Rock Shox Totem Review - Teil 2

Danke @Symion. Klingt logisch, hätte ich auch selber drauf kommen können. Reinigungsbenzin hab ich da, n Stab und nen Tuch wird sich finden.

Das Einpresstool kostet ja 20€ und für 1x Dichtungswechsel bringts das nicht. Lass ichs im Laden machen, kostet es aber bestimmt das gleiche...eine andere Möglichkeit gibts nicht? (zufällig passende 24er Nuss oder so) Eigentlich sehen die Dichtungen rein optisch auch noch gut aus, aber vermehrte Ölringe an den Standrohren und sehr dreckiges Öl im Casting deuten doch auf verschlissene Dichtungen hin, oder etwa nicht?
 
Ich würde ne Nuss in nehmen die auf die dichtung passt und genau ins Casting. Damit solltest du die Dichtungen nicht verbiegen.
Hab ich auch schon 2 mal gemacht und ist immer super gelaufen ;)
 
Na das klingt doch schonmal ziemlich gut. Ne Ahnung was das für ne Nuss war? Hab hier leider nicht so viel in der Größe zur Auswahl und würde mir was organisieren. Damit sollte ich dann ja Öl- und Staubdichtung rein bekommen?!
 
Ich noch mal :) Warte immer noch auf die Dichtungen und da hatte ich genug Zeit hier im Thread noch etwas mehr zu lesen. Gabel steht jetzt mit von innen geputztem Casting (Lappen mit Waschbenzin auf Besenstiel :) ) in 2 Teilen im Zimmer. Habe jetzt öfter gelesen, dass das Ansprechverhalten u.A. durch neue Ölabstreifer leiden könnte, da die evtl. strammer sitzen. Ich frage mich nun immernoch - muss ich die Dichtungen wirklich wechseln, oder reicht ggf nur ein Wechsel der Staubabstreifer? Immerhin muss ich dann auch noch wegen des Einbautools was finden/frickeln. Reicht also evtl. auch das Reinigen der Gabel? Hatte zuletzt halt gefühlt mehr/öfter dreckige Ölspuren an den Standrohren als vorher, entgegengespritzt ist es mir aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist Quatsch die Dichtungen und Abstreifer nicht zu wechseln...
Also es ist anfangs so, dass die neuen Dichtungen erst eingefahren werden müssen.
Aber das lässt sich normal auch durch am besten Motoröl auf den Dichtungen und Staubabstreifern relativ gut überbrücken, bis dass alles gut ist ;)
 
Hallo,

Hab ein Problem bin eben mit meiner totem solo air umher gefahren und musste nach 10 min feststellen das sie auf einmal bei geringer Belastung komplett einsackt.
Hab mir gedacht das sie aus irgendeinem Grund Luft verloren hat, als ich jedoch nachgesehen hab war noch genügend Luft drauf.
Meine Frage wäre nun was ist kaputt oder passiert sowas im Winter mit solo air Einheiten ?
 
Hallo,

lass mal die Luft oben über das Ventil ab, dreh das Rad auf den Kopf und schraube die beiden Torx von den Speedlubes raus. Ich würde dir aber empfehlen, einen Lappen direkt an die Schrauben zu halten, da es sein kann, das dir mit Druck Luft und etwas Schmieröl entgegen kommt. (deshalb umdrehen, damit es ggf. weniger Schmieröl ist)
Jetzt die Topcap mit dem Ventil rausschrauben und mal in die Solo Air Kammer schauen, ob noch was zum schmieren drinnen ist.
 
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So sieht das bei mir aus, wie viel kommt da normal rein?
 
Ok, danke werde ich morgen ausprobieren.
Ich hätte da noch ne frage zur Dämpfung: Also ich wiege Rund 70 kg und mit 40 psi liege ich weit unter den vorgegebenen Einstellung und trotzdem kann ich nicht den kompletten Federweg nutzen. Meine Totem fühlt sich generell ziemlich Überdämpft an.
Also was kann ich dagegen tun?
 
Wenn ausgeschlossen ist, das zuviel Öl in der Dämpfung ist und dich das höhere Gewicht nicht stören würde, wäre der Umbau auf Stahlfeder ein guter Schritt.

Beschreib aber doch mal genauer was dich stört und in welchen Situationen :)
 
Die Totem kommt mir in Aktion einfach sehr trage und straff vor.
Ich nutze selbst in etwas härterem Gelände nur 160-max. 170 mm Federweg und das auch wenn ich HSC und LSC komplett offen habe.
 
Wenn sie zu straff ist: Leichteres Öl in die Dämpfung und/oder Shimstack ändern. Die letzten 10-20mm lassen sich ab Werk leider nur schwer bis gar nicht nutzen.

Ansonsten eben nochmal weniger Luftdruck versuchen. Bei Minusgraden eine Luftfedergabel abzustimmen ist nunmal kein Vergnügen.
 
Gibts noch irgendeinen Trick um die Öldichtungen raus zu bekommen? Hab jetzt schon eine Schraubenzieher verbogen und auch nen flachen Maulschlüssel. Die Dinger sitzen bombenfest..Staubabstreifer gingen rel. gut raus.
 
Erst die Öldichtung mit einem guten Montierhebel (z.B. DH Reifenheber von Pedros) rausholen. Der alte Staubabstreifer dient dann als Auflagefläche für den Montierhebel.

Ich hab letztes Jahr an meiner Boxxer nur den Staubabstreifer rechts getauscht.
Das Ding leckte (wie immer) zum absolute falschen Zeitpunkt wie Sau. Danach war die ganze Saison Ruhe. Da das Öl scheinbar bis unter den Staubabstreifer hoch kommt lasse ich das so. Lieber verkürzte Intervalle für den Schmieröl- Wechsel. Da bleibt das Öl auf jeden Fall oben zwischen den beiden Dichtungen und es läuft nix trocken.
Bbei den Coil Gabeln (Boxxer und Totem) ist auf der Federungsseite eh immer ein erhöhter Ölverbrauch festzustellen. Das Zeug vermischt sich warscheinlich mit dem Fett an der Feder und bleibt dann zum Teil dort oben hängen.
 
Staubabstreifer sind schon raus, aber egal, man kann ja ne alte Buchse drunter legen. Ich krieg das Ding einfach nicht raus. Kann hebeln wie ein Verrückter. Gerade noch nen Breiten und stabilen Schraubendreher besorgt...immer noch kein mm!

Edit:

Sie sind draußen! Ich habe gewürgt wie ein Berserker...alter Falter sitzen die Dinger fest!
 
Zuletzt bearbeitet:
Versuch doch mal das Casting oben mit dem Fön (nicht Heissluftfön) vernünftig durchzuwärmen. Casting sicher fixieren (Montageständer) und dann hebeln. Wenn es dir nicht mehr geheuer vorkommt, such dir lieber einen Bikeshop mit ausreichender Erfahrung. 15 Minuten Stundenlohn sind allemal preisgünstiger als ein gerissenen Casting ersetzten zu müssen:eek:.

Edit: Zu Langsam, Glückwunsch
 
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