Rennberichte 2021

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Vom 17.08 21 bis 21 08.21 fand die UCI MASTERS DOWNHILL WM in Pra Loup Frankreich statt. Ich habe in der Altersklasse 55-59 Jahre Rang 13 erreicht. Die Strecke war nicht zu schwierig, aber da es seit Wochen nicht geregnet hatte war es extrem staubig und dadurch sehr rutschig. Meine Trainingsläufe waren mal gut und mal miserabel. Die trockene Strecke veränderte sich ständig . Sowohl im Seeding run, als auch im Rennen musste ich einen Fahrer überholen. Mit dem 13. Rang bin ich aber dennoch zufrieden.
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Juli - September
„ganz im Zeichen des Marathon
und ein Vizemeister“​


Kitzalpbike Brixen im Thale

Durch Verschiebungen oder gar Absagen von Rennen war es ein später Start ins diesjährige Renngeschehen und somit galt es die nötige Rennhärte für künftige Einsätze zu finden.

In der Vorbereitung habe ich mein Training komplett auf den Kopf gestellt und einen völlig neuen Ansatz verfolgt. Direkt vom Start an galt es einen etwa 1000 Hm Anstieg für die rund 230 Starter der Medium Distanz zu bewältigen. Nach einem anfänglichen Gewusel durch die Meute verlief dieser flüssig und ohne Probleme. Den Gipfel hinter hinter mir gelassen ging es rasant ins Tal und ab in den nächsten Anstieg, der zwar nur etwa 400 Hm hatte, aber nicht viel einfacher durch die zuvor lange Abfahrt war....da können die Beine schon mal sauer werden. Von dort an ging es einen herrlichen Trail entlang der kurz darauf zum Anstieg führte, wo ich dann eine kleine aber zeitraubende Krise hatte -Krämpfe in beiden Beinen- die mich zum Anhalten gezwungen haben und mich natürlich weit zurück warfen. Nach den letzten Kilometern über ein ständiges auf und ab stand Rang 36 AK, womit ich nach der Krise zufrieden sein musste.





World Games of Mountainbiking Saalbach-Hinterglemm
Ein voller Erfolg!!


Das Highlight für mich in diesem Jahr. Als „Weltmeisterschaft der Hobby und Lizenzfahrer“ eingestuft, hatte ich mir viel vorgenommen und wirklich bis kurz vor Start überlegt und gerechnet welche Strecke ich fahren werde um einen Erfolg einzufahren. Da die Strecken extrem sind mit ihren vielen Höhenmetern und ich naturgegeben in Anstiegen meine Krise habe (Zeit verliere gegenüber Bergspezialisten), viel der Entschluss die 21 Km mit rund 800 Hm in Angriff zu nehmen.

Ein Massenstart mit rund 500 Startern, zunächst neutralisiert mit Startfreigabe am Anstieg und im weiteren Verlauf verteilten sich alle auf die 5 unterschiedlichen Strecken.

Sobald der Anstieg begann war das Ziel für mich, nicht lange „fackeln“ und nach vorn stürmen. Es galt keine Zeit zu verlieren, da die kürze der Strecke keine Zeit hergab um lange zu taktieren, dennoch musste ich mir meine Kräfte im Anstieg bei all der Hektik gut einteilen, denn es galt nahezu alle Höhenmeter meiner Strecke in diesem einen Stieg zu fahren.

Der Plan ging voll auf und ich habe den Gipfel glänzend hinter mir gelassen. Direkt im Anschluss kamen ein paar Wellen bevor es schon in die Abfahrt ging, wo der letzte Teil vor Ziel über eine Skipiste führte.

Über den Zielstrich hörte ich schon die Ansage des Streckensprechers Rang 2 AK und somit Vizemeister auf den 21 Km Senior Expert! Im Sandwich zweier Ungarn zum Vizetitel gefahren, ein absolut runder Tag!

Ein geiles Gefühl > bitte mehr davon ;-)

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Sparkassen Neuseencup Zwenkau

Ein neues Rennen für mich und gleichzeitig ein Rennen mit vollkommen anderem Charakter.
Für mich galt es 2 Runden, gesamt 50 Km und knapp 200 Hm um den Zwenkauer See zu fahren und das nonstop unter „Strom“. Ein Kurs der topfeben ist und keine Ruhephase zulässt, denn es gilt nicht nur seine Mitstreiter zu bezwingen sondern vor allem den Gegenwind. Der Kurs ist extrem Windanfällig und ohne Anschluss an eine Gruppe gibt es keine Aussicht auf Erfolg.

Vom Start an noch in der ersten großen Gruppe dabei gewesen, wurde der Kurs extrem schnell und auch schnell eng, sodass es nicht lange brauchte um diese Gruppe in die Länge zu ziehen. Kurz drauf zerbrach das Feld in 2 Gruppen von etwa je 10 Fahren. Anfangs konnte ich in der ersten Gruppe mitfahren, verlor jedoch dann den Anschluss und fuhr gut 15 min. allein im Wind, was viel viel Körner kostete um das Tempo oben zu halten.

Bald holte mich die zweite etwa 10 Fahrer starke Gruppe und fuhr mit. Fair wechselten wir uns mit der Führung ab und ich konnte auch mal tief Luft holen.

An einer kleinen Welle, wo die Gruppe wieder in die Länge gezogen wurde, eine schmale Passage, konnte ich die Lücke von nur 10-15 Metern nicht mehr schließen und wir fuhren nur noch zu zweit. Wir gaben alles, wechselten die Führung, das Tempo lag durchweg über 30 Km/h im Gegenwind der gefühlt stärker wurde aber wir konnten diese kleine Lücke bis ins Ziel nicht mehr schließen.

Am Ende stand Rang 10 AK.

Eine kleine aber wie ich finde coole Veranstaltung, für alle die Tempo bolzen wollen!

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DasMatze

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25.09.2021 - Haderslev MTB Challenge (DK)

In Haderslev, ein paar kilometer hinter der dänischen Grenze, fand Ende September die Generalprobe für die '22er XCM-WM statt. Bei der dänischen Meisterschaft konnte die hiesige Elite um UCI Punkte kämpfen, ich hingegen tobte mich in der "Motion"-Wertung aus, was einer Hobbywertung ohne Altersklassen gleichkommt.

Kurz nach 10:00 Uhr starteten die ersten Blöcke und ein gewisser Herr Andreassen machte sich auf, die dänische Elite zu deklassieren :anbet: ... Ich stand im ziemlich vollen Block 3, der ~10min später auf die Strecke geschickt wurde.

Eine Runde hatte knapp 40km und etwas über 500hm, wobei die sich auf einem Niveau zw. 0 und 50m über NN abspielten. An einen Rythmus war also nicht zu denken - 3x das Ganze und schon sind die 118,5km gem. Ausschreibung rum...

Es ging erstmal ein paar Schleifen durch den Park und dann aus der Stadt raus - dabei sortierte sich das Feld. Nahe Haderslev liegt der Pamhule XC Trail, der immer wieder Bestandteil der Strecke war. Teilweise gehts da mit viel Flow ums Eck, teilweise stehen die Bäume so eng dass man sich die alten Lenkerbreiten zurückwünschte. 1...2 technische Stellen hätte man auf der B-Linie umfahren können. Links - Bremse - Rechts - Gas... Und so ging es die ganze Zeit, eine Sektion auf dem Trail wurde gefolgt von einem kurzen Schotterstück. Durch diesen permanenten Wechsel konnten wir auch gut die Nachzügler aus den ersten Blöcken überholen. Zwischendurch noch ein paar CX-like Teilstücke am Ackerrand und durchs Maisfeld. Machte echt Laune aber die Pace war auch immer etwas höher als es gesund gewesehen wäre. Nach der ersten Runde zeigte der Tacho immer noch >300W im Schnitt an und der Körper funkte nochmal ans Hirn, dass das hier kein CX sondern ein Marathon ist. Ich verlor auch durch einen dummen Zufall eine meiner Flaschen und musste fortan mit der Ernährung etwas improvisieren - das was ich noch in den Taschen hatte, fand der Magen irgendwie nicht so gut. An den Verpflegungsstationen verlor ich unnötig Sekunden beim Wasser auftanken. Mitte der 2. Runde klopfte schonmal der Mann mit dem Hammer an und ein paar Krämpfe machten mir das Leben schwer. Nun fand ich aber an der vermuteten Stelle meine Flasche mit der gewohnten Plörre wieder und ab da ging es auch wieder aufwärts. Die letzte Runde war ich eigentlich komplett solo unterwegs, nur ab und zu ein Nachzügler der kürzeren Distanzen überrundet. Aber Kraft war wieder spürbar und so ging es nach knapp über 5h was die Beine noch hergaben Richtung Ziel.

Dort dann festgestellt dass ich auf den Fahrer vor mir lediglich noch 12sec Rückstand hatte, noch bitterer als ich fetsgetsellt hab, dass das der Dritte in der Motion Wertung war... Wobei gesamt 20. im Rahmen aller Starter der dän. Meisterschaft kann sich eigentlich auch sehen lassen :)

Nun ja, Laune hat es natürlich trotzdem gemacht. Rennen fahren muss man wohl nach 18 Monaten auch erst mal wieder lernen und so schlimm wie befürchtet war der Abfall bei den Rundenzeiten mit 1:39 - 1:42 - 1:44 auch wieder nicht.

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Quelle des Photos: Facebook Profil der Haderslev MTB Challenge
 

DasMatze

DIMB RacingTeam
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Der Herbst ist da, der Herbst ist da... also der zweite Versuch mal eine Cross-Saison zu bestreiten - letztes Jahr war C-bedingt nach drei Rennen schluss. Heuer sollen es zehn (10!) beim Stevens Cup werden...

2 Wochen vorher noch einen 5h Marathon bestritten und jetzt direkt ein Doppelwochenende mit jew. 35min an der Kotzgrenze... So ganz bereit ist der Kadaver dafür noch nicht. Aber egal gemeldet ist gemeldet, lieber Letzter als DNS.

Also Samstag nach Hannover und direkt festgestellt: Die Leute trauen sich wieder raus, die Veranstaltungen sind gut besucht. 30...40 Mann in der Ü40-Hobbyhölle geben ein ganz schönes Gewühl in der ersten Runde. Jeder erhebt erstmal einen Führungsanspruch für sich.

Ich hab den Start verpennt und musste mich zunächst wieder ein paar Plätze vorarbeiten... beim Übergang in die zweite Runde hatte ich mich am Hinterrad des Führenden festgesaugt. Der ist dann leider in einer losen engen Kurve vom Rad, ich so halb über ihn drüber und ineinander verhakt. Als wir wieder standen war die Kette runter und erst beim 3. Versuch wieder auf dem Blatt... Gute sechs bis acht Plätze hat mich die Aktion gekostet. Also wieder rauf und investieren. Es gab einige längere Geraden und schnelle Kurven auf dem Track, da konnte ich wieder Boden gut machen. Zurück auf Rang 2 gearbeitet und bis ins Ziel gehalten... schöner Ballerkurs bei besten Wetter, nur der Motor wollte obenraus nicht so frei drehen.

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Sonntag direkt der zweite Lauf des Cups in Norderstedt... für mich gut mit den Öffentlichen zu erreichen. Die Strecke - in einem Waldstück gelegen - hat einiges an Wurzeln, ein paar fiese Krater und etwas Sand... und obligatorisch natürlich noch Treppe und Doppelhürde. Das ganze hat mal mehr, mal weniger Flow aber macht unglaublich viel Spaß. Guten Start gehabt und nach kurzer Zeit auf Rang 2 festgesaugt - auf Rang 1 der Sieger des Vortags. Wie ich mir ihn so anschaute, merkte ich, dass mir scheinbar doch einiges in dieser Disziplin fehlt... bei ihm sah das alles sehr flüssig und unaufgeregt aus. Ich hingegen kämpfte mit permanenter Sauerstoffnot. Und so hat er sich ab Runde zwei auch langsam aber stetig abgesetzt - schlechtes Timing an der Hürde... 2sec verloren, in der losen Kurve abgesetzt... nochmal 2sec, und so weiter. Ab der dritten Runde auch noch das Gefühl gehabt, dass der Dritte von hinten gefährlich nah kommt. Also in Runde 4&5 gedrückt was eben noch ging und so den 2. Platz abgesichert.

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Bilderquelle Michael Richter (aka. Mike667) auf helmuts-fahrrad-seiten.de
 
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