RockShox MegNeg Air Can Upgrade Kit

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Ich eröffne hier mal einen Thread für das RockShox MegNeg Upgrade Kit.

Da das Upgrade aktuell noch nicht serienmäßig* an Bikes verbaut wird und es keine Angaben von RockShox darüber gibt, für welche Bikes das Kit am Besten geeignet ist, wollte ich hier mal einen Thread zum Erfahrungsaustausch starten. So muss man sich die Infos vielleicht nicht ganz so zerstreut in den einzelnen Herstellerforen zusammensuchen. :daumen:

Laut Rock Shox soll es Bikes geben die vom Upgrade profitieren und Bikes bei denen das Upgrade nicht so gut funktioniert. Zudem beeinflussen natürlich auch die persönlichen Fahrwerksvorlieben, ob das Upgrade für einen sinnvoll ist oder nicht.

Aktuell (2019) werden diese drei Versionen für Deluxe und Super Deluxe Dämpfer angeboten.

- 185/210 mm x 47,5-55 mm: 00.4318.028.000
- 205/230 mm x 57,5-65 mm: 00.4318.028.001
- 225/250 mm x 67,5-75 mm: 00.4318.028.002

Im Paket enthalten:
  • 1 x Upgrade Kit RockShox MegNeg Air Can mit Luftkammer (Dichtung
  • 4 x Volume Spacer
  • 6 x Dichtungen
  • 1 x Schmierfett
  • 1 x Öl (15W50)
  • 1 x Decals

MegNeg-Luftkammer 2020 Handbuch: Deutsch
https://www.servicearchive.sram.com...000006026_rev_a_megneg_upgrade_kit_german.pdf

Wichtig: ☝
Luftdruck muss zur Serie um ca. 20 % erhöht werden.
Bitte den alten, maximal zulässigen Druck eures Dämpfers auch mit dem MegNeg Update nicht überschreiten!

Mein 2018er 250x75mm Super Deluxe RC3 hat als Maximum bspw. 285psi.
Mein 2018er 250x70mm Super Deluxe R hatte als Maximum bspw. 325psi.


- Laut Rock Shox soll man einen bis zwei Tokens aus der Positiv-Luftkammer entfernen
Da die MegNeg Luftkammer den Dämpfer am Ende des Federwegs progressiver macht, soll so sichergestellt werden, dass auch noch der ganze Federweg genutzt werden kann.

- Wenn ihr bei eurem Seriendämpfer die Zugstufe voll geöffnet habt, damit ihr euer perfektes Setup habt, dann macht ein MegNeg Update bei euch vermutlich keinen Sinn. Mit einer größeren, negativen Luftkammer müsst ihr auch die Zugstufe nachregeln. Wenn ihr da dann keine Klicks mehr frei habt, wird euch der Rebound vermutlich zu langsam sein.

Standard-Luftkammer : 100% Negativ-Volumen
MegNeg mit 0 Bändern: 211% Negativ-Volumen
MegNeg mit 1 Bändern: 199% Negativ-Volumen
MegNeg mit 2 Bändern: 188% Negativ-Volumen
MegNeg mit 3 Bändern: 176% Negativ-Volumen
MegNeg mit 4 Bändern: 164% Negativ-Volumen

Gewichtszunahme des Dämpfers durch MegNeg zur Serie ca. 60g.

Vielleicht könnt ihr für die bessere Übersicht kurz euer Bike & euren Dämpfer posten? Damit klar ist womit ihr die Megneg verwendet. Thx. :daumen:

-----------------

Ich habe einen Token aus der positiv Luftkammer entfernt und habe mit drei Bändern in der negativ Luftkammer begonnen. Damit starte ich mal die Tests.

Setup 1:
Bike: YT Capra 27 AL 2018 XXL
Dämpfer: RockShox Super Deluxe RC3 250 x 75mm
Token positive Luftkammer: 1
MegNeg Bänder: 3
Druck: 190psi / (ohne MegNeg 155psi)
SAG: ca.28% / (85Kg)
Rebound: 1/8 Klicks / (ohne MegNeg 4/8 Klicks) (gemessen von offen (Hase))
Ergebnis: Kann man so fahren, etwas plüschig, da 190psi zu wenig.
-----------------

Setup 2:
Bike: YT Capra 27 AL 2018 XXL
Dämpfer: RockShox Super Deluxe RC3 250 x 75mm
Token positive Luftkammer: 1
MegNeg Bänder: 4
Druck: 200psi
SAG: ca.25% / (85Kg)
Rebound: 2/8 Klicks (gemessen von offen (Hase))
Status: Kann man so fahren, dicht an der Serie, aber feineres Ansprechverhalten
-----------------

Setup 3:
Bike: YT Capra 27 AL 2018 XXL
Dämpfer: RockShox Super Deluxe RC3 250 x 75mm
Token positive Luftkammer: 1
MegNeg Bänder: 2
Druck: 205psi
SAG: ca.28% / (85Kg)
Rebound: 0/8 Klicks (gemessen von offen (Hase)) Zugstufe somit komplett geöffnet.
Status: Fahre ich aktuell so.
-----------------

Update 10.01.2020: Wichtig! Bevor ihr auf die MegNeg umsteigt, schaut, dass ihr noch genug Reserveklicks für die Zugstufe habt.
Drei-vier Klicks sollten vor dem Umbau mindestens noch vorhanden sein. Denn durch die größere, negative Luftkammer, müsst ihr die Zugstufe nachregeln, sonst wird die Federwegserholung zu langsam.


Im Downhill World Cup 2019 bspw. am Trek von Reece Wilson oder am 29er YT Tues von Vali Höll im Einsatz.
-----------------

Quelle: RockShox.com/ vitalmtb.com




Gewicht ohne Fox Buchsen: ca. 514g, ohne Buchsen und MegNeg 452g.

---------------
* aktuell von Rock Shox nur als Updateoption geplant, kein Serieneinsatz vorgesehen
 
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Ich fahre die MegNeg in einem 2019er Canyon Strive (150mm Federweg bei 60mm Dämpferhub) und bin ziemlich angetan. Das initiale Ansprechverhalten ist deutlich besser als mit der Standard Aircan und der Dämpfer fühlt sich insgesamt schluckfreudiger an. Bin gerade am experimentieren mit welchem Setup ich die beste Performance herausholen kann :)

In der Standard Aircan hatte ich 2 Tokens und 180psi für knapp 30% Sag.

Nach dem Umbau habe ich mit 2 Bändern in der NegativKammer und 0 Tokens in der Positivkammer begonnen. Druck musste auf 200psi für knapp 30% Sag erhöht werden. Das fühlte sich ganz gut an. Es fehlte nur etwas Endprogression.

Habe deswegen einen Token verbaut. Damit passte die Endprogression. Bei der ersten Parksession mit der MegNeg ist mir dann aufgefallen, dass bei 30% Sag etwas Support in der Mitte fehlt. Bei 25% Sag passte es dann.

Ich werde als nächstes 1 Band und 0 Tokens bei 30% Sag ausprobieren. :daumen:
 

jim_morrison

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Ist es möglich, dass sowas auch noch für den Monarch Plus kommt? Oder ist da bei Debonair Endstation?
 
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Kann ich mir nicht vorstellen. So weit ich gehört habe, wird nur noch für metrische Dämpfer weiterentwickelt. Sry.
 
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Der erste Eindruck der MegNeg ist etwas länger geworden.:D

Um übersichtlich zu bleiben packe ich das mal in drei Abschnitte. :daumen:

1. Vorüberlegung:
Da ich im Winter meine 2018er Lyrik RC mit dem DebonAir Upgrade versehen habe, war ich schon ein bisschen für das Thema "negative Luftkammer" sensibilisiert, denn auch die DebonAir-Einheit in der Gabel zieht ihre Vorteile aus einer 42% größeren, negative Luftkammer.

Fahrwerkstechnisch bin ich mit dem Capra und dem Super Deluxe RC3 Dämpfer (MJ2018) soweit zufrieden.
Das Upgrade resultiert daher nicht aus einer Unzufriedenheit mit dem Fahrwerk.

Wenn ich mir jedoch grundsätzlich was für den Dämpfer hätte wünschen können, dann wäre das:
1. ein feineres Ansprechverhalten und
2. mehr Feedback im mittleren Federbereich.
Da schien die MegNeg Air Can also interessant, denn sie verspricht genau das.

Bedenken:
Da das Capra von Haus aus sehr progressiv ist und die Endprogression durch das MegNeg Update noch weiter steigen sollte, hatte ich im Voraus bedenken, ob das Update überhaupt Sinn ergibt?
Denn ich wollte das Fahrwerk weder verhärten noch auf Federweg verzichten.
Schließich weist auch RockShox darauf hin, dass das Update nicht für alle Räder zwangsläufig geeignet ist.

Da aber im Capra auch Coil-Dämpfer funktionieren und im Downhill-World Cup einige Fahrer am YT Tues die MegNeg Air Can verbauen, dachte ich mir, kann ich es mal riskieren.
Für 74,99€ in der 250mm-Bauform ist der Updatepreis überschaubar. :)

2. Umbau / Setup
(Da mein 250 x75er Dämpfer nicht aus einem Serien-Capra stammt, kann ich nicht 100% genau sagen, ob die 250x70er Seriendämpfer auch mit zwei Token ausgeliefert werden. Ich vermute es aber.)

Ab Werk waren zwei Token in der positiven Luftkammer verbaut, ist dies der Fall, empfiehlt RockShox mindestens einen zu entfernen, um den gesamten Federweg weiterhin nutzen zu können.

Da ich zunächst mit einer kleineren Luftkammervergrößerung (+76%) starten wollte, habe ich drei von vier DebonAir-Bändern installiert.

Erstes Testsetup daher: ein Token und drei Bänder bei 20% mehr Luftdruck (180psi).

3. Ergebnis
Der Dämpfer fühlt sich bereits beim Einfedern im Stand deutlich weicher und sensibler an, geht linearer durch den mittleren Federwegsbereich und baut erst am Ende ausreichend Gegenhalt auf. Insgesamt fühlt sich das Bike im Stand somit ein gutes Stück plüschiger an.

Meine Bedenken, dass der gesamte Federweg nicht nutzbar sein könnte oder dass das Fahrwerk sich durch die Änderungen verschlechtert wurden nicht erfüllt. Die Herausnahme eines Tokens hat die Endprogression stärker beeinflusst, als die 20% mehr Druck. Die Endprogression setzt nun gefühlt etwas später ein.

Insgesamt wurden auf den Trails immer so zwischen 65-68mm von 75mm Hub verwendet. Das deckt sich somit mit dem Verhalten des alten Dämpfersetups.
(zwei Canyon Torque mit RockShox Super Deluxe 250x70 RCT3 150-160psi, ähnlichem Speed und Fahrergewicht, ohne MegNeg lagen ebenfalls bei gut 8-10mm Federwegsreserve auf den Teststrecken*, das passte also.) :)

Ein etwas zu kurzer Sprung mit Landung im Flat hat der Dämpfer ebenfalls problemlos weggesteckt, es gab keinen Durchschlag, bei 73-74mm war Ende.


Nach einigen Abfahrten habe ich den Druck leicht auf 190psi erhöht, fühlte sich passender an, da minimal straffer.

Zwischenfazit (06.06.2019):
Wie oben schon geschrieben, merkt man das leichtere Ansprechverhalten deutlich im Stand, den Unterschied auf den Trails genau zu erspüren ist aber wirklich schwierig. Das liegt meines Erachtens auch daran, dass der Hinterbau vorher schon sehr gut mit dem Super Deluxe harmonierte. Lyrik und Fahrer (Ich) streichen da deutlich vor dem Limit des Serien-Hinterbaus die Segel. :D

An anderen Bikes, deren Hinterbau früher limitiert, vielleicht auch durch weniger Federweg begünstigt, mag das MegNeg Update möglicherweise stärker zum Tragen kommen als am 27er Capra MKII mit 180mm.

Nichtsdestotrotz bietet das Update am Capra 27 zumindest die Möglichkeit noch ein bisschen mehr Federungskomfort zu generieren.
Interessant wäre hier mal der direkte Vergleich zu einem Fox Float X2 und wie plüschig der sich im Capra anfühlt?

Auf der schwarzen Strecke über ein langes, schnelles und ruppiges Wurzelstück konnte man ohne Einschränkungen (Bremsen offen) komplett drüber bügeln, der Hinterbau war dabei sehr ruhig und stabil, während ich und die Lyrik hingegen gut zu tun hatten. :D
Mehr Action gab die Strecke leider auch nicht her.

„Subjektiv“ fühlte sich das Heck, in den rauen, schnellen Streckenabschnitten ein paar Prozent ruhiger an als früher, für einen besseren Test müsste ich da natürlich nochmal ohne MegNeg hin.

Im aktuellen Setup gefällt mir das Update schon ganz gut, auch wenn ich noch nicht ganz zufrieden bin. Für meinen Geschmack könnte das Ganze noch etwas sportlicher sein, im Moment ist mir das noch ein Hauch zu viel Sofa.;)

Als nächstes werde ich vier Bänder und nur noch +64% mehr Luftvolumen testen, um zu sehen, was das untere Ende der Luftkammergröße so kann?

Ob ich auch weniger als zwei Bänder nutzen kann, muss ich noch testen, eventuell geht mir da der Rebound aus, denn ich musste schon 4 Klicks aufmachen, damit sich der Dämpfer entsprechend schnell erholt. Weniger Zugstufe geht leider auch nicht mehr.

Ich hoffe meine Einschätzung hilft dem einen oder anderen schon mal weiter?

Bin auf jeden Fall auf das Feedback anderer MegNeg Upgrades gespannt. :daumen:

Bedenke:
Wer einen Deluxe oder Super Deluxe „R“ Dämpfer nutzt, also keine Plattform hat, gerne aber sein Bike den Berg hochtritt, der wird aufgrund des leichteren Ansprechverhaltens der MegNeg deutlich mehr wippen als früher. Daher möglicherweise für die reinen „R“ Dämpfer uninteressant.

Nach der Installation der MegNeg muss ein Ausgleich zwischen positiver und negativer Luftkammer erfolgen, dafür ohne Dämpferpumpe aufs Rad setzen und einfedern. Hierbei eher einen leichteren Luftdruck verwenden, bei 180psi in der positiven Kammer federt nämlich erstmal nichts. :D 100psi sollten da passen. Nach dem Ausgleich beider Kammern muss man natürlich nochmal den finalen Druck einstellen und wieder einfedern.

---------------------------------
Bikepark war Trailpark Erbeskopf.
*Strecken waren Wild Cat (rot) und Schinderhannes (schwarz). Immer im Wechsel gefahren.
Gesamte Tiefenmeter des Tages 2060m.
Genommene Elemente und Sprünge: alle.
 
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Der erste Eindruck der MegNeg ist etwas länger geworden.:D

Um übersichtlich zu bleiben packe ich das mal in drei Abschnitte. :daumen:

1. Vorüberlegung:
Da ich im Winter meine 2018er Lyrik mit dem DebonAir Upgrade versehen habe und dabei auch eine 42% größere, negative Luftkammer für Verbesserung sorgt, war ich schon ein bisschen für das Thema negative Luftkammer sensibilisiert.

Fahrwerkstechnisch bin ich mit dem Capra und dem Super Deluxe RC3 Dämpfer (2018) sehr zufrieden, das Upgrade resultiert daher nicht aus einer Unzufriedenheit mit dem Fahrwerk.

Wenn ich mir jedoch grundsätzlich was für den Dämpfer hätte wünschen können, dann wäre ein etwas feineres Ansprechverhalten und mehr Feedback im mittleren Federbereich natürlich eine nette Sache. Da schien die MegNeg Air Can also interessant.

Bedenken:
Da das Capra bereits sehr progressiv ist und die Progressivität durch das MegNeg Update noch weiter steigen sollte, hatte ich im Voraus bedenken, ob das Update überhaupt nutzbar ist und Sinn ergibt? Denn ich wollte das Fahrwerk weder verhärten noch auf Federweg verzichten. Schließich weist auch RockShox darauf hin, dass das Update nicht für alle Räder zwangsläufig geeignet ist.

Da aber im Capra auch Coil-Dämpfer funktionieren und im Downhill-World Cup am YT Tues die MegNeg Air Can verbaut wurde, dachte ich mir, kann man es mal riskieren. Für 74,99€ in der 250er Bauform ist der Updatepreis ja noch überschaubar. :)

2. Umbau / Setup
(Da mein 250 x75er Dämpfer nicht aus einem Serien-Capra stammt, kann ich nicht 100% genau sagen, ob die 250x70er Seriendämpfer auch mit zwei Token ausgeliefert werden. Ich vermute es aber.)

Ab Werk waren zwei Token in der positiven Luftkammer verbaut, ist dies der Fall, empfiehlt RockShox mindestens einen zu entfernen, um den gesamten Federweg weiterhin nutzen zu können.

Da ich zunächst mit einer kleineren Luftkammervergrößerung (+76%) starten wollte habe ich drei von vier DebonAir-Bändern installiert.

Erstes Testsetup daher: ein Token und drei Bänder bei 20% mehr Luftdruck (180psi).

3. Ergebnis
Der Dämpfer fühlt sich bereits beim Einfedern im Stand deutlich weicher und sensibler an, geht linearer durch den mittleren Federwegsbereich und baut erst am Ende Progression auf. Insgesamt fühlt sich das Bike im Stand somit ein gutes Stück plüschiger.

Meine Bedenken, dass der gesamte Federweg nicht nutzbar sein könnte oder dass das Fahrwerk sich durch die Änderungen verschlechtert wurden nicht erfüllt. Die Herausnahme eines Tokens hat die Progression stärker beeinflusst, als die 20% mehr Druck. Die Progression setzt nun gefühlt etwas später ein.

Insgesamt wurden auf den Trails immer so zwischen 65-68mm von 75mm Hub verwendet. Das deckt sich somit mit dem Verhalten des alten Dämpfersetups. (zwei Canyon Torque mit RS SD 250x70 RCT3 150-160psi, ähnlichem Speed und Fahrergewicht, ohne MegNeg lagen ebenfalls gut bei 8-10mm Federwegsreserve auf den Teststrecken, das passte also.)

Ein etwas zu kurzer Sprung mit Landung im Flat hat der Dämpfer ebenfalls problemlos weggesteckt, es gab keinen Durchschlag, bei 73-74mm war Ende.


Nach einigen Abfahrten habe ich den Druck leicht auf 190psi erhöht, fühlte sich passender, da minimal straffer an.

Zwischenfazit (06.06.2019):
Wie oben schon geschrieben, merkt man das leichtere Ansprechverhalten deutlich im Stand, den Unterschied auf den Trails genau zu erspüren ist aber wirklich schwierig. Das liegt meines Erachtens auch daran, dass der Hinterbau vorher schon sehr gut mit dem Super Deluxe harmonierte. Lyrik und Fahrer (Ich) streichen da deutlich vor Ende des regulären Hinterbaus die Segel.

An anderen Bikes deren Hinterbau früher limitiert, vielleicht auch durch weniger Federweg begünstigt, mag das MegNeg Update möglicherweise stärker zum Tragen kommen als am 27er Capra MKII mit 180mm.

Nichtsdestotrotz bietet das Update am Capra zumindest die Möglichkeit noch ein bisschen mehr Federungskomfort zu generieren.
Interessant wäre hier mal der direkte Vergleich zu einem Fox Float X2 und wie plüschig der sich im Capra anfühlt?

Auf der schwarzen Strecke über ein langes, schnelles und ruppiges Wurzelstück konnte man ohne Einschränkungen (Bremsen offen) komplett drüber bügeln, der Hinterbau war dabei sehr ruhig und stabil, während ich und die Lyrik hingegen gut zu tun hatten. :D
Mehr Action gab an der Stelle die Strecke leider auch nicht her.

„Subjektiv“ fühlte sich das Heck, in den rauen, schnellen Streckenabschnitten ein paar Prozent ruhiger an als früher, für einen besseren Test müsste ich da natürlich nochmal ohne MegNeg hin.

Im aktuellen Setup gefällt mir das Update schon ganz gut, auch wenn ich noch nicht ganz zufrieden bin. Für meinen Geschmack könnte das Ganze noch etwas sportlicher sein, im Moment ist mir das noch ein Hauch zu viel Sofa.;)

Als nächstes werde ich vier Bänder und nur noch +64% mehr Luftvolumen testen, um zu sehen, was das untere Ende der Luftkammergröße so kann?

Ob ich auch weniger als zwei Bänder nutzen kann muss ich noch testen, eventuell geht mir da der Rebound aus, denn ich musste schon 4 Klicks aufmachen, damit sich der Dämpfer entsprechend schnell erholt. Weniger Zugstufe geht leider auch nicht mehr.

Ich hoffe meine Einschätzung hilft dem einen oder anderen schon mal weiter?

Bin auf jeden Fall auf das Feedback anderer MegNeg Upgrades gespannt. :daumen:

Bedenke:
Wer einen Deluxe oder Super Deluxe „R“ Dämpfer nutzt, also keine Plattform hat, gerne aber sein Bike den Berg hochtritt, der wird aufgrund des leichteren Ansprechverhaltens der MegNeg deutlich mehr wippen als früher. Daher möglicherweise für „R“ Dämpfer uninteressant.

Nach der Installation der MegNeg muss ein Ausgleich zwischen positiver und negativer Luftkammer erfolgen, dafür ohne Dämpferpumpe aufs Rad setzen und einfedern. Hierbei eher einen leichteren Luftdruck verwenden, bei 180psi in der positiven Kammer federt nämlich erstmal nicht viel ein. :D 100psi sollten da passen. Nach dem Ausgleich beider Kammern muss man natürlich nochmal den finalen Druck einstellen.

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Bikepark war Trailpark Erbeskopf.
Strecken waren Wild Cat (rot) und Schinderhannes (schwarz). Immer im Wechsel gefahren. Gesamte Tiefenmeter des Tages 2060m. Genommene Elemente und Sprünge: alle.
Klasse Feedback. Letztlich bestätigt es ja die Grundannahmen.
Außer: Es war keine steigende Progression zu erwarten, sondern im Gegenteil mehr Linearität. Der zusätzliche Gegenhalt resultiert ja aus dem höheren Druck, nicht aus einem progressiveren Kennlinienverlauf. Und genau das zeigt sich ja auch als Ergebnis.

Eine Frage: du musstest trotz des höheren Drucks die Zugstufe weiter öffnen?
Damit im ersten Ferwegsdrittel die Federwegsrückgewinnung gelingt? bzw. im mittleren?
Spürst du dadurch bei starken Einschlägen ein Kicken? Weniger Zugstufe und mehr Druck legen das nahe. Oder kommt der Dämpfer dadurch eher in einen vernünftigen Bereich, er gilt ja doch hin und wieder als überdämpft, was die Zugstufe angeht.
 
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Außer: Es war keine steigende Progression zu erwarten, sondern im Gegenteil mehr Linearität.
Du hast Recht, da habe ich mich leider falsch ausgedrückt. Gemeint habe ich nur die "End"progression.
Ich bezog mich da auf das "letzte Drittel" des Federwegs und die höhere, notwendige Kraft um Federweg zu überwinden. Passe das im Text mal an. :daumen:

Eine Frage: du musstest trotz des höheren Drucks die Zugstufe weiter öffnen?
Ja, ich vermute, dass das mit dem geänderten Volumenverhältnis von positiver zu negativer Kammer zusammenhängt. (Kesselformel?)
Der Druck ist in beiden Kammern ja der gleiche. Da wirkt möglicherweise einfach auf Grund des größeren Volumens mehr Kraft bei gleichem Druck.
Konnte der Sache aber zeitlich noch nicht genauer nachgehen.

Wäre nett, wenn dazu einer was schreiben würde, der da mehr zu sagen kann. :daumen:

Damit im ersten Ferwegsdrittel die Federwegsrückgewinnung gelingt? bzw. im mittleren?
Jep, damit der Dämpfer ähnlich schnell ausfedert wie vorher, sonst wird er ein bisschen träge.

Oder kommt der Dämpfer dadurch eher in einen vernünftigen Bereich, er gilt ja doch hin und wieder als überdämpft, was die Zugstufe angeht.
Ich glaube die Super Deluxe Dämpfer sind teilweise sehr unterschiedlich.
Mein 2018er RC3 bspw. hat einen breiten Zugstufenbereich, von sehr langsam bis sehr schnell ging da alles. Hatte daher vor dem Update auch vier Klicks zugedreht.
Der 2018er Super Deluxe R aus dem Serien-Capra hingegen war etwas unterdämpft und bot gefühlt auch nur die halbe Zugstufeneinstellbandbreite vom jetztigen RC3.
Der RCT3 im 2018 Torque hingegen soll ja etwas überdämpft sein, wohingegen der 2019er RCT3 im Torque wieder ausgeglichener ist. :D

Da muss man natürlich vor dem Update schauen, ob das eigene Setup das zulässt.
 
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slowbeat

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Mit der großen Negativkammer haste natürlich auch ein anderes top out Verhalten als mit der kleinen. Deshalb kickts auch tendenziell weniger.

Hab n Sacki Vector, da ist die Negativkammer noch viel größer. Is schon goil.
 
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Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Insbesondere das bessere Ansprechverhalten und der bessere Gegenhalt im mittleren Federweg klingt gut. Mit wie viel SAG fährst du den Dämpfer?
Bei dem Standard Super Deluxe RC3 vermisse ich beim Capra bei 30% SAG etwas den Gegenhalt und bei 25% leidet das Ansprechverhalten. Gerne hätte ich auch etwas mehr Pop.
Schwanke jetzt zwischen dem MegNeg und einem MST Tuning.
 

Trail Surfer

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Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Insbesondere das bessere Ansprechverhalten und der bessere Gegenhalt im mittleren Federweg klingt gut. Mit wie viel SAG fährst du den Dämpfer?
Bei dem Standard Super Deluxe RC3 vermisse ich beim Capra bei 30% SAG etwas den Gegenhalt und bei 25% leidet das Ansprechverhalten. Gerne hätte ich auch etwas mehr Pop.
Schwanke jetzt zwischen dem MegNeg und einem MST Tuning.
Das MST Tuning wird bei Fahrrad Fahrwerk zusätzlich auf die Kennlinie deines Hinterbaus angepasst. ;)
 
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Mit wie viel SAG fährst du den Dämpfer?
Ich fahre üblichereise am Capra 25% SAG.

Nach dem Umbau auf die MegNeg war ich aber anscheinend etwas zu nachlässig mit der erneuten SAG-Levelüberprüfung und hab die ersten zwei-drei Abfahrten mit 30% SAG bestritten.
Die 10psi mehr, die ich nachgepumpt habe, führten dann zu so ca. 28% SAG.
Werde nochmal 10psi mehr reinpacken, dann sollte es für die nächsten Tests passen. (200psi)

Bei dem Standard Super Deluxe RC3 vermisse ich beim Capra bei 30% SAG etwas den Gegenhalt und bei 25% leidet das Ansprechverhalten.
Kann ich nachvollziehen, jammern auf hohen Niveau, aber ist was dran. :daumen:
Da könnte das MegNeg Upgrade helfen.

Gerne hätte ich auch etwas mehr Pop.
Ob du durch das MegNeg Update mehr Pop bekommst kann ich noch nicht sagen, im aktuellen Setup fühlt es sich eher noch "mehr" nach Mini-DH an als vorher schon.

Hatte auch die Möglichkeit ein 2019er Torque AL in XL mit Super Deluxe RCT3, im direkten Vergleich, auf der schwarzen Abfahrt zu testen. Das Rad hat definitiv mehr Pop als das Capra und fühlt sich ein gutes Stück lebhafter und verspielter an, ohne aber unruhig zu wirken. Könnte also auch an der alles glattbügelnden, eher ruhigen Hinterbaukonstruktion des Capras liegen.
 
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Kann ich nachvollziehen, jammern auf hohen Niveau, aber ist was dran. :daumen:
Ja, definitiv jammern auf hohem Niveau. Im Bikepark und auf ruppige Trails schlägt sich der Dämpfer schon sehr gut, sobald die entsprechende Geschwindigkeit da ist. Überall anders könnte er noch etwas lebendiger sein. Werd wohl mal mit MST sprechen ob sich da Dämpfer-seitig noch was machen lässt oder ob das am Hinterbau liegt.
 
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Rheinland ;)
Hab heute mal vier Bänder eingebaut.

Wie schon vermutet und von @slowbeat bestätigt, sorgt die Vergrößerung des Negativvolumens dafür, dass die Zugstufe verlangsamt wird.

Daher habe ich ein viertes Band nachgerüstet und die Luftkammer somit von +76% auf +64% verkleinert. Und siehe da, die Zugstufe kommt wieder mehr zum tragen, so das ich zwei Klicks zudrehen kann.:)

Jetzt fühlt sich der Dämpfer wieder sportlicher an.
Ähnlich wie das Original, jedoch mit einem etwas sensibleren Ansprechverhalten. Jetzt werde ich das noch auf den Trails testen.

Mit 200psi liege ich bei 25% SAG, 85Kg.

 
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Geht in die richtige Richtung. Mit der Meg Can bekommt der Dämpfer dann endlich auch eine vernünftige Luftfeder Kennlinie, wobei die vielen Bänder das ganze schon wieder konterkarieren.
Der Super Deluxe ist besonders in der Zugstufe massiv überdämpft. Der LSR Bereich wird mit einer großen Negativkammer noch schlechter da die Dämpfung nicht mehr die schlechte Kennlinie im ersten Viertel des Federwegs kompensieren muss.

Schade das die Kammer nicht von Haus aus montiert ist und teuer nachgekauft werden muss.
 

Dice8

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[...]
Mit der Meg Can bekommt der Dämpfer dann endlich auch eine vernünftige Luftfeder Kennlinie, wobei die vielen Bänder das ganze schon wieder konterkarieren.
[...]
Gibt es da eine grobe Faustformel wieviele Bänder man in der Negativkammer einsetzen soll? Die abgebildete Grafik im Startpost berücksichtigt die MegNeg mit 0 Bändern in der Negativkammer und ohne Veränderung der Tokenanzahl in der Positivkammer sofern ich das korrekt gelesen habe. Mit 4 Bändern ist die Vergößerung zum Original schon bei 64% was doch eigentlich reichen sollte, oder?
 
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Gibt es da eine grobe Faustformel wieviele Bänder man in der Negativkammer einsetzen soll?
Ne Faustformel gibt es soweit ich weiß nicht. RockShox gibt aber an mit zwei Bändern zu starten, wenn man keine weiteren Infos zum Bike und Dämpfer hat. Das halte ich auch für einen guten Ansatz.

Wenn ich anhand meiner bisherigen Erfahrungen mit der MegNeg eine Faustformel rausgeben würde, dann abhängig von der Zugstufeneinstellung. Je mehr Klicks die Zugstufe im persönlichen Dämpfersetting zu ist, mit desto weniger Bändern kann man starten.

Da die Zugstufenverstellung leider nicht immer linear ist, kann man schwer allgemeingültige Werte rausgeben, das wird man daher individuell entscheiden müssen. Da unterscheiden sich auch die Modeljahre der Dämpfer.

Während ich für die 64% Vergrößerung zur Serie zwei Klicks Zugstufe opfern musste, sind es bei weiteren 12% wieder zwei Klicks. Ob das so weiter geht muss ich noch testen? Müsste eigentlich so sein.

Mit 4 Bändern ist die Vergößerung zum Original schon bei 64% was doch eigentlich reichen sollte, oder?
Das reicht zumindest für leichte Verbesserungen aus meiner Sicht. Ein etwas sensibleres Ansprechverhalten und etwas weniger Progression im mittleren Bereich. Kommt aber auch vermutlich aufs Bike an. Drei Bänder fühlten sich am Capra schon deutlich weicher an, da könnten zwei und weniger Bänder schon zu krass sein. Bei anderen Bikes könnte aber auch da erst der interessante Bereich anfangen.

Wir bräuchten hier einfach noch ein paar mehr User-Infos/ Tests. :daumen:
 
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Dice8

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Die MegNeg habe ich jetzt ein paar Tage an meinem Super Deluxe RCT im Bronson und konnte diese im Bikepark und auf meinen Hometrails testen bzw. abstimmen! Gerade bei einem linearen Hinterbau mit geringer Endprogression (wie es beim Bronson V3 der Fall ist) kann das Teil schon Sinn machen! Das Problem mit einer zu langsamen Zugstufe, welches hier berichtet wurde, habe ich nicht da mein Dämpfer schon vorher das MST Tuning bekommen hat.

Jetzt in der aktuellen "Ausbaustufe" bin ich vom Super Deluxe RCT hellauf begeistert und habe den Gedanken den Super Deluxe gegen einen anderen Dämpfer (CCDB, Fox X2,...) zu tauschen endgültig begraben!
 
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Die MegNeg habe ich jetzt ein paar Tage an meinem Super Deluxe RCT im Bronson und konnte diese im Bikepark und auf meinen Hometrails testen bzw. abstimmen! Gerade bei einem linearen Hinterbau (wie es beim Bronson V3 der Fall ist) kann das Teil schon Sinn machen! Das Problem mit einer zu langsamen Zugstufe, welches hier berichtet wurde, habe ich nicht da mein Dämpfer schon vorher das MST Tuning bekommen hat.

Jetzt in der aktuellen "Ausbaustufe" bin ich vom Super Deluxe RCT hellauf begeistert und habe den Gedanken den Super Deluxe gegen einen anderen Dämpfer (CCDB, Fox X2,...) zu tauschen endgültig gegraben!
Inwiefern meinst du, dass der Effekt der Megneg gerade bei linearen Hinterbauten Sinn machen kann?
Ich sagen, die Megneg kann auch bei linearen Hinterbauten Sinn machen, aber gerade bei progressiven, deren Kennlinie mit der eines "durchhängenden" Dämpfers sich unvorteilhaft ergänzt.
 

Dice8

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Inwiefern meinst du, dass der Effekt der Megneg gerade bei linearen Hinterbauten Sinn machen kann?
Ich sagen, die Megneg kann auch bei linearen Hinterbauten Sinn machen, aber gerade bei progressiven, deren Kennlinie mit der eines "durchhängenden" Dämpfers sich unvorteilhaft ergänzt.
Gerade bei linearen Hinterbauten die ein Problem mit der Endprogression und daraus resultierenden Durchschlägen beim Dämpfer haben kann die MegNeg Sinn machen. Da mit der MegNeg der Luftdruck erhöht werden muss um seinen vorherigen Sag zu erreichen, erhöht sich auch die Endprogression. Meinen Beitrag war nur auf mein Rad bezogen. Das die MegNeg bei progressiven Hinterbauten kein Sinn macht habe ich nicht geschrieben bzw. behauptet.
 

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Meinen Beitrag war nur auf mein Rad bezogen. Das die MegNeg bei progressiven Hinterbauten kein Sinn macht habe ich nicht geschrieben bzw. behauptet.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Müsstest du mit Tokens nicht besser bedient sein, wenn es dir um die Endprogression geht? Denn die Kennlinie wird im 2. und 3. Drittel des Federwegs kaum verändert. Es sollte doch eben nicht mehr Endprogression, sondern insgesamt mehr und linearere Gegenkraft mit der Megneg geben. Was sagt dein Popometer?

Edit: Bei linkage design habe ich die Hebelverhältnisse des Bronson V3 nicht gefunden. Ist das wirklich ein linearer Hinterbau? Das Nomad z.B. ist ja ziemlich progressiv. Das Bronson 2 war ja schon ziemlich linear.
 

Dice8

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Also 100% linear wird er nicht sein, eher weniger progressiv als beim Nomad. Vielleicht ist in diesem Fall auch linear eher die falsche Bezeichnung. Die maximale Anzahl an Tokens war schon ab Werk im Dämpfer verbaut. Mein Popometer findet die MegNeg jedenfalls super. :)
 
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