Oberkörperprotektor MTB Trail / Enduro / Bikepark

Dabei seit
3. August 2022
Punkte Reaktionen
23
Hallöchen liebe Community,

ich bin aktuell auf der Suche nach einem Oberkörperprotektor, da demnächst die ersten Bikepark Gänge geplant sind und ich mich einfach gerne schützen möchte.
Da ich aus dem schönen NRW komme und quasi zwischen dem Teutoburger Wald und dem Hochsauerlandkreis lebe, fahre ich oftmals schon sehr ruppige Strecken. Steinig, wurzlig, steil und zum Teil echt anspruchsvoll. Ich werde immer mutiger, einfach weil ich es mir zutraue, und dennoch hab ich das Bedürfnis mich absichern zu wollen. Die folgenden Fragen stelle ich mir nun:

  1. Wie umfangreich sollte der Schutz für Trail und Bikepark sein?
  2. Ist im allgemeinen ein Oberkörperschutz "unnötig" bei Trails?
  3. Macht es Sinn sich zwei verschiedene anzuschaffen, quasi ein leichter für Trails und ein massiveren für den Bikepark?
Nach Möglichkeit hätte ich gerne nur einen, ist ja auch recht kostspielig.

Zugegeben ich bin großer Fox Fan, nicht wegen der Marke selbst oder auch dem Hype, sondern weil die Sachen mir optisch wahnsinnig zusagen, dennoch muss man sagen das die ein oder anderen Teile, gemessen am Preis-Leistungsverhältnis, typischerweise in dieses Marken ding reinfallen.
Wie dem auch sein, ich habe im Internet den Fox Raceframe Impact D3O gefunden, welcher mir optisch echt zusagt. Die Frage ist nur, ob der Schutz überhaupt redenswert ist oder für meine Zwecke völlig ausreicht. Was mir bei dem im Gegensatz zu dem Shirt von Leatt 3DF Air, gut gefällt ist, dass man den sowohl über als auch unter der Kleidung tragen kann. Bei dem Leatt gehe ich mal davon aus, dass es nur ein "Untershirt ist", allerdings hat man da auch noch einen Schulterschutz.

PS: Ich plan nicht von Anfang an im Bikepark irgendwelche hohen Sprünge zu machen :D

Freue mich auf euer Feedback!
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Jean_Claude

Hilfreich
Zum Beitrag springen →

Grizzly71

flow is my wow
Dabei seit
19. Dezember 2005
Punkte Reaktionen
3.793
Wie definierst du den Trail? Ich denke das es mit einem Einer-für-Alles schwierig wird.
Mit einem Oberkörperprotektor würde ich zum Beispiel nicht selber hochtreten wollen.

Ich trage Oberkörperprotektor eigentlich nur im Park oder lift bzw. shuttleunterstützen Touren
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Jean_Claude

Hilfreich
Zum Beitrag springen →
Dabei seit
3. August 2022
Punkte Reaktionen
23
Wie definierst du den Trail? Ich denke das es mit einem Einer-für-Alles schwierig wird.
Mit einem Oberkörperprotektor würde ich zum Beispiel nicht selber hochtreten wollen.

Ich trage Oberkörperprotektor eigentlich nur im Park oder lift bzw. shuttleunterstützen Touren
Hi,

die Trails die wir aktuell fahren, sind zum Teil recht steil, viele Wurzelpassagen, Überhänge, loses Geröll.

Welchen nutzt du für den Bikepark wenn ich fragen darf?
 

Grizzly71

flow is my wow
Dabei seit
19. Dezember 2005
Punkte Reaktionen
3.793
Ich hab einen von O'neal der die Schultern noch mit abdeckt. (Model weiß ich gerade nicht)
Ellbogenschoner verwende ich dann je nach Bedarf extra.

Fahren denn deine Kollegen die Trails auch mit Oberkörperprotektor?
 

HabeDEhre

Lastwaglenfahrer
Dabei seit
17. Oktober 2017
Punkte Reaktionen
14.073
  1. Wie umfangreich sollte der Schutz für Trail und Bikepark sein?
  2. Ist im allgemeinen ein Oberkörperschutz "unnötig" bei Trails?
  3. Macht es Sinn sich zwei verschiedene anzuschaffen, quasi ein leichter für Trails und ein massiveren für den Bikepark?
1. Bei Trails/Touren trage ich z.B. keinen kompletten Oberkörperprotektor, aber meist nen Rucksack mit Rückenprotektor. (+Knie und bei Bedarf Ellbogenprotektor)
Bikepark grundsätzlich mit Oberkörperprotektor, Fullface, Knie und Ellbogen.
2. Nein. Kommt auf den Trail an!
3. Ja. z.B. Leichte Protektorweste/-rucksack und Rüstung mit Schulter für Bikepark.

Ich fahr im Bikepark z.B. die Evoc Protector Jacket Pro (altes Model, Reicht mir für meine Fahrerei) Trails und Touren nen Rucksack mit Protektor.

Gibt hier aber noch einiges an Threads mit ähnlicher Fragestellung ;)
 
Dabei seit
3. August 2022
Punkte Reaktionen
23
Ich hab einen von O'neal der die Schultern noch mit abdeckt. (Model weiß ich gerade nicht)
Ellbogenschoner verwende ich dann je nach Bedarf extra.

Fahren denn deine Kollegen die Trails auch mit Oberkörperprotektor?
Verstehe, das mit den Schultern halte ich generell auch für clever.

Nein, die fahren aber auch etwas anders wie ich :D zum teil schiebend oder sehr langsam :D

Vielleicht belasse ich es dann beim Trail erstmal nur mit Helm und Knieschützern.
Für den Bikepark eine Empfehlung des Schutzes ? Schulter must-have ?
 
Dabei seit
3. August 2022
Punkte Reaktionen
23
1. Bei Trails/Touren trage ich z.B. keinen kompletten Oberkörperprotektor, aber meist nen Rucksack mit Rückenprotektor. (+Knie und bei Bedarf Ellbogenprotektor)
Bikepark grundsätzlich mit Oberkörperprotektor, Fullface, Knie und Ellbogen.
2. Nein. Kommt auf den Trail an!
3. Ja. z.B. Leichte Protektorweste/-rucksack und Rüstung mit Schulter für Bikepark.

Ich fahr im Bikepark z.B. die Evoc Protector Jacket Pro (altes Model, Reicht mir für meine Fahrerei) Trails und Touren nen Rucksack mit Protektor.

Gibt hier aber noch einiges an Threads mit ähnlicher Fragestellung ;)
Danke für die Antworten!

Würdest du den o.g. Fox Schutz als einen "leichten" Schutz einstufen ?

 

JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
Dabei seit
20. Januar 2016
Punkte Reaktionen
7.603
Ort
Ilvesheim -> zwischen Mannheim / Heidelberg
Ich fahre ja grundsätzlich under-protected :(
Trail: Enduro-Helm (das Kinnteil und die Knieschützer habe ich selten dabei)
Mir geht es meist zu viel auf und ab, als das ich mich sinnvoll schützen kann
BP (Beerfelden): Helm mit Kinnteil, Rucksack mit Proection und Knieschützer

Wenn ich mehr BP machen würde, käme sicherlich ein Oberkörperschutz hinzu. Den hätte ich beim letzten Besuch auch brauchen können, als ich mich bei einem Fahrfehler ins Unterholz aufgespiest hatte (nicht weiter schlimm, hätte aber durchaus böser ausgehen können).
Wenn ich jedoch diesen Weg gehe, dann richtig und würde so auf diesem Niveau einsteigen:

Du musst dir halt überlegen, wie du das ganze Schutzmaterial auf den Trail transportierst. Wenn du mit Rucksack fährst, ist Rücken und Knieschutz ja schon kein Problem mehr.
 
Dabei seit
28. Februar 2007
Punkte Reaktionen
6.414
Würdest du den o.g. Fox Schutz als einen "leichten" Schutz einstufen ?

Lies dich einmal ein bezüglich CE EN 1621-2 und CE EN 1621-1 sowie dem Unterschied zwischen Level 1 und Level 2.

Dann wirst du schnell feststellen, dass man den Großteil der Protektoren im Bikebereich als "leichten" Schutz bezeichnen muss ;)

Ich fahr im Bikepark z.B. die Evoc Protector Jacket Pro (altes Model, Reicht mir für meine Fahrerei) Trails und Touren nen Rucksack mit Protektor.
Die Jacke ist auch so ne Mogelpackung (bin selbst auch drauf reingefallen... :( )
Schulter Level 2 - gut
Rücken aber nur Level 1 :ka:
Zumal das Evoc Schild ja nicht einmal sonderlich bequem oder anschmiegsam ist.
Kann man aber recht leicht gegen einen passenden (bzw. passend geschnittenen) Sas-Tec Level 2 austauschen.
 

slash-sash

bike-geil
Dabei seit
15. April 2006
Punkte Reaktionen
2.314
Ort
Reutlingen
Ich komme ursprünglich aus dem Teuto und finde, dass dort ein Rucksack mit Protektor Mahr als ausreichend ist. Ich (vielleicht kein gutes Vorbild), fahre im Teuto, bei mir am Albtrauf (steinig, ausgesetzt) bis auf Knieprotekoren und Helm an Schutzausrüstung nichts weiter. Nicht mal einen Rucksack, da ich Hipbag-Fahrer bin. Auch in den Alpen bin ich in der Regel so unterwegs.
Ich bin kein Freund dieser Plastikpanzer.
In meinen Augen trägt es sich angenehmer und ist bestimmt auch nicht wahnsinnig weniger sicher, wenn du eine Weste à la IXS Flow Vest anziehst.
Die gibt es in 3 „Schutzversionen“. Nur Brust-&Rücken, Brust/Rücken/Schulter und Brust/Rücken/Schulter/Ellenbogen.
Aber Achtung. Die meisten Bikeparks schreiben Ellenbogenschützer vor. Wenn du dir eine Weste holen solltest und sie „ausschließlich“ für den Park benutzen möchtest, nimm gleich die mit Ellenbogen.
Oder eben die mittlere Variante und separat noch mal Ellenbogenschoner dazu.



Sascha
 
Dabei seit
18. Juli 2022
Punkte Reaktionen
20
Ort
Köln
Hallöchen liebe Community,

ich bin aktuell auf der Suche nach einem Oberkörperprotektor, da demnächst die ersten Bikepark Gänge geplant sind und ich mich einfach gerne schützen möchte.
Da ich aus dem schönen NRW komme und quasi zwischen dem Teutoburger Wald und dem Hochsauerlandkreis lebe, fahre ich oftmals schon sehr ruppige Strecken. Steinig, wurzlig, steil und zum Teil echt anspruchsvoll. Ich werde immer mutiger, einfach weil ich es mir zutraue, und dennoch hab ich das Bedürfnis mich absichern zu wollen. Die folgenden Fragen stelle ich mir nun:

  1. Wie umfangreich sollte der Schutz für Trail und Bikepark sein?
  2. Ist im allgemeinen ein Oberkörperschutz "unnötig" bei Trails?
  3. Macht es Sinn sich zwei verschiedene anzuschaffen, quasi ein leichter für Trails und ein massiveren für den Bikepark?
Nach Möglichkeit hätte ich gerne nur einen, ist ja auch recht kostspielig.

Zugegeben ich bin großer Fox Fan, nicht wegen der Marke selbst oder auch dem Hype, sondern weil die Sachen mir optisch wahnsinnig zusagen, dennoch muss man sagen das die ein oder anderen Teile, gemessen am Preis-Leistungsverhältnis, typischerweise in dieses Marken ding reinfallen.
Wie dem auch sein, ich habe im Internet den Fox Raceframe Impact D3O gefunden, welcher mir optisch echt zusagt. Die Frage ist nur, ob der Schutz überhaupt redenswert ist oder für meine Zwecke völlig ausreicht. Was mir bei dem im Gegensatz zu dem Shirt von Leatt 3DF Air, gut gefällt ist, dass man den sowohl über als auch unter der Kleidung tragen kann. Bei dem Leatt gehe ich mal davon aus, dass es nur ein "Untershirt ist", allerdings hat man da auch noch einen Schulterschutz.

PS: Ich plan nicht von Anfang an im Bikepark irgendwelche hohen Sprünge zu machen :D

Freue mich auf euer Feedback!
Der Fox ist n Witz was die länge angeht, der Rückenprotektor ist viel zu kurz, egal ob man XL kauft oder nicht. Kann den Leatt Airflex empfehlen, passt super, ist nicht zu schwer und auch nicht zu warm. In diesen "Shirts" gehst du ein und die Schutzwirkung der Schulterpolster wage ich auch schwer zu bezweifeln, wenn du da richtig drauf fällst machst dir genauso die Schulter kaputt wie ohne Schulterprotektor.
 

JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
Dabei seit
20. Januar 2016
Punkte Reaktionen
7.603
Ort
Ilvesheim -> zwischen Mannheim / Heidelberg
Aber Achtung. Die meisten Bikeparks schreiben Ellenbogenschützer vor.
Was sich gerne mal ändert. Ich habe den FF-Convertible, Protektoren-Rucksack und Knieschützer, weil ich die für Beerfelden (2020) nicht leihen wollte. Nur der Rückenprotektor ist 2022 noch Pflicht.
 

JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
Dabei seit
20. Januar 2016
Punkte Reaktionen
7.603
Ort
Ilvesheim -> zwischen Mannheim / Heidelberg
und die Schutzwirkung der Schulterpolster wage ich auch schwer zu bezweifeln, wenn du da richtig drauf fällst machst dir genauso die Schulter kaputt wie ohne Schulterprotektor.
ich habe sowieso mehr Angst vor Luxationen als Prellungsschaden. Ist mir bei dem Aufspießversuch auch direkt wieder passiert.
 
Dabei seit
24. Juni 2021
Punkte Reaktionen
371
Ort
Regensburg
Es ist immer ein Kompromiss zwischen "Sicherheit" und Komfort/Bewegungsfreiheit.
Ritterrüstungen harmonieren meiner Meinung nach nicht mit aktiver Fahrweiße. Westen mit Level2 Schulter, Rücken, Brust, Lendenwirbel, Ellbogen - Schoner sind für mein Empfinden einfach unfahrbar. Da fühl ich mich wie eine Konservendose auf zwei Rädern und entsprechend steif fahre ich auch.

Der beste Schutz bringt nichts, wenn man ihn kaum anzieht. Dieses Lehrgeld habe ich mehrfach bezahlt.

Ich würde mir nie wieder einen Protektor kaufen der unter einem Jersey getragen wird.

Auf nackter Haut nicht so fein, d.h. dünnes Unterhemd/Sportshirt, dann dicke Protektorweste, dann Jersey. Extrem warm, extrem schwitzig, extrem Schildkröte.

Für mich deshalb nur noch Protektoren zum überhängen über dem Jersey. Kann leicht an- und ausgezogen werden. (Im Lift, bei der Mittagspause, beim Kaffee, im Shuttle etc.) Man spart sich eine Schicht, der Protektor saugt sich bei weitem nicht so mit Schweiß voll etc.

Klar, eine Protektorenweste von Ortema schützt mit Sicherheit mehr, man zieht diese aber auch um ein vielfaches seltener an.

Ich habe den Alpinestar Bionic Pro, der wird auch regelmäßig angezogen und schützt damit mehr als die zwei anderen Level2 Schildkrötenpanzer die im Schrank verstauben.

Das ist natürlich nur meine Erfahrung, es gibt mehr als genug Leute die komplett eingepackt auf dem Bike unterwegs sind.
 
Dabei seit
28. Februar 2007
Punkte Reaktionen
6.414
Kann den Leatt Airflex empfehlen, passt super, ist nicht zu schwer und auch nicht zu warm. In diesen "Shirts" gehst du ein und die Schutzwirkung der Schulterpolster wage ich auch schwer zu bezweifeln, wenn du da richtig drauf fällst machst dir genauso die Schulter kaputt wie ohne Schulterprotektor.

Das gleiche kann man auch für Level 1 Schutz generell sagen. Wenn du da ordentlich einschlägst, sind dein Rücken und dein Brustbein mit dem Leatt Airflex genauso kaputt:

1659967831409.png


Weiß nicht, warum sich der MTB Bereich damit so abspeisen lässt... Tippe auf fehlendes Bewusstsein der Käufer.

Höchstgrenze bei Rückenprotektoren je nach Level bei
18 kN (Level 1)
9 kN (Level 2)

Das heißt bei einem Level 2 Rückenprotektor kommt bei einem Einschlag weniger als 50% der Kraft eines Level 1 Rückenprotektors an deinem Rücken an!

Den Unterschied im Tragekomfort zwischen Level 1 und Level 2 halte ich persönlich am Rücken für nahezu Unerheblich. Wenn man sich schon so ein Ding anzieht, würde ich am Rücken nur Level 2 nehmen oder es gleich ganz bleiben lassen und dann einen wirklich freien und atmungsaktiven Rücken genießen.
Aber das nur als einen möglichen Standpunkt, mag jemand anderes wieder ganz anders sehen ;)
 
Dabei seit
3. August 2022
Punkte Reaktionen
23
Hi alle zusammen,

vielen Dank für die verschiedenen Einrücke und Antworten.

Ich stelle jedenfalls schnell fest, dass sich die Meinung hier spalten, wobei sich beim Schutz auf dem Trail die meisten einig sind. Dann werde ich dem erstmal auch weiterhin so folgen wie ich es jetzt mache, Rucksack, Enduro Helm und Knieschützer :)
Bisher bin ich quasi noch nicht einmal richtig gestürzt, zum Glück! :D

Ich werde dann erst einmal abwarten und schauen wie oft und wann es in den Bike Park geht und mich dann entsprechend dafür nochmal explizit ausrüsten!
 
Dabei seit
3. August 2022
Punkte Reaktionen
23
Der Fox ist n Witz was die länge angeht, der Rückenprotektor ist viel zu kurz, egal ob man XL kauft oder nicht. Kann den Leatt Airflex empfehlen, passt super, ist nicht zu schwer und auch nicht zu warm. In diesen "Shirts" gehst du ein und die Schutzwirkung der Schulterpolster wage ich auch schwer zu bezweifeln, wenn du da richtig drauf fällst machst dir genauso die Schulter kaputt wie ohne Schulterprotektor.
Ich hab mich noch mal ein wenig umgeschaut und scheinbar ist der Leatt Airflex nicht so verkehrt. Hast du Erfahrung in Bezug auf die Größe?

Würde bei mir L/XL Tippen mit 1,78m und 89kg 🤔
 

osbow

soso
Dabei seit
23. Juni 2005
Punkte Reaktionen
4.298
Ort
Essen
Lies dich einmal ein bezüglich CE EN 1621-2 und CE EN 1621-1 sowie dem Unterschied zwischen Level 1 und Level 2.

Dann wirst du schnell feststellen, dass man den Großteil der Protektoren im Bikebereich als "leichten" Schutz bezeichnen muss ;)


Die Jacke ist auch so ne Mogelpackung (bin selbst auch drauf reingefallen... :( )
Schulter Level 2 - gut
Rücken aber nur Level 1 :ka:
Zumal das Evoc Schild ja nicht einmal sonderlich bequem oder anschmiegsam ist.
Kann man aber recht leicht gegen einen passenden (bzw. passend geschnittenen) Sas-Tec Level 2 austauschen.
Du sprichst dann aber auch von der alten Jacke, oder? Die "neue" Jacket wie auch das Shirt haben beide EN 1621-2, Level 2.

Das Shirt von Evoc fahre ich nun auch seit über einem Jahr.
302302100-PROTECTOR-SHIRT.jpg


Das Shirt trägt sich am Anfang evtl. etwas sperrig, wird aber nach ein paar Metern anschmiegsamer (durch die Nässe und die Wärme). Anders als andere hier empfinde ich das nicht als unangenehm. Es ist Sport. Da schwitze ich eben. Was aber nicht heißen soll, dass das Shirt ultra warm ist. Ganz im Gegenteil. Und das wichtigste: es vermittelt ungemein Sicherheit. Zusätzlich hat man hinten Platz für eine Trinkblase.

Auf entspannten Trails trage ich jedoch eine leichteres Protektor-Shirt, da mir das EVOC Shirt dann doch etwas too much ist und ich mir einrede, dass ich den nicht brauche. Logisch ist das sicher nicht. Aber am Ende kann man auch auf den Weg zur Arbeit stürzen. Wie so oft im Leben muss man selbst Abwegen und seine Entscheidung treffen.
 
Dabei seit
28. Februar 2007
Punkte Reaktionen
6.414
Du sprichst dann aber auch von der alten Jacke, oder? Die "neue" Jacket wie auch das Shirt haben beide EN 1621-2, Level 2.

Das Shirt von Evoc fahre ich nun auch seit über einem Jahr.
302302100-PROTECTOR-SHIRT.jpg


Das Shirt trägt sich am Anfang evtl. etwas sperrig, wird aber nach ein paar Metern anschmiegsamer (durch die Nässe und die Wärme). Anders als andere hier empfinde ich das nicht als unangenehm. Es ist Sport. Da schwitze ich eben. Was aber nicht heißen soll, dass das Shirt ultra warm ist. Ganz im Gegenteil. Und das wichtigste: es vermittelt ungemein Sicherheit. Zusätzlich hat man hinten Platz für eine Trinkblase.

Auf entspannten Trails trage ich jedoch eine leichteres Protektor-Shirt, da mir das EVOC Shirt dann doch etwas too much ist und ich mir einrede, dass ich den nicht brauche. Logisch ist das sicher nicht. Aber am Ende kann man auch auf den Weg zur Arbeit stürzen. Wie so oft im Leben muss man selbst Abwegen und seine Entscheidung treffen.

Korrekt. @HabeDEhre hat ja vom alten Modell geschrieben.
 
Dabei seit
6. April 2022
Punkte Reaktionen
225
Der Fox ist n Witz was die länge angeht, der Rückenprotektor ist viel zu kurz, egal ob man XL kauft oder nicht. Kann den Leatt Airflex empfehlen, passt super, ist nicht zu schwer und auch nicht zu warm. In diesen "Shirts" gehst du ein und die Schutzwirkung der Schulterpolster wage ich auch schwer zu bezweifeln, wenn du da richtig drauf fällst machst dir genauso die Schulter kaputt wie ohne Schulterprotektor.
Hi @ all,
fahre den "Leatt Body Protektor 3DF Airfit" und muss sagen es ist schön "luftig"...bis auf die Schulterprotektoren bleibt beim Sturz auch alles dort wo es hingehört. Die Schulterprotektion ist für den A... ich bin gestürzt, hab gemerkt wie der Schulterprotektor rutscht, dannach eine Schürfwunde mit gleißendem Schmerz und hinüber war das Schulterblatt. Ich finde das Material leider etwas zu dehnbar. Bei der Evoc Weste wird der Schulterprotektor mit einem Gurt fixiert. Oldschool. So war das früher immer....jetzt sind die Westen so leicht dass man sie auch gern mal 1000hm hochtritt, aber dafür haperts halt woanders.
Wer viel Wert auf Schulterschutz legt sollte meiner Meinung nach zu den Hartplastikprotektoren-Modellen von Leatt greifen oder gleich zu einem anderen Hersteller.
Bin selbst am überlegen ob ich nicht lieber mit einem Protektorenshirt und Ellbogenschützer fahre...wäre zumindest für den Weg hoch ne entspanntere Geschichte.
Wer noch Tips für gute Schulterprotektion hat immer her damit !

Edit:
Ich bin 1,87m und habe die Leatt weste in L/XL allerdings könnte sie mit meinen 80 Kilo dennoch enger sein, jedoch wäre bei einer Nummer kleiner der Rückenprotektor zu kurz.
Habe jetzt mal spontan die Evoc Protektor Jacket Pro in L bestellt. Dazu gibts dann Ellbogenschoner. Dass der Schulterprotektor da bleibt wo er sein soll ist mir für die Zukunft schon echt wichtig.
Nen Vergleich zum Tragekomfort sowie zu Hitzeentwicklung beim 1-2 stündigen Uphill werde ich gerne hier bekannt geben sobald ich es getestet habe und das Interesse besteht.

Hauta nei!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
6. April 2022
Punkte Reaktionen
225
Nach der ersten Probefahrt des Evoc Protektor Jacket Pro kann ich verglichen mit dem Leatt Bodyprotector Airfit 3DF folgendes sagen.
Habe beide Westen auf dem selben Trail gefahren bei einem Uphill von ca 700hm.

Leatt Bodyprotector Airfit 3DF
Die Leattweste ist vom Material her luftiger. Das stretchmaterial ist perforiert und erlaubt selbst unter einem Langarmjersey einen spürbaren Luftzug. Im Uphill merkt man die Weste kaum solange man noch nicht durchgeschwitzt ist. Sobald die Weste jedoch nass ist wird es spürbar kühl. Da der Bustpanzer nicht press am Oberkörper anliegt, auch nicht wenn man ihn ganz eng stellt, verliert er hin und wieder den Hautkontakt und den erneuten Hautkontakt mit der nassen Weste empfinde ich als unangenehm aber hinnehmbar. Berg ab wird diese Winddurchlässigkeit dann zum Problem da der Wind durch den nassgeschwitzten Oberkörperprotektor zieht und es ziemlich kalt wird. Nichts für die kalte Jahreszeit!
Da der Schulterprotektor rutschte und ich nicht ausschließen kann ob das nicht der Grund für das gebrochene Schulterblatt war kann ich die Weste nur empfehlen wenn man ausschließen kann dass man auf die Schulter fällt und das kann man ja leider nicht, denn alle anderen Protektoren bleiben beim Sturz dort wo sie es sollen und schützen zuverlässig. Der anschmiegsame Rückenprotektor trägt sich wie eine zweite Haut. Die große Brustplatte hingegen wirkt etwas störrisch.

Evoc Protektor Jacket Pro
Die Evoc Protektorenjacke hat einen weitaus dichteren Stoff und ist beim anziehen schon enger. Einmal Bauch einziehen zum Reißverschluss schließen, sitzt danach jedoch sehr eng und angenehm. Es macht nicht den Eindruck als würde sie verrutschen können. Die Schulterprotektoren sind größer und durch den straffen Sitz der Jacke haben sie automatisch einen festeren Sitz. Das Material erlaubt weniger Luftzirkulation, was mich bei der Einstellung des Neckbraces vor dem Spiegel wenig begeisterte, jedoch auf dem Trail die Jacke für mich zum klaren Sieger werden ließ. In Bewegung auf dem Rad wirkt sie kühler als das Langarmmodell von Leatt, da die Arme frei sind weil ich meine Ellbogenschützer erst am Trailanfang anziehe.
Das Material trägt sich eng anliegend sehr gut, der Rückenprotektor ist in sich allerdings nur wenig beweglich und ich nehme ihn als störrisch wahr, aber durch seine ergonomische Form fällt das nicht weiter ins Gewicht. Ein Unterschied im Tragekomfort zur Leattweste ist dennoch zu spüren. Der Bund der Evoc Weste verrutscht beim pedalieren nach oben und ich muss ihn auf dem 700hm Anstieg 3 mal richten. Auch dies ist bei der Leatt Weste besser gelöst.
Zwar durchströmt die Evoc Weste nicht der Fahrtwind jedoch sollte sich genau das als das absolute Highlight herausstellen. Die Neoprenartige Haptik erfüllt auch genau diese Aufgabe. Das eng anliegende Shirt saugt sich mit Schweiß voll und ist oben angekommen auch durchgeschwitzt. Da es aber keine Luft zwischen Stoff und Körper gibt ist es durchweg angenehm „warm“ oder „kühl“ wie man will. Es gibt keine nassen, kalten Überraschungen und auch im Downhill bei hoher Geschwindigkeit kühlt man nicht aus wie es bei der Leatt Weste der Fall ist.
Daher ist die Weste trotz störrischem Rückenprotektor mein Testsieger. Die eng anliegenden Brust und Rückenprotektoren sowie hochauftragenden Schulterprotektoren vermitteln Sicherheit bei der Abfahrt. Vor dem Spiegel sieht man mit der Evoc Weste wenn man die Schulterregion betrachtet ein bisschen mehr aus wie Hulk aber dank der Straps bleiben die Protektoren wo sie sind….bislang jedoch nur in der Theorie…toitoitoi…die Gurte sind per Klettverschluss einstellbar. Das einzige Manko ist der „Fidlock“ Verschluss bei dem keine Rechte bei Fidlock gekauft wurden und es demnach leider nur ein einfacher Magnetverschluss ist der sich sehr einfach von meinem Neckbrace lösen lässt.

Ich hoffe das war ein „kurzer“ Einblick in die Fahrpraxis beider Westen und hilft bei der Kaufentscheidung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten