Rocky Mountain Altitude im Test: Das Trailduro für Kilometerfresser

Rocky Mountain Altitude im Test: Das Trailduro für Kilometerfresser

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Das neue Altitude hatte schon seinen ersten Enduro World Series-Sieg im Sack, bevor es überhaupt offiziell vorgestellt wurde. In seiner neusten Inkarnation bietet das Arbeitsgerät von Jesse Melamed und Co. 170/160 mm Federweg, wahlweise 27,5" oder 29"-Laufräder, einen leichten Carbon-Rahmen und das bekannte, vielfältig einstellbare Ride9-System der Kanadier.

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Rocky Mountain Altitude im Test: Das Trailduro für Kilometerfresser
 

LB Jörg

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Ich bin mir nicht sicher, ob das positiv oder negativ ist, aber bedanke mich an dieser Stelle einfach mal fürs Kompliment. :D

War def. nicht negativ gemeint. Aber der Vergleich ist mir gestern sooooo ins Auge gesprungen, das ichs heute, nach dem zweiten Video, einfach niederschreiben mußte:teufel:😏😁
Wahrscheinlich weil er die Woche im Fernseh geloffen ist ;)

G.:)
 

swoosh999

geht scho...!
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Lese so heraus, dass das Altitude nicht ganz vorne auf eurer Liste stehen wird.
Die Kollegen von der Freeride haben dem Bike noch als "Testers-Liebling" hingestellt.
So unterschiedlich können doch die Fahreindrücke nicht gewesen sein?
 

LB Jörg

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Lese so heraus, dass das Altitude nicht ganz vorne auf eurer Liste stehen wird.
Die Kollegen von der Freeride haben dem Bike noch als "Testers-Liebling" hingestellt.
So unterschiedlich können doch die Fahreindrücke nicht gewesen sein?

Die von der Freeride sind zuviel mit dem E-Bikes unterwegs. Da sind dann bei normalen Räder natürlich die leichteren „Testers Liebling“ :D ;)

G.:)
 

isartrails

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Ride9? More like Ride1. Das scheint mir eher so eine Spielerei zu sein, die man einmal einstellt und dann nie wieder anpackt.
Kann ich so bestätigen. Hatte zwei Altis unterschiedlicher Generationen nacheinander und Ride9 einmal eingestellt und danach nie wieder angefasst. Außerdem: Neueinstellung ist ein umständlich und komplizierter Zerlegungs- und Wieder-Zusammenbastel-Prozess.
 
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G. an der W.E., J an der S. und S. am N.
Ride9? More like Ride1. Das scheint mir eher so eine Spielerei zu sein, die man einmal einstellt und dann nie wieder anpackt.

Kann ich so bestätigen. Hatte zwei Altis unterschiedlicher Generationen nacheinander und Ride9 einmal eingestellt und danach nie wieder angefasst. Außerdem: Neueinstellung ist ein umständlich und komplizierter Zerlegungs- und Wieder-Zusammenbastel-Prozess.

Und das ist jetzt schlimm? Eine Verstellung ist also nur gut wenn ich jede Woche mindestens ein mal daran rumschrauben muss? An sich ist doch gut wenn jeder seine passende Einstellung initial finden kann und danach dann einfach Glücklich ist.
 

isartrails

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Und das ist jetzt schlimm?
Nein ist nicht schlimm. :rolleyes:
Ist einfach ne Feststellung.
Was willst du uns mit deiner Belehrung sagen?
Dass man nichts mehr feststellen soll, was bei einem Under-10.000-Euro-Hobel nur ansatzweise als Kritikpunkt verstanden werden könnte?
Ich fahre mein zweites Alti. Bin mit der Kiste zufrieden. Wenn nicht, hätte ich sie mir kaum ein zweitesmal gekauft (bei den Preisen). Aber wie bei allen (!!!) Bikes würden mir auch dort nach mehreren hunderttausend Höhenmetern und einem halben Dutzend Alpencross' sicher 20 verbesserungswürdige Punkte sofort einfallen. So what?
Den einen interessiert's, den anderen nicht!
Warum man aber jeden Furz, der über die übliche Lobhudelei hinausgeht, sofort in die Schranken weisen muss, erschließt sich mir nicht. Hast du keine anderen Probleme?
 
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Stuggitown
deckt sich hinsichtlich der erwähnten "Progressionswand" kaum mit eurem ersten Test: https://www.mtb-news.de/news/rocky-mountain-altitude-2021-erster-test/ Hier ist die rede von "wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk", "der erwartete Schlag blieb aus" und "das Fahrwerk klebt sich an den Boden". Auch der Vergleich zum Megatower passt damit nicht zum aktuellen Test. Mit was könnte man das erklären?
 
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Wendelsheim
deckt sich hinsichtlich der erwähnten "Progressionswand" kaum mit eurem ersten Test: https://www.mtb-news.de/news/rocky-mountain-altitude-2021-erster-test/ Hier ist die rede von "wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk", "der erwartete Schlag blieb aus" und "das Fahrwerk klebt sich an den Boden". Auch der Vergleich zum Megatower passt damit nicht zum aktuellen Test. Mit was könnte man das erklären?
Richtig! Nicht nur der Link besagt etwas anderes sondern auch so ziemlich jeder andere Test. Ich bin es selbst gefahren zum Vergleich mit meinem Slayer.... straff? sorry aber da muss der Dämpfer kaputt gewesen sein.
 
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Auch der Vergleich zum Megatower passt damit nicht zum aktuellen Test. Mit was könnte man das erklären?
Vielleicht sind Menschen halt einfach nicht gut darin konsistent solche Unterschiede korrekt zu "erfühlen".
So wie erwiesenermaßen kaum jemand kleine Unterschiede im Rollwiederstand "fühlen" kann.
 
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Die beiden Tests von MTB News mal kompakt verglichen.
Ergebnis Rocky Mountain muss das Altitude zwischenzeitlich völlig verändert haben oder Bikeaction kauft einfach nicht genug Werbung.

Der Test ist ein Witz um das mal klar zu sagen und absolut nicht neutral.

14. Juli 2021
Auf dem Weg zum Gipfel kann das Altitude diese im Großen und Ganzen auch erfüllen: Man sitzt angenehm entspannt und zentral im Rad und kann wirklich effizient vor sich hinkurbeln. Der Mix aus geringem Gesamtgewicht, angenehm steilem Sitzwinkel und sehr treteffizientem, kaum wippenden Hinterbau motiviert, auch größere Trail-Touren an Bord des Rockys abzuspulen. Im Wiegetritt knickt das Heck natürlich etwas ein, insgesamt bietet es auch hier jedoch ausreichend Gegenhalt, um auch sehr steile Abschnitte ohne Probleme hochzutreten.

11. September 2020
Im Uphill ist das Heck dann nicht ganz ruhig, wippt leicht. Daran ändert auch die „Firm“-Stellung des X2-Federbeins nicht. Je stärker man tritt, desto eher beruhigt sich das Heck durch den Kettenzug.

14. Juli 2021
Nach einigen Abfahrten haben wir das Altitude also umgebaut auf lange Kettenstreben und in ein lineareres Ride9-Setting. Und tatsächlich zeigen die Änderungen sofort Wirkung.

14. Juli 2021
Der Hinterbau bietet immer noch einiges an Progression und ist nicht übermäßig plüschig, fühlt sich jedoch beherrschbarer an, sodass man auch in ruppigem Gelände attackieren kann.

11. September 2020
Das Fahrwerk saugt derweil auf, was sich ihm in den Weg stellt – wer nicht aktiv fährt, der kann einen kleinen Absprung schon mal unbemerkt überfahren. Das spricht dafür, dass es lustig wird, wenn der Trail anspruchsvoller wird!

14. Juli 2021
Ein Sofa ist das Carbon-Bike weiß Gott nicht – wer richtig schnell fahren will, muss den Lenker fest anpacken. Auf Vergleichsfahrten mit dem Trek Slash zeigt sich: Man kann mit beiden Rädern schnell fahren, aber auf dem Rocky braucht es dafür spürbar mehr Körpereinsatz.

11. September 2020
Das Fahrwerk saugt derweil auf, was sich ihm in den Weg stellt – wer nicht aktiv fährt, der kann einen kleinen Absprung schon mal unbemerkt überfahren. Das spricht dafür, dass es lustig wird, wenn der Trail anspruchsvoller wird!

14. Juli 2021
In Sachen Laufruhe bringt der längere Radstand tatsächlich etwas – in einer Liga mit Specialized, Megatower und Co. spielt das Rocky Mountain allerdings nicht.

11. September 2020
In der langen Kettenstreben-Stellung liegt das Rad sogar noch ruhiger, Highspeed treibt die Freudentränen in die Augen.

14. Juli 2021
Auch in der linearen Einstellung hatten wir in harten Kompression das Gefühl, dass die spät und hart einsetzende Progression uns die Fersen nach unten zieht – fast so, als wäre der Fox X2-Dämpfer komplett zu mit Sparern.

11. September 2020
Zurück zum Staubsauger-ähnlichen Verhalten des Fahrwerks: Es verschlingt auch die berühmt-berüchtigten, Kindskopf-großen Steine und hat einfach nur ein Limit: Dein Selbstvertrauen. Denn ich schüttelte mehr als einmal ungläubig den Kopf, wie ich gerade eigentlich stumpf ins Flat oder ein Wurzelfeld gelandet war – nur der erwartete Schlag blieb aus.

14. Juli 2021
Volumenspacern. Der Blick ins Innere verrät jedoch – es waren nur 2 von maximal 5 Spacern verbaut. Wer ein paar Gramm Mehrgewicht ertragen kann und sich etwas mehr Komfort und Grip wünscht, der könnte unserer Einschätzung nach gut mit einem Stahlfederdämpfer beraten sein.

11. September 2020
Zurück zum Staubsauger-ähnlichen Verhalten des Fahrwerks: Es verschlingt auch die berühmt-berüchtigten, Kindskopf-großen Steine und hat einfach nur ein Limit: Dein Selbstvertrauen. Denn ich schüttelte mehr als einmal ungläubig den Kopf, wie ich gerade eigentlich stumpf ins Flat oder ein Wurzelfeld gelandet war – nur der erwartete Schlag blieb aus. In der langen Kettenstreben-Stellung liegt das Rad sogar noch ruhiger, Highspeed treibt die Freudentränen in die Augen.

14. Juli 2021
Das Giant Reign 29 kommt dem Rocky Mountain Altitude mit seinem sehr direkten Fahrverhalten am nächsten. Die Bikes sind die leichtesten im Test und geben sich auch im Uphill ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide sind angenehm und effizient zu treten.

11. September 2020
Steine, Wurzeln und Sprünge gibt’s am Samerberg auch in ausreichender Menge. Die teils Wanderweg-ähnlichen Strecken sind schmal und teilweise gut holprig. Die 160 mm Federweg des neuen Rockys saugen Schläge aber einfach auf, das Fahrwerk klebt sich an den Boden. Für Stufen lässt sich das Vorderrad dennoch recht leicht lupfen

14. Juli 2021
Bergab sind beide nichts für Komfort-Liebhaber – in einem Renn-Szenario würden wir jedoch eher zum Rocky Mountain greifen, das mit seinen 160 mm Federweg einfach mehr Reserven bietet als das straffe Giant. Letzteres setzt zudem schon auf einen Coil-Dämpfer – das Rocky Mountain bietet hier noch etwas zusätzliches Optimierungs-Potenzial.

11. September 2020
Das neue Rocky Mountain Altitude 2021 ist ein ziemliches Enduro-Monster geworden: Sein wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk und die lange Geometrie führen dazu, dass der Kopf das einzige Limit ist.

Gibt es ein Service Manual-Archiv auf der Website? 0/1


Nein, kein Archiv auf der Website zu finden.

Service Manual Hervorragendes Service Manual mit detaillierten Empfehlungen zum Setup. +1

14. Juli 2021
Nach einigen Fahrten waren wir uns ziemlich sicher, dass der Hinterbau komplett zu mit Spacern sein muss - tatsächlich waren es nur 2 von 5. In einem etwas lineareren Setting war die „Progressionswand“ spät im Federweg weniger ausgeprägt.

11. September 2020
Das neue Rocky Mountain Altitude 2021 ist ein ziemliches Enduro-Monster geworden: Sein wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk und die lange Geometrie führen dazu, dass der Kopf das einzige Limit ist.
 
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Danke für den.

Ich fahre selbst seit 7 Monaten das Altitude mit Fox X2 und sehe das Bike in diesem Test gar nicht repräsentiert. Da trifft es der Test vom September schon eher.

Allerdings fahre ich mit deutlich weniger Druckstufe und Luftdruck im Dämpfer als von Rocky bzw Fox empfohlen. Mich würde interessieren, ob im Test auch versucht wurde, hier das Optimum zu finden.
 
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Die beiden Tests von MTB News mal kompakt verglichen.
Ergebnis Rocky Mountain muss das Altitude zwischenzeitlich völlig verändert haben oder Bikeaction kauft einfach nicht genug Werbung.

Der Test ist ein Witz um das mal klar zu sagen und absolut nicht neutral.

14. Juli 2021
Auf dem Weg zum Gipfel kann das Altitude diese im Großen und Ganzen auch erfüllen: Man sitzt angenehm entspannt und zentral im Rad und kann wirklich effizient vor sich hinkurbeln. Der Mix aus geringem Gesamtgewicht, angenehm steilem Sitzwinkel und sehr treteffizientem, kaum wippenden Hinterbau motiviert, auch größere Trail-Touren an Bord des Rockys abzuspulen. Im Wiegetritt knickt das Heck natürlich etwas ein, insgesamt bietet es auch hier jedoch ausreichend Gegenhalt, um auch sehr steile Abschnitte ohne Probleme hochzutreten.

11. September 2020
Im Uphill ist das Heck dann nicht ganz ruhig, wippt leicht. Daran ändert auch die „Firm“-Stellung des X2-Federbeins nicht. Je stärker man tritt, desto eher beruhigt sich das Heck durch den Kettenzug.

14. Juli 2021
Nach einigen Abfahrten haben wir das Altitude also umgebaut auf lange Kettenstreben und in ein lineareres Ride9-Setting. Und tatsächlich zeigen die Änderungen sofort Wirkung.

14. Juli 2021
Der Hinterbau bietet immer noch einiges an Progression und ist nicht übermäßig plüschig, fühlt sich jedoch beherrschbarer an, sodass man auch in ruppigem Gelände attackieren kann.

11. September 2020
Das Fahrwerk saugt derweil auf, was sich ihm in den Weg stellt – wer nicht aktiv fährt, der kann einen kleinen Absprung schon mal unbemerkt überfahren. Das spricht dafür, dass es lustig wird, wenn der Trail anspruchsvoller wird!

14. Juli 2021
Ein Sofa ist das Carbon-Bike weiß Gott nicht – wer richtig schnell fahren will, muss den Lenker fest anpacken. Auf Vergleichsfahrten mit dem Trek Slash zeigt sich: Man kann mit beiden Rädern schnell fahren, aber auf dem Rocky braucht es dafür spürbar mehr Körpereinsatz.

11. September 2020
Das Fahrwerk saugt derweil auf, was sich ihm in den Weg stellt – wer nicht aktiv fährt, der kann einen kleinen Absprung schon mal unbemerkt überfahren. Das spricht dafür, dass es lustig wird, wenn der Trail anspruchsvoller wird!

14. Juli 2021
In Sachen Laufruhe bringt der längere Radstand tatsächlich etwas – in einer Liga mit Specialized, Megatower und Co. spielt das Rocky Mountain allerdings nicht.

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In der langen Kettenstreben-Stellung liegt das Rad sogar noch ruhiger, Highspeed treibt die Freudentränen in die Augen.

14. Juli 2021
Auch in der linearen Einstellung hatten wir in harten Kompression das Gefühl, dass die spät und hart einsetzende Progression uns die Fersen nach unten zieht – fast so, als wäre der Fox X2-Dämpfer komplett zu mit Sparern.

11. September 2020
Zurück zum Staubsauger-ähnlichen Verhalten des Fahrwerks: Es verschlingt auch die berühmt-berüchtigten, Kindskopf-großen Steine und hat einfach nur ein Limit: Dein Selbstvertrauen. Denn ich schüttelte mehr als einmal ungläubig den Kopf, wie ich gerade eigentlich stumpf ins Flat oder ein Wurzelfeld gelandet war – nur der erwartete Schlag blieb aus.

14. Juli 2021
Volumenspacern. Der Blick ins Innere verrät jedoch – es waren nur 2 von maximal 5 Spacern verbaut. Wer ein paar Gramm Mehrgewicht ertragen kann und sich etwas mehr Komfort und Grip wünscht, der könnte unserer Einschätzung nach gut mit einem Stahlfederdämpfer beraten sein.

11. September 2020
Zurück zum Staubsauger-ähnlichen Verhalten des Fahrwerks: Es verschlingt auch die berühmt-berüchtigten, Kindskopf-großen Steine und hat einfach nur ein Limit: Dein Selbstvertrauen. Denn ich schüttelte mehr als einmal ungläubig den Kopf, wie ich gerade eigentlich stumpf ins Flat oder ein Wurzelfeld gelandet war – nur der erwartete Schlag blieb aus. In der langen Kettenstreben-Stellung liegt das Rad sogar noch ruhiger, Highspeed treibt die Freudentränen in die Augen.

14. Juli 2021
Das Giant Reign 29 kommt dem Rocky Mountain Altitude mit seinem sehr direkten Fahrverhalten am nächsten. Die Bikes sind die leichtesten im Test und geben sich auch im Uphill ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide sind angenehm und effizient zu treten.

11. September 2020
Steine, Wurzeln und Sprünge gibt’s am Samerberg auch in ausreichender Menge. Die teils Wanderweg-ähnlichen Strecken sind schmal und teilweise gut holprig. Die 160 mm Federweg des neuen Rockys saugen Schläge aber einfach auf, das Fahrwerk klebt sich an den Boden. Für Stufen lässt sich das Vorderrad dennoch recht leicht lupfen

14. Juli 2021
Bergab sind beide nichts für Komfort-Liebhaber – in einem Renn-Szenario würden wir jedoch eher zum Rocky Mountain greifen, das mit seinen 160 mm Federweg einfach mehr Reserven bietet als das straffe Giant. Letzteres setzt zudem schon auf einen Coil-Dämpfer – das Rocky Mountain bietet hier noch etwas zusätzliches Optimierungs-Potenzial.

11. September 2020
Das neue Rocky Mountain Altitude 2021 ist ein ziemliches Enduro-Monster geworden: Sein wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk und die lange Geometrie führen dazu, dass der Kopf das einzige Limit ist.

Gibt es ein Service Manual-Archiv auf der Website? 0/1


Nein, kein Archiv auf der Website zu finden.

Service Manual Hervorragendes Service Manual mit detaillierten Empfehlungen zum Setup. +1

14. Juli 2021
Nach einigen Fahrten waren wir uns ziemlich sicher, dass der Hinterbau komplett zu mit Spacern sein muss - tatsächlich waren es nur 2 von 5. In einem etwas lineareren Setting war die „Progressionswand“ spät im Federweg weniger ausgeprägt.

11. September 2020
Das neue Rocky Mountain Altitude 2021 ist ein ziemliches Enduro-Monster geworden: Sein wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk und die lange Geometrie führen dazu, dass der Kopf das einzige Limit ist.

Ist halt die Frage, wie reproduzierbar ein Tester in so einem Test immer das perfekte Dämpfer Setup trifft?
Mich würde es jetzt nicht wundern, wenn da auch oftmals auf die Tour "aja, da ist ja auch wieder ein X2 drin, da kenne ich mein Setup ja eh" mit den immer gleichen (oder sehr ähnlichen) Dämpfungs-Einstellungen getestet wird. Im Fahrwerksbereich des Forums gibt es ja auch ein paar User, die die Empfehlungen von Fox für das einzig Wahre halten und für die jede Abweichung davon totaler Frevel ist ... :D
Wirklich objektiv wäre es ja nur, wenn man bei jedem Bike auch tatsächlich das beste Setup herausholt. Ob das in dem begrenzten Zeitraum möglich ist, oder man dann eben je nach Zufall ein besseres oder schlechteres trifft? Im Endeffekt würden sich beide Tests durch ein unterschiedliches Dämpfer-Setup ausreichend erklären lassen.

Was man aber auch sagen muss: die rote Strecke am Samerberg ist zwar ganz spaßig, aber so richtig hart ist die auch nicht unbedingt. Kann also auch durchaus sein, dass man einem Bike dort mehr Bügeleigenschaften attestiert, als es dann tatsächlich auf härteren Strecken hätte.
 
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Wendelsheim
Ist halt die Frage, wie reproduzierbar ein Tester in so einem Test immer das perfekte Dämpfer Setup trifft?
Mich würde es jetzt nicht wundern, wenn da auch oftmals auf die Tour "aja, da ist ja auch wieder ein X2 drin, da kenne ich mein Setup ja eh" mit den immer gleichen (oder sehr ähnlichen) Dämpfungs-Einstellungen getestet wird. Im Fahrwerksbereich des Forums gibt es ja auch ein paar User, die die Empfehlungen von Fox für das einzig Wahre halten und für die jede Abweichung davon totaler Frevel ist ... :D
Wirklich objektiv wäre es ja nur, wenn man bei jedem Bike auch tatsächlich das beste Setup herausholt. Ob das in dem begrenzten Zeitraum möglich ist, oder man dann eben je nach Zufall ein besseres oder schlechteres trifft? Im Endeffekt würden sich beide Tests durch ein unterschiedliches Dämpfer-Setup ausreichend erklären lassen.

Was man aber auch sagen muss: die rote Strecke am Samerberg ist zwar ganz spaßig, aber so richtig hart ist die auch nicht unbedingt. Kann also auch durchaus sein, dass man einem Bike dort mehr Bügeleigenschaften attestiert, als es dann tatsächlich auf härteren Strecken hätte.
Wenn man ein Bike derart unterschiedlich und widersprüchlich beschreibt und das alles mit dem Dämpfer Setup begründen würde, dann sollte man fachlich keine Tests verfassen. Es waren wohl 3 Tester und alle 3 sind nicht in der Lage einen Dämpfer Korrekt einzustellen? Bei den anderen Bikes, zumindest ohne Coil hat es aber geklappt? Find ich als Erklärung dann doch sehr dünn!
 
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Wenn man ein Bike derart unterschiedlich und widersprüchlich beschreibt und das alles mit dem Dämpfer Setup begründen würde, dann sollte man fachlich keine Tests verfassen. Es waren wohl 3 Tester und alle 3 sind nicht in der Lage einen Dämpfer Korrekt einzustellen? Bei den anderen Bikes, zumindest ohne Coil hat es aber geklappt? Find ich als Erklärung dann doch sehr dünn!

Nur weil er "anders" abgestimmt war, muss es ja nicht direkt falsch/nicht korrekt sein. Aber es kann den Charakter eines Bikes maßgeblich beeinflussen.
Im Falle eines Factory Fahrwerks hast du 12 Parameter (jeweils Luftdruck, Spacer, LSC, HSC, LSR, HSR). Verschiedene Flip-Chip Einstellungen sind da noch nicht einmal dabei.
Ich würde vermuten, dass das selbst mit viel Erfahrung eines Testers nahezu unmöglich ist, dort im Rahmen der Zeit, die jedem zur Verfügung steht, wirklich immer das "best"mögliche Setup zu finden. Wobei das "beste" in diesem Fall das "objektivste" wäre. Wie auch immer man das definieren möchte.

Außerdem ist es nur eine mögliche Erklärung ohne Anspruch die einzige zu sein ;)
 

Livanh

Chief Armchair
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Gerade wegen der sehr unterschiedlichen Tests hier und auf anderen Seiten brauchts eben Kennlinien.

Ich würde fast vermuten das etwas mit dem Dämpfer im aktuellen Test nicht gestimmt hat. Entweder falscher Tune oder sonstwas. Denn weder ist das Rocky besonders antriebsneutral beim Treten, noch abartig progressiv, bzw hat einen besonderen Anstieg der Progression.

Ich würde hier jedenfalls den Testern nicht unterstellen irgendwie unfähig zu sein ein Dämpfersetup zu machen. Irgendwas scheint sich geändert zu haben, soweit ich weiß ist der Rahmen gleich. Bleibt also eigentlich nur der Dämpfer.

Falls die gesamte Kinematik beim aktuellen Modell doch progressiver geworden ist, wäre halt tatsächlich ein Stahlfeder Dämpfer die deutlich passendere Wahl.
 
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So wie ich das im Video verstanden habe, wurde zunächst davon ausgegangen, dass der Fox komplett zugespacert ist. Dann wurde aufgemacht und es wurden nur 2 Spacer identifiziert. Dann wurde am Ride9 herumgespielt.
Davon, dass auch die Spacer vollständig entfernt wurden, ist keine rede :ka:

Ebenso klingt es im Text nicht danach, als wären die 2 Spacer einmal entfernt worden:

1627031214036.png


Ggf. war der Fox X2 damals im ersten Test ja leer?
 
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Ggf. war der Fox X2 damals im ersten Test ja leer?
Wäre das so, dann müsste man Sinn und Zweck aller Tests komplett hinterfragen. Wenn ein paar Spacer im Dämpfer den Charakter eines Bikes vollständig ins Gegenteil verkehren, ohne dass man als Leser etwas davon erfährt, was soll dann noch ein Test?
Denn dann würde sich das Bike beim Käufer sicher nochmal komplett anders fahren als in einem der Tests beschrieben.
 
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Ergebnis Rocky Mountain muss das Altitude zwischenzeitlich völlig verändert haben oder Bikeaction kauft einfach nicht genug Werbung.

Der Test ist ein Witz um das mal klar zu sagen und absolut nicht neutral.

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Auf dem Weg zum Gipfel kann das Altitude diese im Großen und Ganzen auch erfüllen: Man sitzt angenehm entspannt und zentral im Rad und kann wirklich effizient vor sich hinkurbeln. Der Mix aus geringem Gesamtgewicht, angenehm steilem Sitzwinkel und sehr treteffizientem, kaum wippenden Hinterbau motiviert, auch größere Trail-Touren an Bord des Rockys abzuspulen. Im Wiegetritt knickt das Heck natürlich etwas ein, insgesamt bietet es auch hier jedoch ausreichend Gegenhalt, um auch sehr steile Abschnitte ohne Probleme hochzutreten.

11. September 2020
Im Uphill ist das Heck dann nicht ganz ruhig, wippt leicht. Daran ändert auch die „Firm“-Stellung des X2-Federbeins nicht. Je stärker man tritt, desto eher beruhigt sich das Heck durch den Kettenzug.

14. Juli 2021
Nach einigen Abfahrten haben wir das Altitude also umgebaut auf lange Kettenstreben und in ein lineareres Ride9-Setting. Und tatsächlich zeigen die Änderungen sofort Wirkung.

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Der Hinterbau bietet immer noch einiges an Progression und ist nicht übermäßig plüschig, fühlt sich jedoch beherrschbarer an, sodass man auch in ruppigem Gelände attackieren kann.

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Das Fahrwerk saugt derweil auf, was sich ihm in den Weg stellt – wer nicht aktiv fährt, der kann einen kleinen Absprung schon mal unbemerkt überfahren. Das spricht dafür, dass es lustig wird, wenn der Trail anspruchsvoller wird!

14. Juli 2021
Ein Sofa ist das Carbon-Bike weiß Gott nicht – wer richtig schnell fahren will, muss den Lenker fest anpacken. Auf Vergleichsfahrten mit dem Trek Slash zeigt sich: Man kann mit beiden Rädern schnell fahren, aber auf dem Rocky braucht es dafür spürbar mehr Körpereinsatz.

11. September 2020
Das Fahrwerk saugt derweil auf, was sich ihm in den Weg stellt – wer nicht aktiv fährt, der kann einen kleinen Absprung schon mal unbemerkt überfahren. Das spricht dafür, dass es lustig wird, wenn der Trail anspruchsvoller wird!

14. Juli 2021
In Sachen Laufruhe bringt der längere Radstand tatsächlich etwas – in einer Liga mit Specialized, Megatower und Co. spielt das Rocky Mountain allerdings nicht.

11. September 2020
In der langen Kettenstreben-Stellung liegt das Rad sogar noch ruhiger, Highspeed treibt die Freudentränen in die Augen.

14. Juli 2021
Auch in der linearen Einstellung hatten wir in harten Kompression das Gefühl, dass die spät und hart einsetzende Progression uns die Fersen nach unten zieht – fast so, als wäre der Fox X2-Dämpfer komplett zu mit Sparern.

11. September 2020
Zurück zum Staubsauger-ähnlichen Verhalten des Fahrwerks: Es verschlingt auch die berühmt-berüchtigten, Kindskopf-großen Steine und hat einfach nur ein Limit: Dein Selbstvertrauen. Denn ich schüttelte mehr als einmal ungläubig den Kopf, wie ich gerade eigentlich stumpf ins Flat oder ein Wurzelfeld gelandet war – nur der erwartete Schlag blieb aus.

14. Juli 2021
Volumenspacern. Der Blick ins Innere verrät jedoch – es waren nur 2 von maximal 5 Spacern verbaut. Wer ein paar Gramm Mehrgewicht ertragen kann und sich etwas mehr Komfort und Grip wünscht, der könnte unserer Einschätzung nach gut mit einem Stahlfederdämpfer beraten sein.

11. September 2020
Zurück zum Staubsauger-ähnlichen Verhalten des Fahrwerks: Es verschlingt auch die berühmt-berüchtigten, Kindskopf-großen Steine und hat einfach nur ein Limit: Dein Selbstvertrauen. Denn ich schüttelte mehr als einmal ungläubig den Kopf, wie ich gerade eigentlich stumpf ins Flat oder ein Wurzelfeld gelandet war – nur der erwartete Schlag blieb aus. In der langen Kettenstreben-Stellung liegt das Rad sogar noch ruhiger, Highspeed treibt die Freudentränen in die Augen.

14. Juli 2021
Das Giant Reign 29 kommt dem Rocky Mountain Altitude mit seinem sehr direkten Fahrverhalten am nächsten. Die Bikes sind die leichtesten im Test und geben sich auch im Uphill ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide sind angenehm und effizient zu treten.

11. September 2020
Steine, Wurzeln und Sprünge gibt’s am Samerberg auch in ausreichender Menge. Die teils Wanderweg-ähnlichen Strecken sind schmal und teilweise gut holprig. Die 160 mm Federweg des neuen Rockys saugen Schläge aber einfach auf, das Fahrwerk klebt sich an den Boden. Für Stufen lässt sich das Vorderrad dennoch recht leicht lupfen

14. Juli 2021
Bergab sind beide nichts für Komfort-Liebhaber – in einem Renn-Szenario würden wir jedoch eher zum Rocky Mountain greifen, das mit seinen 160 mm Federweg einfach mehr Reserven bietet als das straffe Giant. Letzteres setzt zudem schon auf einen Coil-Dämpfer – das Rocky Mountain bietet hier noch etwas zusätzliches Optimierungs-Potenzial.

11. September 2020
Das neue Rocky Mountain Altitude 2021 ist ein ziemliches Enduro-Monster geworden: Sein wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk und die lange Geometrie führen dazu, dass der Kopf das einzige Limit ist.

Gibt es ein Service Manual-Archiv auf der Website? 0/1


Nein, kein Archiv auf der Website zu finden.

Service Manual Hervorragendes Service Manual mit detaillierten Empfehlungen zum Setup. +1

14. Juli 2021
Nach einigen Fahrten waren wir uns ziemlich sicher, dass der Hinterbau komplett zu mit Spacern sein muss - tatsächlich waren es nur 2 von 5. In einem etwas lineareren Setting war die „Progressionswand“ spät im Federweg weniger ausgeprägt.

11. September 2020
Das neue Rocky Mountain Altitude 2021 ist ein ziemliches Enduro-Monster geworden: Sein wahnsinnig schluckfreudiges Fahrwerk und die lange Geometrie führen dazu, dass der Kopf das einzige Limit ist.
...genau all diese Sachen sind mir aufgefallen, ich war zu Faul das so ausführlich zu strukturieren. @ Dreamworks Danke Dir dafür!

Das ganze zeigt, dass man diesen Tests nicht zu viel Gewicht geben sollte. Probefahren ist immer die beste Alternative. Leider sind die Verfügbarkeiten von Testrädern aktuell (und auch sonst) sehr begrenzt, was dazu führt das man ggf. auf Basis dieser Tests ein neues Bike kauft.
Ich fahre das "günstige" Altitude C50 in L mit dem DPX2 und hatte im Grundsetup eher das Gefühl, dass hinten ein wenig Endprogression fehlt. Jetzt ist ein größerer Volumenspacer verbaut. (210psi bei ca. 80 Kg Fahrergewicht)
 
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