Reiserad-Umbau Giant Expedition

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Hallo zusammen,

ich habe mir letzten Sommer ein Giant Expedition für 70€ gekauft, ein paar Teile ersetzt und damit eine Radreise gemacht. Jetzt habe ich Blut geleckt und möchte das Fahrrad so umbauen, dass nicht ständig irgendetwas schleift :p. Eigentlich soll das Fahrrad einfach nur einen neuen Laufradsatz mit Nabendynamo und 8-fach statt 7-fach sowie breitere Reifen bekommen.

Es gibt allerdings ein paar Problemstellen:

1.) Die Gabel ist seitlich verzogen (Abstand der Ausfallenden ist 105 mm, eine Seite ist sichtbar schief), sodass ich eine neue 1" Stahlgabel mit Lowrider-Ösen benötige. Diese hier passt hoffentlich: https://www.rosebikes.de/keine-mark...0485?product_shape=schwarz&article_size=185mm
- Außerdem ist der alte Steuersatz hinüber (rastet ein): Der Tange Falcon FL250C hat wohl ein gutes P/L-Verhältnis, und dürfte besser sein als ein billiger Ritchey Logic?

2.) Ein neuer, guter Laufradsatz soll her. Beim Alten sind die Naben hinüber und den Felgenflanken traue ich auch nicht mehr so recht. Außerdem sind die Felgen mit 17 mm zu schmal für breitere Reifen. Ich habe vor, auch abseits von Straßen über Stock und Stein fahren, sodass Reifen >50 mm super wären.

Mein erster Gedanke war, einen Laufradsatz zu bauen, den ich auch evtl. in Zukunft in einem neuen Rahmen mit Scheibenbremsen verwenden kann (z.B. Surly Troll/Ogre).
  • vorne: Felge Ryde Big Bull 25-622, 36 Loch; NaDy: Shimano XT DH-UR700-3D/Shutter Precision/SON; Speichen Sapim/DT Swiss 2,0/1,8/2,0; Messingnippel, Messing-Unterlegscheiben (braucht man das?).
  • hinten: 36 Loch XT-Nabe 8-10fach mit Scheibenbremsen-Aufnahme, ansonsten wie vorne. Sollte ich auf der linken Seite dünnere Speichen verwenden?

Da ist aber die Frage, ob das überhaupt Sinn macht, da es ja auch ein paar Nachteile hat:
  • Vorne kann man nicht symmetrisch einspeichen.
  • Ein neuer Rahmen könnte andere Maße haben oder Steckachsen, sodass die Laufräder nicht passen...
Außerdem ist mir aufgefallen, dass hinten wohl maximal 47 mm Reifen in den Rahmen passen. Beim aktuellen 37 mm Reifen sind links und rechts jeweils ca. 7 mm Luft bis zur Kettenstrebe.
Ist es außerdem möglich, dass die breiten 25er Felgen gar nicht zwischen die V-Brakes passen? Also doch lieber 22 mm Felgen (z.B. Andra 35) und etwas Gewicht sparen?

Beim Nabendynamo bin ich mir auch noch unsicher. Eigentlich sollte es ein Shutter Precision werden, aber die gehen wohl auch mal schnell kaputt. SON ist mir eigentlich zu teuer, aber evtl. beiße ich doch in den sauren Apfel, denn wer billig kauft...). Interessant finde ich ja den Shimano, der deutlich effizienter sein soll als der Vorgänger, zu dem es allerdings überhaupt keine Erfahrungsberichte gibt. Was meint ihr? Der Nabendynamo soll in erster Linie meine Elektronik laden.

Eine weitere Frage zum Laufradsatz: Selber bauen oder bauen lassen? Eigentlich würde ich es gerne selber machen, allerdings habe ich z.B. bei Kurbelix gesehen, dass es eingespeichte Laufräder zu einem Preis gibt, für die ich noch nicht einmal die Einzelteile bekomme.
Was ist davon zu halten? Bis jetzt habe ich noch kein Laufrad selber eingespeicht, das Werkzeug (Zentrierständer, Tensiometer, Zentrierlehre) ist aber in meiner Uni-Werkstatt vorhanden und ich möchte es schon gerne lernen.

3.) Welche Reifen? Bis jetzt tendiere ich zu Marathons in der Faltversion, auch wenn ich mit der Drahtversion nicht so gute Erfahrungen gemacht habe (diverse Platte und gerissene Flanke). Oder z.B. Continental Top Contact II, Marathon Almotion?
Falls mit der neuen Gabel möglich, würde ich evtl. vorne einen breiteren Reifen >50 mm fahren. Größtenteils bin ich wahrscheinlich auf Asphalt & Schotterwegen unterwegs, aber es kann auch mal abenteuerlich werden ;).

4.) 8-fach oder 9-fach? Bis jetzt habe ich mit 8-fach geplant, da ich eine Vierkant-Kurbel benötige und noch einen 8-fach Schalthebel rumfliegen habe:
  • Acera FC-M361 Kurbel mit 22-32-42 -> laut bike-components nur für 7/8-fach geeignet.
  • 8-fach Ritzel 11-32.
Gegenüber meiner derzeitigen Übersetzung (28-38-48, 14-32) sollte ich dann auch deutlich besser die Berge hochkommen.

5.) Evtl. tausche ich noch den Lenker aus, da mir bei der letzten Tour immer die Hände eingeschlafen sind. Ich liebäugele ja hiermit: https://www.cyclingabout.com/koga-denham-bars/
Bei meinem derzeitigen 650 mm Lenker hat mir immer die Position innen zwischen den Hörnern gefehlt und die Möglichkeit mich bei viel Wind klein zu machen. Evtl. ist mir aber 34° Backsweep zu viel (habe es noch nicht getestet). Eine Alternative wäre ein normaler Flat-Lenker mit ca 15° Backsweep und SQlab innerbarends, die flexibel verstellt werden können. Am liebsten hätte ich glaube ich eine Denham Bar ohne fest eingebaute Barends, d.h. einen Lenker mit einem Knick von wenig zu viel Backsweep. Kennt jemand zufällig so einen Lenker?

Ansonsten kommt vorne eine Tubus Tara dran (der alte Aluminium Lowrider ist gebrochen).
Insgesamt kommen da natürlich ein paar Euro zusammen, aber ein paar Alpenpässe soll das Giant noch erleben ;).
Ziel ist ein Fahrrad ähnlich wie diese Marin-MTBs hier: https://www.mtb-news.de/forum/t/mal...e-weltreise-mit-dem-bike.881745/post-16259798

Freue mich auf jeden Fall auf eure Meinungen und Ideen zu meinem Vorhaben!

Gruß Till

giantexpedition1.jpg
giantexpedition2.jpg
 
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Frolleinchen81

#nevernotriding
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Hi Till, ich habe keine Ahnung, was die benötigten Parts kosten, aber Giant hat oft gute Angebote aus der Toughroad Serie - teils schon komplett mit Gepäckträger und Lowrider! Ist jetzt vielleicht nicht der nachhaltigsten Gedanke, aber ggf. eine Alternative...?!

Ride on
 

nightwolf

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Hi, also ich hab jetzt noch nicht alles gelesen, aber wenn die Gabel verzogen ist, dann wuerde ich sie austauschen.
Und dann nimm gleich eine mit Scheibenbremsaufnahme.
Einen anderen Steuersatz brauchst Du dann moeglicherweise sowieso, weil ggf. Ahead, je nach neuer Gabel.
Das Einrasten kann man aber u. U. auch durch 'Verdrehen' beheben, also einfach Lagerschalen raus und verdreht wieder einbauen, dann passen die Rastpositionen nicht mehr zueinander.
Hab ich im Winter mal mit dem Rad einer Nachbarin gemacht, waehrend ich mit ihrem Mann geschwaetzt habe, der war sehr beeindruckt ?

Die Raeder aus den 90ern sind von der Basis her oft recht gut, damit kannst Du eigentlich erstmal weitermachen.

Die Felgen sind (entgegen aktueller technisch unfundierter Internet-Trendmeinung) sehr wohl breit genug fuer alle Reifen, die in diesen Rahmen reinpassen. Siehe hierzu ggf. die 'ETRTO Tabelle'. Wobei neue Felgen vermutlich zwangslaeufig breiter sein werden ... die folgen halt dem Trend.


Ob 3x8 oder 3x9 kannst Du Dir ueberlegen, geht sicher beides. Es gibt fuer 8-fach weiterhin Kassetten, sind sogar guenstig und IMHO dennoch gut genug (es ergibt fuer mich eh keinen Sinn viel Geld auszugeben fuer ein Teil was u. U. nach sub-10.000 km schon runter ist)

Speichen waere mein Tipp:
Vorne DD 2.0-1.8 (z. B. DT Competition), hinten RE 3D 2.34-1.8-2.0 (z. B. DT Alpine III) und hinten LI DD 2.0-1.5 (DT Revolution)

Lenker: Fuer lange Touren nimmt man optimalerweise ... einen Rennlenker ?

Wenn Du Reifen bis 2.4" fuer lange Touren willst, dann brauchst Du sowas wie z. B. das Genesis Vagabond (das passt dann auch fuer Dropbar), da hab ich einen Thread dazu gestartet. Aber das kostet dann natuerlich richtig und ist vll nicht die Option fuer heute oder morgen.
 
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Hi Till, ich habe keine Ahnung, was die benötigten Parts kosten, aber Giant hat oft gute Angebote aus der Toughroad Serie - teils schon komplett mit Gepäckträger und Lowrider! Ist jetzt vielleicht nicht der nachhaltigsten Gedanke, aber ggf. eine Alternative...?!

Also wenn ich ein neues Rad >1000€ kaufen würde, hätte ich gerne eine eierlegende Wollmilchsau: Stahlrahmen, Reifen bis min. 2,4" inkl. Schutzblechen möglich, Cantilever & Disc-Aufnahme, min. 150 kg Maximalgewicht, ein stabiler Laufradsatz mit Felgen für breite Reifen (mMn 25er), ein ergonomisches Cockpit und zuverlässige und langlebige Anbauteile. Ein Fahrrad für eine Weltreise, das auch Offroad-geeignet ist. Von den Specs her also so etwas wie ein Surly Ogre, ECR oder Troll mit der passenden Geometrie. Dafür ist aber die Kohle nicht da ;).


Daher möchte ich stattdessen zunächst mein Giant Expedition aufpeppen mit einem neuen Laufradsatz, breiteren Reifen und einer bergtauglicheren Übersetzung.

Das würde ungefähr Folgendes kosten:
  • Laufradsatz ca. 200€ (+150€ für SON)
  • neue 28" Reifen 65€
  • Tubus Tara: 50€

  • Steuersatz 10-30€
  • neue Kurbel 30€,
  • neue Kassette 14€
  • Gabel 25€

Der Plan ist, möglichst wenig in den alten Rahmen zu investieren und stattdessen in Sachen, welche ich dann später auch mit einem neuen Rahmen verwenden kann. Daher würde ich den Laufradsatz mit Naben für Scheibenbremsen ausstatten. Ich habe gerade noch einmal geschaut und in die Surly-Räder passen mit einem Adapter auch 135 mm und 100 mm Achsen - das wäre also möglich.

Allerdings habe ich halt nicht bedacht, dass vermutlich noch nicht einmal 2" Reifen in das Giant Expedition passen. Evtl. wäre da ein alter MTB-Rahmen besser gewesen. Außerdem ist mir erst vorgestern aufgefallen, dass die Gabel schief ist. Dachte, es liegt am kaputten Steuersatz, dass ich nicht freihändig fahren kann :D.
Aber eine neue Gabel (s.o.) bekommt man ja schon für 25€. Ich denke, dass lohnt sich noch.

Hi, also ich hab jetzt noch nicht alles gelesen, aber wenn die Gabel verzogen ist, dann wuerde ich sie austauschen.
Und dann nimm gleich eine mit Scheibenbremsaufnahme.
Einen anderen Steuersatz brauchst Du dann moeglicherweise sowieso, weil ggf. Ahead, je nach neuer Gabel.
Das Angebot an 1" Gabeln mit Lowrider-Ösen ist leider ziemlich begrenzt. Ahead wäre natürlich möglich, ich habe aber noch nichts Passendes mit Scheibenbremsaufnahme gefunden. Außerdem ist die Frage, ob sich eine 100€ Gabel noch lohnen würde.
Die Felgen sind (entgegen aktueller technisch unfundierter Internet-Trendmeinung) sehr wohl breit genug fuer alle Reifen, die in diesen Rahmen reinpassen. Siehe hierzu ggf. die 'ETRTO Tabelle'. Wobei neue Felgen vermutlich zwangslaeufig breiter sein werden ... die folgen halt dem Trend.
Nach dem was ich sonst so im Internet gelesen habe, dachte ich, dass man sich bei einem bepackten Reiserad eher an die alte, deutlich konservativere ETRTO Tabelle halten soll. Die gibt für 17er Felgen 25-37 mm Reifenbreite an und für 25er 44-60 mm. https://arnowelzel.de/tips-zu-fahrradreifen
Da sagt auf jeden Fall jeder etwas anderes :p.
Lenker: Fuer lange Touren nimmt man optimalerweise ... einen Rennlenker ?
Fehlt mit einem Rennlenker nicht die Kontrolle im Gelände?

So, ich gehe jetzt aber erstmal in den Keller und schaue, ob zumindest ein 47 mm Reifen in den Rahmen passt.
 

nightwolf

Bremst nicht fuer Fische
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(...) Nach dem was ich sonst so im Internet gelesen habe, dachte ich, dass man sich bei einem bepackten Reiserad eher an die alte, deutlich konservativere ETRTO Tabelle halten soll (...)
Das ist eine von diesen Legenden, die nicht dadurch wahrer werden, dass man sie noch hundert mal ins Internet stellt.
Ich hab mich mein ganzes Leben lang nie an die alte Liste gehalten und lebe immer noch.
Seit 2006 (nachdem sich mind. 15 Jahre lang kein Mountainbiker danach gerichtet hat) ist die Liste endlich upgedatet und nun kommt die 'Felgen muessen extrabreit sein' Ideologie als Trend wieder.

Aber de facto ist das eh egal, wenn Du neue Felgen kaufst, dann sind die sowieso breiter.
Ich musste am Reiserad eine Felge ersetzen, weil die bisherige Risse bekommen hatte. Alt 15C, neu 19C.
Einfach der Tatsache geschuldet, was halt grad kostenguenstig angeboten wird und den gleichen ERD hat.
Ich hab keine breitere gesucht, nur eine die passt.
Fehlt mit einem Rennlenker nicht die Kontrolle im Gelände? (...)
Wenn Dir das wichtig ist, dann nimm so einen Flare Drop Bar. Aber vorhin hast Du Reiserad gesagt. Und dass Dir die Finger einschlafen.
 

Tinkerer

Rail Trail Rider
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nightwolf

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Quatsch, das einzig Wahre ist ein Geweih! :winken:
?
Kommt drauf an, wie viel Gelände, würde ich mal sagen. Aber mit Reisegepäck fährt man ja normalerweise keine Trails, mit denen ein Gravel Bike nicht locker klar käme.
Ja eben.

Der TE klingt mit seinen Wunschvorstellungen fuer die Zukunft nach einem 1A Kunden fuer ein Genesis Vagabond, oder Salsa Fargo, sowas in der Richtung. Dropbar-Bike mit viel Reifenfreiheit. Das Vagabond bleibt wohl uebrigens bei normalen Achsen, es ergibt auch ausserhalb von Hardcore MTB nur begrenzt Sinn auf Steckachsen umzusteigen.

Mein Vagabond-Thread siehe hier:
 
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Der TE klingt mit seinen Wunschvorstellungen fuer die Zukunft nach einem 1A Kunden fuer ein Genesis Vagabond, oder Salsa Fargo, sowas in der Richtung. Dropbar-Bike mit viel Reifenfreiheit.
Kommt auf jeden Fall auch auf meine Liste von Rahmen, die es bei einem zukünftigen Neukauf werden könnten. Muss dann wohl mal einen Rennlenker testen.

Kommt drauf an, wie viel Gelände, würde ich mal sagen. Aber mit Reisegepäck fährt man ja normalerweise keine Trails, mit denen ein Gravel Bike nicht locker klar käme.
Also bei der letzten Tour haben mir die Wege am meisten Spaß gemacht, für die meine Reifen eigentlich nicht geeignet waren... Hatte teilweise auch Angst, dass meine Felgen das nicht lange mitmachen und bin dann doch wieder mehr auf Asphalt gefahren :p. Also kürzere Strecken auf abenteuerlichen Wegen dürfen es ab und zu schon gerne sein.

Habe es gerade getestet und zumindest für einen 47 mm Reifen ist hinten genug Platz vorhanden, 50 mm könnte auch noch gehen. Der Abstand zwischen den Streben beträgt ca. 56 mm an der entsprechenden Stelle. Ich werde mal versuchen eine breitere Felge mit dem entsprechenden Reifen auszuleihen. In die Gabel vorne geht dann vielleicht noch etwas mehr (so ca. 55 mm), womit ich erstmal zufrieden wäre.
Allerdings muss ich mein hinteres Schutzblech umbauen, da es schleift. Genug Platz ist aber vorhanden. An der Reifenbreite sollte es also erstmal nicht scheitern.

giantexpedition3.jpg
giantexpedition4.jpg
 
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Kleines Update: Eigentlich habe ich mir alle Teile zusammengesucht und warte darauf, dass die Selbsthilfewerkstatt wieder aufmacht. Und jetzt das:

IMG_20200422_154115_klein.jpg

IMG_20200422_154158_zoom.jpg


Ich brauche also eine Alternative und suche jetzt einen passenden Rahmen...
 

friederjohannes

inverses Heinzelmännchen
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Man könnte es amüsant finden, dass der Rahmen genau am Sticker, der für die Garantie auf den Rahmen wirbt, gebrochen ist. Die fünf Jahre sind allerdings natürlich auch schon ein Weilchen abgelaufen...
Mein Beileid jedenfalls. Jetzt ist deine Chance, ein Vagabond zu kaufen ;)
 
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Das kommt mir verdächtig bekannt vor, diese Lichtkabelbohrungen scheinen regelrechte Sollbruchstellen zu sein.

Kästle_Bruch.jpg
 

jpb

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Hallo Till,

ich habe gerade mein Giant Expedition, Bj. 1993 zum Lackieren gebracht. Ich fahre es jetzt 27 Jahre und habe es immer gut gepflegt und auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten (die Schaltwerke sind noch Original). Ich möchte nie (!) einen anderen Rahmen haben. Das Rad ist großartig!

Eine Frage: Kannst du bitte einmal den Durchmesser der Sattelstütze ausmessen. Meine ist nicht mehr Original und ist m.E. zu dünn. Sie hat einen Durchmesser von 26,4 mm. M.E. wäre die richtige Größe jedoch 26,6 mm oder sogar 26,8 mm.

Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.

Viele Grüße

Jan
 
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