"Probleme" Retterner Kanzel

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Guest
Darum würde ich neue, offizielle Trails durchaus begrüßen zumal die Anzahl an Mountainbiker ja auch stetig steigt.
Echt, tut es das?
Also fernab von den bekannten Fressmeilen sowie Hotspots ist man in der Fränkischen froh überhaupt mal jemand anzutreffen.

Und einen Mangel an techn. Trails kann ich auch nicht feststellen. Muss man halt vielleicht mal die Komfortzone vor der Haustür verlassen.
 

LeFritzz

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Dass wir jeden Weg befahren dürfen, der sich vom jeweiligen Fahrer und Bike befahren lässt, "kann man nicht nur so auslegen", sondern dies folgt aus einem sack voll juristischer Gesetzeskommentare und wurde auch von der Rechtsprechung so festgestellt.
Und dies werde ich sooft wiederholen wie Cato d.Ä. sein "Ceterum censeo Karthaginem delandam esset."

Was die Auswahl an Trails angeht, gehen die Ansichten wohl auseinander. Ich habe mich nie gegen neue Trails ausgesprochen, wenn diese legal angelegt werden (siehe DIMB Hinweise zum legalen Trailbau), naturverträglich sind und im Einklang mit einem respektvollen Miteinander aller Naturnutzer, Grundeigentümer, Jäger, etc.

Was die "Autos" angeht, muss ich das wohl mal präziser darstellen: Es geht darum, dass z.B. schwere Pickups mit ortsfremden Kennzeichen da kurz vor Einbruch der Dämmerung rauffahren, vollgeladen mit sehr downhill-orientierten Bikes. Dann wird bis in die tiefe nacht hinein gefahren, wobei der Pickup als Shuttle eingesetzt wird.
 
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Guest
Was die "Autos" angeht, muss ich das wohl mal präziser darstellen: Es geht darum, dass z.B. schwere Pickups mit ortsfremden Kennzeichen da kurz vor Einbruch der Dämmerung rauffahren, vollgeladen mit sehr downhill-orientierten Bikes. Dann wird bis in die tiefe nacht hinein gefahren, wobei der Pickup als Shuttle eingesetzt wird.
Kennzeichen notieren, Anzeigen, fertig ist der Lack. Da braucht man keinen großes Fass aufmachen.
 
D

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Guest
Wieso soll ich die Aufgaben der bürgerlichen Justiz übernehmen?
Du doch nicht!
Jene welche die es stört.
Aber das ist mal wieder typisch Deutsch. Zuschauen, sich aufregen aber nix dagegen unternehmen. Hauptsache man hat wieder nen Dorftratsch der seine Runde macht und jeder dichtet was dazu.

Irgendwie scheint es ja auch zu Dir durchgesickert zu sein.
😊
 
D

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Guest
Formal wahrscheinlich richtig, praktisch hat da keiner Bock drauf...
Dann braucht sich praktisch auch keiner darüber aufregen wenn man keinen Bock auf ein beseitigen des Problems hat. 😊

Die Gemeinde könnte aber auch einfach an den Zufahrtswegen eine Schranke montieren, dann erledigt sich das Problem von alleine.
Aber das ist wahrscheinlich zu kompliziert 😂
 
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LeFritzz

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Aus der facebook Seite der DIMB IG Oberfranken:

Das Treffen zum Runden Tisch „Mountainbiken an der Retterner Kanzel / Langen Meile“ in Eggolsheim, zu welchem die Gemeinde am 22.10.2020 eingeladen hatte, verlief äußerst harmonisch.
Sperrungen oder Rückbauten sind grundsätzlich nicht zu befürchten.
Eingeladen waren Vertreter der Jagd, Grundbesitzer, ortsansässige Mountainbiker, die DIMB IG Oberfranken, Vertreter der Freien Wähler und Bündnis90/Die Grünen aus dem Gemeinderat, der Vertreter des Forstamtes und der WBV Kreuzberg.
Von Seiten der Jäger wurden nächtliche Mountainbiker beklagt, welche die Jagd so gut wie unmöglich machten. Damit ließen sich die zur Begrenzung des Wildverbisses notwendigen Ausschussquoten schlichtweg nicht erreichen, was wiederum die Jägerschaft in die Kritik bringt wegen des Wildverbisses.
Seitens der beiden Fraktionen, welche im Gemeinderat den Antrag zu diesem Runden Tisch gestellt hatten, wurde rücksichtsloses Fahren von ortsfremden Mountainbikern und Gefährdung von Fußgängern beklagt. Betont wurde dabei, dass sich ortsansässige Mountainbiker durchweg vorbildlich verhielten.
Die örtlichen Mountainbiker stellten sich und Ihre Sportausübung vor. Seitens der DIMB wurden die Trailrules als Grundlage eines respektvollen Miteinander und mit allen Interessen verträglichen Mountainbikens vorgestellt.
Der Vertreter des Forstamtes bezog eine „radikale Position“, die hier nichts zu suchen hätte, wie ihm vom moderierenden Bürgermeister vorgehalten wurde und die nebenbei auch im Widerspruch zur Gesetzeslage stand.
Ein Waldbesitzer beklagte, dass ursprüngliche Rückegassen und Schleifspuren zu Wegen ausgefahren wurden. Seiner Ansicht nach wären dies keine Wege. Ein Mountainbiker stellte klar, dass ein Weg eben ein Weg sei und befahren werden dürfe. Die DIMB stellte klar, dass es unerheblich sei, wie der Weg entstanden sei, dass es dazu keines planvollen Entscheides bedürfe. Dem Ärgernis, welches sich für den Grundbesitzer hieraus ergeben mag, könne letztlich nur durch den Rückbau des unerwünschten Weges begegnet werden. Die DIMB schlug vor, hier gemeinsam nach Alternativen für die in Frage gestellten Wege zu suchen.
Der Vertreter des WBV stellte klar, dass sein Anliegen allein die Klärung der Verkehrssicherungspflicht sei. Er müsse vermeiden, dass den Waldbesitzern hier zusätzliche Aufgaben erwachsen.
Es wurde ein Arbeitskreis konstituiert, in dem alle Interessengruppen vertreten sind.
Dort wird ein Beschilderungskonzept auf Grundlage der Trailrules entwickelt, welches zu einem fairen Miteinander aufrufen wird und die verschiedenen Interessen koordinieren soll.
Es wird eine gemeinsame Begehung des Gebietes durchgeführt.
Hieraus wird abgeleitet, welche Wege, die über Privatgrund verlaufen, evtl. umgeleitet bzw. rückgebaut werden können.
 
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Hätte durchaus schlimmer werden können. Bin gespannt, was diese Begehung dann noch mit sich bringt. Schade finde ich es dennoch, dass die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden und nur wenige ein Mitspracherecht haben. Eine offizielle Beschilderung würde ich sehr begrüßen.
 
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Mir ist Wurst mit was man dort unterwegs ist, von mir aus auch mit dem Motorrad oder Quad. Solange alle Rücksicht aufeinander nehmen, sehe ich kein Konfliktpotenzial.
 
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Jetzt darfst dreimal raten von wem ein Kommentar kam : Ist das hier denn eine Autobahn? .
Bei entsprechender Beschilderung, würden die mit ihren Tieren den Weg sehr wahrscheinlich nicht nutzen.
Ps: Bin natürlich langsam vorbei gefahren.
 
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Guest
Was hat jetzt diese IG mit der Kanzel zutun?
Die verfolgen doch ganz andere Ziele in einem ganz anderen Lokationgebiet (Kellerwald und Burker Forst) oder nicht?

Bin zudem schon auf den Pressebericht gespannt. Sofern es überhaupt einen geben wird.
:D
 
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Nur als Info da ich nicht mehr weiß:
Am Dienstag 9.2. steht "Mountainbiking im Gebiet Rettern/Kauernhofen/Lange Meile" wieder auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung Eggolsheim.
 

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Nur als Info da ich nicht mehr weiß:
Am Dienstag 9.2. steht "Mountainbiking im Gebiet Rettern/Kauernhofen/Lange Meile" wieder auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung Eggolsheim.
Danke. Die Teilnehmer des seinerzeitigen "Runden Tisches" sind per Email von der Gemeinde informiert worden.
 
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Nur als Info da ich nicht mehr weiß:
Am Dienstag 9.2. steht "Mountainbiking im Gebiet Rettern/Kauernhofen/Lange Meile" wieder auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung Eggolsheim.
Danke für die Info!
Danke. Die Teilnehmer des seinerzeitigen "Runden Tisches" sind per Email von der Gemeinde informiert worden.
Nimmst du dort mit Teil? Falls ja würde ich mich über 1-2 Takte dazu freuen!
 

LeFritzz

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Danke für die Info!

Nimmst du dort mit Teil? Falls ja würde ich mich über 1-2 Takte dazu freuen!
Natürlich nehme ich dort nicht teil, da ich dem Gemeinderat von Eggolsheim nicht angehöre.

Ich werde mir die ja öffentliche Sitzung aber anhören, werde also hingehen.
 
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Die Folgen: Der Waldboden und Pflanzenarten werden zerstört, es kommt zur Beeinträchtigungen und Beunruhigung der Wildtiere in ihrem Lebensraum, was wiederum in Zeiten des Klimawandels (und zusätzlich zu den bestehenden Erholungsangeboten wie Walking-Strecken) weitere und, so Distler, „nicht mehr zumutbare“ Auswirkungen auf die Natur, den Wildbestand und im Umkehrschluss auch auf die Jagd habe.

Hierzu auch die Beiträge von Sun on Tour und die durchaus interessante Podiumsdiskussion. Die Jagdlobby macht anscheinend eine großartige Arbeit. Ob man diesen Sumpf jemals trocken legen kann? Da würde ich auf die Dienstjahre von einer Person nicht viel Wert drauf legen ;)
 
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Die Jagdlobby macht anscheinend eine großartige Arbeit. Ob man diesen Sumpf jemals trocken legen kann? Da würde ich auf die Dienstjahre von einer Person nicht viel Wert drauf legen ;)
Die Jagdlobby ist ja auch so ein gespaltenes Häufchen.
Die meisten sind Privat haben ein Revier gepachtet. Wirklich was zu melden haben die nicht.
Und dann gibt es noch die staatl. Berufsjäger. Die haben was zu sagen.

Eigenlich muss man mit den privaten Jägern garnix diskutieren sondern mit deren Oberhäuptern (Berufsjäger und Forstamt) sowie den Besitzern des Waldes.
 
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Die Jagdlobby ist ja auch so ein gespaltenes Häufchen.
Die meisten sind Privat haben ein Revier gepachtet. Wirklich was zu melden haben die nicht.
Und dann gibt es noch die staatl. Berufsjäger. Die haben was zu sagen.

Eigenlich muss man mit den privaten Jägern garnix diskutieren sondern mit deren Oberhäuptern (Berufsjäger und Forstamt) sowie den Besitzern des Waldes.
Das ist jetzt mal sehr stark vereinfacht. Klar musst du am Ende mit den Waldbesitzern sprechen, aber wem hören die mehr zu? Dem oder der Jagdpächter/in, welche der jagdgenossenschaft (grundbesitzer) jährlich mehrere tausend Euro Pacht überweisen, oder einem anderen Nutzer seines Besitzes, der das für Lau tut. Und das hat nichts mit Berufsjäger oder privater Jäger zu tun. (Im ldkr Forchheim gibt es soweit ich weiß sowieso keinen Berufsjäger) Viele Jagdgenossenschaften haben dabei eben Angst, dass die Attraktivität ihres revieres für die Jagd leidet. Sprich sie weniger einnehmen können, im schlimmsten Fall gar keinen Pächter mehr finden. Dann müssten sie nämlich tatsächlich jemanden dafür bezahlen, der dann den abschussplan erfüllt.
 
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