Rocky Mountain Slayer 2020

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Wade Simmons Slayer Aufbau:

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Frame: Slayer, size Large, RIDE-4 Position 4 (Steepest)
Fork: Marzocchi Bomber Z1 Coil 180mm
Shock: Marzocchi Bomber CR 230x65mm, with Rocky Mountain shock bearing eyelets
Stem: Race Face 32mm reach, 35mm clamp
Handlebar: Race Face SixC 800mm width, 35mm clamp, 25mm rise
Grips: Race Face Half Nelson
Brakes: Shimano XTR 4 Piston | Finned Metal Pads | RT86 203mm Fr | RT86 203mm Rr
Shifter: Shimano XTR 12-speed
Derailleur: Shimano XT 12-speed
Crankset: Race Face SixC
Cassette: Shimano XTR
Chain: Shimano XTR
Chainguide: OneUp Components Chain Guide Top Kit V2
Pedals: Race Face Atlas pedals
Wheels: Race Face Turbine R 27.5 wheels
Tires: Maxxis Minion DHF DD MaxxGrip 27.5x2.50WT Fr / Maxxis Assegai DD MaxxGrip 27.5x2.50WT Rr
Seatpost: Race Face Turbine R 175mm drop, 30.9
Saddle: WTB Volt
 

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Der Test vom Enduro MTB Magazin, ausnahmsweise mal auf Deutsch. Fazit: es hat ihnen sehr gefallen.


SLAYER! Ein Wort, das man sofort mit Heavy Metal assoziiert. Schnelle, harte Gitarrenriffs, Headbanging und Moshpits. Bei unserem ersten Test des brandneuen Rocky Mountain Slayer wurden wir auch ordentlich durchgeschüttelt und waren danach ähnlich aufgewühlt wie nach einem mehrstündigen Metal-Konzert. Das Bike rockt!

Das brandneue Rocky Moutnain Slayer Carbon 90 im test
Rocky Mountain Slayer 90 | 29” oder 27,5” | 170/170 mm (29”) oder 180/180 mm (27,5”) Federweg | 8.600 € | Gewicht: ca. 15,4 kg (29”)
Rocky Mountain hatte bei der Entwicklung des neuen Slayer vor allem ein Ziel: “This bike has to be rad!”, erzählen uns die Kanadier bei der Präsentation am Firmensitz in North Vancouver. Sie wollten ein Bike schaffen, um auf den härtesten Strecken Vollgas zu geben, ein Bike, mit dem man die verrücktesten Lines nehmen kann und vor keinem noch so hohen Drop zurückschreckt. Ein Freeride-Bike der guten alten Tage, das aber alle modernen Technologien in sich vereint und natürlich auch richtig gut bergauf klettert.

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Bereits kurz nach dem Start des Slayer-Projekts war Rocky Mountain klar, dass sie dieses Rad sowohl auf 29”- als auch 27,5”-Laufrädern anbieten wollen
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Freeride Legenden Wade Simmons und Thomas Vanderham können es nicht erwarten, das neue Bike auf ihre Hometrails zu entführen
Bei Projektstart war Rocky Mountain klar, dass das Slayer auf 27,5”-Laufrädern steht. Doch als kurz danach die ersten spannenden 29er-Bikes vorgestellt wurden, haben die Kanadier inhouse einige Prototypen gefertigt, getestet und sich entschieden, das Rad auf beiden Laufrädern anzubieten. Als Fahrer kann man allerdings nicht einfach nach dem Kauf die Laufradgröße ändern, sondern muss sich für eine entscheiden – einen Flip-Chip gibt es nämlich nicht. Typisch Rocky Mountain besitzt aber auch das neue Slayer über das RIDE-4-System, mit dem man die Geometrie in vier Positionen verstellen kann.

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Typisch für Rocky Mountain sind die homogene Rahmenform und die hochwertig wirkenden Details, wie z. B. die geklemmten Zugeingänge
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Der Hinterbau wird bei allen Modellen aus Aluminium gefertigt, was Kosten spart und obendrein langlebiger sein soll – vor allem bei Stürzen
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Der Kettenstrebenschutz mit extra Dämpfung soll alle Geräusche effektiv minimieren
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Typisch Rocky Mountain verfügt auch das Slayer über das RIDE-4-System, mit dem sich die Geometrie in vier Positionen verstellen lässt
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Vor allem für Pick-Up-Fahrer interessant: der extra Protektor am Unterrohr
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Bereits vom Vorgänger bekannt: die eigens entwickelte Kettenführung, die oben auf die Kettenstrebe geschraubt wird
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Wichtig für die After-Work-Runde: Im Rahmen hat auch eine Trinkflasche Platz!

Maximale Reserven – das Fahrwerk des neuen Rocky Mountain Slayer​


Das 29”-Modell verfügt über satte 170 mm Federweg an Front und Heck, während das 27,5”-Bike nochmal einen drauf setzt und 180 mm zur Verfügung stellt. Wie auch das bisherige Slayer setzt das neue Modell auf einen Viergelenk-Hinterbau, allerdings wurde die Kinematik des Bikes überarbeitet. Der Anti-Squat, Anti-Rise und das Übersetzungsverhältnis wurden angepasst. Ergebnis ist ein Bike, das noch feinfühliger sein soll, mit einem noch aktiveren Fahrwerk – auch beim Anbremsen. Außerdem wurde das neue Slayer für die Verwendung von Stahlfederdämpfern optimiert.

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Satt, satter, Slayer! Der Hinterbau spricht extrem sensibel an und besitzt schier endlose Reserven.

Robust, zuverlässig und einfach im Service – der Rahmen​


Rocky Mountain bietet das neue Slayer nicht nur auf zwei verschiedenen Laufradgrößen, sondern auch als Carbon- und Aluminium-Modell an. Alle Carbon-Bikes verfügen allerdings auch über einen Alu-Hinterbau. Dieser soll, genauso wie der Hauptrahmen, besonders stabil sein und auch den ein oder anderen Sturz und verpatzte Landungen problemlos wegstecken. Ein besonders Augenmerk hat Rocky Mountain auch auf die Langlebigkeit gelegt und deshalb die Lager extra gedichtet. Sollte man doch einmal etwas austauschen müssen, benötigt man nur einen 5er- und 6er-Inbus, um den Hinterbau zu zerlegen. Auch die Anzahl der Kleinteile wurde reduziert. Die Züge werden beim Carbon-Modell in extra Carbon-Hüllen im Rahmen geführt. Das erleichtert die Verlegung enorm und sorgt dafür, dass nichts klappert. Bei den Alu-Modellen werden die Züge nicht extra geführt, allerdings sollen große Öffnungen im Rahmen die Verlegung erleichtern.

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Schick und praktisch – die einseitigen Lageraufnahmen verleihen dem Rad nicht nur eine elegante Optik, sie lassen sich auch einfach warten
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Die Züge werden in extra Carbon-Hüllen im Rahmen geführt, was die Verlegung zum Kinderspiel macht nerviges Klappern verhindert

Lang und flach, aber nicht extrem – die Geometrie des Rocky mountain Slayer​


In Zeiten, in denen sich immer mehr Hersteller mit immer extremeren Geometrien zu überbieten scheinen, zeigt sich Rocky Mountain etwas zurückhaltend und spendiert dem Slayer eine zwar lange und flache, aber nicht zu extreme Geometrie – eine sehr gute Entscheidung, wie wir finden. So ist der Reach mit 475 mm in Größe Large für 180 cm große Fahrer sehr gut gewählt. Der Lenkwinkel ist mit 64,5° (neutrale Einstellung) flach, aber nicht zu flach, und die Kettenstreben sind mit rund 442 mm (29”) weder übertrieben kurz noch super lang. Das Tretlager ist – gemessen am vielen Federweg – eher tief positioniert. Um den Fahrer bei steilen Uphills nicht zu sehr über dem Hinterrad zu positionieren, hat Rocky Mountain den Sitzwinkel mit 76,5° bewusst steil ausgelegt.


Das 29er-Modell bietet Rocky Mountain in den Größen Medium, Large und X-Large an, mit 27,5”-Laufrädern ist das Rad von Small bis X-Large erhältlich.


Hier die Geometrie-Tabelle des Slayer 29” in den vier Einstellungen​


Ride 4 Pos.1 Flach23 Neutral41 Flach23 Neutral41 Flach23 Neutral4
GrößeMDLGXL
Sattelrohr [mm]420445480
Oberrohr [mm]600 599 598 595 628 627 626 623 657 656 655 652
Steuerrohr [mm]95110125
Lenkwinkel63,8°64,1°64,5°64,8°63,8°64,1°64,5°64,8°63,8°64,1°64,5°64,8°
Sitzwinkel75,8°76,1°76,5°76,8°75,8°76,1°76,5°76,8°75,8°76,1°76,5°76,8°
Kettenstrebe [mm]443442442441443442442441443442442441
BB Drop [mm]343025183430251834302518
Radstand [mm]122012191218121512491248124712441286128512841281
Reach [mm]462466470473469471475478492496500503
Stack [mm]622619616614635632629627649646643641

Hier die Geometrie-Tabelle des Slayer mit 27,5”-Laufrädern in den vier Einstellungen​


Ride 4 Pos.1 Flach23 Neutral41 Flach23 Neutral41 Flach23 Neutral41 Flach23 Neutral4
GrößeSMMDLGXL
Sattelrohr [mm]380420460480
Oberrohr [mm]570573573572596 597 597 596 624 623 622 621 660 659 658 658
Steuerrohr [mm]9095110125
Lenkwinkel63,9°64,2°64,5°64,8°63,9°64,2°64,5°64,8°63,9°64,2°64,5°64,8°63,9°64,2°64,5°64,8°
Sitzwinkel75,4°75,7°76°76,3°75,4°75,7°76°76,3°75,4°75,7°76°76,3°75,4°75,7°76°76,3°
Kettenstrebe [mm]431430430429431430430429431430430429431430430429
BB Drop [mm]1814106181410618141061814106
Radstand [mm]1180117911781177120512041203120212341233123212311273127212711270
Reach [mm]419422425428444447450453469472475478494497500503
Stack [mm]595593591589600598596594614612610608627625623621

Drei Carbon-Modelle, zwei Aluminium-Modelle und ein Frame-Set – die Ausstattungsvarianten des Slayer​


Wie schon beim Vorgänger ist auch das neue Rocky Mountain Slayer in verschiedenen Ausstattungsvarianten in jeweils den gleichen beiden Farben erhältlich: entweder in einer auffälligen rot-schwarzer oder in einer sehr dezenten schwarz-grauer Farbvariante. Rocky nennt die Farben liebevoll “the main black/heartbreaker red” oder “touch of grey”. Insgesamt bietet Rocky Mountain das Rad in drei Carbon- und zwei Aluminium-Modellen und natürlich in jeweils beiden Laufradgrößen an. Einzige Ausnahme ist das Carbon 50-Modell, welches ausschließlich als 29er erhältlich ist.

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Das neue Rocky Mountain Slayer 2020 ist nicht nur in Alu und Carbon und 29” und 27,5” erhältlich, sondern auch in zwei Farbvarianten
Auffällig: Bis auf das günstigste Alu 30-Modell verfügen alle Räder über einen Shimano-Antrieb. Ein FOX-Fahrwerk kommt dagegen nur beim Carbon 90-Modell zum Einsatz – der Rest setzt auf RockShox Federelemente. Die Preise beginnen bei 3.500 € für das Slayer Alu 30 und enden bei 8.600 € für das perfekt ausgestattete Topmodell. Preislich super spannend ist neben dem 4.200 € teuren Slayer Alu 50 mit RockShox Lyrik Select+ und Super Deluxe Ultimate-Dämpfer sowie kompletter Shimano SLX-Ausstattung auch die C50-Carbon-Version mit identischer Ausstattung für 5.300 €. Ein Frame-Kit aus Carbon ist für 4.200 € erhältlich.

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Das Topmodell kommt mit einer FOX 36 Factory, alle weiteren Modelle setzen auf ein RockShox-Fahrwerk
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Ein Stahlfederdämpfer unterstreicht den Einsatzbereich des Slayer: Freeride!
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Die standfeste Shimano XTR-Bremse begeistert mit massig Power – leider wanderte bei unserem Test-Bike der Druckpunkt
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Dank des kurz gehaltenen Sitzrohrs können lange Teleskopstützen verbaut werden
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Ein so potentes Bike braucht robuste Reifen: Gut, dass Rocky Mountain auf Modelle mit Doubledown-Karkasse setzt. Das dadurch etwas höhere Gewicht nehmen wir gern in Kauf!

Hier die verschiedenen Modelle im Überblick​


Carbon 90Carbon 70Carbon 50Alloy 50Alloy 30
Gabel | 170/180 mm (29″/27,5″)FOX 36 Factory GRIP2 RockShox Lyrik Ultimate RockShox Lyrik Select RockShox Lyrik Select RockShox Yari RC
Dämpfer | 170/180 mm (29″/27,5″)FOX DHX2 Factory RockShox Super Deluxe Coil Ultimate RockShox Super Deluxe Coil Ultimate RockShox Super Deluxe Coil Ultimate RockShox Super Deluxe Coil Select
Bremsen | 200/200 mmShimano XTR 4-Kolben Shimano XT 4-KolbemShimano SLX 4-KolbenShimano SLX 4-KolbenShimano MT520 4-Kolben
SchaltungShimano XTR 12-FachShimano XT 12-FachShimano SLX/XT 12-FachShimano SLX/XT 12-FachSRAM SX Eagle
Laufräder | 29″/27,5″Race Face ARC 30/DT Swiss 340 Race Face AR 30/DT Swiss 370WTB ST i30/DT Swiss 370WTB ST i30/DT Swiss 370WTB ST i30/Shimano MT400
Reifen | 2,5″ WTMaxxis Minion DHF 3C MaxxGrip Doubel Down/Aggressor Dual Double Down
SattelstützeRace Face Turbine ROneUp Dropper PostOneUp Dropper PostRace Face Aeffect DropperRocky Mountain Toonie Drop
Preis8.600 €6.500 €5.300 €4.200 €3.500 €



Rocky Mountain Slayer Carbon 90





















Selbstvertrauen Level 100 – das neue Rocky Mountain Slayer auf dem Trail​


Mountainbiken auf den North Shore Trails in Vancouver ist etwas sehr Besonderes. Die Trails sind anders als das, was man sonst vielerorts gewohnt ist. „Don’t trust anything, you are at the shore, if there might be a drop, there is a drop”, sagt uns Rocky Mountain Brandmanager Stephen noch, bevor wir alle in den ersten Trail einbiegen. Dieser ist gewohnt steil, verblockt und besitzt etliche, schnell aufeinanderfolgende Löcher, die förmlich danach gieren, das Vorderrad zu verschlucken und den Fahrer über den Lenker zu befördern.

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Direkt nach der Präsentation ging es mit dem Bike raus auf die Trails rund um North-Vancouver
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Everyday we’re shuttelin’ – um möglichst viele Testfahrten absolvieren zu können, shuttelten wir bergauf überwiegend
Für den ersten Test nahmen wir mit einer Körpergröße von 180 cm auf einem Slayer Carbon 90 mit 29”-Laufrädern in Größe Large Platz. Was direkt auffällt: der extrem satte und super feinfühlige Hinterbau des Slayer. Mit einem Fahrergewicht von rund 87 kg passt die 475er-Feder perfekt und wir erhielten exakt 30 % SAG. Bereits auf dem Weg zum Trail ließ sich das Slayer sehr willig in den Manual ziehen. In der Abfahrt begeistert das Rad ab dem ersten Meter mit jeder Menge Traktion. Zu Beginn war für uns nicht nur das Terrain ungewohnt, durch den flachen Lenkwinkel und den mit 40 mm kurzen Vorbau fehlte es uns zunächst noch an Kontrolle über das Vorderrad. Wir montierten den Vorbau daher etwas tiefer, allerdings wäre ein 45er- oder 50er-Modell für uns persönlich wohl die bessere Wahl.

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Selbst die härtesten Trails meistert das Slayer gelassen!
Als Fahrer steht man sehr zentral im Rad, das tief gezogene Oberrohr gibt guten Bewegungsspielraum. Durch seine eher moderate Geometrie fährt sich das Rad nach einer Gewöhnung an den kurzen Vorbau sehr intuitiv. Sobald es der Trail zulässt, motiviert das Slayer seinen Fahrer dazu, richtig Gas zu geben. Taucht wieder einmal überraschend ein Drop auf, lässt sich das Vorderrad einfach in die Luft ziehen und das Fahrwerk mit schier endlosen Reserven bügelt jede noch so unsanfte Landung einfach weg. Dennoch wirkt das Rad in keinster Weise behäbig, besitzt viel Pop und lässt sich an jeder Kante in die Luft ziehen. Eine weitere äußerst positive Eigenschaft des Fahrwerks ist die enorme Traktion beim Anbremsen. Die kraftvollen Shimano XTR-Bremsen sorgen jederzeit für optimale Verzögerung und dank der robusten Doubledown-Reifen hatten wir nicht nur keine Platten, sondern auch extrem viel Grip auf dem zum Teil super losen und soften Untergrund.

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Das Fahrwerk des neuen Slayer ist eine Klasse für sich und über jeden Zweifel erhaben!
Bergauf sitzt man dank des steilen Sitzwinkels aufrecht und kompakt. Wir hatten nicht das Bedürfnis, den Sattel weiter nach vorn zu schieben – das machen wir sonst bei fast jedem Rad. Der Hinterbau generiert bei technischen Uphills sehr viel Traktion und sackt auch nicht unangenehm weg. Auf der Forststraße und bei monotonen Uphills ist allerdings ein deutliches Wippen des super sensiblen Fahrwerks spürbar – hier lohnt der Griff zur Plattformdämpfung, die dann für Ruhe sorgt.

Abgehen: Mit dem neuen Slayer geht es auf dem Trail ab!
Helm Specialized Ambush | Brille Oakley Jawbreaker PRIZM Trail | Shirt Fasthouse Fastline Slash SS | Short iXS SEVER | Knieschoner ION K Pact

Unser erstes Fazit nach einem Tag mit dem Slayer​


Das neue Rocky Mountain Slayer überzeugt nicht nur mit viel Liebe zum Detail und einer stimmigen Optik, sondern vor allem mit seinem herausragendem Hinterbau. Super sensibel, massig Reserven und dennoch sehr definiert – wir sind begeistert. Die Geometrie ist ausgewogen und die Ausstattung über jeden Zweifel erhaben. Wer ein Enduro-Bike sucht, um damit die härtesten Trails in Angriff zu nehmen, der sollte sich das neue Slayer einmal genauer ansehen. Wir können einen weiteren Test kaum erwarten.


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Stärken​

  • super sensibles und definiertes Fahrwerk
  • spaßiges und sicheres Handling
  • durchdachte Ausstattung bei allen Modellen
  • smarte, hochwertige Details
  • komfortable Sitzposition bergauf
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Schwächen​

  • Vorbau für manche Fahrer zu kurz
  • Hinterbau wippt bergauf

Mehr Infos unter: bikes.com

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Das neue Rocky Mountain Slayer – ein Bike, gebaut für die härtesten Trails





Text: Christoph Bayer Fotos: Christoph Bayer & Margus Riga
 

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Jeff Kendall-Weed hat sein Altitude gegen ein Slayer getauscht um einen Test zu veröffentlichen. Er hat das 27,5" getestet:

 

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Remi Gauvin in einem Video über Resin und Metallbremsbeläge an seinem ehemaligen Slayer:

 

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Einfach ein richtig tolles Video über Thomas Vanderham mit viel Stimmung und Atmosphäre.

Auch dabei: das Slayer, mit coil, mit Luftdämpfer, mit Doppelbrücke. Sehenswert!

 

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Viel Liebe für das Slayer Park Edition in diesem Beitrag! Hats von euch schon jemand umgestrickt oder als Park Edition gekauft? Nicht, dass man es bräuchte... :)


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Der folgende Test wurde auf NSMB.com vertreten. Der Schreiberling ist ein nationaler Masters-DH Meister.
Fein geschrieben, tolle Fotos!


2020 Rocky Mountain Slayer C70​




Words Tim Coleman

Photos Deniz Merdano

Date Jul 29, 2020

Reading time 7 min



Rocky handed me the keys to this Slayer C70 a few months ago. In case you missed it, I published a first look article that details the frame, geometry and build spec. Rocky Mountain defines the Slayer as a bike for riders looking for an aggressive, big mountain bike that can smash bike park laps, and still be pedaled to, from, up, and down local trails. That's a tall order. So I've been bashing the Slayer around the trails in Whistler and Vancouver to find out if ticks all of those boxes.

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The 2020 Rocky Mountain Slayer C70

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The Slayer is clearly a function of its environment. The trails here can be chunky and unforgiving.

Sizing and Geometry​

I've been testing the 29er version, in a size XL, with the C70 build. The XL fit me well, and the Slayer felt comfortable going up and down. That said I'm only 6' tall, so while I really liked the sizing of the XL, I think there should probably be one size bigger for the tall guys. I like the geometry balance on the Slayer. The steep seat tube angle made for a comfortable seated position while climbing, and kept the front wheel weighted on steep technical climbs. The balance of head angle, reach, front center and rear center, made for a balanced riding position when descending. The Slayer geometry isn't extreme in any one area, and that makes for a great all-rounder. Rocky nailed the numbers on the Slayer making an excellent all-rounder that fits the spirit of the travel and intended use for the bike.

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Jumping into a landing littered with roots never felt like an issue on the Slayer.

Bike Setup​

I rode the Slayer in Position 2 setting for the majority of the review. I tried all of the Ride-4 settings, but found that position 2 gave the best compromise of characteristics over an entire ride. For pure bike park riding I'd use Position 1 (Slackest). I like that the Slayer has a geometry change option, and that the preferred setting for me isn't at one extreme or the other. Having chatted with some other Slayer owners, some like Position 4 (Steepest), while some prefer Position 1 (Slackest). The bike handling changes noticeably with each Ride-4 setting. I like this flexibility that allows you to tailor the geometry to your riding style, and local trail types.

Fork: Rock Shox Lyrik Ultimate
  • Air Pressure: 93 psi with 3 tokens
  • High Speed Compression: 3 clicks out
  • Low Speed Compression: 8 clicks out
  • Rebound: 6 clicks out

Shock: Rock Shox Super Deluxe Ultimate Coil
  • Spring: 500 lb/in with 2 turns of preload
  • Compression: 7 clicks out
  • Rebound: 8 clicks out

Tires: 22 psig front, 27 psig rear with no inserts.

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I was always mucking around aboard the Slayer. It's a bike that begged me to have more fun on the trail.

Ride Impressions​

From a high level I really enjoyed my time on the Slayer. I was surprised by with how easy it was to pedal for its travel and weight. This seems like an odd place to start a ride impressions piece for an aggressive, long travel trail bike but I was expecting the Slayer to be a real chore to pedal. I found myself grabbing the Slayer and taking on big, technical, almost XC rides, and never once thinking it was a drag to ride. Most of the test has occurred during the COVID period where there was no shuttling, and no bike parks open. I pedaled it almost every day, and it always seemed adequately efficient at getting me to the top of my favourite trails. I think this is an important point to make because some folks might dismiss the Slayer based on its weight and travel. I think that's a shame. Besides noticing a bit of extra gravity when lifting it off the bike rack, the Slayer never felt heavy or lethargic. If anything, the Slayer remains lively and engaging to ride even when the grade flattens out, and the trail is smoother.

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The forward seating position made the Rocky more capable when pedaling up technical ascents than I expected.

When descending, the Slayer proved to have a sporty and playful character, but with a depth of travel to save you when things got rough. That sportiness comes at a cost however and the Slayer isn't the most supple bike on the market. You're going to feel a bit more trail feedback through the bike than some other bump eating monsters like the high pivot bikes. The upside is that pedaling always feel efficient, and every root in the trail is a potential spring board, allowing you to get airborne and play on the trail. Despite this responsiveness, the Slayer devours fast and rough trail with an insatiable appetite. Days aboard the Slayer in the bike park were fun with the neutral, easy to ride nature making short work of both the high speed jump trails and steep technical lines. The Slayer felt supportive at sag with a nice progression in the linkage that elegantly adsorbed big impacts. When the trail got steep and gnarly the Slayer felt right at home. The geometry, sticky front tire, fork, and good brakes all made for a confident front end that I was happy to point down just about anything. The suspension provided a great platform for pedaling, and pushing into and through corners. Some 29ers feel slow getting in and out of corners, but the Slayer seemed to have an energy about it that loved to dive into corners, and spring out. Braking-wise, the bike always seemed neutral and composed when pulling hard on the levers.

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The Slayer is a bit heavier than most other bikes I've ridden recently, but I could barely tell on the trail. The Slayer was always eager to be airborne.

In terms of stiffness I think the Slayer is well-judged; not too stiff, and not too supple. The front triangle felt relatively stiff and precise while the rear end developed good traction, the rear tire didn't rub the stays, and the frame didn't feel overly harsh. Torsionally the frame felt rigid and efficient, transmitting all the power I made through the cranks to the rear tire.

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You want a bike you're comfortable on for this move.

The Slayer proved to be a bit more vocal on rough trails than some other bikes. I couldn't quite figure out exactly where the noise was being produced either. I didn't see evidence of chain slap on any hard surfaces. The brake pads in the XT calipers were loud, and each brake application was apparent as the pads slammed into the bearing surface of the caliper. Off the brakes I could hear the pads rattling about in the calipers. The noises aren't a major issue for me, but were something I noticed.

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The Slayer in its element.

Issues​

Unfortunately there were a couple of issues. The DT Swiss 370 rear hub failed during the testing period, with what feels like the drive ring no longer transmitting torque to the hub shell. The XT Derailleur clutch seemed to tighten up over time to the point where it was hard to move by hand. I'd heard this could lead to failure in the clutch, and should be adjusted. It was easy to remove the rubber cap, dial out some clutch tension, and keep riding. I've re-adjusted the derailleur once or twice over the review period which took all of a couple minutes. Beyond that I thought the Shimano XT drivetrain was excellent. Frame-wise, the main pivot bearings have developed a growing amount of play. We had an unusually wet Spring here, but the play in the main pivot came earlier than I'd expect for an aggressive bike, especially from this part of the world.

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As with many Rockys, the Slayer is a beautiful thing to look at.

Component Highlights​

I thought the entire build kit on the C70 Slayer was well thought out, but have some thoughts as follows:
  • The Rock Shox Lyrik and Super Deluxe were excellent. Ideally I'd like a bit more adjustability out of the rear shock, but there is little to gripe about here.
  • The Shimano XT brakes were good. I liked the power, found them easy to use, and had minimal wandering bite point found in previous Shimano brakes. The pads fit loose in the calipers which made them rattle about, and made a "Clack!" when putting the brakes on, but functionally they proved to be excellent. The big 203mm rotors all round were well appreciated on a bike like this.
  • The Race Face and Shimano XT 12-speed drive train was excellent, too. Cranks and bottom bracket were durable and efficient. I did have to adjust the derailleur clutch (only took a few minutes), but otherwise shifting was great, and I really liked the tactile feeling of the XT shifter.
  • Besides the rear hub failure, the wheels were pretty good. I was worried about the AR 30 rims, but they proved to be adequate workhorse rims for the Slayer.
  • Some might not love the Maxxis Aggressor in the rear. It was exciting when things were damp, but for summer / dry use its been great. The MaxxGrip DHF up front was excellent. Kudos to Rocky for spec'ing proper casing and compound tires on the Slayer.
  • All the touch points were fantastic. Seat, seat post, handlebars and grips were all comfortable and durable.

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This is gnarlier than it looks, with no margin for error, and the Slayer felt comfy ... even when things got sketchy.

Conclusions​

I have really enjoyed my time aboard the Slayer. I was expecting a bike that was going to be a complete chore going uphill, and a bore going downhill unless it was rough as guts and balls out fast. Those expectations were flat wrong. Although the Slayer weighs in at a porky 38 lbs, the weight seemed to melt away when on the trail. I've done a ton of big pedally rides on the Slayer, and even when grinding up an hour long climb, I haven't felt like it was any less efficient or substantially slower than other trail bikes. Bikes like the Forbidden Druid impressed me with how capable they were descending for a short travel bike, and the Slayer is the counter point, impressing with how pedal-able it is for an aggressive long travel trail bike. The Slayer makes a strong case as a do-all bike for someone that spends a bunch of time in the bike park / shuttling, but also likes to earn their vert on the regular. Further to that point the Slayer was fun to ride on even the mellowest of trails, yet ate the gnarliest of trails with ease.
I like the geometry that Rocky laid out for the Slayer, and I like the options with the Ride-4 settings. The Slayer proved an excellent climber, with good seated position, and when the grade dipped seriously negative, it felt great there too. I like that the Slayer had a sporty, keen nature, with loads of travel to buff things out when my enthusiasm exceeded my skill (this happens often). Aesthetically I like the industrial design, and paint; I think its a beautiful bike. Build-wise, Rocky has done an excellent job spec'ing the C70 as an excellent workhorse build (with the exception of the rear hub). It's not flashy, it's not light, but it is a collection of sturdy components that offer great performance at a reasonable price point.
So all told, the new Rocky Mountain Slayer is a good bike I thoroughly enjoyed riding, and worth checking out. Take one for a test ride, I think it'll surprise you with how capable it is as an all-round, mountain shredding, fun machine.
 

Ben-HD

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Weiß zufällig jemand, welchen tune man beim Super Deluxe Ultimate braucht, für das Slayer?
 

Ben-HD

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Rocky hat sich tatsächlich auf meine Anfrage gemeldet und eine super Antwort gegeben!

Hi Benjamin,

For Slayer 29, I would use Light compression, Light Rebound for a rider less than 160 lbs, Light compression and Medium Rebound for a rider between 160 and 185lbs, and Medium compression and Medium rebound for a rider over 185lbs.


Cheers,


ALEX GODIN
TECHNICAL SERVICE AGENT
AGENT SERVICE TECHNIQUE
 
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