleibt nicht wirklich viel was sinnvoll wäre, du kommst ja von einem Trekkingrad.

vom Federweg eigentlich kein Enduro
Enduro bedeutet bergab Ballern, maximaler Speed, direkte Linie. Also ist so ein Bike meist auf Laufruhe getrimmt.

Jo, kann sein, vielleicht wäre eine Nummer kleiner mehr mein Ding.
X29 3 in M noch ausprobieren und entweder absolut überzeugt sein oder zurück zu L gehen.
Natürlich kannst du versuchen deine nicht vorhanden Fahrtechnik durch einen zu kleinen Rahmen zu kompensieren. Wäre aber für mich der falsche Weg, musst du aber wissen.

Wie geschrieben, bin hier sehr direkt, macht aber auch wenig Sinn sich selbst zu belügen. Willst Federweg und ein Ballerbike, lerne Fahren oder nimm vielleicht weniger Federweg wo nicht auf laufruhig Speedballern getrimmt ist.
 
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Also wenn deine Maße stimmen und du wirklich so ein gewaltiger Sitzriese bist, dann würde ich an M gar nicht erst denken. Auf jeden Fall L und im worst case halt ein 40mm Vorbau und es geht auf jeden Fall aber ich denke es passt so auch schon.
Also so oft wie hier in diesem Thread schon meine Maße hinterfragt wurden fang ich langsam an mich zu fragen ob ich nicht messen kann oder was los ist. 😆 Sitzriese ist ein Kompliment das mir noch nicht gemacht wurde. Aber ja, am Ende des Tages 1,82 - lang nicht mehr gemessen - und 82 cm Beinlänge. Eben gerade nochmal nachgemessen. Wie gesagt es fühlte sich nicht zu groß an, eher einfach ungewohnt sperrig.
Wie lang ist der Hub der verbauten Sattelstütze in Größe L? Weil wenn die 81cm Schrittlänge stimmen, dann dürfte tatsächlich eigentlich die wahrscheinlich verbaute 150mm Stütze zu hoch aufbauen und du würdest zu hoch sitzen. Das Problem hättest du aber quasi bei fast allen Bikes dann. Das würde ich vor dem Kauf noch einmal checken.
Hab ich natürlich nicht gecheckt, aber ausgefahren hatte ich nicht das Gefühl zu hoch zu sitzen, es scheint aber verschiedene Versionen zu geben mit unterschiedlichem Weg. Dem werd ich aber nachgehen. Die erste Version des Posts hat ziemlich schlechte Reviews. Danke für die Hinweise!
Ich spreche einfach mal das Thema direkt an, hoffe du nimmst es nicht persönlich, macht aber wenig Sinn um den hei0en Brei rum zu reden
Ich nehm es nicht persönlich, aber ich hab jetzt schon mehrmals bei deiner Art zu kommentieren das Gefühl bekommen dass du sehr viel Zeit hier im Forum verbringst und dich für deinen Geschmack zu selten mit Leuten deines Wissensstandes austauscht. Ich hab kein Interesse daran mich zu belügen, aber ich hab auch kein Interesse daran mich nach einer ernst gemeinten Frage wie ein Trottel zu fühlen. Danke.
Das hast du natürlich im Stehen mit Gewichtsverlagerung gemacht, bist also nicht gesessen auf dem Bike oder ;)
Das innere Bein war oben, du hast den Druck auf das äußere tiefere Bein gelegt und das Bike war unter dir zu 30-45° geneigt.
Korrekt. Im stehen. Das ist nicht mein Rad und ich hab kein Interesse daran das Gefährt falsch einzuschätzen, im schlimmsten Fall einen Schaden zu verursachen und Geld für ein Gerät zu bezahlen das ich vielleicht gar nicht brauche. Insofern kein ballern am Parkplatz so das meine Backe den Asphalt küsst.
War das Bike auf dich abgestimmt vom Fahrwerk? Wenn nicht, bleibt nicht wirklich viel was sinnvoll wäre, du kommst ja von einem Trekkingrad.
Nein, eingestellt war nichts. Die Dame hat es mir in die Hand gedrückt und fertig. Mein Unwissen ob es in High oder Low war hätte dir den Hinweis geben können. Den Satz nach dem Fragezeichen verstehe ich inhaltlich nicht.
Natürlich kannst du versuchen deine nicht vorhanden Fahrtechnik durch einen zu kleinen Rahmen zu kompensieren. Wäre aber für mich der falsche Weg, musst du aber wissen.
Wie geschrieben, bin hier sehr direkt, macht aber auch wenig Sinn sich selbst zu belügen. Willst Federweg und ein Ballerbike, lerne Fahren oder nimm vielleicht weniger Federweg wo nicht auf laufruhig Speedballern getrimmt ist.
Genau diese Haltung ist der Grund warum Leute im Internet keinen Bock haben Fragen zu stellen. Ehrlich @Orby , ich hab klar und deutlich erklärt das ich mich bei dem Thema nicht auskenne aber bereit bin zu lernen was geht. Natürlich stelle ich dementsprechende Fragen und mache dementsprechende Fehler beim testen von Material. Entschuldige das ich mir meine fehlende Fahrtechnik nicht herzaubern kann, alles was ich wollte sind Tipps von Leuten die diese besitzen bevor ich 2 Monatsgehälter für ein Fahrrad ausgebe, aber das kann man auch alles ein wenig netter formulieren.

Um zum Thema zurück zu kommen : Ich möchte nicht kompensieren, wenn dein Rat hier nach wie vor L ist nehme ich das ernst wenn du meinst das es dazu beiträgt dass ich lerne.
 
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Ich hab kein Interesse daran mich zu belügen, aber ich hab auch kein Interesse daran mich nach einer ernst gemeinten Frage wie ein Trottel zu fühlen. Danke.
Wenn es so wahr nimmst, das war sicherlich nicht meine Absicht, wobei ich etwas überrascht bin

Hätte nicht erwartet dass du einen Jet-Turn kannst nach einem Monat. Ich finde richtige Kurventechnik bis heute noch die Königsdisziplin im MTB Bereich.

Nein, eingestellt war nichts. Die Dame hat es mir in die Hand gedrückt und fertig.
Bei einem Bike was nicht abgestimmt ist, passt die Geo nicht. Mit der falschen Abstimmung mache ich aus einen spritzigen und flinken Bike einen Sofa.

Mein Unwissen ob es in High oder Low war hätte dir den Hinweis geben können. Den Satz nach dem Fragezeichen verstehe ich inhaltlich nicht.
Du wirst den Unterschied zwischen Hi und Low kaum spüren können, da du von einem Trekkingrad auf ein Fully umsteigst. Was du aber spüren kannst, ist ob das Fahrwerk entsprechend auf dich abgestimmt ist. Deswegen war ja meine Frage. Ein falsches Setup verwischt deine Eindrücke.

Genau diese Haltung ist der Grund warum Leute im Internet keinen Bock haben Fragen zu stellen. Ehrlich @Orby , ich hab klar und deutlich erklärt das ich mich bei dem Thema nicht auskenne aber bereit bin zu lernen was geht. Natürlich stelle ich dementsprechende Fragen und mache dementsprechende Fehler beim testen von Material. Entschuldige das ich mir meine fehlende Fahrtechnik nicht herzaubern kann, alles was ich wollte sind Tipps von Leuten die diese besitzen bevor ich 2 Monatsgehälter für ein Fahrrad ausgebe, aber das kann man auch alles ein wenig netter formulieren.
Dann etwas netter verpackt für die wo es nicht direkt mögen: Ich lerne und arbeite noch nach Jahren an meiner Fahrtechnik, wenn du bereit bist auch zu lernen und das möchtest, wäre das L auf jeden Fall die bessere Wahl.
 
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Hätte nicht erwartet dass du einen Jet-Turn kannst nach einem Monat. Ich finde richtige Kurventechnik bis heute noch die Königsdisziplin im MTB Bereich.
Können, fragwürdig. Ich weiß auf jeden Fall in der Theorie wie ich cornern sollte, ob ich es praktisch richtig mache bzw. was ich verbessern könnte müsste mir mal wer sagen.
Du wirst den Unterschied zwischen Hi und Low kaum spüren können, da du von einem Trekkingrad auf ein Fully umsteigst. Was du aber spüren kannst, ist ob das Fahrwerk entsprechend auf dich abgestimmt ist. Deswegen war ja meine Frage. Ein falsches Setup verwischt deine Eindrücke.
Verstehe ich richtig, mit Fahrwerkseinstellung meinst du die Einstellung von Sag, Druck und Zugstufen an den Federelementen? Ich muss mich generell noch informieren was für eine Art von Service bzw. Setup die an dem Bike bei Verkauf noch machen, ich kann mir nicht vorstellen das die mir das einfach so in die Hand drücken. Ich nehme an es ist normal das alle Teile vorher nochmal durchkontrolliert werden?

Dann etwas netter verpackt für die wo es nicht direkt mögen: Ich lerne und arbeite noch nach Jahren an meiner Fahrtechnik, wenn du bereit bist auch zu lernen und das möchtest, wäre das L auf jeden Fall die bessere Wahl.
All good, ich denke es gibt nur einen Unterschied zwischen direkt und schulmeisternd. Anyways, ich danke für die Empfehlung, nachdem @hansmeier2018 der gleichen Meinung war und ihr beide recht versiert wirkt werde ich ihr vermutlich nachgehen. Updates folgen!
 
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Meine Erfahrungen sind bisher mit den großen Händlern : wenn die dir Druck nach Tabelle/faustformel auf die Gabel und Dämpfer machen, dann ist das schon viel.
Rebound einstellen oder so habe ich bisher noch nicht erlebt...
 

clowz

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hab auch ein rad mit ähnlicher geometrie gekauft, bin etwas kleiner als du (181 mit sl von 84 oder so) und es war mir dann nach der anfänglichen begeisterung dann doch etwas zu sperrig bzw muss ich mich drauf konzentieren aktiv zu bleiben um mich drauf wohl zu fühlen. wenn man passiv wird fährt das rad mit einem und nicht umgekehrt.
mir hat zumindest auch ein kürzerer vorbau dann geholfen (von 50 auf 40) und werds wohl nochmal kürzen bzw schauen ob ich noch einen unterschied spür wenn ich auf 32mm runter geh (hab ich irgendwann mal zu testzwecken gekauft und liegt seit jahren rum)

bei dir müsste das rad eigentlich ganz gut passen von den daten her, deshalb würd ich es mal unverändert fahren.

der sprung vom scheinbar trekking bike zum allmountain ist halt ein weiter, aber mit dem giant hast du sicher mal ein "do it all" bike am start wo sicher du recht lang das limit vorgibst und nicht das bike.

lenker ist sicher wieder eine individuelle sache, ich hab mich persönlich bei 780 eingependelt zumindest bild mir hier ein, das ich damit am besten klarkomm. auf meinen beiden hardtails fahr ich zurzeit 760, wobei ich am touren ht find dass es passt und beim trailbike das gefühl hab dass es ruhig mehr sein dürfte. (aber da kann man extrem viel testen, verändern und obs dann besser oder schlechter ist dann oft unklar :p)

das gefühl der sperrigkeit hängt aber dann im trail auch viel mit den setup der dämpfer zusammen. wenn du nur so durch den wald hoppelst und das setup nicht passt wird das nix, hier kannst sicher mal die "werkseinstellung" übernehmen und dann nach und nach adaptieren, gibt ja einige videos dazu, wie man das am besten angeht.

also meine empfehlung -> schnapp dir das x2 investier am anfang mal etwas zeit um zumindest die dämpfer grundeinstellung herzustellen und dann fahr soviel du zeit findest, im übrigen bin ich auch der meinung, dass man mit keinem rad wirklich was verkehrt macht, solang man es halt nur gattungsgerecht bewegt, ein enduro als tourenhuschi ist halt verschwendet, genauso wie ein XC fully auf endurotrails. es geht beides nur machts halt mit beiden weniger spass, bzw leidet man halt mehr als man müsste.



und enduro muss man halt auch mal fahren wollen, wie du merken wirst ists halt was andres mit 9 km/h wurzelkurven runterzurollen als mit 20 und obwohl 20 evt leichter von der hand geht muss das der kopf mal mitmachn ;)

und du wirst dann eh alles noch hinterfragen und testen, griffe/pedale/sitz vorbau/ diverse lenkerausführungen (rise, die winkel usw) wenn dir von anfang an nix weh tut evt nicht gleich, aber trotzdem denkt man oft drüber nach ob nicht dieses oder jenes besser wär :p
 
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Können, fragwürdig. Ich weiß auf jeden Fall in der Theorie wie ich cornern sollte, ob ich es praktisch richtig mache bzw. was ich verbessern könnte müsste mir mal wer sagen.
Ich kann da @Orby nur zustimmen. Ich bin jahrelang ähnliche Räder wie Du gefahren. Hab mir dann ein Enduro aufgebaut und Dutzende von Fahrtechnikvideos angeschaut.
Dann bin ich das erste mal auf dem Flowtrail Anlieger gefahren und bin tatsächlich aus dem Anlieger nach oben rausgetragen worden, statt durchzufahren. War es einfach nicht gewohnt mit Druck auf dem Vorderrad zu fahren, bzw. das Rad unter mir aktiv in die Kurve zu legen, während ich nach vorne orientiert bin.
Kann Dir nur raten es vorsichtig angehen zu lassen und das wirklich zu üben. Die Fahrtechnik unterscheidet sich doch deutlich zum XC mit moderater Geometrie. Ich werde demnächst erstmal auf einen Fahrtechnikkurs gehen, da ich gemerkt habe, dass das Rad häufiger mich fährt, statt umgekehrt.:)
 
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TCaad10

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mir hat zumindest auch ein kürzerer vorbau dann geholfen (von 50 auf 40) und werds wohl nochmal kürzen bzw schauen ob ich noch einen unterschied spür wenn ich auf 32mm runter geh (hab ich irgendwann mal zu testzwecken gekauft und liegt seit jahren rum)
Ich hab auch gerade von 45mm auf 35mm gewechselt und das fährt sich für mich deutlich besser. :bier:
 
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Verstehe ich richtig, mit Fahrwerkseinstellung meinst du die Einstellung von Sag, Druck und Zugstufen an den Federelementen? Ich muss mich generell noch informieren was für eine Art von Service bzw. Setup die an dem Bike bei Verkauf noch machen, ich kann mir nicht vorstellen das die mir das einfach so in die Hand drücken. Ich nehme an es ist normal das alle Teile vorher nochmal durchkontrolliert werden?
Du solltest dir einen Lufdruckprüfer für die Reifen und eine Dämpferpumpe kaufen.
Ich kenn bisher nur einen einzigen Shop der ein gutes Setup macht, alle anderen sind von schlecht bis extrem schlecht/peinlich.
Wenn ich mit meinen Nachbarn ein Setup an ihren Fullys mache, geht dies meist über 30-60min. Oft korrigieren wir dann noch etwas nach nach einer Woche, was wieder 10-30min dauert.

Ein Fahrwerkssetup ist was dynamisches, es passt sich dem Fahrstil an, der wird sich sicherlich mit der Zeit entwickeln. Gleichzeitig spielen persönliche Vorlieben ein, was taugt dir wie am besten.
Spätestens nach dem Winter musst ja sowieso den Druck am Dämpfer prüfen bzw. korrigieren.
 
D

Deleted 11242

Guest
Ich habe auch noch einen Denkanstoß, der vielleicht wieder etwas durcheinanderwirft, aber mir persönlich wertvoll gekommen wäre, hätte ich ihn denn mal beachtet.

Also. Ich habe auch mit einem 26" Enduro angefangen. 160mm Federweg, welchen ich dann an der Front noch weiter auf 170mm getravelt habe. Nach zwei Jahren damit habe ich mir dann ein 27,5" Fahrrad mit 130mm Federweg gekauft, wo ich nun an der Front auf 140mm erhöht habe (SantaCruz 5010 v3).

Das, was ich an Fortschritten mit dem 130er Bike gemacht habe, hätte ich mit dem 170/160mm niemals so effektiv gelernt. Das Bike verzeiht weniger. Man lernt jedoch schneller, geht Dinge bewusster an. Und siehe da: ich springe mit meinen 140/130mm Federweg mittlerweile Dinge, die sich manche Leute mit 170mm nicht trauen. Nicht weil ich so mutig bin, sondern weil mich das Fahrrad effektiv und behutsam an diese Dinge herangeführt hat, mit dem Ergebnis, dass es mich bisher nicht bei diesen Sprüngen gemowlt hat.

Ein riesiger Federweg suggeriert dir Sicherheit, auch wenn du einen Sprung verkackst. Das gibt dir ein falsches Verständnis von deinem aktuellen Können. Ein potentes Trailbike, welches auch Einstecken kann, gibt dir eine ganz genaue Rückmeldung, wenn du etwas kacke machst. Und es macht auch dann Spaß, wenn die Trails mal nicht die riesigen Sprünge bieten, die ein Bike mit 160mm nötig machen.

Und nach drei Jahren werde ich dann auf 150mm erhöhen, weil die Sprünge halt doch immer größer werden :)
 
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