RS Gold 35 Erfahrung?

sharky

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wenn das dein anspruch ist, dann darfst du keine gabel mit MC fahren. die hat ja nicht mal einen shimstack. und auch keinen bypass. dann musst dir eine teurere kaufen. dein anpreisen der judy und gleichzeitig stellen solcher ansprüche, die die judy nicht erfüllen kann, passt irgendwie nicht
 
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Ich habe mich falsch ausgedrückt: Wenn Low Speed Compression, dann bevorzuge ich sie so, wie ich geschrieben habe. Da ich die Judy an einem Hardtail fahre und sie nur 120 mm Federweg hat und eine gut spürbare Progression, stört es mich nicht, wenn sie etwas mehr eintaucht bei Stufen etc. Der Komfort mit dieser Gabel ist sehr hoch, für meinen Gewichtsbereich ist sie ab Werk etwas komfortabler bei schnellen Schlägen und in der Zugstufe besser abgestimmt als die Pike Ultimate ab Stange.
 
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Mal ein paar Eindrücke von mir zur RS 35 Gold.

Seit Ende letztem Jahr habe ich die 29 RS 35 Gold mit 140mm an meinem Trail-HT. Ich nutz das Bike und die Gabel als Fullyersatz für alle Hometrails die ich früher mit einem "braven Enduro" gefahren bin. Bisher sind es ca. 200km und 4.000 Tiefenmeter (HM wohl auch) auf den Hometrails. Das Bike hat E1900 LR mit 30mm innen und vorne ist ein 2.3 DHR Exo MaxxTerra tubeless verbaut. Das Bike ist fahrfertig bei 12,9kg und ich bringe fahrfertig ca. 85kg auf die Waage.
Die letzten Monate war ich wirklich super zufrieden mit der Gabel. Schön steif, spricht gut an, steht hoch im Federweg und gibt den Federweg nicht sinnlos frei. Wie gesagt Trail Einsatz im Focus, also keine Schottertouren damit. Bis auf Druck, Rebound nichts gemacht an der Gabel. Ich fahre die Gabel auch immer im offenen Modus.
Im Vergleich zur 100mm Recon (MY 2017 vermutlich) am kurzzeitigen Marin Bobcat Trail ist die Gabel deutlich steifer und auch besser im Federweg stehend. Einfach mehr vertrauensweckend. Am Bobcat waren aber auch ein LRS mit 19mm innen, Schlauch und 2.25 Rons montiert.

Heute ging es mal nach Monaten wieder mit dem Fully raus auf unbekannte Trails.
Solange man mit der RS 35 fährt fühlt sich alles super an. Heute mit der 160mm Lyrik Ultimate auf EX 511 mit 30mm innen und 2.4 DHF Exo+ tubeless, war natürlich ein Unterschied spürbar. Die Lyrik ist da natürlich ein fliegender Teppich dagegen. Vom Untergrund ist dort gefühlt nichts zu spüren, solange es flowig ist. Arbeitet einfach super feinfühlig. Ich hab die Lyrik der 36 Fox vorgezogen, taugt mir einfach besser da sie gefühlt smoother ist.
Die RS 35 ist allgemein einfach etwas "gröber" als die Lyrik.

Ich würde die RS 35 wieder kaufen für mein Trail-HT. Preis-Leistung, gerade wenn man keine Restekiste hat, ist für mich stimmig.
Die RS 35 ist in meinen Augen eine gute Gabel und erfüllt ihren Zweck für mich sehr gut. Wer nicht unbedingt den Vergleich hat wird glücklich werden und nichts vermissen. Der Vergleich zur Lyrik Ultimate ist nicht ganz fair, die 35 schlägt sich aber nicht schlecht.
Für mich ist es mehr als nur eine "billige Gabel". Sie macht ihren Job gut für ein faires Geld. Gerade für Fahrer mit etwas mehr Gewicht dürfte es in dem Preisspektrum eine interessante Gabel sein.
 

GoldenerGott

Fuchstrail Mountainbiker
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Für ein Hardtail ist so eine einfache Gabel sicher ausreichend. Die 35 wird aber gerne an E-MTB Fullies verbaut und ist dort dann der limitierende Faktor. Denn die Gabel muss zum Hinterbau passen.
 

sharky

1529, 2015, 2020?
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Die 35 wird aber gerne an E-MTB Fullies verbaut und ist dort dann der limitierende Faktor.
ernsthaft? schau dir bitte mal den großteil der e-fullies an. wo und wie werden die denn bewegt? ich wage zu behaupten, dass der großteil davon bestenfalls einen waldweg zu sehen bekommt. und dass die fahrer solcher gayräte den unterschied ohnehin nicht merken. und die paar wenigen, die ein e-fully wirklich artgerecht einsetzen, haben entweder anständiges material oder tauschen die gabel zeitnah. das nur aus meinen erfahrungswerten raus von dem, was mir hier regelmäßig an e-fullies unterkommt
 

GoldenerGott

Fuchstrail Mountainbiker
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ernsthaft? schau dir bitte mal den großteil der e-fullies an. wo und wie werden die denn bewegt? ich wage zu behaupten, dass der großteil davon bestenfalls einen waldweg zu sehen bekommt. und dass die fahrer solcher gayräte den unterschied ohnehin nicht merken. und die paar wenigen, die ein e-fully wirklich artgerecht einsetzen, haben entweder anständiges material oder tauschen die gabel zeitnah. das nur aus meinen erfahrungswerten raus von dem, was mir hier regelmäßig an e-fullies unterkommt
Hab ich behauptet, dass die Leute, die sich ein Bike mit der 35 kaufen den Unterschied zum Hinterbau merken? Nein. Trotzdem gibt es ihn.
Das E-Bike meiner Frau hat eine Yari RC und hinten einen Deluxe Dämpfer. Auch da merkt sie keinen Unterschied. Ich aber schon. Auch aus der Yari kann man mit wenig Aufwand noch mehr rausholen und schon passt sie auch zu einem fluffigen Hinterbau. Möglicherweise geht das bei der 35 auch. Kommt halt drauf an, was genau stört. Aber Tuningkartuschen gibt es halt für die 35 nicht. Wozu auch. Wer den Unterschied merkt kauft sich kein Bike mit 35 und gibt lieber 500 € mehr aus, weil dann nicht nur die Gabel besser ist, sondern meist auch der Dämpfer, die Bremsen und die Schaltung.
In unserem Verein fahren mittlerweile ziemlich viele ein E-Bike. Die haben sich das Ding aber auch nicht gekauft, um damit nur Forststraßen zu fahren. Die hängen dann halt noch einen Trail dran, wenn ich schon platt bin. Ich finde ein ordentliches E-Bike Fully erste Sahne, weil es pur Freeride ist, mit dem Unterschied, dass das Gewicht nicht mehr stört. Es wird immer Asketen geben, die ohne Motor den Berg bezwingen wollen. Wem es nur ums Trail fahren geht, landet früher oder später beim E-Bike, weil man in der gleichen Zeit doppelt soviel Trails fahren kann. Und das sage ich, der selbst gar kein E-Bike hat. Jedenfalls sind E-Bikes sicher keine "Gayräte". Mit denen kann man sich exakt genauso auspowern, wie mit Biobike.
 

sharky

1529, 2015, 2020?
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In unserem Verein fahren mittlerweile ziemlich viele ein E-Bike. Die haben sich das Ding aber auch nicht gekauft, um damit nur Forststraßen zu fahren. Die hängen dann halt noch einen Trail dran, wenn ich schon platt bin. Ich finde ein ordentliches E-Bike Fully erste Sahne, weil es pur Freeride ist, mit dem Unterschied, dass das Gewicht nicht mehr stört. Es wird immer Asketen geben, die ohne Motor den Berg bezwingen wollen. Wem es nur ums Trail fahren geht, landet früher oder später beim E-Bike, weil man in der gleichen Zeit doppelt soviel Trails fahren kann. Und das sage ich, der selbst gar kein E-Bike hat. Jedenfalls sind E-Bikes sicher keine "Gayräte". Mit denen kann man sich exakt genauso auspowern, wie mit Biobike.
nungut, das mag jeder sehen, wie er mag und seine prioritäten setzen, wie er will
 

Bernd87

Hendrik
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Also ich fahre die 35 Gold 160mm. Fährt sich GENIAL (Trail+Bike Park). Hab mir diese gekauft eben weil ich im Bike Park unterwegs bin (mit ohne Akku) und zudem nicht der leichteste bin (120).
Damit man bergab auch mal hin und wieder zum stehen kommt, wurde eine 4-Kolben "Shigura" (Hebel: Shimano M8100 + Sattel: Magura MT7) mit 220er Scheibe montiert. Da benötige ich eine Gabel die das mitmacht! Keine Lust dass mir bei 40+ km/h plötzlich das Vorderrad fehlt.
Also vodn meiner Seite kann ich iese für Touren und den BikePark nur empfehlen.
 

sharky

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Also ich fahre die 35 Gold 160mm ... (Trail+Bike Park) ... zudem nicht der leichteste bin (120).
..."Shigura" (Hebel: Shimano M8100 + Sattel: Magura MT7) mit 220er Scheibe montiert. Da benötige ich eine Gabel die das mitmacht! Keine Lust dass mir bei 40+ km/h plötzlich das Vorderrad fehlt.
definiere doch bitte mal, was du im bikepark machst!

wenn ich lese, was du dir da zusammenkonfiguriert hast und wieso, erscheint mir einiges schleierhaft. wenn du eine parktaugliche gabel für einen 120kg mann suchst, die mit 220er scheibe auch im park den brocken im sattel sicher federt und beim bremsen hält, dann ist die 35er sicher nicht die erste wahl. da wäre eine yari eher was, worüber man nachdenken sollte. zumal es bei den MC gabeln gern, hatten wir erst, das problem gibt, dass diese bei schnellen starken schlägen verhärten. ich gehe mal eher davon aus, dass du im park fährst, aber nicht gerade der heizer vor dem herrn bist?
 

Bernd87

Hendrik
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Ich würde sage: Ich bin bestimmt nicht der schnellste aber der langsamste auf jeden Fall auch nicht!
Nein, ich mache keine 6m Drops oder der gleichen (AllMountain/ Enduro)! Da ist mir mein Leben zu lieb, aber Kicker und schnelle wechsel in Kehren sind mit der Gabel auf jeden Fall drin. Die gabel ist auch für die 220er freigegeben, und bei etweiligen Touren macht sich diese Gabel auch gut!
Nein, ich will nicht beim Rampage starten!
Die Bremse musste geupdatet werdern. 2 Kolben sind für den "Brocken" zu wenig. Die MT7 hat da doch gute Leistungsdaten. Den Hebel hatte ich da und ich bin nicht der einzige welche eine solche Konfig. fährt (bei der Bremse).
Alles in allen bin ich sehr zufrieden mit meiner Wahl.
 

sharky

1529, 2015, 2020?
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nungut... dann würde ich das, was du beschreibst, auch nicht als "parkeinsatz" bezeichnen. dass du im park fährst, heißt nicht, dass du das material auch so strapazierst, wie man es üblicher weise eben in parks, im gegensatz zur freien wildbahn, tut. für das, was du fährst, reicht die gold dann wohl in der tat. aber bei dem, wozu die leute eben üblicher weise in den park gehen, nämlich sprünge, steinfelder, was weiß ich was alles mit schnellen, harten schlägen und viel federweg bei dem die gold überforder ist, damit hat es wohl nix zu tun.
 
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Ich schließe mich dem Orby an. Fahre die Gabel seit paar Monaten in meinem Alltagsfully (Trek Fuel EX), wird also eher auf lockeren Trails benutzt (eher waldig mit paar Wurzeln). Ich habe nicht viel von der Gabel erwartet, da es halt eine aus dem unteren mittleren Preissegment ist. Klar merkt man allein bei den Einstellern das sie mit hochwertigen Gabeln nicht mithalten kann, ist halt intern überwiegend Plastik verbaut das macht sich beim Drehen an den Knöpfen schon bemerkbar (Keine Ahnung ob intern wirklich soviel Plastik ist, fühlt sich aber so an. Dämpfungsseite hatte ich noch nicht offen).

Aber die Performance aufm Trail war wirklich ok. Bleibt relativ hoch im Federweg, gibt diesen aber bei Bedarf frei, Ansprechverhalten ist ok und die Verwindungssteifigkeit ist echt gut. Klar liegt die Gabel nicht so satt aufm Trail wie ne fox mit grip 2 oder ne RS mit charger, aber ich find sie ok. Zugstufeneinstellung funktioniert sogar recht gut, Druckstufe eher nicht so. Fühlt sich eher an, als ob man das Reibverhalten verschlechtert, der Rest bleibt gleich. Ich hab die Druckstufe meist offen und hab eher etwas mehr Luft und Token rein. Also fürn Hometrail mit überwiegend kleinen Schlägen reicht sie mir, in gröberen Gelände vermisst man schon recht schnell etwas an Performance und sie schlägt gut auf die Pfoten.

Preisleistungsverhälnis finde ich auch ok, es kommt halt immer drauf an was man erwartet. Für ne Gabel aus dem eher unteren mittleren Preissgement schlägt sie sich echt gut.

Beim Kauf vom Bike hab ich mir gedacht, na die Gabel tausch ich direkt. Nach der ersten Ausfahrt war ich positiv überrascht und hab sie drin gelassen, reicht für meinen Einsatzzweck. Ich bin allerdings in der glücklichen Lage noch ein Bike fürs Grobe zu haben, da sind die Federelemente etwas höherwertig ;-)
 
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decolocsta

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Was mich wundert, hier in Thread wird angegeben das die Einbauhöhe die der Pike 29+ entspricht.
In allen Shops wird die Einbauhöhe angegeben auf Niveau der normalen Pike/Lyrik.
Also 561 bei 150mm
Bei der 29+ Pike sind wir bei 573mm.

ich bekomme tatsächlich heute eine 29+ Pike und kann dann gerne mal vergleichen ob das zutrifft oder nicht.

meine Erfahrung zur Gabel:
Ansprechverhalten ist gut.
Musste jedoch die Compression recht weit zudrehen weil mir die Gabel offen absolut null Gegenhalt gibt. Aber wenn man die Compression zudreht fühlt sie sich gut an.
Schön viel Feedback, steht gut im Federweg, sackt nicht zu sehr weg. Auch beim Bremsen absolut souverän.
Nimmt auch gut einiges an Schlägen weg.
Jedoch nicht effektiv genug für den anspruchsvollen Fahrer. Ermüdung in den Armen folgt daraufhin bald. Dies führe ich auf die Peak Schläge zurück, also die gröberen Schläge die schnell aufeinander folgen bei denen die Gabel überfordert ist.
Die einfache Druckstufe der Moco kann das nicht mehr effektiv abbauen und bei ein paar Klicks geschlossener Compression geht die Gabel da schnell auf Block. Hydrolock oder so ist da denke ich der passende Begriff.

Was mich jedoch am meisten stört.
Der Federweg wird definitiv nicht freigegeben.
Komplett ohne Token und richtig eingestellten Luftdruck müsste ich von einer Garage ins Flat Droppen um durchzuschlagen.

das liegt meiner Meinung nach am kleineren Innendurchmesser in der Luft Einheit.
Das Luft Volumen ist zu klein.
Was auch erklärt warum die Gabel so gut im Federweg steht.
 

decolocsta

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Hab jetzt grad die Einbauhöhe der 35 gemessen.
Diese ist ganz normal 561mm.
Sehe hier nicht das es das Casting der 29+ sein soll.
 

sharky

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Ich schließe mich dem Orby an. Fahre die Gabel seit paar Monaten in meinem Alltagsfully (Trek Fuel EX), wird also eher auf lockeren Trails benutzt (eher waldig mit paar Wurzeln). Ich habe nicht viel von der Gabel erwartet, da es halt eine aus dem unteren mittleren Preissegment ist. Klar merkt man allein bei den Einstellern das sie mit hochwertigen Gabeln nicht mithalten kann, ist halt intern überwiegend Plastik verbaut das macht sich beim Drehen an den Knöpfen schon bemerkbar (Keine Ahnung ob intern wirklich soviel Plastik ist, fühlt sich aber so an. Dämpfungsseite hatte ich noch nicht offen).

Aber die Performance aufm Trail war wirklich ok. Bleibt relativ hoch im Federweg, gibt diesen aber bei Bedarf frei, Ansprechverhalten ist ok und die Verwindungssteifigkeit ist echt gut. Klar liegt die Gabel nicht so satt aufm Trail wie ne fox mit grip 2 oder ne RS mit charger, aber ich find sie ok. Zugstufeneinstellung funktioniert sogar recht gut, Druckstufe eher nicht so. Fühlt sich eher an, als ob man das Ansprechverhalten verschlechtert, der Rest bleibt gleich. Ich hab die Druckstufe meist offen und hab eher etwas mehr Luft und Token rein. Also fürn Hometrail mit überwiegend kleinen Schlägen reicht sie mir, in gröberen Gelände vermisst man schon recht schnell etwas an Performance und sie schlägt gut auf die Pfoten.

Preisleistungsverhälnis finde ich auch ok, es kommt halt immer drauf an was man erwartet. Für ne Gabel aus dem eher unteren mittleren Preissgement schlägt sie sich echt gut.

Beim Kauf vom Bike hab ich mir gedacht, na die Gabel tausch ich direkt. Nach der ersten Ausfahrt war ich positiv überrascht und hab sie drin gelassen, reicht für meinen Einsatzzweck. Ich bin allerdings in der glücklichen Lage noch ein Bike fürs Grobe zu haben, da sind die Federelemente etwas höherwertig ;-)
es wurde nie was anderes behauptet als das, was du schreibst. nur wenn man die gabel für "parkeinsatz" lobt, dann muss man halt hinterfragen, was denn im park gefahren wird. es wurde nie behauptet (zumindest von mir), dass die gabel untauglich ist. aber eben für park und diverse andere hardcore einsätze ist sie einfach nicht gemacht. weil die dämpfung dafür nicht ideal.
 
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@ sharky: ich habe eigentlich unabhängig von den vorherigen posts meine erfahrungen gepostet. hab mich auf Orby bezogen, da sich unsere Fahreindrücke wohl ziemlich decken. Es gab ja noch n anderen Post, wo jemand meinte man könne das Ding auch im Park fahren. Bei meiner Interpretation von Park fahren hat die Gabel da eher nix zu suchen. Wenn sich jemand für die Gabel interessiert und liest einmal, dass das ding im Park geht und einer schreibt, dass die Gabel für Park ungeeignet ist, dann ist derjenige so schlau wie davor. Ich lese immer gerne Fahreindrücke von verschiedenen Fahrern, dann kann man sich das beste Bild machen.

@decolocsta: unsere Einschätzung zur Druckstufe unterscheidet sich ziemlich ;-) Hast Du dein Flatdrop Test mit offener oder zugedrehter Druckstufe gemacht? da ich meine Druckstufe komplett offen fahr, ist mir die Gabel schon paarmal durchgerauscht. hab glaub derzeit 1 Token (evtl. auch zwei, bin mir grad gar nicht sicher) drin, jetzt schlägt sie eigentlich nicht mehr durch. bin aber auch mitm luftdruck aber auch noch etwas nach oben. Du fährst dann eher weniger Luft und viel Druckstufe??? Ansprechverhalten passt bei Dir noch? mir kam es bei reingedrehter druckstufe eher zäh vor. Ich denk ich werd mal n lower leg service machen und gute schmierstoffe reinpacken, dann teste ich mal weniger luft und mehr druckstufe.
 

decolocsta

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Ich bin von keine Garage gedroppt. Ich meinte das ich dies hätte tun müssen damit die Gabel durchschlägt.

die Gabel ist zu progressiv durch den verkleinerten Luftraum.

keine Token eher viel Druck bzw für mich passend, weiß nicht ob das viel ist.

6 bar bei 80 Kilo wobei die 6 bar ja relativ sind, bei der Pumpe können das ja schon 7 oder nur 5 sein.

fahre druckstufe einen Klick vor lock.
Keine Token.
Sensibel genug ja. Wird’s ruff geht die Gabel schon etwas ins block und gibt einiges an die Arme weiter. Ist zwar immernoch gut fahrbar und man kann gut ballern. Jedoch ermüden die Arme relativ bald.
 
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Ich hab heute mal das Casting abgezogen. Luftseite war kein schmieröl drin, alles trocken. Da hab ich jetzt mal was reingepackt. Da ich noch n passenden Zugstufeneinsteller gefunden habe, wurde das Plastikteil gegen Alu getauscht. Fühlt sich schonmal besser an. Jeder dritte Klick ist deutlich gerastert, die anderen beiden sind nicht so stark spürbar aber ist ok.

Dann bin ich mal auf so 40 PSI runter um die Druckstufe im stand zu testen. der erste Bereich, also Ansprechverhalten, ändert sich gefühlt nur minimal. Die Druckstufe generiert wenig Gegenhalt, im letzten Bereich verhärtet sie dann sehr stark (fast Lockout mäßig), je mehr man die Druckstufe zudreht, desto früher beginnt der Bereich wo die Gabel unangenehm verhärtet. Bei offener Druckstufe tritt diese Verhärtung gefühlt nicht auf, Gabel generiert aber auch keinen Gegenhalt. Bei ner mittleren Einstellung hat man dann spürbaren Gegenhalt aber das Verhärten tritt relativ schnell ein.

Ich habe jetzt mal auf die Variante von Decolocsta (keine Token und mehr Druckstufe) umgebaut und werde das mal testen. Überlegung wäre noch dickeres Öl und relativ offene Druckstufe. Von der Zugstufe müsste es passen die ist bei mir eh recht weit zu.
 

Meilenwerk

Meilenwerk
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Also Casting runter, und versucht eine Airshaft von einer Pike einzubauen...das scheitert schon an oberen Luftkolben...weil derv(schwarz) mit 32 mm Oring maß, 2 mm zu dick ist..30 mm ist orginal mass.
 

Meilenwerk

Meilenwerk
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Nun ich versuchte Airs shaft's von Lyrik/Pike und von Sid einzu "bauen", weder die 35 noch die 32 passen.L/P passte gar nicht ,und Sid hatte spiel..es ist irgendwas dazwischen...lg Meilenwerk
 
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Guten Morgen,
meine Gabel hat ein relativ hohes Losbrechmoment und läuft auch etwas hakelig, wenn man im Stand von Hand einfedert. Beim Fahren fällt das nicht auf, im Stand allerdings sehr deutlich.
Ansonsten funktioniert sie gut und ich bin ganz zufrieden damit.
Ist eine deutliche Verbesserung zu meiner alten Reba aus 2011.

Die Gabel hat auch schon einen Lower Leg Service gesehen bei dem ich die Abstreifer gut gefettet habe und neues Öl eingefüllt wurde. Leider hat das keine Besserung gebracht.

Wie sieht das bei euch aus?
 
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