Orbea Rise oder Santa Cruz Heckler als agressiver fahrer? Leichte alternativen?

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Moin moin,

bin aktuell auf der suche nach einem emtb, um mit meinem vadder und meiner freundin, beide auf emtb unterwegs, besser mithalten zu können.
Ich fahre aktuell ein YT Capra base in XL mit guten 17KG, durch anderen Dämpfer und Reifen. Das handling, zumindest bergab, gefällt mir super, könnte nur eine etwas längere Reach haben, denke um die 500mm.
Das Capra hat mir aber tatsächlich etwas zu viel federweg, weshalb ich spezifisch nach emtb im Bereich von 140-160mm ausschau halte, wo mir natürlich das Heckler und das Rise aufgefallen sind.

Nun die eigentliche frage; Ich hab nen relativ agressiven Fahrstil, bewege das Fahrrad viel unter mir und hab nen insgesamt sehr aktiven Fahrstil. Passt da das leicht gebaute Rise oder Heckler?
Was könnt ihr im Bereich bis ~21Kg sonst noch empfehlen?
Der Akku sollte im Idealfall nicht unter 500wh haben, und Fox36 performance /Rockshox Pike/Lyric sollte bei der Gabel mindestens verbaut sein., gerne auch größer.
Die Motorleistung sollte schon im regulären Bereich sein, auch wenn z.B. das Levo SL sehr interessant ist, bin ich noch keinen Motor mit ''nur'' 35nm gefahren, und kann das nicht ganz einschätzen, vorallem zsuammen mit dem 360wh Akku.

Die Trails die ich fahre sind alles mögliche, von XC flow loop bis Hoppenbruch und wilde Enduro strecken.

Das Giant Trance X Advanced 2022 wäre interessant, der Vorgänger gefiel mir vom Fahrverhalten allerdings gar nicht, und das Gewicht lässt es sehr träge wirken. (Der vorgänger wiegt auch gute 25kg)
Das Giant Reign E+0 wäre interessant, wenn es nicht 25kg wiegen würde, vielleicht würde mich da eine Testfahrt umstimmen, aber dazu finde ich nirgends die möglichkeit.

Beim Rise würde ich die Variante mit fox 36 nehmen, und die Bremsen gegen 4 Kolben Bremsen wechseln. Beim Heckler (spezifisch das 2021er modell mit 504wh und ep8 im S kit) eventuell den DPS gegen einen DPX2 oder Super deluxe ultimate, würd ich entscheiden wenn ich merke dass der DPS nicht ausreicht.

Ich wiege gute 100kg und bin 192 groß, was nochmal etwas zusätliche Last ist.
 
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Das Rise ist wegen des Gewichts schon interessant und wenn man nur für sich ein eMTB sucht auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Wenn man mit anderen eMTB´s zusammen fahren will hat man aber immer den Nachteil der geringeren
Kraft.
Da würde ein Rotwild RE 375 besser funktionieren, wenn es was Leichtes sein soll. Einen 2. Akku brauchst du für größere Touren bei beiden.

Zur Zeit fahre ich bei den eMTB´s ein Focus Raven Hardtail mit Fazua und ein Orbea Wild.
 
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Das Capra in XL wie auch das Rise in XL sind ca gleich zu klein, konnte ich neulich beobachten.
Das Rise ist sehr handlich auch in sehr verblockten Trails, allerdings war ich mit meinem Capra besser ausgerüstet für die Trails. Meins wiegt trotz DD Reifen und Coil nur 16,3kg?

Ansonsten stimme ich dem Vorschreiber zu.
 
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Wenn es noch Zeit hat, dann würde ich auf jeden Fall noch etwas warten. Es gibt Gerüchte über ein neues Levo SL mit stärkerem Motor. Das Rotwild ist auf jeden Fall auch eine Überlegung wert.

Ist das Heckler nicht ein vollwertiges E-MTB mit ordentlich Power? Da ist doch das Rise nicht der richtige Vergleichspartner.
 
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Rise und Levo SL sind doch eher eine Klasse unter dem Capra, neben dem schon erwähnten Rotwild würde da doch eher das Kenovo SL passen. Ist auch in der Geo schon eine Klasse moderner, das Levo SL hat noch rel. alte Geo. In der Ebene und bergauf ist es wohl nicht gut wie Rise oder Levo SL, dafür bergab besser, was ja zu Deinen Wünschen passen würde.
Auch wenn es nur 35Nm hat, wenn Du jetzt schon mit Mühe mit den zwei mithalten kannst, sollte das dicke reichen.
 
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Rise und Levo SL sind doch eher eine Klasse unter dem Capra, neben dem schon erwähnten Rotwild würde da doch eher das Kenovo SL passen. Ist auch in der Geo schon eine Klasse moderner, das Levo SL hat noch rel. alte Geo. In der Ebene und bergauf ist es wohl nicht gut wie Rise oder Levo SL, dafür bergab besser, was ja zu Deinen Wünschen passen würde.
Auch wenn es nur 35Nm hat, wenn Du jetzt schon mit Mühe mit den zwei mithalten kannst, sollte das dicke reichen.
Das KSL kann bergab mit einigen Kandidaten mithalten. Megatower, Highlander 150 und sicher auch anderen.
 
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Erstmal danke für eure Antworten!

Das Rise ist wegen des Gewichts schon interessant und wenn man nur für sich ein eMTB sucht auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Wenn man mit anderen eMTB´s zusammen fahren will hat man aber immer den Nachteil der geringeren
Kraft.
Da würde ein Rotwild RE 375 besser funktionieren, wenn es was Leichtes sein soll. Einen 2. Akku brauchst du für größere Touren bei beiden.

Zur Zeit fahre ich bei den eMTB´s ein Focus Raven Hardtail mit Fazua und ein Orbea Wild.
Das Rotwild finde ich auch interessant, allerdings würde ich da eher zum 750 greifen, weil ich mir nicht sicher bin ob 375wH reichen, auch wenn ich eher auf der niedrigsten unterstützungsstufe fahre, muss ich mir mal genauer ansehen.

Wenn es noch Zeit hat, dann würde ich auf jeden Fall noch etwas warten. Es gibt Gerüchte über ein neues Levo SL mit stärkerem Motor. Das Rotwild ist auf jeden Fall auch eine Überlegung wert.

Ist das Heckler nicht ein vollwertiges E-MTB mit ordentlich Power? Da ist doch das Rise nicht der richtige Vergleichspartner.
Das mit dem Levo SL ist defintiv gut zu wissen, hab da definitiv noch ein bisschen zeit zu entscheiden.

Und ja- das Heckler ist vom Motor und Akku her vollwertig, in der Gewichtsklasse und was den Federweg angeht ist es allerdings im selben Bereich wie das Rise. Von der Geometrie vielleicht sogar etwas besser als das Rise, aber da mach ich mir etwas Sorgen wegen des Standard EP8 mit standard software und dem kleineren Akku, denke aber das sollte kein Problem sein.

Würde ein neues Levo SL aber definitiv beiden vorziehen, vorallem wenn es eine stärkeren Motor hat und in der Geo in Richtung des Stumpjumper evo geht!
Rise und Levo SL sind doch eher eine Klasse unter dem Capra, neben dem schon erwähnten Rotwild würde da doch eher das Kenovo SL passen. Ist auch in der Geo schon eine Klasse moderner, das Levo SL hat noch rel. alte Geo. In der Ebene und bergauf ist es wohl nicht gut wie Rise oder Levo SL, dafür bergab besser, was ja zu Deinen Wünschen passen würde.
Auch wenn es nur 35Nm hat, wenn Du jetzt schon mit Mühe mit den zwei mithalten kannst, sollte das dicke reichen.
Das Ziel ist es, ein eher allmountain bis so gerade eben Enduro bike zu haben, da das Capra auf milderen Trails manchmal etwas viel ist, und ich auf härteren Trails auch mit etwas weniger Federweg spaß haben kann. Das Kenevo SL ist aber auch definitiv ein Bike das ich mal testen will, auch ein sehr cooles Konzept.
 
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Das Heckler hat doch 23kg in teuer und 22 kg in abstrus teuer. Das top Rise bei 18kg/4kg drunter.
 
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Als Allrounder und von Preis Leistung ist das Rise bei dem Light e-mtbs derzeit glaube ich das beste.
 
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timtim

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Man könnte noch differenzieren ob man 170/170 wie KSL und Rotwild braucht,oder ob 150/140 ausreichen . Ich fahre zb Rise und würde auch nix anderes brauchen, breites Spektrum , leicht,im Trail ein Traum ,Spitzkehren kein Problem.
Bin aber mit 73 kg auch ein eher leichter Fahrer.
Gestern zb am Lago du Como eine 6 h Tour mit 1700 hm /42 km lang, gefahren, als der Akku nach 3 h bergauf leer war ging es halt ohne weiter
Rise kann so ziemlich Alles
 
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Man könnte noch differenzieren ob man 170/170 wie KSL und Rotwild braucht,oder ob 150/140 ausreichen . Ich fahre zb Rise und würde auch nix anderes brauchen, breites Spektrum , leicht,im Trail ein Traum ,Spitzkehren kein Problem.
Bin aber mit 73 kg auch ein eher leichter Fahrer.
Gestern zb am Lago du Como eine 6 h Tour mit 1700 hm /42 km lang, gefahren, als der Akku nach 3 h bergauf leer war ging es halt ohne weiter
Rise kann so ziemlich Alles
Wie lange hält dein Akku so im Schnitt bei kleinster Unterstützung?

Hast du das Carbon oder das Alu?

Danke!
 

timtim

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Das ist unterschiedlich, gestern beispielsweise fing die Tour mit einem 3,5 h Anstieg (25km) an wo nach 1450hm dann der Akku leer war , im Harz bin ich aber auch Touren mit 5 Stunden und gleicher Hm Anzahl gefahren wo der Akku bis zum Schluss durchgehalten hat
Immer kleinst mögliche Unterstützung, entspannt zum Gipfel quasi
Temperatur und Untergrundbedingungen spielen auch noch eine Rolle
Das Rise ist ein Carbon M 10
 
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Das Rotwild finde ich auch interessant, allerdings würde ich da eher zum 750 greifen, weil ich mir nicht sicher bin ob 375wH reichen, auch wenn ich eher auf der niedrigsten unterstützungsstufe fahre, muss ich mir mal genauer ansehen.
Kann man machen, ist aber zumindest in meinen Augen keine optimale Entscheidung.

Sowohl das Orbea Rise als auch das Rotwild RE 375 sind u.a wegen des kleineren Akkus filigraner und leichter.
Wobei mir die Rotwildlösung mit dem herausnehmbaren Akku besser gefällt.
Beide eMTB´s profitieren davon, dass man im Vorfeld je nach Strecke und HM die man fahren möchte nur einen 375 mit sich rumschleppen.
Bei beiden muss man bei größeren Streckenanforderungen mit 2. Akku agieren.
Im Falle des Rise mit einem aufsetzbaren und beim RE hat man den im Rucksack dabei.

Beim 750 ist man immer mit vollem Gewicht unterwegs, was man sehr häufig nicht braucht, schon gar nicht bei einer schnellen Feierabendrunde.

Bei den Fazuas hab ich auch bei größeren Strecken immer einen 2. Akku dabei. Da ist es noch unproblematischer, da der nur knapp 1KG wiegt.

Das Santa dürfte ich letztes Jahr im Herbst mal vom Feldberg(Taunus) bis zur Hohemark auf dem Trail Probefahren, es fährt sich toll, aber es ist schon schwer den Preis zu rechtfertigen.

Auch bin ich bei schwereren eMTB´s eher vom Bosch überzeugt, der Shimano hat mir nicht so gefallen.
Aber da hat bestimmt jeder seine Vorlieben.

Bei konsequent nah am MTB Fahrgefühl ist für mich persönlich immer noch der Fazua Antrieb das was ich mir kaufen würde.

Sofern man sich nicht mit anderen Motoren vergleichen muss, ist der völlig ausreichend.

Wobei mich derzeit noch Drei Dinge davon abhalten ein Fazua-Fullyzu kaufen. Zum einen bin ich nicht wirklich zufrieden mit der Zuverlässigkeit der Technik und zum anderen macht es keinen Sinn so lange noch meine Kinder mit in die Alpen fahren, da der Leistungsunterschied zu den Bosch brutal ist.
Wenn ich nur mit meiner Frau in die Alpen fahre haben wir wiederum die MTB´s und die eMTB´s dabei und da macht es dann eigentlich nur Sinn zu entscheiden Berg hoch quälen oder gemütlich, und wenn dann beides richtig.
Also entweder ohne Motor oder gemütlich gib Ihm was geht.

Wobei gemütlich bergauf geht auch ohne eMTB :D

DSC_4479 (2).JPG
 

wirme

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Ich hatte auch am dem Rise vs. Rotwild R.X375 überlegt. Wobei mir das Rotwild wegen dem Wechselakku deutlich besser gefallen hat. Das war aber leider in M nicht verfügbar.

Deswegen habe ich mir Mitte der Woche ein 2021-er Rotwild R.X750 Ultra geholt. Ist ja nicht soviel schwerer wie das 375er.

Fazit nach 2 Testtouren: Das Rad ist gefühlt gutmütiger und nicht so agil wie mein Radon JAB. Ich würde es eher mit meinem Slide Trail vergleichen. Fahren lässt sich das Teil super - da gibt es nichts zu meckern. Im Gegensatz zum Shimano klappert da zumindest nichts 😉
 
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Habe neben Propain Spindrift und Canyon Torque noch einen RISE M10 Custom für meine Dame und mich.
Kollege hat auch noch eins.
Für €0,99 erhält man die e-tube App, welche den EP8 freischaltet und mit dieser der Shimano individuell in NM, Watt und Charakteristik (ähnlich Specialized) anpassen lässt.

Das ist perfekt, weil so der Motor wirklich so angepasst werden kann, wie man es sich wünscht.
Ich schaffe mit normaler Eigenleistung immer rund 1200-1500hm mit dem 360Wh Akkus des RISE.
Fahrverhalten und Motorcharakteristik kann man nicht mit einem Bosch CX Big-Ebike vergleichen.

Mit ordentlichen Reifen liegt das Carbon RISE im Bereich von 19-20kg inkl. Pedale.
Das Alu dann rund 1,5kg mehr.
 

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