Sattelüberhöhung bei 29er

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Hallo welche Sattelüberhöhung fahrt ihr bei den 29ern?
Ich hab ein 29er Hardtail mit ca. 0,5-1,0cm Lenker Überhöhung und hab immer das Gefühl das das Vorderrad bergauf hoch kommt.
Deswegen will ich evntl. Spacer raus nehmen, Rückenschmerzen hab ich kein ;-)
 
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Scherzfrage: ich trage Schugröße 45 und die schlabbern etwas. Was habt ihr für Schuhgröße?

Nimm doch einfach einen Spacer raus und fahre 2 Wochen etwas tiefer. Dann kannst Du entscheiden. Das Rad mus Dir passen und nicht uns allen.

-trekki
 
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Ich hab 20mm Spacer drinn und gehe jetzt auf 15mm. Hab zwar nicht 2Wochen getestet sondern nur eine große Ausfahrt und bin eigentlich ganz gut damit zurecht gekommen.
Das ich selber probieren muss ist mir klar wollte nur mal wissen welche überhöhung so gefahren wird und wo ich im Vergleich liege ;-)
 

Trail Surfer

Still.Riding.In.Pinktivity.
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Hallo @BikeRaver
Nimm es sportlich, denn durch das ausprobieren wirst du deine optimale Sitzposition im Bike mit Sicherheit finden :daumen:
So bin ich zum Beispiel von 90 mm Vorbau/+ 6 Grad mit 15 mm Spacer darunter zwischenzeitlich einen 80er Vorbau gefahren und habe mittlerweile in der Kombination 70 mm mit umgedrehtem Vorbau, also - 6 Grad, mein persönliches Optimum für mein Bike gefunden. Steigt trotzdem nicht schneller als am Anfang ;)

Wie misst du deine Überhöhung? Differenz Höhe zwischen Oberkante Sattel und Aheadkappe Vorbau oder misst du mittig der Griffe? ;)
 
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Die entscheidende Grösse ist mit Fahrer, da durch das KG ja die Front ca. 2 cm runterkommt (Sag). Wenn es also ohne Sag noch passen könnte, kann es mit Sag schon zu Nacken-/Rückenschmerzen bzw. nervalen Problemen kommen. Messen kann man aber ohne - man muss ja nur den gemessenen Sag abziehen.

Ich (1.87) fahre übrigens bei 625 mm Oberrohr 100 mm lange Vorbauten mit -6° bis -17° Rise, es sind also bei mir ca. 10 cm SÜ, zumindest an den sportlichen 29" Hardtails.
 

gewichtheber

außer Form
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Wozu ausmessen? Wozu mit anderen Fahrern vergleichen? Die Balance zwischen zu niedriger und zu hoher Front muss jede/r für sich selbst finden. Entscheidend ist der Einsatzzweck des Bikes und die Konstitution und Beweglichkeit des Fahrers.
Prinzipiell gilt: Fällst du am Berg nach hinten über, Front zu hoch. Läuft dein Kopf nach 10min rot an, weil das Blut in Richtung Herz nach oben muss, Front zu tief.

Und für die Zahlenfetischisten: 0 Spacer, 80mm, -17°
 
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Das Messen fand ich ziemlich hilfreich, da ich

a) keinen Plan von 29" hatte
b) mehrere Bikes im Aufbau habe

So habe ich beim ersten neuen Rahmen meine Referenzwerte (im Vergleich zu den 26" und durch Ausprobieren) bestimmt und die weiteren Rahmen/Teile dann danach gekauft (Vorbau, Sattelsütze mit/ohne Körpfung).
 

oli_muenchen

24 - 36 - 48
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Bike der Woche
Bike der Woche
Vielleicht leigt es auch an Deiner Sitzposition im Rahmen? Dass Du zu weit hinten sitzt? Oder am Rad selber? Oder am zu kurzen Vorbau?

Ich würde auch einfach mal rumspielen, was zu dem Ergebnis führt, das Du Dir wünschst. Dass das Rad vorne hochkommt kann nicht nur an der Sattelüberhöhung liegen.
 

Twenty9er

MTB braucht kein Carbon
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@BikeRaver, du schreibst, dass du Spacer raus nehmen könntest. Mach das doch einfach (Spacer oberhalb von Vorbau), fahr ne Runde und schau ob es dir taugt. Die Antworten der anderen User helfen wahrscheinlich nicht weiter, da du nichts geschrieben hast zu deinen Bike, Einsaztgebiet, deine Größe etc. etc. und daher niemand vergleichbares antworten kann.
Falls es dich trotzdem interessiert, ich fahre 80mm Sattelüberhöhung...
 

Schlammpaddler

Spasspilot
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Vielleicht leigt es auch an Deiner Sitzposition im Rahmen? Dass Du zu weit hinten sitzt? Oder am Rad selber? Oder am zu kurzen Vorbau?

Ich würde auch einfach mal rumspielen, was zu dem Ergebnis führt, das Du Dir wünschst. Dass das Rad vorne hochkommt kann nicht nur an der Sattelüberhöhung liegen.
:daumen:
Immer das Gesamtpaket betrachten! Wenn der Sattel zu weit hinten oder der Vorbau zu kurz ist ist, kannst Du das "leichte Vorderrad" vielleicht in einem bestimmten Bereich mit der Lenkerhöhe kompensieren, aber effektiver wird Deine Sitzposition dadurch nicht.
 
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Hab am Quarterhorse ein paar cm Lenkerüberhöhung und komme damit auch steile Rampen hoch ohne dass das Vorderrad steigt, am MTB ist Lenkerüberhöhung meiner Meinung nach vollkommen überbewertet. Sieht am Rennrad natürlich anders aus.

Deshalb selbst "erfahren" hilft am meisten :)
 

talybont

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Auch darauf achten, dass sich ein zu tiefer Lenker im Sturzfalle negativ auf das Oberrohr auswirken kann. Das bremst dann Bremshebel und Shifter ab und kriegt Beulen.
 
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Die Lenkerüberhöhung ist deutlich spürbar. Ich konnte die Kletereigenschaften durch das entfernen eines 1 cm Spacers durchaus spürbar aufwerten. Allerdings kann man dir keinen allgemeinen Tipp geben. Die Höhe hängt von so vielen Faktoren ab. Größe des Oberkörpers, Länge der Arme etc. Da is eigenes Ausprobieren angesagt.
 
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Wozu ausmessen? Wozu mit anderen Fahrern vergleichen? Die Balance zwischen zu niedriger und zu hoher Front muss jede/r für sich selbst finden. Entscheidend ist der Einsatzzweck des Bikes und die Konstitution und Beweglichkeit des Fahrers.)
Prinzipiell gilt: Fällst du am Berg nach hinten über, Front zu hoch. Läuft dein Kopf nach 10min rot an, weil das Blut in Richtung Herz nach oben muss, Front zu tief.

Und für die Zahlenfetischisten: 0 Spacer, 80mm, -17°
Sicher, jeder soll so fahren, wie es ihm beliebt. Fakt ist aber, dass es wichtig ist dem Körper die Grundhaltung auf dem Rad zukommen zu lassen, die den besten Kompromiss zwischen entspannter Sitzposition und optimaler Kraftübertragung erfüllt (das betrifft sowohl die Übertragung der Muskelkraft auf das Rad wie auch die Kraftübertragung von den Rädern auf den Untergrund).
Niemand kann ohne Fachkenntnisse und Geräte seinen Blutdruck einschätzen, aber die richtige Sitzposition glaubt jeder selbst ermitteln zu können. Selbst dort, wo man mit seiner Sitzposition auf dem Rad zufrieden ist kann noch vieles optimiert werden.
Der, der viele Stunden hintereinander auf seinem Rad verbringt, vielleicht bei einem Mehrtagesrennen, der wird bemerken, wie wichtig kleine Anpassungen und Optimierungen der Sitzposition sind.

Eine falsche Sitzposition wird meistens erst nach einigen Jahren zu spürbaren, dauerhaften Problemen im Körper führen.
Leider sind sehr oft schon die Rahmen in der falschen Größe angeschafft worden, und deshalb kann dann das Rad nicht mehr durch einen geänderten Vorbau, den geänderten Lenker und die angepasste Sattelposition in eine optimale Einstellung für den Fahrer gebracht werden.
 
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Retül-Fit (o.ä.) machen lassen. Dann weiß man die richtige Position (einigermaßen). Als ehemaliger Bahnfahrer in der entsprechendenn Leistungsklasse habe ich viele Stunden meines Lebens im Windtunnel bei einer ähnlicher Methodik dutzende Leistungstests gemacht. Retül ist quasi eine Weiterentwicklung (und macht man normlerweise ohne Windtunnel ...). Auf der Bahn gilt es das Optimum aus Aerodynamik und physio-morphologischen Gegebenheiten rauszuholen. Individuelle Physiomorphologie und Sitzposition bedingen sich aber auch gegenseitig und sind von daher auch für Radsportdisziplinen relevant, bei denen der Windwiderstand nicht eine so große Rolle spielt. Ich habe mal so einen Retülfit machen lassen und es war interessant zu sehen, wie ähnlich die Ergebnisse zu meinen alten Untersuchungen aus dem Leistungszentrum waren. Die Kosten halten sich im Rahmen.
 
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Danke für die vielen Tipps dazu, ich tue mich immer bissl schwer was veränderungen angeht deswegen wollte ich einfach paar vergleichswerte haben.
Also ich habe jetzt auf 15mm Spacer gekürzt nach meiner letzten 50km Tour hatte ich keine rücken Probleme. Also ich liege jetzt ohne Fahrer bei 5mm Lenkerüberhöhung da binn ich mit Fahrer bei ca. 1,5cm Sattel Überhöhung das reicht für mich tiefer auf keinen Fall.
 
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Also ich liege jetzt ohne Fahrer bei 5mm Lenkerüberhöhung da binn ich mit Fahrer bei ca. 1,5cm Sattel Überhöhung das reicht für mich tiefer auf keinen Fall.
Nur so als Tipp: Leg in ein paar Monaten noch mal 5-10mm auf den Vorbau und teste. Muss zwar nicht, kann aber besser sein. Nirgends lohnt sich ausprobieren mehr als am Cockpit.
 
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