Selbertreter: welche Übersetzung fahrt ihr auf Trails ohne Lift/Shuttle??

Konstanter runder und ruhiger Tritt.

Ja, das stimmt sicher - an dem muss ich auch noch arbeiten.

Meine Trails hier haben längere 15% Steigungen, kurzzeitig auch 20%; bei 500-600 Hm insgesamt.

Ich fahre daher sehr viel am 52er hinten, vorn ein kleineres sollte mir ermöglichen mehr von der Kassette zu nutzen. Wäre auch vom Verschleiss her besser mehr am zweitgrössten Ritzel hinten zu fahren, da Stahl.

Das 10er hinten habe ich vermutlich noch (fast) gar nicht verwendet, ist wahrscheinlich noch neu.

Fahre keinerlei Ebene.
 

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Re: Selbertreter: welche Übersetzung fahrt ihr auf Trails ohne Lift/Shuttle??
Das 10er hab ich noch nicht platt getreten.
Ich auch nicht; die paar Meter, die ich das (bei 28z KB am 29er) brauche, spielen im Verschleiß der Kassette keine Rolle. Und für die Schotterstraßenabfahrer zitieren wir am besten @stuntzi :
"Wer länger auf Schotter bergab fahren muss, hat einen Fehler in seiner Tourenplanung"
Die Abstufung der Gänge ist bei 2 Fach durch die 2 Kettenblätter feiner als bei dem 1 Fach Antrieb, das merkt man besonders an den Bergen.
Sag mir, dass Du den Link zum Ritzelrechner nicht angeklickt hast, ohne mir zu sagen, dass Du den Link zum Ritzelrechner nicht angeklickt hast :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kausalität erschließt sich mir nicht.
Ich tendier klar zu 1-fach vorne und will weder Umwerfer NOCH Motor an meinem Rad haben.
Ist eigentlich ganz banal: Es gibt kein E Bike mit zwei- oder dreifach Kurbel vorn. Oder kennst Du eins? Die Aussage von mir war aber eher von der Behauptung provoziert, wonach jene die zwei- oder dreifach fahren in Wirklichkeit E Bike Fahrer wären, was ich für kompletten Unsinn halte.
Ich habe übrigens trotz meiner inzwischen 56 Jahre auch keinen Motor am Radl, weil ich es eben seltsam finde, wenn man Sport treiben will und sich dann von einem Motor ziehen lässt.
 
Noch nie jemandem beim Schalten vorn zugesehen.
Das ist schon sehr lange her, kann mich nicht mehr richtig erinnern 😅.
Es hat aber keine zehn Sekunden gedauert bis der Umwerfer die Kette auf ein anderes Blatt befördert hat, so beschissen hat das nun auch nicht funktioniert.
Trotzdem will ich sowas nie, niemals mehr einstellen/pflegen müssen.😉
 
So lange? Mein Umwerfer hat vielleicht ne halbe Sekunde gebraucht.
Ok, da wundert es einen nicht mehr, dass so viele den Umwerfer loswerden wollten.
Ist wie beim Auto mit Schaltgetriebe: Es dauert halt eine Weile, aus der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Gänge den richtigen zum Losfahren auszusuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So lange? Mein Umwerfer hat vielleicht ne halbe Sekunde gebraucht.
Ok, da wundert es einen nicht mehr, dass so viele den Umwerfer loswerden wollten.
Vielleicht wollte ich ja verhindern, dass jene, die um jeden Preis ihre Umwerfer losgeworden sind in Depression verfallen und deshalb habe ich eher zu lange Zeiten genannt als realistische.
Außerdem wollte ich verhindern, dass dann jemand die echten Zeiten über drei Wochen intensiv diskutiert, weil er eben gemerkt hat, dass jeder Preis doch etwas höher ist, als er es sich vorgestellt hatte.
 
Mein Umwerfer hat vielleicht ne halbe Sekunde gebraucht.

Mein Umwerfer hat in einer halben Sekunde maximal die Kette runtergeworfen... :D

Aber was weiss ich, bin 3-fach das letzte Mal in den 90igern gefahren.

2 oder 3-fach kann ja jeder fahren ders mag, mir taugt 1x12 und links am Lenker bleibt der Platz f. die Betätigung der Teleskopstütze.
 
Das Problem ist halt wenn das Blatt vorne zu klein ist kommst du halt bergab und auf geraden schnell an die Grenzen. Ich fahre am Enduro und am Trailbike aktuell jeweils ein 30er Blatt ( 32er ginge auch noch aber das ist auf sehr langen Anstiegen schon etwas zäh) und am CX ein 34 Blatt (hinten 10-50). Bin jetzt aber auch nicht der fitteste 🙈.
 
Das Problem ist halt wenn das Blatt vorne zu klein ist kommst du halt bergab und auf geraden schnell an die Grenzen.

Ja, das ist klar. Hatte ich aber noch nicht.

Fahre wie gesagt keine Ebene und bergab nicht auf Asphalt. Im Gelände bergab hat mir das 28er mit der 10-52er Kassette auch bisher locker gereicht.

Mag sein dass das 26er mich da an die Grenze mit dem 10er Ritzel bringt, aber das wird mich sicherlich viel seltener stören als die benötigte Kraft mit dem 28er bergauf.

Wie man meine Strecken mit einem 32er fahren kann, erschliesst sich mir nicht. Das müsste ich live sehen.

Bzw noch besser - etwas trainieren und in 4 Monaten selber mit 30er fahren.
 
Wenn man nur solche Steigungen zur Verfügung hat, ist es natürlich bitter.
Aber stört dich der Pedalrückschlag bei einem so kleinen Blatt nicht?
Und wenn du mal wo zwecks Drop o.Ä. richtig Geschwindigkeit treten musst?
 
Mein Umwerfer hat in einer halben Sekunde maximal die Kette runtergeworfen... :D

Aber was weiss ich, bin 3-fach das letzte Mal in den 90igern gefahren.

2 oder 3-fach kann ja jeder fahren ders mag, mir taugt 1x12 und links am Lenker bleibt der Platz f. die Betätigung der Teleskopstütze.
Mit Umwerfer sitzt die Betätigung der Dropper Post auch links am Lenker :D
 
Echt?

Betätigst du dann die Teleskopstütze oberhalb vom Lenker und den Umwerfer unterhalb?

Hatte kurz so eine Stützen-Betätigung oberhalb vom Lenker und fand die...sagen wir suboptimal.
 
Wie man meine Strecken mit einem 32er fahren kann, erschliesst sich mir nicht. Das müsste ich live sehen.
Wenn du eine Stunde im Schnitt 200 Watt gehen kannst, dann geht es.
An den Rampen musst halt teilweise 280-320 Watt gehen.
Hast halt ca ÷/- 64 TF im Schnitt.

Meine Zahlen vom Enduro bei 560hm, 5,6km und 54min. Spaß macht es nicht, solltest etwas fit sein.
Ein richtig fitter geht es deutlich schneller. Mein PR 44min mit 30KB und 10-50. Würde mich als fit bezeichnen, gibt aber viele die deutlich fitter sind.
 
Wie man meine Strecken mit einem 32er fahren kann, erschliesst sich mir nicht. Das müsste ich live sehen.
Das Streckenprofil würde ich gerne Mal sehen.
Magst da Mal deinen bikerouter Link zusammen klicken?
Wenn du eine Stunde im Schnitt 200 Watt gehen kannst, dann geht es.
Sag lieber 2,5W/kg für eine Stunde im Schnitt.
Das kommt der Wahrheit glaub ich näher.
 
Das Problem ist halt wenn das Blatt vorne zu klein ist kommst du halt bergab und auf geraden schnell an die Grenzen.
Ich bin auch nicht der Fitteste, und daheim käme ich wohl auch mit 32/50 die Abstiege hoch, da die zwar steil, aber nicht so lang sind.
Ein größeres Kettenblatt vermisse ich aber ausschließlich auf dem kleinen, leicht abfallenden Asphaltstück kurz vor der Haustür...
 
Fazit: Tritt so schnell, wie Du Dich am wohlsten fühlst. Das liegt höchstwahrscheinlich am dichtesten an Deinem Optimum.
Im Rennrad-Forum hat ein Mitglied auch gerade das Thema Trittfrequenz thematisiert.

Ich trete schon seit ich Fahrrad fahre, eher die dicken Gänge. Wenn es zu wirblig wird, strengt mich das definitiv mehr an. Auch der Wechsel von Sitzen zu Wiegetritt und zurück, versuche ich möglichst zu vermeiden. Darum ist der oben zitierte Satz vermutlich zutreffend. Klar, auf der Strasse ist die Beanspruchung über längere Zeit einschätzbar, im Gelände kommt plötzlich ein Wurzel, die überwunden werden muss.

Aber auch da, wenn ich einen kleinen, möglichst bequemen Gang wähle und nach der Wurzel fast ins Leere trete, stresst mich das mehr, als wenn ich ohne grosse Schaltakrobatik drüber wuchte. Sich dabei wohl zu fühlen, dürfte nicht der schlechteste Weg sein...
 
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