Philips LED Bike Light nach 10 min aus->Defekt?

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Hallo zusammen,

wollte neulich mal wieder ne Runde nachts fahren, aber meine Lampe Philips LED Bike Light geht nicht mehr richtig.
Ich benutze momentan die 2850mAh Akkus von Ansmann, die ich auch schon extern aufgeladen habe, um diese Fehlerquelle auszuschließen.

Schalte ich diese Lampe jetzt auf 100% Leistung an, geht schon nach 2 Minuten der srste Ladebalken weg und nach 5 min geht nur doch die dunkle Stufe.

Akkus dann mal getestet und hatten alle genau 1,27V Spannung

Mal mit Batterien probiert und dann hats funktioniert, aber immer Batterien kaufen ist in meiner Sicht auch nicht der Sinn einer aufladbaren Fahrradlampe.

Kann mir hierzu irgendjemand was sagen oder kennt dieses Problem bereits?


Danke schonmal im Vorraus
 
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Du hast Dir Deine Antwort doch schon gegeben: es liegt an den Akkus

im Leerlauf sollten die Akkus mehr zeigen, also:
Akkus dieser Marke können (meiner Erfahrung nach) gar nix.
hol Dir
1. andere - am besten LSD-type - und
2. ein Ladegerät das die Akkus einzeln lädt, nicht paarweise
 
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Zu den qualitativ besten LSD-Akkus gehören die eneloops von Panasonic. Die aktuelle Generation trägt den Namen BK-3MCC.

Als preiswertes Ladegerät mit Einzelschachtladung ist das TechnoLine BC 700 empfehlenswert.

Das aufladen der Akkus über die miniUSB-Ladebuchse der SafeRide ist durch die fehlende Einzelschachtladung nicht schonend für die Akkus.
 
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Das Problem ist, daß die PBL den Zustand der Akkus aus den eigenen Ladevorgängen ermittelt. Lädst Du die extern auf, weiß die PBL nicht, daß die voll sind und nimmt leere Akkus an, war zumindest bei mir so... Deshalb habe ich meiner LiIon Akkus und eine komplett neue Elektronik verpaßt.

Mach die Akkus mal leer und lad die komplett in der PBL auf. Vielleicht hilft's!
Der Nikolauzi
 
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ich hab ja schon immer negativ zu dem Mistklumpen getippt - doch dabei ging es primär um das Verhältnis Preis zu gebotenem,
aber das hier ist ja ein echtes Fehlkonstruktionsargument.
Vorstellen und/oder nachvollziehen kann ichs aber nicht,

... ich tippe allerdings immer noch auf miese Akkus, einer reicht ja schon.
Denn wie ich noch solche verwendet hab, da war bei JEDER 4-er Packung von dem Assmann-deckszeug immer eine Zelle sofort defekt und meißt eine 2. nach ein wenig Gebrauch.
Das hats bei Sanyo Eneloop, oder bei Uniross Hybrio, oder Varta ready2go, nie gegeben ...

--> Check Dir andere Akkus und ein Ladegerät das einzeln lädt
(= Sanyo Eneloop Akkus, aber nicht das üblicherweise beiliegende Ladegerät)
 
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Das Problem ist, daß die PBL den Zustand der Akkus aus den eigenen Ladevorgängen ermittelt. Lädst Du die extern auf, weiß die PBL nicht, daß die voll sind und nimmt leere Akkus an, war zumindest bei mir so... Deshalb habe ich meiner LiIon Akkus und eine komplett neue Elektronik verpaßt.
Woher hast du diese Information bezüglich der internen Ladevorgänge?
Bei meiner Philips SafeRide erkennt die Elektronik den Ladezustand der Akkus - und ich lade diese ausschließlich extern auf (Powerex MH-C808M).
Und was hat es mit deiner neuen Elektronik auf sich?

ich hab ja schon immer negativ zu dem Mistklumpen getippt - doch dabei ging es primär um das Verhältnis Preis zu gebotenem,
aber das hier ist ja ein echtes Fehlkonstruktionsargument.
Bei der Aktion von Rose für ~50€ ist es eine Überlegung wert.

Sanyo wurde 2010 von Panasonic vollständig aufgekauft, dementsprechend sind die eneloops von Sanyo nur Restbestände. Aktuell sind die Panasonic Eneloop.
 
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Woher hast du diese Information bezüglich der internen Ladevorgänge?
Bei meiner Philips SafeRide erkennt die Elektronik den Ladezustand der Akkus - und ich lade diese ausschließlich extern auf (Powerex MH-C808M)...
Trial and Error;) Hin und wieder hat er auch den aktuellen Ladezustand erkannt, aber normalerweise nicht. Ev. wenn die Zellen ein hohes Spannungsniveau haben und dann in die Lampe eingelegt werden?! K.A., lag aber nicht an den Zellen an sich.
Und was hat es mit deiner neuen Elektronik auf sich?...
Gibt's was im anderen PBL Thread zu, 3*18650 und eine vernünftige Ansteuerung/Kapazitätsanzeige:)

Der Nikolauzi
 
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Das Problem ist, daß die PBL den Zustand der Akkus aus den eigenen Ladevorgängen ermittelt. Lädst Du die extern auf, weiß die PBL nicht, daß die voll sind und nimmt leere Akkus an, war zumindest bei mir so...
was soll die lampe woher annehmen?
wenn man Batterien einsetzt, soll die lampe nicht einschalten weil diese nicht in der lampe geladen wurden....nur am rande Batterien sind nicht ladefähig....
was ist das ganze für ne art von Logik mit dem im lampe laden?

und was hat das dann noch mit 3xli-ion Akkus zu tun und neuer elektronik??????


wie im beitrag 2 schon gesagt wurde.
nimm ordentliche LSD-markenakkus"Eneloop und co", dazu ein halbwegs brauchbares ladegerät und gut ist es!!!!!!

meine vermutung warum deine lampe "sehr schnell" abschaltet sind ebenfalls die billigakkus.
unter last brechen billige Akkus in der Spannung teils massiv ein was LSD Akkus eben kaum machen.

wenn deine ansmänner unter last auf sagen wir mal 1,1V einbrechen, ergibt das ne gesammtspannung von 4,4V und die elektronik der lampe nimmt einfach an die Akkus sind leer, auch wenn die Akkus noch 90% restkapazität haben sollten.

99% aller geräte die mit Akkus betrieben werden und ne ladezustandsanzeige/erkennung haben ermitteln die Kapazität anhand der Spannung, darum billiger Akkus=starke spannungsschwankungen/einbrüche=Kapazität wird 100%falsch ermittelt.

Sowas in der Art dann, auch wenn die weniger mAh haben, als meine bisherigen?
was nützt viel Kapazität wenn die Spannung sofort einbricht?
ich verwende seit etlichen jahren nur noch eneloops.

früher hatte ich auch diverse 3000mah zellen die sich aber sehr schnell selbst entladen haben oder eben sofort von diversen Verbrauchern als leer angezeit wurden wegen dem schnellen Spannungsabfall.

ne sanyo eneloop 2000mah ist aus diesem grund jeder 3000mah nicht LSD zelle haushoch überlegen.

probiers einfach mal aus, ne 4er Packung eneloops kostet 8€, das sollte für niemanden ein beinbruch sein.;)
 
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was soll die lampe woher annehmen?
wenn man Batterien einsetzt, soll die lampe nicht einschalten weil diese nicht in der lampe geladen wurden....nur am rande Batterien sind nicht ladefähig....
was ist das ganze für ne art von Logik mit dem im lampe laden?

und was hat das dann noch mit 3xli-ion Akkus zu tun und neuer elektronik??????


wie im beitrag 2 schon gesagt wurde.
nimm ordentliche LSD-markenakkus"Eneloop und co", dazu ein halbwegs brauchbares ladegerät und gut ist es!!!!!!

meine vermutung warum deine lampe "sehr schnell" abschaltet sind ebenfalls die billigakkus.
unter last brechen billige Akkus in der Spannung teils massiv ein was LSD Akkus eben kaum machen.
...
Ich denke mal, die PBL erkennt anhand der Spannung, ob es ganz volle Akkus sind (deshalb ging's auch bei Batterien). Haben die eine etwas niedrigere Spannungslage, dann werden die sicherheitshalber als "leer" erkannt und volle Leistung geht nicht (Thema Verfügbarkeit).
Aus genau diesem Grunde habe ich mir eine eigene Elektronik mit LiIon gebaut, die mir die genaue Kapazität anzeigen kann, weil ich das Problem satt war.
Einfacher Test: Nimm mal Eneloops, laß die Lampe 30min laufen, nimm die Akkus raus und tu sie wieder rein. Die Akkus sind noch fast voll, aber die Lampe wird recht sicher leer anzeigen, hatte ich bei meiner mit einem Netzteil getestet. Der Low Modus geht dann noch über Stunden, trotz "leerer" Akkus.
Ist einerseits blöd, andererseits sichert es die Verfügbarkeit...
Und wenn die Akkus in der Lampe bleiben, merkt sich der Controller den letzten Zustand der Akkus und zeigt den korrekten Ladestand beim Wiedereinschalten an. (Der Controller ist im Standby aktiv und zieht 1-2mA).

Der Nikolauzi
 
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Einfacher Test: Nimm mal Eneloops, laß die Lampe 30min laufen, nimm die Akkus raus und tu sie wieder rein. Die Akkus sind noch fast voll, aber die Lampe wird recht sicher leer anzeigen, hatte ich bei meiner mit einem Netzteil getestet.
sorry warum sollte ich Akkus halb leer fahren und dann raus und wieder rein machen?
ebenfalls aus rezisionen im netz zu entnehmen das die PBL mit eneloops ~70min läuft bis sie runterschaltet und das sie billige Akkus nicht mag, mehr muss ich nicht wissen.

du hast anscheinend deine erste sehr ominöse Theorie vergessen?
Das Problem ist, daß die PBL den Zustand der Akkus aus den eigenen Ladevorgängen ermittelt. Lädst Du die extern auf, weiß die PBL nicht, daß die voll sind und nimmt leere Akkus an, war zumindest bei mir so.......
Mach die Akkus mal leer und lad die komplett in der PBL auf. Vielleicht hilft's!
Der Nikolauzi
somit wenn man volle Akkus einlegt zeit die lampe leere an weil sie ja nicht in der lampe geladen wurden war das!!!
, das das nicht stimmt ist ja jetzt geklärt?
und ebenfalls das man nix an der lampe rumlöten muss, einfach nur ordentliche Akkus verwenden und gut ist es.
 
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sorry warum sollte ich Akkus halb leer fahren und dann raus und wieder rein machen?
ebenfalls aus rezisionen im netz zu entnehmen das die PBL mit eneloops ~70min läuft bis sie runterschaltet und das sie billige Akkus nicht mag, mehr muss ich nicht wissen.
Es hängt, wie gesagt, von der Spannungslage der Akkus ab. Direkt aus dem Lader in die Lampe zeigt sie bei fast allen an, daß sie voll sind. Läßt Du sie nach dem Laden noch ein paar Stunden liegen, sinkt das Spannungsniveau auch bei manchen guten Akkus soweit ab und die Philips erkennt diese nicht mehr als voll, auch, wenn >2000mAh drin sind. Das meinte ich mit den "halbleeren" Akkus.
Praktisch ergibt sich das Problem z.B., wenn Du unterwegs "neue" Akkus reintust.

du hast anscheinend deine erste sehr ominöse Theorie vergessen?


somit wenn man volle Akkus einlegt zeit die lampe leere an weil sie ja nicht in der lampe geladen wurden war das!!!
, das das nicht stimmt ist ja jetzt geklärt?
und ebenfalls das man nix an der lampe rumlöten muss, einfach nur ordentliche Akkus verwenden und gut ist es.
Und da ist nichts Ominöses dran. Auch beim Einschalten mit kleiner Leistung zeigt sie einen "leeren" Akku an, liegt also nicht am Innenwiderstand, sondern an der Spannungslage.
Ist aber nach dem letzten internen vollen Ladevorgang die Zellenspannung gefallen, hat sich die PBL den Ladezustand gemerkt ("habe ich selber voll geladen, also müssen die voll sein"), wenn die Versorgung nicht unterbrochen wird (Zellen gewechselt).
Ist mir mit "schlechten" Zellen passiert, voll geladen, 3 Wochen liegen lassen, durch Selbstentladung leer und die PBL zeigt voll an und geht bei hoher Leistung schlagartig komplett aus, weil nichts mehr drin war.

Mit LiIon hast Du solche Probleme nicht, da kann man aus der Spannung auf den Ladezustand schließen (voll/halbleer/leer). Insofern bringt so ein Umbau schon was, man muß aber auch Spaß dran haben.
Außerdem ist die Laufzeit mit 3*2900mAh schon "ein wenig" länger, als mit NiMh;)

Der Nikolauzi
 
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......Mit LiIon hast Du solche Probleme nicht, da kann man aus der Spannung auf den Ladezustand schließen (voll/halbleer/leer).
deine ganzen Probleme"ohne es zu zitieren" gibt's nur mit billig nimh Akkus!!!
LSD haben dagegen mehr als genau bekannte entladekurven und präzisse stabile spannungslagen welche von vielen geräte-Herstellern auch genutzt werden, ebenfalls haben sie quasi ne nicht existente Selbstentladung........ somit das glatte Gegenteil von billig akkus.......;)

philips hats sogar in diesem fall der lampe, wenn man so will, übertrieben und ne so hoche Empfindlichkeit eingestellt das billig Akkus erst gar nicht genutzt werden können.....

meiner Ansicht nach sollte man grundsätzlich für alles moderne nimh Akkus"LSD" verwenden und nicht den plunder von vor 10-20 jahren dann gibt's mit keinen gerät irgend ne art von Problem, keine selbstentladen, voll nutzbare Kapazität,.....
ich hab schon vor jahren alle herkömmlichen ni-mh Akkus in die tonne gekloppt.

leider nennen sich beide akkuarten fast gleich aber der unterschied zwischen den beiden ist gewaltig.

ebenfalls zu deinen tipp man solle doch li-ion Akkus nehmen:
über sicherheistrisiken sagst dazu nix?
die dinger fliegen regelmässig in die luft, sind doch haufenweise unfälle damit zu finden selbst im netz, vom explodieren e-bike Akku der nen man xx meter weit weg geschleudert hat über nen Herrn dem es die halbe Hand abgerissen hat,......alles undokumentierte was nur die Krankenhäuser wissen.
erst vor 2 Wochen gabs wieder ne Explosion einen solchen Akkus+ Großbrand nicht weit weg von meinem Wohnort.....einer der gründe warum ich diese Akkus wie die pest meide.
 
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[SIZE=4][B][URL='http://www.mtb-news.de/forum/m/lorenz4510.255232/']@lorenz4510[/URL][/B][/SIZE]: Man muß Li-Ion-Akkus ganz sicher nicht mögen - einige Fluggäste mögen sie auch nicht mehr... Aber meiden wie die Pest? Hast du kein Handy, kein Tablet etc.? Alles was klein, leicht und akkubetrieben ist, hat die heute. Bis hin zu Autos und Flugzeugen...

Generell zum Thema hier: Auch ich habe Akku-Probleme mit der Philips LED Bike Light 80. Ich nutze sie gelegentlich, so alle ein bis zwei Wochen. Laufzeit ca. 15min High-Power, dann ist sie im roten Low-Power-Modus. Manchmal klappt das Laden nicht - Fehlermeldung in Lampe mit orangener LED. Philips konnte mir bislang nicht mitteilen, was das bedeutet, in der Anleitung steht's auch nicht. Komplett-Tausch (Lampe, Lader, Netzteil) hat nicht geholfen. Jetzt hat mir Philips nochmal Ersatz-Akkus geschickt. Meine These ist, daß die USB-Ladeelektronik nichts taugt.

Aber das Licht der Lampe ist klasse.

Daher habe ich mich jetzt am Wochenende an einen Umbau gemacht. Akkus in eine alte Trinkflasche auslagern (zwecks leichterer Entnahme ohne Schraubenzieher) zum externen Laden, Aufladen mit einem ordentlichen Delta-U-Lader mit Einzelakkusteuerung.

Einkaufsliste bei reichelt.de:
- RSKF 8, Befestigungsmutter f. Einbau-stecker/-kupplung
- SAL8 FS30, SAL M8x1, 3-pol, Einbaustecker
- SAL8 RKW32, SAL M8x1, 3-pol, 2 m, Kabelkupplung, gewinkelt
- 2 Stck. HALTER 2XAAZ, Batteriehalter, 2x Mignon "AA"
- LADER BC 700, Mikroprozessorgesteuerter Schnelllader

Soll ich mal berichten, was draus geworden ist?
 
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Mit deiner These zur internen Ladeelektronik über den miniUSB-Eingang liegst du richtig.
Aber wieso so umständlich?

Ich öffne einfach das Gehäuse duch drehen der Kreuzschlitz-Schraube und pflanze die 4 Panasonic eneloop pro Akkus in das Mikroprozessorgesteuerte Ladegerät Powerex MH-C808M.
So komme ich auf über 1,5 Stunden Laufzeit mit 80lx.

Der Voltcraft BC 700 ist ein gutes, gängiges Ladegerät. Einzige Nachteile sind je nach Anwendungsbereich, dass nur NiMH-AKkus und keine Lithium-Ionen-AKkus geladen werden können und dass nur 4 Schächte statt 8 zur Verfügung stehen.
 
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Also, heute habe ich umgebaut, wie oben skizziert. Also Original-Batteriehalter ausgeschliffen (Platz für Einbaustecker), Loch ins Gehäuse gebohrt, alles verkabelt etc. Die o.g. Stecker und Kabel sind sehr gut (z.B. Kupplung und Einbaustecker beide mit Gummidichtung, vergoldet etc.). Dazu 4 Eneloop Akkus 3HCCE (lt. Ladegerät alle >2650mAh). Siehe auch http://nimh-akku-test.info/aa-mignon-akkus-ready-to-use .

Das Ergebnis: Zunächst etwas ernüchternd: nach ca. 10min bei vollen Akkus geht die Statuslampe auf orange, nach ca. insg. 20min auf rot.

Dann habe ich erstmal das Meßgerät rausgeholt und die Spannungen gemessen. Die Spannung in der Lampe betrug nach ca. 5min Fahrt volle Leistung mit roter Lampe noch 4,5V. Also 1,125V pro Zelle - das paßt zur roten Warnlampe (Batterie leer).

Die Lampe zieht bei niedriger Helligkeit ca. 0.35A. Bei voller Leistung sind es dann etwas über 1A. Auf den Zuleitungen (s.o.) gehen 0,1V verloren, das ist noch vertretbar. Aber alleine innerhalb der beiden (nagelneuen) Batteriehalter gehen bereits insgesamt 0,4V verloren an den Übergangswiderständen. Das sind die üblichen (etwas ramschigen Batteriehalter mit Spiralfederstahldraht. Schlechter Leiter (Stahl), große Länge (aufgewickelt), dünner Draht, großer Widerstand, großer Spannungsabfall :( .

Die Spannung direkt an der Batterie betrug bei jeder Zelle 1,25V - damit ist sie gerade so etwa halb entladen; die Lampe glaubt aber wegen der Spannungsabfälle, daß die Akkus schon leer wären :(:(:(.

Nächster Schritt: Es muß ein ordentlicher Batteriehalter her. Ich habe auch was gefunden. Blattfeder (kurze Länge - große Breite, und außerdem noch vergoldet für optimalen Übergangswiderstand:
http://www.digikey.de/scripts/DkSea...=635498464737977747&CSRT=17062577631837521349
http://www.keyelco.com/userAssets/file/M60-2p19.pdf

Scheint allerdings nicht ganz einfach zu sein, das gute Stück auch zu kaufen... Ich versuche mal mein Glück...
 
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Danke für die Anregung! Ich bleibe mal zumindest vorerst dabei, den AA-Akkupack zu optimieren, denn da ist die Akkuzustandsüberwachung schon in der Lampe drin und Ladegerät u. Akkus habe ich auch schon. Und die zu erwartende Laufzeit reicht auch für meine Zwecke.

Aber wer weiß? Das tolle ist ja, daß wenn man den Akku erstmal extern hat, daß man dann ja wirklich alle Möglichkeiten hat...
 

loellipop

e pluribus unus
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Wenn du dir schon die Mühe machst, wäre die Nutzung von 18650 effektiver. Da hättest du pro Zelle 3,7V bei 3,2A.
www.mtb-news.de/forum/t/bestellung-panasonic-3-4ah-zellen.726248/page-3

Mit einem externen Gehäuse kannst du diese nutzen. Bei dem Modell mit USB-Ausgang (5V, 2A) sparst du dir noch den step-down Konverter.
www.mtb-news.de/forum/t/wasserdichtes-akku-gehaeuse-4-2-bis-8-4v-fuer-magicshine-ssc-p7-und-co.655856/page-11
[/QUOTE]

Könntest du bitte diese Lösung etwas genauer erläutern?
Ist das ohne Eingriff in die Elektronik der PBL durchführbar?
 
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Es gibt neue - gute! - Nachrichten:

Und für @loellipop, ich versuch's mal etwas ausführlicher mit ein paar Bildern, anknüpfend and die in http://www.mtb-news.de/forum/t/philips-led-bike-light-nach-10-min-aus-defekt.714752/#post-12418130 angekündigten Verbesserungen:

Von RPV habe ich auf eine sehr vorsichtige Anfrage dankenswerterweise tatsächlich 2 neue ordentliche Halter bekommen, wie oben beschrieben. Als erstes war dann die Messung an der Lampe dran: Volle Helligkeit = ca. 1A Entladestrom. Spannungsabfall pro Akku durch den Halter nur noch 3mV gegenüber 100mV beim früheren (ebenfalls nagelneuen) Halter.

Also, guter Rat für alle die ebenfalls selbst umbauen wollen: Nehmt ordentliche Batteriehalter, auch wenn die nur schwer zu bekommen sind. Damit steht oder fällt der Umbau! Hätte ich selbst nie gedacht.

Außerdem habe ich dann bei meiner dreipoligen Leitung / Stecker zwei Adern parallel geschaltet. Das reduziert den Spannungsabfall in der Plusleitung zum Akku von 50mV auf 25mV. Insgesamt gehen bei meiner kompletten Einheit aus Kabeln, Steckern und Batteriehaltern insgesamt 0,1V für den Spannungsabfall drauf. Das kann man tolerieren - man hat damit etwas mehr Reserve beim Aufleuchten von orange und rot als bei direktem Verbau der Akkus im Originalgehäuse.

Trotzdem würde ich dazu raten, die vierpoligen Kabel / Stecker zu nehmen und immer zwei Paare parallel zu schalten. Die Kabel / Stecker sind super für den Zweck, stabil, flexibel, wasserdicht, vergoldet...

Genau die Akkus, die vor einer Woche nach 20min voller Helligkeit auf rot gingen, liefen in der Werkstatt nach dem Umbau auf die anderen Halter ein gute weitere Stunde bei grüner LED weiter (ohne letzte Woche geladen worden zu sein). D.h. jetzt funktioniert alles wie gewünscht.

Der Akkupack sitzt in einem dämpfenden Hohlzylinder aus weichem Styropor in einer Trinkflasche, der Deckel ist ein Ex-Nutella-Deckel.

Und hier gibt's noch ein Fotosammlung zum Umbau - bei weiteren Fragen einfach fragen!
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