Ozeanix - Auf der anderen Seite der Welt

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Wo isser denn?
Der Held wird doch nicht versucht haben, ohne Beläge weiterzufahren?
 

tranquillity

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Hi Stuntzi, vielen Dank für die tollen Berichte von den Flowtrails! Weißt du, woher die das Geld locker machen um solche klasse Tracks zu bauen? Ich meine, die dürften ja nicht ganz billig sein, z.B. mit den fantastischen Hängebrücken drin. Und EU-Fördergelder gibt's da ja auch nicht ;-)
 

stuntzi

alpenzorro
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23.11. 12:00 Mihirangin Peak bei Owangho, 500m


Specki fährt ab sofort mit Kettensägenöl, sponsored by Holiday Park Campground. Geht ab wie Schmidts Katze und klettert gleich mal 500 Höhenmeterchen von Taumarunui auf Nebenstraßen durch Hobbithügel.


Komisches fluffiges Wollzeugs liegt da auf der "verschneiten" Straße... entweder von ner Pflanze...


... oder es hat ein paar Flocken vom nahen Mount Ruapehu (2800m) rübergeweht.


Mount Doom (aka Mount Ngauruhuoe) ist auch prima im Blick.


Manchmal siehts dort allerdings auch so aus. Schnell weg... "duck and cover" würde der Kiwi jetzt sagen. Wo ist der nächste Unterstand? Könnt ja auch eben mein Zelt aufstellen... die 0.1mm Sylnylon-Haut hilft bestimmt gegen böse Feuerbrocken aus Mordor.
 
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Bener

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@stuntzi Gibts da Pappeln? Die machen so fluffiges weißes Zeugs! (Verstopft uns regelmäßig die Filter in unserer Anlage! :wut: Schlimmsten 2 Wochen im Jahr! Täglich Filter wechseln!!)

Das Zeug hat so ne große Oberfläche, dass das wie sau brennt! Also pass auf! Auf begrenzten, befestigten Flächen sehr lustig! Aber bei nur ein bischen Wind extrem gefährlich!
 
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@stuntzi Gibts da Pappeln? Die machen so fluffiges weißes Zeugs! (Verstopft uns regelmäßig die Filter in unserer Anlage! :wut: Schlimmsten 2 Wochen im Jahr! Täglich Filter wechseln!!)

Das Zeug hat so ne große Oberfläche, dass das wie sau brennt!

Neeee, das Zeug stammt doch von den Urwald-Schafen in der frühlingsbedingten Mauser.... :)))
 
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Manchmal siehts dort allerdings auch so aus. Schnell weg... "duck and cover" würde der Kiwi jetzt sagen. Wo ist der nächste Unterstand? Könnt ja auch schnell mein Zelt aufstellen... die 0.1mm Sylnylon-Haut hilft bestimmt gegen böse Feuerbrocken aus Mordor.
Man munkelt ein Pakt mit den (ausgestorbenen Haast-) Adlern soll angeblich zielführender sein (oder hab ich das Drehbuch falsch in Erinnerung??)
 
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Wow! So viel Schnee. Und Traumwetter! Hoffentlich hält es noch ein bisschen. Baust Du das Tongariro Crossing irgendwie mit ein?

Viel Glück und Gruß, kolli
Da ist er leider schon vorbei, aber wenn ich mir den Ruhapeu so anschaue, liegt da oben aktuell eh noch zu viel Schnee um den Track sinnvoll zu begehen (ist eh mittlerweile nurmehr ein touristisch völlig ausgebauter 'Pfad', der viel von seiner ursprünglichen Attraktivität verloren hat - leider :-(((
 
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@stuntzi Gibts da Pappeln? Die machen so fluffiges weißes Zeugs! (Verstopft uns regelmäßig die Filter in unserer Anlage! :wut: Schlimmsten 2 Wochen im Jahr! Täglich Filter wechseln!!)

Das Zeug hat so ne große Oberfläche, dass das wie sau brennt! Also pass auf! Auf begrenzten, befestigten Flächen sehr lustig! Aber bei nur ein bischen Wind extrem gefährlich!
Sieht nach Pappeln aus. Davon hab ich auch nen Foto aus den Rheinauen.
 

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Sieht wirklich aus wie PP=Pappelpollen. Hier entlang der Kölner Rheinufer jedes Frühjahr bergeweise im Tiefflug, bis in die letzten Eckchen im Haus o_O. Allergiker auf´m Bike kriegen :heul:.
 

stuntzi

alpenzorro
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23.11. 16:00 Blue Duck Station in Whakahoro am Whanganui River, 110m


Dem feuerspuckenden Sauron glücklich entronnen, schwenke ich bei bestem Wetter auf dem Mountains-To-Sea Cycle Trail ein...


... und jage fortan Schafe...


... auf einer einsamen Sackgassenpiste in Richtung Dschungel.


Stattliche Anwesen am Straßenrand: Viehzucht wirft scheinbar doch noch ein bisserl Geld ab. Oder die Reichen Aucklander haben hier nur ihre Wochenend-Getaways und halten die Tiere nur als Hobby.


Der Kawautahi- und Retauruke-River begleiten mich, ...


...gespickt mit ein paar wunderschönen Wasserfällen.


Aber mal kurz zur Abkühlung dort reinspringen kann man knicken. Ich versuche es zweimal und scheitere zweimal kläglich bereits wenige Meter abseits der Straße im Dickicht. Ohne Machete ist hier kein Blumentopf zu gewinnen, und selbst dann wäre man wohl ne Stunde am hacken, um sich zum Flussbett durchzukämpfen. Badepause verschoben... schade.. ist irgendwie sackheiß heute.


Ich bremse auch für Cowboys!


Nach ein paar Stunden Gestrampl endlich ein vielversprechendes Schild... da hinten am AdW wirds doch nicht tatsächlich irgendwas geben?


Gibt es... in Form der "Blue Duck Lodge".


Saugemütlich...


... und das Abendessen brutzelt auch schon auf dem Herd.


Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Ich könnt ja einfach hier in der Blue Duck Lodge campen und mich abends und morgens verwöhnen lassen. Naja... ist noch ein bisserl früh am Tag... außerdem würde ich mir mit meinem Großfuttereinkauf auf dem Rücken dann irgendwie dämlich vorkommen. Und überhaupt... der Tag hatte noch gar keinen Singletrack! Das wäre das erste mal auf dieser Tour... hmm... passt mir nicht so in den Kram.


Vielleicht fahr ich nachher doch noch weiter... ein Stückerl rein in den Dschungel. Aber erst mal wird der kleine, freigehackte "Badestrand" der Blue Duck Lodge für eine ausgedehnte Whanganui-River-Beschwimmung ausgenutzt. Der Schweiss muss runter!
 

Bener

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Sieht wirklich aus wie PP=Pappelpollen. Allergiker...

Ich muss da mal kurz korrigierend einwirken! Das sind keine Pollen/Blütenstaub (Männliche Samenzellen zur Vermehrung/Bestäubung) sondern schon fertige Samen mit Fäden dran, damit die sich mit dem Wind weiter verbreiten können. Für Allergiker unproblematisch! :daumen:
 

stuntzi

alpenzorro
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23.11. 19:00 Mosleys Campsite auf dem Kaiwhakauka Track im Whanganui Natinalpark, 260m


Gesagt, getan. Schweren Herzens kehre ich der urgemütlichen Blue Duck Lodge den Rücken und beginne am fortgeschrittenen Nachmittag noch mein Abenteuer auf dem Dschungeltrack zur "Bridge To Nowhere". Schon der Name klingt einfach geil... und das vorhergesagte Ende ebenso. Wenn alles klappt, wird mich morgen abend ein Jetboot irgendwo in der Pampa aufsammeln und zurück in die Zivilisation bringen.


Davor stehen allerdings ein ganzer Haufen trailiger Kilometer durch "die grüne Hölle" Neuseelands, zunächst auf dem "Kaiwhakauka Cycle Trail". Wäre das jetzt Europa, würde ich ob der Bezeichnung "Cycle Trail" die Nase rümpfen und lieber einen großen Bogen fahren. Was bei uns daheim derart bezeichnet und mit eigenen Webseiten mit lachenden Radlern beworben wird, ist normalerweise eine stinklangweilige, gedankenlose Aneinanderreihung von doofen Forstpisten und geteerten Radautobahnen, entweder straßenbegleitend oder an begradigten Flüssen. Aber die Kiwis sind da etwas anders drauf, das durfte ich beim "Timber Trail" oder "Great Lake Trail" schon feststellen. Ein "cycle trail" kann denen gar nicht spannend genug sein.


Am "Kaiwhakauka" gibts zunächst mal einen dunkelgrünen Seitenpfad...


... zu einem veritablen Dschungelfall. Wär ich nicht gerade frisch gebadet, würdet ihr mich jetzt dort reinhüpfen sehen. Andererseits muss ich noch ein paar Kilometer hinter mich bringen, bis zur nächsten Campinggelegenheit. Einfach irgendwohin hinhauen ist nicht... zu dicht ist die Vegetation neben dem Pfad.


Also lieber weiter.


Auf dem verwitterten Schild steht "Whanganui Nationalpark", das ist dann wohl der Hintereingang. Find ich cool, dass die Kiwis "Radwege" durch ihre Nationalparks fördern. Da könnten sich die Amerikaner mal das ein oder andere Scheibchen abgucken.


Der Pfad am Kaiwhakauka enttäuscht nicht! Einige Kilometer strample ich noch bei schwächer werdendem Tageslicht flussaufwärts. Alles prima fahrbar, aber die ein oder andere kurze Rampe muss hier schon überwunden werden. Für ausladende Serpentinen mit denen hier normalerweise jedwede Steigung verharmlost wird, war im engen Tal augenscheinlich kein Platz.


Die Brücken hängen auch nicht, sondern stehen eher. Gefällt trotzdem.


Nach zwei Stunden erreiche ich endlich mein Tagesziel: "Mosleys Campsite". Solche Gschichterl gibts hier im Zehnkilometerabstand... etwas freie Fläche, ein kleiner Shelter, Regenwasserspeicher.


Wenn das nicht ein perfektes Dschungelcamp ist!


Perfekt ist heute außerdem meine Nahrungsversorgung, man lernt ja dazu!


Das macht die ganze Sache deutlich angenehmer :).
 
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