Santa Cruz Chameleon C im Test: Das klassische Mountainbike

Arne

MTB-News.de Redaktion
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Santa Cruz Chameleon C im Test: Das klassische Mountainbike

Mit dem Santa Cruz Chameleon haben die Kalifornier ein echtes Do-it-all-Hardtail im Programm, das sowohl auf der Hometrail-Runde als auch beim Bikepacking-Abenteuer eine gute Figur machen soll. Das schicke Carbon-Bike rollt auf 29"-Laufrädern und verfügt über 120 mm Federweg an der Front. Wir haben das Santa Cruz Chameleon auf die Trails ausgeführt um herauszufinden, wie es sich im Trail-Einsatz schlägt. Hier gibt's den Test!

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Santa Cruz Chameleon C im Test: Das klassische Mountainbike
 
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Findest Du Dich in Deiner kotzigen Arroganz, oder besser Ignoranz eigentlich witzig oder willst Du einfach zeigen, wie intelligent Du doch bist?
Wie dem auch sei, mit solchen tollen Typen wie Dir kann ich es eh nicht aufnehmen. Ignorieren ist daher besser als studieren.
 
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Jemand anderer wiederum schreib was davon, dass Santa sei.

Als ob er genau wüsste, dass die Kritik am Preis von Schlechtverdienern kommt.
ich stelle einfach mal die these auf, dass diese emotionalität durch neid kommt. wer aus wirtschaftlichen überlegungen zum ergebnis kommt, dass sc nicht in frage kommt, kann so eine emotionalität gar nicht entwickeln, der überspringt einfach die produktvorstellung (so wie ich produktvorstellungen von ebikes übespringe) und wird in den kommentaren auch nicht aktiv.
 

AndiG72

May the fork be with you
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Was man Santa echt lassen muss, dass die Farbe "braun" in real life und bei Sonnenlicht wirklich pornomäßig rüberkommt. Ich hab neulich eins im Shop gesehen und allein von der Farbe her war den "haben will" Reflex da. Und man kann es so aufbauen wie man will 29", 27.5+ - wahrscheinlich gehen auch 27".
 
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Ich fahr die Alu Version, das Teil lässt sich so spassig und verpielt fahren, vorausgesetzt das Cockpit ist nicht zu tief. Zur Reifenfreiheit, in der kurzen Kettenstrebenstellung passt ein 29x2.5WT HRII ganz knapp rein.
Macht man die Strebe etwas länger gibts etwas mehr Platz.
 
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ich stelle einfach mal die these auf, dass diese emotionalität durch neid kommt. wer aus wirtschaftlichen überlegungen zum ergebnis kommt, dass sc nicht in frage kommt, kann so eine emotionalität gar nicht entwickeln, der überspringt einfach die produktvorstellung (so wie ich produktvorstellungen von ebikes übespringe) und wird in den kommentaren auch nicht aktiv.
Vielleicht ist es Neid. Vielleicht ist es aber auch eine Aversion gegen die abgehobene Arroganz und Grosskotzigkeit denjenigen gegenüber, die es so darstellen, als sei eine GX-Schaltung und Aeffect statt Atlas oder sogar Next an einem 6.000€-HT das normalste der Welt, schließlich erwarte der Konsument ja gar kein rund ausgestattetes Gesamtpaket zu solch einem Einstiegspreis, da ja eh sofort individuell aufgerüstet werde. Diese prominent und oft dargestellte Sichtweise frei nach dem Motto "eure Armut kotzt mich an" erfreut halt nicht jeden. Zumal es den Anschein hat, dass sich diese Sichtweise (ausser bei Radon und Cube) bei fast allen Herstellern durchsetzt und somit den Sport für alle immer schlechter bezahlbar macht. Ich gönne wirklich jedem sein Boutique-Bike und ich schaue nicht auf Versender herab. Aber diese Preis-/Ausstattungsentwicklung finde ich beunruhigend. Und diese Beunruhigung regelmäßig als dumpfen Neid hetabzuqualifizieren halte ich für arrogant und dumm.
 

rad_fan

Schlammpaddler.
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Uff... bei den Geometriedaten werf ich das Sour Crumble als Alternative mit in den Ring. Das hat dann zauberhaften Stahl, ist nicht weniger sexy, und vermutlich auch genauso spaßig. Gewichtstechnisch um 11.5kg angesiedelt.


Quelle: https://www.mtb-news.de/news/sour-crumble-test/

Farblich gefällt mir das KackKaffeebraun metallic des SC nicht so gut - das ist aber Geschmackssache.
 
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Ich finde das Rad wirklich schön😍

Preislich meckern bei Santa ist wirklich etwas am Thema vorbei, allerdings ist das Ding auch im Vergleich zu anderen Santas eher teuer. Das finde ich auffällig.
 

pulina

my.bike.hates.me
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und bei dem Modell auch nicht auf Geo und Austattung? ;)
Mann kann nicht für alle sprechen,sonst gäbe es nur eine Geo und eine Ausstattung auf dieser Welt. Am Ende ist es alles auch Geschmackssache.
und bei dem Modell auch nicht auf Geo und Austattung? ;)
Man muss es ja nicht kaufen,nöö! Manch einem ist die Geo egal, wenn man sich draufsetzt und es passt....
 

lapir

Pavel
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Vielleicht ist es Neid. Vielleicht ist es aber auch eine Aversion gegen die abgehobene Arroganz und Grosskotzigkeit denjenigen gegenüber, die es so darstellen...
Danke Dodger79, das ist was ich eigentlich gemeint habe.

Ich finde es schade, dass sofort unterstellt wird, man sei arm, wenn man sich über einen überzogenen (ok, IMHO) Preis beschwert. Auch wenn man sich so ein Bike leisten könnte - können auch andere Argumente dagegen sprechen. Wie hier schon erwähnt, die Preisgestaltung über 20 Jahre hinweg (und so lange bin ich schon "mtb-news'ler") ist sehr bedenklich. Früher war es mehr oder weniger für jeden möglich, in diesen Sport einzusteigen, mit gutem Material, für unter 1000€. Nun wird es immer wieder zum "hippen" Luxus-Sport, wenn man sich die Preise anschaut. Dafür kann man sich einen Kleinwagen kaufen. Ist es wirklich das "Wert", was es kostet? Ebenso sieht man am Preisverfall, dass es wie bei den Premium-Fahrzeugen ist. Vom Hof gefahren, die Hälfte an Wert verloren.

Ich fahre derzeit einen Lapierre 920DH aus dem Jahr 2011, der damals 6500€ kostete. Für 1k hier im Bikemarkt erworben. Top Zustand. Und ja, 26", unfahrbar, Schrott, viel zu schwer und so weiter...

Was ist mit dieser Welt los?
 
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Zum Preis will gar nichts mehr sagen, denke das Thema ist genug durchgekaut worden (Fahre selbst ein SC).
Was mich mal interessiert ist, warum im Test nicht auf den (relativ) flachen Sitzwinkel und die kurzen Kettenstreben eingegangen wird. Nach Adam Riese müsste das doch Bergauf recht schnell zum Lupfen des Vorderrades führen, im Vergleich zu den anderen Bikes soll das SC aber besser gehen.
Das bestätigt jedoch meine Theorie, dass die blanken Zahlen nicht viel aussagen.
Zum Thema Geo am HT:
Ich habe ein H3 Mk2 und finde die Geo sehr schön. Es soll weder ein Rennrad noch ein DH Bike sein. Ich finde immer interessant, dass argumentiert wird, steiler Sitzwinkel klettert super und flacher Lenkwinkel gibt Laufruhe bergab. Wers glaubt oder nicht, aber ich fahre sogar mal in der Ebene und bin sehr froh, dass ich da nicht über dem Innenlager sitze und die ganze Last auf meine Handgelenke geht.
Zudem sollte man sich den Unterschied zwischen statischer Geo und der "dynamischen" Geo (also mit Fahrer) überlegen. Beim HT kann nun mal nur die Gabel eintauchen, also werden die Winkel auch steiler.
Ich glaube, dass die "modernen/progressiven/potenten" Geometrien aktueller Enduro-Fullys an einem HT keinen Spaß machen, weil man die hohen Geschwindigkeiten in Abfahrten, bei denen die Vorteile zum Tragen kommen eh kaum erreicht werden.
PS: Im Mittelgebirge passiert das mit dem modernen Enduro auch nur bei wenigen Prozent einer Tour...
Ich fahre auch gerne mal im Bikepark, aber ein "normales" MTB egal welcher Kategorie (außer DH) sollte auch in der Ebene und bei langsamer Fahrt bergauf einigermaßen Spaß machen.
 
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kann mir jemand sagen was denn der Rahmenkitt jeweils wiegt? Carbon und Alu im Vergleich? Ich finde da keine Angaben im Netz. Danke
 
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Vielleicht ist es Neid. Vielleicht ist es aber auch eine Aversion gegen die abgehobene Arroganz und Grosskotzigkeit denjenigen gegenüber, die es so darstellen, als sei eine GX-Schaltung und Aeffect statt Atlas oder sogar Next an einem 6.000€-HT das normalste der Welt, schließlich erwarte der Konsument ja gar kein rund ausgestattetes Gesamtpaket zu solch einem Einstiegspreis, da ja eh sofort individuell aufgerüstet werde. Diese prominent und oft dargestellte Sichtweise frei nach dem Motto "eure Armut kotzt mich an" erfreut halt nicht jeden. Zumal es den Anschein hat, dass sich diese Sichtweise (ausser bei Radon und Cube) bei fast allen Herstellern durchsetzt und somit den Sport für alle immer schlechter bezahlbar macht. Ich gönne wirklich jedem sein Boutique-Bike und ich schaue nicht auf Versender herab. Aber diese Preis-/Ausstattungsentwicklung finde ich beunruhigend. Und diese Beunruhigung regelmäßig als dumpfen Neid hetabzuqualifizieren halte ich für arrogant und dumm.
was ist denn falsch an gx und aeffect? ich persönlich stecke viel geld in rahmen, lrs und fahrwerk und spare lieber bei anbauteilen und schaltung, weil ich einfach gar keinen wert drauf lege, die teile machen sich für mich beim fahren einfach nicht bemerkbar. dass du da irgendeine großkotzigkeit herausintetpretierst, ist deine sache, das existiert nur in deinem kopf.

so geht das canyon konzept seit jahren auf. man nehme einen krummen schiefen rahmen, klatsch da die besten teile dran, fertig. der rahmen ist das teuerste bauteil an einem fahrrad, aber der aufwand bei der entwicklung herstellung und service ist für die meistens gar nicht einschätzbar, insbesondere für die, die das material wenig beanspruchen und am bike selbst nicht schrauben.
 
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Was mich mal interessiert ist, warum im Test nicht auf den (relativ) flachen Sitzwinkel und die kurzen Kettenstreben eingegangen wird. Nach Adam Riese müsste das doch Bergauf recht schnell zum Lupfen des Vorderrades führen, im Vergleich zu den anderen Bikes soll das SC aber besser gehen.
Da musst Du ein wenig zwischen den Zeilen lesen:

"Lediglich wenn es besonders steil wird muss man, wie bei fast jedem Mountainbike, sein Gewicht aktiv nach vorne verlagern, um ein Steigen der Front zu verhindern."

Aber vielleicht lieg ich auch falsch und wir lesen den Satz in Zukunft bei jedem Testbericht. ;)

Dass es dann doch so gut wegkommt, liegt vermutlich eher daran, dass es das leichteste 29er im Vergleich ist.

Tatsächlich find ich sogar, dass das Bike sehr schlecht abgeschnitten hat. Soviele Kritikpunkte werden sonst fast nie angesprochen.
 
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17. Januar 2003
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Vielleicht ist es Neid. Vielleicht ist es aber auch eine Aversion gegen die abgehobene Arroganz und Grosskotzigkeit denjenigen gegenüber, die es so darstellen, als sei eine GX-Schaltung und Aeffect statt Atlas oder sogar Next an einem 6.000€-HT das normalste der Welt, schließlich erwarte der Konsument ja gar kein rund ausgestattetes Gesamtpaket zu solch einem Einstiegspreis, da ja eh sofort individuell aufgerüstet werde. Diese prominent und oft dargestellte Sichtweise frei nach dem Motto "eure Armut kotzt mich an" erfreut halt nicht jeden. Zumal es den Anschein hat, dass sich diese Sichtweise (ausser bei Radon und Cube) bei fast allen Herstellern durchsetzt und somit den Sport für alle immer schlechter bezahlbar macht. Ich gönne wirklich jedem sein Boutique-Bike und ich schaue nicht auf Versender herab. Aber diese Preis-/Ausstattungsentwicklung finde ich beunruhigend. Und diese Beunruhigung regelmäßig als dumpfen Neid hetabzuqualifizieren halte ich für arrogant und dumm.
Diesen Abschnitt hast du aber gesehen:

Bei dem von uns getesteten Bike handelt es sich um ein aktuell nicht mehr erhältliches Vorjahres-Modell mit einer sehr hochpreisigen Ausstattung. Die durchweg etwas leichteren Komponenten und vor allem der verbaute Santa Cruz Reserve-Laufradsatz führen zu einem recht geringen Gesamtgewicht von 11,9 kg. Dies hat allerdings seinen Preis: Fast schon aberwitzige 5.999 € wurden für das Santa Cruz Chameleon C SE 29 Reserve aufgerufen. Verzichtet man allerdings auf die sündhaft teuren Reserve-Laufräder, so justiert sich der Preis für das Komplettrad schnell deutlich nach unten.
Und ja die Kompletträder sind keine Schnäppchen, bzw. Preisleistungssieger, aber das ist doch kein Phänomen der heutigen Zeit (auch wenn es viele so darstellen).

Vor 15-20 Jahren waren Kompletträder (insbesondere die Topmodelle) oft auch teurer als der Einzelkauf oder es wurden Blenderteile verbaut (z.B. die beliebten XTR-Schaltwerke und Alivio Schalthebel) und ähnliche Grütze...

Und @alex m. "weil ich einfach gar keinen wert drauf lege" sieht es eben so, anderen ist ein Gesamtpaket mit edlen Parts wichtig.

Aber auch diese Philosophieen existieren mindestens so lange wie ich mich für Bikes interessieren.

"Damals" hies es auch "hey, der Rahmen ist so gut...da kannst später immer noch aufrüsten aber fahr erst mal die verbauten Teile runter..." gegen..."Der Rahmen ist ganz ok, aber dafür habe ich die beste Schaltung und die feinen Anbauteile von XYZ..."

Beides in Ordnung und nicht richtiger oder falscher als das andere.

:bier:

PS: Und wenn die Rahmen wirklich auf Haltbarkeit getrimmt sind (man Ersatzteile bekommt etc) kann ich mir durchaus vorstellen das die 1-2 Gabeln und Schaltungen überleben, dann ist der Preis schon gar nicht mehr sooo hoch...
 
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4. Juli 2013
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Augsburg
Schade das hier nicht die Alu Version im Test war - so ganz ohne Reserve LRS. Für 2800€ bekommt man da zwar auch nur ne NX und kein Kashirubbel, aber wir hätten uns hier evtl die Preisdiskussion erspart.
Auch interessant wäre gewesen ob man die flexibilität (fehlende Stege an den Streben) gegenüber der Konkurrenz merkt
(Edith: Sehe gerade, die 6k Version hat ja gar kein Kashirubbel! SKANDAL!!!111elf)
 
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