Ozeanix - Auf der anderen Seite der Welt

CC.

+size matters
Dabei seit
15. Dezember 2011
Punkte für Reaktionen
1.396
Was für Panoramen! Was für Bilder!
 
Dabei seit
12. Januar 2004
Punkte für Reaktionen
33
Standort
mitten in Hessen
11.05. 19:00 Tengboche Monastery, 4000m


Wie immer regnets nachmittags, drum bleiben wir einfach in Tengboche im Hotel Himalaya.


Beim Strom muss wieder mal kreativ nachgeholfen werden... aber ohne Strom kein Livebericht... außerdem bastel ich gerne.


Statt feuchtem Trekking gibt's nachmittags lieber eine Puja-Zeremonie der Klostermönche von Tengboche. Für uns nicht besonders erhellend, aber auch ziemlich bald schon wieder vorbei.


Die Dreheumel (aka Gebetsmühlen) werden mit zunehmender Höhe auch immer größer.


Gegen Abend verzupfen sich die Wolken freundlicherweise wieder und ermöglichen ein paar Bergpornoschnappschüsse.


Thamserku (rechts), Kangtega (links). Nicht mal Siebentausender, also besten gleich wieder vergessen. Dafür komplett mit 4G-Handynetz, da kennen sie nix, die Sherpas.


Everestnuptselhotseamadablampanorama (von links).


Everestgipfel (davor der Nuptse) am frühen Abend oder...


...doch die Ama Dablam zum Sonnenuntergang? Welcher Berg ist jetzt schöner?

Wie weit sind die Gipfel vom aufnahmestandort in etwa entfernt ?
Bei diesen Bildern verliert man den Bezug zur Höhe und Weite.
 
Dabei seit
7. August 2007
Punkte für Reaktionen
144
Also ich würd auch gern die 4km Everest Nordwand sehen wollen :)

Auf manchen Bildern kommt die gigantische Höhe trotz Entfernung schon beeindruckend rüber. Neben Entfernung macht Perspektive wahnsinnig viel aus. Das wird mal wieder von den aus der Nähe beeindruckend gigantisch wirkenden "Nicht-mal-Siebentausendern" deutlich.

Amadablam erhält die höchste B-Note. Nix geht über steile Zähne.
 
Dabei seit
11. Juni 2007
Punkte für Reaktionen
310
Bei Kloster Tengboche denke ich unweigerlich an den kürzlich abgestürzten Schweizer Bergsteiger Ueli Steck. Hier in diesem Kloster fand vor einer Woche die feierliche Abdankung statt. R.I.P. Er bleibt mir in Erinnerung als einer, der die Berge liebte, seine Leidenschaft für die Kletterei, wie wir auch unsere Leidenschaft lieben.
Auf dem 2. Everest-(Nuptse)-Lhotse-Pano müsste man seine geplante Route sehen: Den Grat Richtung Lhotse runter, dann über den langen Lhotse-Kamm zum Gipfel. Zorro, übernehmen Sie ;-)
 
D

Deleted154936

Guest
......dann über den langen Lhotse-Kamm zum Gipfel. Zorro, übernehmen Sie ;-)[/QUOTE]

So lange Pause?? - Er wird doch nicht etwa wirklich.....??? :D
 
Dabei seit
1. Juli 2014
Punkte für Reaktionen
609
Standort
Kiel
Hmm, was ist mit den beiden Abenteurern? - Ein Akku kaputt und der zweite jetzt leer oder gibt es auf der Welt doch noch eine Gegend, in der kein Empfang mit dem Handy ist?!
Ich bin gespannt, was uns Stuntzi als Begründung erzählen wird. :)
 

stuntzi

alpenzorro
Dabei seit
7. Juni 2003
Punkte für Reaktionen
10.074
Standort
München
12.05. 11:00 Pheriche, 4240m


Von Tengboche nach Pangboche... ein Kloster folgt dem nächsten in den unteren Etagen des Everest-Treks.


In Pangboche residieren weibliche Mönche, steht vielleicht deswegen die Milchdose neben dem Allerheiligsten? Generell sind die buddhistischen Kloster eher "locker eingerichtet". Da steht gern schon mal ein Wandschrank mit altem Gerümpel direkt vor der hunderte Jahre alten Wandmalerei.


Aber wegen der Kloster kommt man ja nicht her, sondern wegen der Berge.


Also marschieren wir einfach mal weiter das Tal hinter. Everest Basecamp war nicht wirklich geplant, wir wollten eigentlich nur ein bisserl bei Namche rumgucken und dann zurück zu den Bikes.


Aber die Aussicht wird mit jedem Meter besser.


Cappuccinoversorgung ist auch noch gesichert, umdrehen ist also noch nicht notwendig.


Immer weiter Richtung Everest.


Happy Yak...


... im Ort Pheriche.


Diese Spiegeldinger sind übrigens keine Satellitenschüsseln sondern energiesparende Wasserkocher. Ansonsten wird hier oben mit Yakmist geheizt... Holz gibt's über 4000 Meter keines mehr. Alternativ natürlich auch Gasflaschen, von denen jede einzelne auf dem Rücken eines Trägers von Lukla in mehreren Tagen mühsamst nach oben gewuchtet wird.
 
Dabei seit
20. September 2004
Punkte für Reaktionen
16
Kilian Jornet ist jetzt im Everest basecamp. Zwei helden : 1 kwadrat meter :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Tob1as

Talentfrei
Dabei seit
28. Januar 2010
Punkte für Reaktionen
167
Standort
Saarlouis
Bei allem was ich auf den Bildern sehe muss ich dran denken dass das von jemandem hoch getragen wurde.
Oder New Zealand-Style mit dem Hubschrauber, kann man hoffen.

Vom Verkehr sieht es ja ganz passabel aus,
einfach mal ein paar Tage von Punkt zu Punkt wandern ohne Autobahnen, Skilifte oder Hochspannungsmasten.
Gefällt!
 
Dabei seit
2. Oktober 2012
Punkte für Reaktionen
390
bisher hab ich auch nur mitgelesen, aber der Everest ist schon ein knaller.

Und bzgl. Kilian bin ich auch mega gespannt!

Danke für eure fantastischen Fotos und die schön geschrieben Berichte.
Ich wünsche euch noch eine spannende Restreise.
 

stuntzi

alpenzorro
Dabei seit
7. Juni 2003
Punkte für Reaktionen
10.074
Standort
München
Oder New Zealand-Style mit dem Hubschrauber, kann man hoffen.
Mit dem Heli kommt hier genau gar nix, ist viel zu teuer. Arbeitskraft kostet dagegen fast nichts. Alles was ein einzelner Sherpa irgendwie tragen kann, wird getragen. Da ist dann auch gern mal ne 120kg-Holzwand dabei.

Trotzdem ist reger Heliverkehr zum Basecamp, glaub einen Flug nach Kathmandu gibts für drei- bis sechstausend Dollar. Keine Ahnung was da sonst noch mitfliegt ausser Passagiere, aber wenn deine Expedition ein paar Seile vergessen hat und nicht weiter kommt, könnt sichs schon rentieren. Ansonsten werden natürlich alle Nase lang Höhenkranke ausgeflogen.
 

stuntzi

alpenzorro
Dabei seit
7. Juni 2003
Punkte für Reaktionen
10.074
Standort
München
12.05. 16:00 Lobuche, 4910m


Immer weiter...


... und immer höher führt der Weg. Wir sind mittlerweile auf der dritten vorgeschlagenen Tagesetappe für heute. Aber nachdem wir den Akklimatisierungskrempl ja hoffentlich mit der Annapurnarunde schon halbwegs erschlagen haben, sollten 1500 Höhenmeter klettern eigentlich auch in diesen Höhen kein Problem darstellen.


Auf knapp fünftausend Meter passieren wir den "Thok La".


Unzählige Steintürmchen erinnern hier an die Bergsteiger, für die dieser Weg eine Einbahnstraße geblieben ist.


Um halb vier erreichen wir schließlich "Lobuche", eine wenig attraktive Ansammlung ebensolcher Lodges.


Die Zimmer werden auch immer kleiner... und ein Snickers kostet mittlerweile vier Euro. Aber hey... fünftausend Meter hoch... alles zu Fuß raufgeschafft... ist sowieso erstaunlich genug, wie das hier oben alles noch so funktioniert.


Und jedes Zimmer, sei es auch noch so klein, ist immer noch deutlich angenehmer als der langsam einschneiende Yakparkplatz.
 
D

Deleted154936

Guest
Oberhammer! Es war, ist und bleibt spannend mit euch.
Die Erzählungen über Everest-Besteigungen und -Dramen werden immer plastischer dank eurer tollen Bilder und Berichte.
Viel Glück weiterhin!
 

CC.

+size matters
Dabei seit
15. Dezember 2011
Punkte für Reaktionen
1.396
Ihr geht da wandern, als hättet Ihr ein Abo auf passendes Wetter und gleichbleibende Höhe.
Und Wandern scheint Dir ja auch mal Spaß zu machen. Super! ;)
Tolle Bilder.
 
D

Deleted154936

Guest
:eek: Erwischt als Samstagsspätrumlumper...:D
Als Schweigegeld gibts 2,5 Höhensnickers. 8-)
Aber du bist ja schon sehr früh aktiv, und das in großer Höhe! Fällt das dort eher schwerer, früh aufzustehen, oder könnt ihr sowieso nicht richtig schlafen?
Hoffentlich klappt das mit dem Gutwetterabo!:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Enrgy

Fresse, Peloton!
Dabei seit
8. Januar 2002
Punkte für Reaktionen
1.618
Standort
zwischen Kölsch, Alt, Wupper und Rhein
Deine Gewichtsangaben steigen aber auch von Seite zu Seite

das liegt am höhenluft-faktor, den man in gewichtsangaben mit einrechnen sollte.;)
wer unten mit 80kg losläuft, dem kommt es oben wegen der dünnen luft vor, als ob er 120kg schleppt.:eek:

die wissenschaft streitet sich noch, ob dabei andererseits die erdanziehungskraft mit zunehmender entfernung vom erdmittelpunkt nicht soviel an wirkung verliert, daß sich die getragene last wiederum spürbar leichter anfühlt.
muß wohl so sein, denn anders ist es nicht zu erklären, daß menschen es überhaupt ohne sauerstoff auf den everest schaffen. die fühlen sich oben dann so leicht, daß alles wie von selbst geht. die mitgeschleppten sauerstoffflaschen sind in wirklichkeit gewichte, damit die bergsteiger nicht einfach wegfliegen.:cool:
 
Oben