RS Revelation sackt beim Bremsen ein

sharky

1529, 2015, 2020?
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vor allem änderst du mit dickerem öl überwiegend nur das ansprechen aber veränderst die kennlinie nicht. die behält die selbe form, nur nach oben verschoben
 

Bjoern_U.

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die 2010er Rev U-Turn bin ich (~100kg fahrfertig + Bike) mit ~100psi in der pos Kammer und ~80psi in der neg Kammer gefahren (mit dünnem 2.5er Silikolene ÖL)
Im Winter gegen eine 2012er REvelation DP RTC3 Soloair getauscht, die muss ich im gleichen Bike und gleichem Einsatzgebiet mit 140-150PSi fahren. Mit 90-110 PSI war sie mir viel zu weich und zu tief im SAG. Aber da ist z.Zt. noch das original RS Öl drin und den richtigen Druck habe ich auch noch nicht gefunden (da Zeitmangel), denn mit der FW Ausnutzung bin ich momentan noch nicht so zufrieden.
 

siq

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ich (81kg) habe auch ein ähnliches Setup an der 07er. 3.5er Öl (da Zugstufe eh kpl. offen war bei 5er) und +110psi -90psi. Das etwas weniger Druck fahren in der Negativkammer lässt einem etwas besser im Federweg stehen. Ein Teil der Ansprecheinbusse wird vom dünneren Öl wieder kompensiert. Wie gesagt, ich bin mit der Gabel so eingestellt sehr zufrieden und musste darum bis dato auch keine neue holen.

Fazit: zuerst einmal, alle Einstellungen durchtesten. Es dauert zwar bis man sein Setup gefunden hat, aber das lohnt sich meiner Meinung nach schon.
 
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Es dauert zwar bis man sein Setup gefunden hat, aber das lohnt sich meiner Meinung nach schon.

Ich such es schon vier Jahre und habs nicht gefunden. Ich hab eine 09er Revelation Dual Air U-Turn MC 140mm.

- Pumpe ich das Ding auf, wie es der Aufkleber auf der Gabel will, hab ich ne Starrgabel

- laut Aufkleber sollen bei 90kg 150psi rein. Ich fahr mit 85psi und hab so ca. die wünschenswerten 25-30% Sag. In der Negativkammer hab ich etwas weniger (75-80psi).

Das ist dann auch super, um über abgesenkte Bordsteine zu brettern ohne im geringsten behelligt zu werden. Auch auf einigermaßen waagrechten Trails ist die Abstimmung völlig in Ordnung. Sobald es aber steiler wird, sackt die Gabel allein durch mein Gewicht ca. 90mm tief ein. Die letzten 20mm sind sowieso durch die Progression knüppelhart, bleiben also noch 30mm effektiver Federweg. Meine 80mm-Fatty am Hardtail fährt sich in solchen Passagen besser als die Revelation, weshalb ich von dem Ding mittlerweile die Nase voll hab. MC ist auch keine Lösung, denn sobald die einmal über die Auslöseschwelle geht, muss sie ja erstmal wieder entlastet werden, damit MC wieder einsatzfähig ist. Das ist aber in steilen Wurzel-/Felspassagen meistens so schnell nicht der Fall.

Würde es denn was bringen, wenn ich meinen Poploc-Hebel gegen einen PL-Adjust-Hebel tausche? Ich hab schon mal versuchsweise den Hebel zur Hälfte gezogen und ihn festgehalten. Für mein Empfinden hat sich dadurch aber gar nichts verändert (bzgl. Druckstufe):confused:

Eigentlich hab ich mit heute nach fast 3 Jahren mal wieder angemeldet, weil ich im Bikemarkt nach einer gebrauchten Gabel Ausschau halten wollte, aber durch die ungünstige Verkettung von Standards an meinem Bike geht das wohl nicht so einfach ohne Folgekosten (neues Laufrad mit Steckachse, neuer Steuersatz etc.) und die meisten Schäfte sind sowieso schon viel zu stark gekürzt. Deshalb hänge ich jetzt plötzlich doch wieder etwas mehr an meiner Revelation...:heul:

Wird mich der PL-Adjust-Hebel glücklicher macher oder nur um 50€ ärmer?
 
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also ich habe jetzt mal zwei so Dinger vor dem Poplockhebel gebaut/eigenfügt, mit welchen man normalerweise die Zugspannung bei den Schaltungen erhöht.

Effekt: Gabel sackt beim Bremsen weniger ein, wenn ich etwas mehr Spannung in den Zug gebe. Wenn ich den Hebel dann umlege, habe ich effektiv eine Starrgabel ^^ - was für lange Berg-Hochfahrten recht angenehm ist. Die Gabel ist nun durch dieses "vorspannen" des Pop-Lock-Hebels sehr neutral geworden, sie sackt beim Berg-Hochfahren weniger ein und ist auch beim Berg-Runter etwas angenehmer. Das Ganze ist natürlich ein Kompromiss.

Ich denke mittlerweile, dass die Revelation eher als Gabel für flachere Trails oder langsame technische passagen, wo man nur die bremse schleifen lässt und nicht voll in die Eiesen geht, gedacht ist. Wenn es steiler wird, braucht man glaube ich was anderes.
 

Bjoern_U.

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Ich denke mittlerweile, dass die Revelation eher als Gabel für flachere Trails oder langsame technische passagen, wo man nur die bremse schleifen lässt und nicht voll in die Eiesen geht, gedacht ist. Wenn es steiler wird, braucht man glaube ich was anderes.
:heul::heul:
ich schiebe meine beiden Bikes mit ner Revelation drinnen ab sofort überall runter...:cool:
 

fone

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sicher ist sicher!

ach, das eine abstimmung für abgesenkte boardsteine nicht fürs mountainbiken geeignet ist, verwundert mich jetzt nicht.
 

siq

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wie schon gesagt, ich habe mit meiner keine derartigen Probleme. Es gibt also auch User die mit ihrer Revelation Air zufrieden sind. Alles andere hat eben leider etlichste mögliche Ursachen. Wenn ich solche gravierenden Brems-Absack-Probleme hätte, würde ich nicht zögern und die auf Coil umbauen oder dann gleich eine neue holen.
 
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ach, das eine abstimmung für abgesenkte boardsteine nicht fürs mountainbiken geeignet ist, verwundert mich jetzt nicht.

Vielleicht wundert Dich ja das folgende:

Luftdruck 85psi, Sag 35mm (25%). Wenn ich stehend in der Ebene mein ganzes Gewicht versuche, über den Lenker zu bringen, sackt die Gabel auf 85mm ein. Also 50mm Absenkung.

Dasselbe nochmal, mit Luftdruck 110psi, Sag 15mm (10%). Gabel sackt dann auf 65mm ein. Es sind wieder 50mm Absenkung - trotz höherem Druck - also mich wundert das schon :confused:

Es kann ja sein, daß der Effekt durch mein Bike (altes 26"-Stereo) noch verstärkt wird. Das ist nämlich durch die Sitzposition für ein AM sehr hecklastig, d.h. beim Draufsitzen in der Ebene ist sehr viel Gewicht auf dem Hinterrad und wenig vorne, daher auch der verhältnismäßig niedrige Druck in der Gabel. Wenns steil bergab geht und ich natürlich nicht mehr im Sattel bin, lastet plötzlich genauso viel Gewicht auf dem Vorderrad wie bei einem gleichmäßiger ausbalanciertem Bike - aber in der Gabel ist ja weniger Druck.

Nur - meiner Gabel ist der Luftdruck ja scheinbar ziemlich egal. Der scheint nur den Sag zu regulieren, ansonsten kennt das Ding nur zwei Positionen - oben oder unten. Durchschläge habe ich übrigends mit dieser "Bordsteinabstimmung" praktisch nie. Die letzten 20mm sind so hart, daß ich vorher den Abgang machen würde.

P.S: Das mit dem Coil-Umbau wäre vielleicht eine Idee, scheint mir aber nicht so ganz billig zu sein. Da würde ich mich vielleicht gleich nach einer neuen Sektor umschauen und die Revelation verkaufen. U-Turn ist für mich sowieso nur eine Transporthilfe im Auto und MC brauche ich mit einer gescheiten Gabel nicht mehr unbedingt.
 
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also es kann denke ich mal in der Tat vom Rahmen abhängen. Je nach Fahrwerk kann die Revelation ja richtig super sein ^^ Habe mich mal auf den Liteville des besagten Kumpels gesetzt und es war plötzlich eine ganz andere Gabel. Für ein schlankes portmonaiee sind solche Testversuche mit dem Fahrwerk natürlich nix. Bis man erstmal ne passende Gabel gefunden hat, können viele Euros dahinfließen. ich werde daher wohl einfach auf coil gehen und mit dem Mehrgewicht leben. Dafür sind die teile Pflegeleicht, performen bei fast jedem Wetter gleich und sprechen halt genau so gut an wie die teueren Luftgabeln.
 

fone

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Vielleicht wundert Dich ja das folgende:

Luftdruck 85psi, Sag 35mm (25%). Wenn ich stehend in der Ebene mein ganzes Gewicht versuche, über den Lenker zu bringen, sackt die Gabel auf 85mm ein. Also 50mm Absenkung.

Dasselbe nochmal, mit Luftdruck 110psi, Sag 15mm (10%). Gabel sackt dann auf 65mm ein. Es sind wieder 50mm Absenkung - trotz höherem Druck - also mich wundert das schon :confused:

Es kann ja sein, daß der Effekt durch mein Bike (altes 26"-Stereo) noch verstärkt wird. Das ist nämlich durch die Sitzposition für ein AM sehr hecklastig, d.h. beim Draufsitzen in der Ebene ist sehr viel Gewicht auf dem Hinterrad und wenig vorne, daher auch der verhältnismäßig niedrige Druck in der Gabel. Wenns steil bergab geht und ich natürlich nicht mehr im Sattel bin, lastet plötzlich genauso viel Gewicht auf dem Vorderrad wie bei einem gleichmäßiger ausbalanciertem Bike - aber in der Gabel ist ja weniger Druck.

Nur - meiner Gabel ist der Luftdruck ja scheinbar ziemlich egal. Der scheint nur den Sag zu regulieren, ansonsten kennt das Ding nur zwei Positionen - oben oder unten. Durchschläge habe ich übrigends mit dieser "Bordsteinabstimmung" praktisch nie. Die letzten 20mm sind so hart, daß ich vorher den Abgang machen würde.

P.S: Das mit dem Coil-Umbau wäre vielleicht eine Idee, scheint mir aber nicht so ganz billig zu sein. Da würde ich mich vielleicht gleich nach einer neuen Sektor umschauen und die Revelation verkaufen. U-Turn ist für mich sowieso nur eine Transporthilfe im Auto und MC brauche ich mit einer gescheiten Gabel nicht mehr unbedingt.

ja, das wundert mich :) :confused:

ich hab leider nur 1 luftgabel (fox), die funktioniert den gesetzen der physik entsprechend.
 
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Mich wundert das auch, wie Verhält sich die Gabel wenn du den Druck noch weiter erhöhst?
Ich hatte es ja schon mal geschrieben, ich fahre eine Revelation mit RCT3 und damit habe ich das Absacken sehr gut in den Griff bekommen. Davor bin ich eine Talas RL gefahren und hatte auch Probleme mit dem Absacken und Durchrauschen.
Neben dem Umbau auf Coil besteht ja vlt. auch die Möglichkeit erst mal RCT3 nach zu rüsten.
Ist es eigentlich möglich RCT3 und Coil zu kombinieren?
Wenn ja dann könnte man ja nach RCT3 auch noch auf Coil umbauen, falls es notwendig ist.
 

siq

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Die Dämpfung hat ja nix mit der Feder zu tun. Also ja man kann bei der Rvltn Coil und RCT3 schon kombinieren. Allerdings ist das dann noch teurer als nur auf Coil umzubauen. Die RCT3 Dämpfungeinheit kostet nicht gerade günstige 105EUR, kommt noch dazu dass es sich dann auch empfielt die DualFlow Zugstufe (sofern noch keine drin sein sollte) zu nehmen. Die kostet dann auch noch mal um die 55EUR.
 
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und man muss noch dazu wissen, wie man das teil umbaut oder halt weider so 50€ an jemden abdrücken, der es kann.
 

siq

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Da hast Du zwar recht. Wobei sich diese Umbauerei doch recht simpel gestaltet und von jedem handwerklich nicht ungeschickten User durchgeführt werden kann. Hobbywerkzeug und Durchlesen der Serviceanleitung langt da meiner Meinung nach schon. Ok, etwas Öl braucht's natürlich noch, ist ja aber auch nicht wirklich ein Problem.
 
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Mich wundert das auch, wie Verhält sich die Gabel wenn du den Druck noch weiter erhöhst?

Bei 140psi sackt sich durch Gewichtsverlagerung noch knapp über 40mm weg. Zusammen mit den 10mm Sag macht das dann 50mm, 90mm wären noch vorhanden. Klingt super, nur leider sind die 90mm dann so hart, daß ich die auch nicht vernünftig nutzen kann. Der einzige Vorteil ist, daß bergab die Front nicht mehr so wegsackt. Federtechnisch bringt das leider gar nix.

@fone: Wenn Du glaubst, eine Federgabel könnte die Gesetze der Physik umgehen, dann weißt Du zu wenig über Physik. Aber verlang jetzt nicht, daß ich wegen Dir die Differentialgleichungen für Feder-/Dämpfersysteme rauskrame, die Unterlagen dazu sind seit einigen Jahren sicher im feuchten Keller verwahrt und da bleiben sie auch.

Ich bin erstmal raus hier und werde mich in die Coil-Umbau-Thematik einlesen (Thread hat über 100 Seiten) und dann eine Entscheidung treffen. Gebrauchte Lyrik oder neue Sektor könnten auch eine Möglichkeit sein, muß halt nur die Folgekosten wegen der exotischen Standards meiner jetzigen Revelation im Auge behalten (1 1/8 Schaft im 1,5er Steuerrohr, Schnellspanner, IS-Bremsaufnahme, Schaftlänge müsste ca. 230mm sein - da lichtet sich das Feld bei den gebrauchten Gabeln).
 

fone

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