Rocky Mountain Sherpa Reisemountainbike-Konzept und Blizzard Fatbike [Riva 2014]

Am Stand von Rocky Mountain Bikes gab es zwei Highlights zu entdecken: Zum einen das bereits kürzlich hier vorgestellte Fatbike “Blizzard”, zum anderen das Konzeptbike “Sherpa”. Während das Blizzard bald erhältlich sein soll, handelt es sich beim Sherpa vorerst nur um ein Konzeptrad, das Reaktionen hervorrufen soll.


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widersprüchlich.
auf der einen seite wird der versuch der simplifizierung gemacht (one by schaltung), dem entgegen steht der für den angedachten einsatzzweck ungeeignete laufradstandard (außer vllt teilweise in nordamerika ist die abdeckung mit 27,5 nicht gegeben).
die orte, welche extremreisende mit dem rad ansteuern, sind oft exotisch. das bike sollte es nicht sein, um vor ort auch ersatzteile, wie felgen, reifen, schläuche zu bekommen. am besten ein stahl-HT, welches man selbst unterwegs bei rahmenbruch in der schmiede am wegesrand wieder zammenbrutzelt.
dennoch ein sehr schönes bike für individualisten und abenteurer "light", die sich auf der suche nach freiheit nicht allzuweit von der zivilisation entfernen mögen.
Wer sagt denn, dass es nur für "Extremreisende" ist?
Das mit den 26 Zoll ist ein Totschlagargument. Als ob man nun bis in alle Ewigkeit nur 26er fahren darf.
In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall: in den Rahmen passen im Notfall locker auch 26er Laufräder.
Und dann noch Stahlrahmen... Als ob alle naselang irgendwelche alu oder carbon Rahmen brechen.
Wie wärs mit nem Holzrahmen, denn Holz ist eindeutig noch leichter verfügbar als Stahl und man braucht nichtmal nen Schweißbrenner!
Aber Hauptsache dich selbst als Hardcore und alle andere als "Abenteurer light" hinstellen..
Suche nach Freiheit?? So ein Schwachsinn.
 
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Das Konzept des Sherpa ist in meinen Augen nicht ganz nachvollziehbar.
Für mich sieht es aus wie ein ganz normales Mountainbike mit Reisetaschen und USB-Schnittstelle.
Das dann als komplette Marktneuheit zu verkaufen ist doch echt ein Witz - ist wohl alles wieder Marketing.
Ich meine so etwas kann sich doch wohl jeder Hobbybastler selbst im Keller zusammenbauen.
...meine Meinung ;)
 
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o_O
Kommst du hier ernsthaft mit dem Bob Yak an und vergleichst den mit Ultralight Bikepacking-Taschensystemen?

Der Yak mag auf guten Wegen seinen Dienst passabel verrichten, aber im Wiegetritt arbeitet er gegen die HR-Achse und schaukelt sich auf (weswegen andere Modelle die Deichsel auch zur Sattelstütze führen). Ferner entspricht das Gewicht von Taschen + Inhalt in etwa dem eines leeren Anhängers mit Tasche.
Bitte mach dich also nicht lächerlich und rede erst dann über solche Dinge, wenn du sie ausprobiert hast und wirklich vergleichen kannst.
 

svenreinert

Der_Sven
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o_O
Kommst du hier ernsthaft mit dem Bob Yak an und vergleichst den mit Ultralight Bikepacking-Taschensystemen?

Der Yak mag auf guten Wegen seinen Dienst passabel verrichten, aber im Wiegetritt arbeitet er gegen die HR-Achse und schaukelt sich auf (weswegen andere Modelle die Deichsel auch zur Sattelstütze führen). Ferner entspricht das Gewicht von Taschen + Inhalt in etwa dem eines leeren Anhängers mit Tasche.
Bitte mach dich also nicht lächerlich und rede erst dann über solche Dinge, wenn du sie ausprobiert hast und wirklich vergleichen kannst.

Pack dir gerne mal 25+ kg so weit oben ans Rad 8-) und dann mach mir NEN WIEGETRITT .... den ich bitte wofür nochmal brauche? achja sprinten, Zieleinfahrtenwarte gleich kommen mehr Sachen in der Richtung..... warte.... nein doch nicht. Stimmt ist ja auch nen

Reisemountainbike

also wenn ich von A nach B Fahre und nicht gerade querfeldein übern Großen Aletsch will

Gruß

ist und bleibt dennoch schick anzusehen obwohl da nixs neues dran ist (max Reifenstandart auf 27,5 geändert)
 

exto

Steel is real
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Na ja, vielleicht muss man diese LIGHT Bikepacking - Geschichte erst mal ausprobieren, um sozusagen die ganze Dimension zu erkennen. Da gibt's schon ein Paar mehr Aspekte, die gegen einen Einsatz von Dingen wie Gepäckträger plus Packtaschen oder sogar Anhänger sprechen.
Neben der häufiger erwähnten Möglichkeit, im "richtigen" Gelände zu fahren, ist besonders der Aspekt des Weglassens allen Ballasts zu nennen.Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie wenig "Gedöns" man so auskommt und wie viel Spaß das machen kann.
Leider verwässert das Sherpa diesen Gedanken ein bisschen. Federung gehört eigentlich auch zu den Dingen, die man getrost weg lassen kann, wenn's denn schon um's Weglassen geht ;).
Was mich viel mehr reizen würde, wäre der Einsatz als Trailbombe! Die richtige Geometrie vorausgesetzt, versprechen große UND fette Reifen in Verbindung mit Vollfederung so einiges an Fahrspaß.
 

peterbe

29er-Fahrer
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ich finde ähnlich wie Exto gerade das Fully-half-fatty Konzept reizvoll. Als Trailbombe aber auch als voll geländegängiges Reiserad. es gibt vielerlei Reisen und ich seh mich mit leuchtenden Augen auf rumpeligen Trails, wo ich im letzten Jahr mit bepacktem Hardtail a) Rückenschmerzen bekommen habe und b) das ungefederte Gewicht arg auf Kosten der Fahrdynamik ging. Für ein verlängertes Trailwochenende mit Gepäck und Zelt würde ich mir das Sherpa in den Keller stellen, aber es würde bestimmt auf vielen Feierabendabendrunden genutzt werden genauso wie bei einer Alpenquerung. Vor allem auch mit der Möglichkeit, mit einem zweiten 29er Laufradsatz endlich mal Platz für einen 2.4er Reifen im Element hinten fahren zu können.
Für längere Radabenteuer wie unsere Ostseeumrundung ohne Asphalt allerdings ist dann das Gepäckträger/Radtaschen/rigid/29 mit normalen 29er Reifen besser geeignet.

Trotzdem: ich würde es sofort bestellen - Rocky, mach hin!
 
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