Regenjacke gesucht

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Servus Forum,

ich suche jetzt seit Stunden eine Regenjacke.
Anforderung:
  • ne Regenacke sollte halt schon Regen abhalten
  • grade im Uphill will ich auf jeden Fall eine Belüftung, um besten unter den Armen
  • die Jacke sollte fürs Radfahren geschnitten sein und im Idealfall die Kapuze über den Helm gehn
Bisherige Kandidaten wären:
  • Endura MT500 Waterproof II Jacke, würde alles erfüllen, aber es gibt relativ viele Berichte wo Leute schon nach ner halben Stunde Regen nass waren weil es durch ging.
  • VAUDE Mens Moab Rain Jacket, würde alles erfüllen aber auch hier vereinzelt Berichte, dass es durch geht
  • Rockrider Fahrrad Regenjacke MTB All Mountain erfüllt eigentlich alles, aber find ich halt einfach gruselig anzusehen. In grau bissl besser als das gruselige Dunkelblau aber nur für ne andere Farbe 30% Aufpreis ist schon ne wilde Kalkulation
    Und finde keine Nutzererfahrungen.
  • GORE WEAR Endure MTB Regenjacke, scheint super Dicht zu sein, aber biete keine Belüftung
  • ION Bike Outerwear 3 Materialmix klingt erstmal gut, was nützt mir ne komplett dichte Jacke wenn ich se von innen nass schitzte. Aber finde nichts ob das auch funktioniert, kein Test, keine Erfahrungsberichte
Das war was ich bisher gefunden habe und was preislich im rahmen bleibt. Gibt zB noch eine von POC die toll sein soll, aber 350 Euro für ne Regenjacke ist dann doch bissl drüber.

Aber vielleicht hat jemand noch ne Alternative oder Nutzungserfahrung zu einem der Kandidaten?

Danke!
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Pumukel87

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Nabennarben
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Vermute mal das die Atmungsaktivität und wasserdichtigkeit zum Teil auf DWR beruht und das bei vielen Jacken. Und der Verzicht auf PFC soll auch die Funktion einschränken.

Habe eine 20 Jahre alte Gore Jacke von Gentic, leichte Nässe hält die noch ab aber stundenlangen strömenden Regen saugt die auch auf.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Pumukel87

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decay

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mhh, finde nur einen Test von 2018 aber keinen Shop, gibt's vielleicht nimmer?
Wobei laut dem Test 349 Euro, das wäre mir dann ehrlichgesagt eh zu teuer.
Glaube die ist durch die Skypilot ersetzt und die Copilot würd wohl auch reichen. Immer noch teuer, aber ich hab jetzt ein paar Sachen von denen und die Sachen sind schon top.


Ich persönlich hab 2018 die Gore One Pro gekauft in nem Angebot und nie bereut. Bin die Hardshell jetzt den ganzen Winter auf Gravel und MTB durchgefahren (knapp 1800km) und nie war ich von innen nass, ist mir lieber als jede Softshell inzwischen und halt absolut wind- und wasserdicht.

Hier sind auch noch ein paar:

 
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Ich habe eine Arcteryx Jacke (mit Kapuze), die auch mal als Bike Jacke getestet wurde und die ich irgendwo mal im Sonderangebot für so 300 Eu erstanden habe. Das ist das Beste, was ich bislang hatte.
Meine Frau hat eine Gore- die ist eigentlich sehr gut.
Mit Vaude Regenjacken habe ich bislang keine guten Erfahrungen gemacht. Der rel. günstige Preis und das geringe Gewicht spiegeln sich irgendwo in geringem Nässerückhalt wieder, leider.
Aber mag sein, dass meine Einschätzung subjektiv geprägt ist.
Da ich oft im Hochgebirge unterwegs bin, brauche ich einfach einen guten Wetterschutz. Durchnässt und kalt bei der Abfahrt ist einfach Sch....
 
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Weil mir meine teure Patagonia Jacke für Schlammschlachten Wald einfach zu schade ist, trage ich am MTB diese hier:
recht robustes 3-Lagenlaminat
Unterarmreißverschlüsse
absolut dicht
ordentlicher, nicht zu weiter Schnitt, der recht gut zum Biken taugt.
 
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Ich bin mit der Platzangst DFL eigentlich ganz zufrieden. Hat zwar keine Belüftung, aber ich bin nach über einer Stunde Dauerregen immer noch so gut wie trocken.
Recht robust ist sie auch und hält Stürze aus.

Für die aufgerufenen 90€ finde ich die Jacke voll in Ordnung. Manchmal mit Rabatt sogar noch günstiger zu bekommen.

 
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Glaube die ist durch die Skypilot ersetzt und die Copilot würd wohl auch reichen. Immer noch teuer, aber ich hab jetzt ein paar Sachen von denen und die Sachen sind schon top.

Stimmt, die gibts, hier zB https://www.bike24.de/p1494759.html
Mit GoreTex macht ma halt nix falsch, das stimmt wohl. Mal noch überlegen.


Ich habe eine Arcteryx Jacke (mit Kapuze), die auch mal als Bike Jacke getestet wurde und die ich irgendwo mal im Sonderangebot für so 300 Eu erstanden habe. Das ist das Beste, was ich bislang hatte.
Meine Frau hat eine Gore- die ist eigentlich sehr gut.

Ja, die sind halt leider unglaublich teuer und fürs Mountainbiken, ein Sturz oder Ast der hervor steht und es is a Lock drin, mhhh.
Dann vielleicht doch Gore. Danke für die Einschätzung.

Weil mir meine teure Patagonia Jacke für Schlammschlachten Wald einfach zu schade ist, trage ich am MTB diese hier:
recht robustes 3-Lagenlaminat
Unterarmreißverschlüsse
absolut dicht
ordentlicher, nicht zu weiter Schnitt, der recht gut zum Biken taugt.

denke mal das ist vom Material her dann vergleichbar mit der Rockrider, denke nicht, dass Decathlon verschiedene 3-Lagige Membranen im gleichen Preissegment verwendet. Damit kommt die natürlich echt in die engste Auswahl wenn Du schreibst die ist dicht. Weil sie halt auch Belüftung hat.
Ich bin mit der Platzangst DFL eigentlich ganz zufrieden. Hat zwar keine Belüftung, aber ich bin nach über einer Stunde Dauerregen immer noch so gut wie trocken.
Recht robust ist sie auch und hält Stürze aus.

Für die aufgerufenen 90€ finde ich die Jacke voll in Ordnung. Manchmal mit Rabatt sogar noch günstiger zu bekommen.


Kostet grade aktuell nur 54,90 , wäre preislich der Killer und ne kleinere Deutsche Firma die man gerne (zumindest lieber als zB Decathlon) unterstützt. Wie findest Du sie vom schwitzen her? Zu dem Preis ne gute Membran is ja fast nicht vorstellbar...
 
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Guest
Wir haben leider alle Platzangst-Sachen (die Upland und TT Evo und die alte DFL) und eh alles mit kleiner gleich 10.000 Wassersäule aussortiert weil es nicht funktioniert wenn es wirklich mal regnet.

Ich habe jetzt nur noch Sachen mit Gore-Tex. Das funktioniert und kann außerdem im Trockner aufgefrischt werden ohne dass sich die Nahtkleber/Seamtapes wie bei Endura ablösen.

Von Decathlon haben wir sonst ein paar Sachen, auch Skiklamotten, die schon vernünftig sind, also kann schon reichen.
Patagonia habe ich eine Regenhose, die ist auch kein Gore-Tex, was man auch merkt.

Richtige Hersteller geben für den Oberstoff auch dessen Stabilität in Denier an. Je größer die Zahl desto stabiler aber auch steifer ist ein Stoff.

Auch ein Test:
 
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Kostet grade aktuell nur 54,90 , wäre preislich der Killer und ne kleinere Deutsche Firma die man gerne (zumindest lieber als zB Decathlon) unterstützt. Wie findest Du sie vom schwitzen her? Zu dem Preis ne gute Membran is ja fast nicht vorstellbar...

Ehrlich gesagt, kenne ich keine Membran, die bei mir das Schwitzen signifikant später einsetzen lässt. Bei regmäßiger Nutzung leidet das Zeugs sowieso.
Als Extremschwitzer bin ich vielleicht aber auch nicht der Maßstab.
Meine Gore Active Trail irgendwas macht jedenfalls nichts wirklich viel besser als die Platzangst.

Also Ja... man schwitzt.
Für 55€ ist die Jacke aus meiner Sicht ein No-brainer.
 
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Kurzes Feedback zur MT500:
Meine ältere blaue MT500 ist nach drei Jahren Dauernutzung im Winter und bei Schlamm kaputtgegangen. Innerhalb von zwei Monaten haben sich nahezu alle Reißverschlüsse geöffnet und konnten nicht mehr verwendet werden. Für die Nutzungsintensivität war das noch vertretbar.

Die neue MT500 hat gerade mal knapp über ein Jahr gehalten bis der Hauptreißverschluss wieder kaputt gegangen ist. Bis dahin wurde die Jacke sehr wenig genutzt und sehr pfleglich behandelt. Keine einzige Wäsche. Die Jacke wurde zwar vom Händler anstandslos ausgetauscht, trotzdem werde ich in Zukunft nicht mehr auf Endura setzen.
 
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Naja mit 10000er Wassersäule und Atmungsaktivität sollte man aber nicht zuviel erwarten. Die Lotus wäre wohl etwas besser

Das kann gut sein. Aber zu der kann ich nichts sagen, weil ich sie nicht habe. Alle Jacken kann man halt auch nicht testen und die nackten Daten sind auch nur bedingt aussagekräftig. ;)

Für mich ist es letztendlich gar nicht so wichtig, ob ich komplett trocken bleibe, sondern eher, dass ich bei meinen Trainingseinheiten nicht auskühle.
Für andere Anforderungen gibt es sicher besser geeignete Jacken.
 
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Die Decathlon Jacke hat am Papier 15.000er Wassersäule und RET6. Also erstmal beides "Gut". In der Praxis kann ich das bestätigen. Sie ist dicht und atmungsaktiv. Wie in jeder(!!!) Regenjacke schwitzt man aber natürlich darin wenn man Sport treibt. Die Unterarmreißverschlüsse halte ich persönlich daher für ein absolutes must have, würde keine Regenjacke ohne kaufen, egal welch hohe Atmungsaktivität der Hersteller verspricht.
Natürlich trägt sich die 4x so teure Patagonia besser. sie ist viel leichter, sehr stretchy, und auch spürbar atmungsaktiver, will heißen, es dauert länger, bis ich darin so schwitze daß ich die Unterarmreißverschlüsse öffne. Bei moderater Bewegung kann ich sie an dieser Jacke sogar zulassen.
Nichts desto trotz bietet die billige Decathlon Jacke einen sehr guten Wetter- und Dreckschutz, und verhindert an kalten nassen Regentagen daß ich auskühle. Der Tragekomfort reicht mir dabei auch aus. Das Material ist auch robuster als das meiner Patagonia. Die ist nämlich was die Abriebbeständigkeit angeht recht schwach.
 
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BGL
Wasserdicht + Mountainbike ist eine sehr schwierige Kombination. Das definitiv beste ist Gore Shakedry. Die kann man wirklich "ertragen" beim Sport. Ist halt Sauteuer und wenn Du stürzt hat sie unter Garantie nen Riss. Aber ich wage zu behaupten, das eine Shakedry Jacke mit 10 Rissen die mit Gorillatape geflickt sind immer noch besser funktioniert wie alles andere (mache ich aber trotzdem nicht und nehme die Shakedry nur zum laufen ).

Vorgestern bei 5-12 Grad, Schnee, Sonne, Regen, kräftiger Wind kam ich mit folgendem gut klar:
Sealszkinz Socken, Castelli Nanoflex 3/4 Bib, Castelli Langarm Thermo Unterhemd, Castelli Gabba Long Jacke und Fox Flexair Hose, Fox Ranger Handschuhe und Dynafit Helmmütze. Damit werde ich zwar ziemlich nass, aber mir wird nicht kalt noch bekomme ich Hitzestau. Nach 2h reichts mir dann aber und ich will heim ins trockene...

Ne klassische Hardschell kommt im Sommer in den Rucksack als Backup wenns ins Gebirge geht, da ist das Gabba Zeug zu sperrig.
 
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Nachdem zu allen Jacken ausser zu Gore im Netz geteilte Meinungen auftauchen und das hier auch bestätigt wurde ist es nun halt doch eine Gore geworden.
Auch auschlaggebend war, dass ich zufällig eine solche sehr günstig entdeckt habe.
Falls noch jemand sucht:
die ist es geworden, gab es bei Amazon für 106 Euro, jetzt aber wieder 146, also bei Interesse vielleicht mal beobachten.
Und unbedingt größer bestellen, behalte die XL obwohl ich T-Shirts in M trage und Jacken in L.
Auf dem Label steht allerdings auch "Europe XL, US L".

Danke für Eure Beträge hier, hat auf jeden Fall geholfen!
 
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Hi,
ich kann die Storm 10 von Patagonia empfehlen. Aus folgendem Grund, das Patagonia Versprechen, deine Kleidungsstücke zu reparieren, ist Supreme und allen anderen Firmen meilenweit voraus.
Du kannst die Jacke einschicken und sie zB. kostenlos wieder imprägnierten lassen. Die Stellen wo der Rucksack scheuert können wieder repariert werden usw usw.
Das habe ich bei keiner anderen Marke auch nur ansatzweise so erlebt, nicht bei Gore , nicht bei POC oder den anderen üblichen Verdächtigen

Verarbeitetungsqualität ist wie bei Gore auch.
 
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Norrona macht sowas auch nach Jahren noch umsonst zB. Hab ich jetzt schon 2x in Anspruch genommen (Reissverschluss irgendwann hin).
Ich kann nur sagen, dass alle Reperaturen anderer Hersteller (Jack Wolfsskin, Northface, Gore, Endura usw.) nicht ansatzweise die selbe Qualität hatten und auch in der Abwicklung viel komplizierter & teurer waren. Für mich ist das bei Patagonia ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Ich hatte zB eine durchgescheuerte MTB Hose, dort wurde mir eine „Verstärkung“ eingearbeitet. Die ist jetzt fast besser als zuvor, da hat man sich auch echt Gedanken gemacht das keine Nahtstelle stört und das sah auch noch vernünftig aus.
 

decay

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Ich kann nur sagen, dass alle Reperaturen anderer Hersteller (Jack Wolfsskin, Northface, Gore, Endura usw.) nicht ansatzweise die selbe Qualität hatten und auch in der Abwicklung viel komplizierter & teurer waren. Für mich ist das bei Patagonia ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Ich hatte zB eine durchgescheuerte MTB Hose, dort wurde mir eine „Verstärkung“ eingearbeitet. Die ist jetzt fast besser als zuvor, da hat man sich auch echt Gedanken gemacht das keine Nahtstelle stört und das sah auch noch vernünftig aus.
Keine Ahnung worauf du hinaus willst, aber schön, dass Du es nochmal sagst ;)
 

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Nabennarben
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Hab grad die MT500 da und diese riesen starre Kapuze die so groß ist das man einen Astronautenhelm drunter bekäme, nervt. Bei Leatt gabs wenigstens einen Magneten um die zusammen zu falten.

Wobei ich eh nicht verstehe was die bringen soll wenns dann beim Helm reinregnet
Waterproof-Jacket-Group-test-MTB-ENDURO-8920-600x400.jpg
 
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Ich bin auch gerade auf der Suche nach einer bezahlbaren robusten Regenjacke. Ich werde vermutlich eine Leatt DBX 5.0 All Mountain kaufen, wenn sie mal im Angebot ist. Was robusteres mit hoher Atmungsaktivität habe ich nicht gefunden :o. Lasse mich natürlich gern eines besseres belehren.
 
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