Olympia Tokio 2020: Van der Poel-Sturz aufgrund fehlender Rampe

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Olympia Tokio 2020: Van der Poel-Sturz aufgrund fehlender Rampe

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Mathieu van der Poel stürzte beim olympischen XC-Rennen in Izu in der ersten Runde schwer. Der Grund für den schweren Crash könnte eine fehlende Holzbrücke gewesen sein, wie van der Poel via Instagram bemängelte.

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Geplagter

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Man kann allen männlichen XCO Worldcupfahrern, die mit dem Sport ihr Geld verdienen, von Kindes Beinen an auf dem MTB sitzen und vermutlich beinahe jeden Tag trainieren nur wärmstens empfehlen, dass sie hier unbedingt mitlesen müssen...
Ähhm, sorry, aber was ist am Post @Tingltanglbob jetzt so verwerflich, dass man in dieser Art und Weise reagieren muss? Ich finde seine Frage durchaus berechtigt. Selbst Nino Schurter hat lange im Rennen keinen Dropper benutzt und nun seine Meinung geändert. Das hat klare Gründe und wie man in Tokyo sehen konnte, flog er an besagtem Drop am weitesten. Ein Dropper hätte den Sturz von MvdP zwar sicher nicht verhindert, aber durch die gewonnene Bewegungsfreiheit hat man in kritischen Situationen einfach mehr Spielraum. Aber Neuerungen haben es im Radsport ja grundsätzlich oft schwer. Auf der Straße mehr als auf dem MTB, aber die Frage warum einige Fahrer nach wie vor auf einen Dropper verzichten, halte ich demnach für durchaus berechtigt.
 
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Achso @26TriXXer was brauchst Du dann dafür? Du streckst dich extra bei einem Drop nach oben um möglichst weit vom Rad weg zu sein? Bei so einem schnell gefahren Drop schiebt man das Rad an der Kante mit einem der Geschwindigkeit angepassten Lenkerzug nach vorne und Bring gleichzeitig den Schwerpunkt nach hinten unten. So wie diese Kollegin.
Mit viel Speed geht das auch mit hohem Sattel. Je langsamer du bist desto aktiver muss dein Absprung sein, desto mehr stört ein hoher Sattel. Ein aktiver Absprung geht nur mit tiefem Sattel richtig gut. Oder hast du schon mal BMX Fahrer mit hoher Stütze fahren sehen?
Habe nicht behauptet dass ich mich extra aufrichte. Aber man kann auch hinter den Sattel gehen und dadurch den Schwerpunkt variieren.
Ich bin jahrelang Enduro inkl Rennen gefahren und fahr an meinen XC Bikes trotzdem eine starre Stütze - obwohl ich den Vorteil kenne. Ich bin zum Glück nicht in der Lage Fahrtechnik Tipps zu benötigen.
Und bei dem Tempo den dieser Drop benötigt brauchst du auch den Schwerpunkt nicht sehr weit nach hinten/unten zu verlagern.

Ich bin der Meinung dass Strecken und deren Schlüsselstellen bedachter konstruiert werden als so manche sich das hier vorstellen können. Nicht umsonst werden die Drops auf XC Kursen zwar höher, aber auch schneller.
Einen langsamen hohen Drop wirst du auf World Cup XC Strecken nie finden - vermutlich auch in 10 Jahren nicht
 

LB Jörg

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Ein Drop der auf hohe Stützen ausgelegt ist, den kann man mit niedriger Stütze auf jedenfall um Welten schneller passieren.

G.:)
 

Tillus

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@Tingltanglbob Wenn überhaupt würde ich diesen Drop auch nur mit Stütze runter hüppen. Aber ich bin auch mehr oder weniger Quereinsteiger. Ich kenne genügend Leute, die seit dem Teenageralter oder früher MTB fahren und teils mit Sattel oben oder gar auf dem Crosser fahren, wofür ich die 210 mm meiner Stütze voll einfahre.
Da hat sich einer hingepackt, weil er die Nerven verloren hat. Es gibt also niemanden, der dort aufgrund mangelnder Dropper oder fehlender Fahrtechnik stürzte. Und jetzt kommst Du Vollprofi und gibst Ratschläge, wie man ein nicht vorhandenes Problem besser lösen könnte. Geh doch ein Stück weiter und bring den Vorschlag für die Tour de France.
 
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Geplagter

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Geh doch ein Stück weiter und bring den Vorschlag für die Tour de France.
So abwegig ist das gar nicht. Seit der Aero Tuck auf dem Oberrohr verboten ist, wäre ein Dropper durchaus geeignet, hier einen Vorteil zu bringen. Wurde sogar schon erfolgreich getestet, scheitert aber wahrscheinlich am Gewicht und der Ästhetik. :D
 
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Ähhm, sorry, aber was ist am Post @Tingltanglbob jetzt so verwerflich, dass man in dieser Art und Weise reagieren muss? Ich finde seine Frage durchaus berechtigt. Selbst Nino Schurter hat lange im Rennen keinen Dropper benutzt und nun seine Meinung geändert. Das hat klare Gründe und wie man in Tokyo sehen konnte, flog er an besagtem Drop am weitesten. Ein Dropper hätte den Sturz von MvdP zwar sicher nicht verhindert, aber durch die gewonnene Bewegungsfreiheit hat man in kritischen Situationen einfach mehr Spielraum. Aber Neuerungen haben es im Radsport ja grundsätzlich oft schwer. Auf der Straße mehr als auf dem MTB, aber die Frage warum einige Fahrer nach wie vor auf einen Dropper verzichten, halte ich demnach für durchaus berechtigt.
Wenn einem ne Meinung nicht passt, wirst halt gleich persönlich angegriffen.
im Inet und besonders hier,traurig aber Realität.
Bei nem persönlichen Treffen würden 2/3 der Leute hier nicht so miteinander umgehen.
sei es weil der andere nen Schatten wirft, oder man dem Umgang miteinander als Kind gelernt hat
 

lupus_bhg

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So abwegig ist das gar nicht. Seit der Aero Tuck auf dem Oberrohr verboten ist, wäre ein Dropper durchaus geeignet, hier einen Vorteil zu bringen. Wurde sogar schon erfolgreich getestet, scheitert aber wahrscheinlich am Gewicht und der Ästhetik. :D
Da wird doch auch Pinarello gefahren - so wichtig kann die Ästhetik da ja nicht sein :D
Ich denke eher, dass es da am Willen scheitern würde. Da würde man dann irgendwelche Gegenargumente finden wie bei den Scheibenbremsen.
 
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JensDey

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Für diesen Drop braucht man aber keinen tieferen Schwerpunkt.

Achso @26TriXXer was brauchst Du dann dafür? Du streckst dich extra bei einem Drop nach oben um möglichst weit vom Rad weg zu sein? Bei so einem schnell gefahren Drop schiebt man das Rad an der Kante mit einem der Geschwindigkeit angepassten Lenkerzug nach vorne und Bring gleichzeitig den Schwerpunkt nach hinten unten. So wie diese Kollegin.
Ich gehöre auch zur Generation vor der Dropperpost und da ist man so etwas halt gesprungen anstatt gedropt. Im Schweinehopp stört der Sattel erst, wenn du die Landung verkackst. Das haben wir 25y so gemacht.
Und bei den Männern sieht du das auch, dass sehr viele einfach deutlich springen und nicht doppen: sie wollen nämlich ihr VR hinter den Stein bringen, weil dieser
1. etwas hochsteht und
2. flat ist und danach eine abfallende Schräge kommt
Ähhm, sorry, aber was ist am Post @Tingltanglbob jetzt so verwerflich, dass man in dieser Art und Weise reagieren muss? Ich finde seine Frage durchaus berechtigt. Selbst Nino Schurter hat lange im Rennen keinen Dropper benutzt und nun seine Meinung geändert.
Vermutlich aber nicht für diesen Drop, sondern eher für die langsameren, bei denen ein zweites Hindernis überwunden werden muss. Genau da ist der Sattel nämlich im Weg.
Das hat klare Gründe und wie man in Tokyo sehen konnte, flog er an besagtem Drop am weitesten.
er sprngt und dropt nicht. Und das ist auch absolut sinnvoll, wie wir bei Neff sehen konnten: wenn der Fahrer vor dir deine optimale Geschwindigkeit zerstört dropst du vor den Stein. Wenn du springst bist du auch bei geringerer Geschwindigkeit save.
 
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@petejupp Was soll der Schwachsinn jetzt? Selbst wenn ich jeden Tag trainiere hab ich mit einer abgesenkten Stütze einen tieferen Schwerpunkt. Das ist Physik und kein Training. Wenn der Sattel nicht im Weg ist kann ich im Zweifelsfall mehr ausgleichen ...ganz einfach ein Vorteil von jeder Trainingsklasse.
Du schriebst: "Sind die Männer zu eitel für Dropper Post?"
 

Geplagter

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Vermutlich aber nicht für diesen Drop, sondern eher für die langsameren, bei denen ein zweites Hindernis überwunden werden muss. Genau da ist der Sattel nämlich im Weg.
Diese Feinheiten sind aber vielleicht nicht unbedingt jedem so klar. Von daher finde ich die grundsätzliche Frage durchaus legitim.
Da wird doch auch Pinarello gefahren - so wichtig kann es mit der Ästhetik da ja nicht sein :D
Doch, doch. Ästhetik ist im RR-Bereich eigentlich das Wichtigste. Wenn du dann auch noch gut treten kannst, umso besser. :dope:
Er schrieb: "Sind die Männer zu eitel für Dropper Post?"
Ja, und?
Sind sie es, oder gibt es andere Gründe?
 
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