Semi-Fat / Plus-Bikes:: Labern Erfahrungsaustausch Meinungen

zymnokxx

26'' / 27.5'' / 29''
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Ich hatte letztlich die Gelegenheit im Trailpark Rabenberg ein 27,5+-Bike fahren zu können und war recht angetan. Im Fat-Bike-Unterforum wird ja auch schon diskutiert. Oder auch hier.
Aber da gehts dann auch immer um Hardtails. Konkret interessieren mich Enduro-Fullys (auch gerne Enduro-Hardtails).

- Was ist Eure Meinung? (pro / contra)
- Fahrt ihr eins?
- Welche Modelle gibts auf dem Markt?

Würde mich über regen Meinungsaustausch freuen.
 
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Glaub die Nachteile überwiegen.. Schwere, unstabile Laufräder, weniger agile Räder, kaum Reifenauswahl und mittlerweile wollen die Hersteller lieber auf 2.6-2.7" (laut BIKE-Bravo) setzen. Vorteile sind Überollverhalten und Grip, wobei letzerer nicht allzuviel höher sein soll. Bei Matsch natürlich sogar geringer. Klingt für mich so als ob der Plus-Zug schon aufdem Abstellgleis steht, außer als E-Bike, da macht es wohl, durch das höhere Gewicht und die Motorleistung, die die schweren Laufräder ausgleicht, Sinn.
 

zymnokxx

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Glaub die Nachteile überwiegen.. Schwere, unstabile Laufräder, weniger agile Räder, kaum Reifenauswahl und mittlerweile wollen die Hersteller lieber auf 2.6-2.7" (laut BIKE-Bravo) setzen.

Das wäre auch meine bevorzugte Breite. In ältere Rahmen bekommt man die aber dennoch nicht rein und braucht dann ein Modell mit breiterem Hinterbau. Bei meinem Transition Covert geht beispielsweise maximal 2,5'' rein. Klar hängts auch immer von Reifen / Felge ab. Werde das Transition noch eine Weile weiterfahren, aber beim nächsten Kauf werde ich dann schon drauf achten, dass 2,7'' rein passt und noch Platz hat.
 
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also ich bin nun schon ein paar monate mit nem plus fully unterwegs (specialized stumpjumper 6fattie, inzwischen in der carbon version), zusätzlich zu enduro und fat bike. schwere, unstabile laufräder ist unsinn, sicher mag es das geben aber das kann auf alle laufradgrößen zutreffen und ist beim plus format nicht zwangsläufig so. der grip ist im vergleich zu 2,2-2,4 je nach boden definitiv höher, vorallem lockere böden, feuchte bzw nasse strecken mit wurzel und steinanteil und alles was nicht wirklich nach weg aussieht. das thema matsch mag ich nicht diskutieren, das wurde schon x-mal im fat bike forum durchgekaut, persönlich fahr ich im matsch lieber mit breiten reifen als mit schmalen, sonst hätte ich auch kein fat bike ;)
fully macht für mich auch sinn, da ich mit dem bike strecken ala rabenberg trailcenter, stoneman miriquidi oder 4hübel tour fahre und da ist ein vollgefedertes bike schon angenehmer zu fahren. geht auch alles mit nem hardtail aber muss ja nicht sein.
das speci hat 150/135 mm federweg (vorn/hinten) und steckt damit auch drops und sprünge gut weg, einzig die originale shimano m615 bremse ist nicht so das highlight. in der 'comp' version kommt das bike mit alu felgen in 29 mm breite, das ist für die 3" reifen etwas zu schmal, ich fahr jetzt die roval carbon laufräder, die sind breiter und das stabilisiert die reifen schon spürbar.
 

zymnokxx

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also ich bin nun schon ein paar monate mit nem plus fully unterwegs (specialized stumpjumper 6fattie, inzwischen in der carbon version), zusätzlich zu enduro und fat bike. schwere, unstabile laufräder ist unsinn, sicher mag es das geben aber das kann auf alle laufradgrößen zutreffen und ist beim plus format nicht zwangsläufig so. der grip ist im vergleich zu 2,2-2,4 je nach boden definitiv höher, vorallem lockere böden, feuchte bzw nasse strecken mit wurzel und steinanteil und alles was nicht wirklich nach weg aussieht. das thema matsch mag ich nicht diskutieren, das wurde schon x-mal im fat bike forum durchgekaut, persönlich fahr ich im matsch lieber mit breiten reifen als mit schmalen, sonst hätte ich auch kein fat bike ;)
fully macht für mich auch sinn, da ich mit dem bike strecken ala rabenberg trailcenter, stoneman miriquidi oder 4hübel tour fahre und da ist ein vollgefedertes bike schon angenehmer zu fahren. geht auch alles mit nem hardtail aber muss ja nicht sein.
das speci hat 150/135 mm federweg (vorn/hinten) und steckt damit auch drops und sprünge gut weg, einzig die originale shimano m615 bremse ist nicht so das highlight. in der 'comp' version kommt das bike mit alu felgen in 29 mm breite, das ist für die 3" reifen etwas zu schmal, ich fahr jetzt die roval carbon laufräder, die sind breiter und das stabilisiert die reifen schon spürbar.

Danke für Deinen Eindruck. Das bestätigt meinen 90 Minuten Test in Rabenberg. Ich bin die Strecke erst mit meinem Transition Covert gefahren. Da sind gerade die Notubes ZTR Flow EX verbaut mit 2,4'' Onza vorne und 2,35'' NobbyNic hinten. Danach die gleiche Strecke nochmal mit Plus-Bike (Simplon RAPCON 160 mit 2,8''-Reifen) vom Testcenter. Genaue Reifen/Felgen beim Simplon weiß ich leider nicht mehr. War definitiv mehr Gripp ohne schwammig zu wirken.

Welche Marken haben denn mittlerweile Plus-Bikes mit ca. 150mm Federweg im Angebot? Vielleicht können wir hier mal zusammen eine Liste erstellen. Gerne gleich mit Meinung der Besitzer.
 
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schwere, unstabile laufräder ist unsinn.

Eigentlich ist es ja einfachste physik. Breitere Felgen brauchen entsprechend mehr Material um gleich stabil zu sein wir schmalere. Zumal das nicht linear ansteigt. Damit ist das Gewicht deutlich höher, und wo stört gewicht beim bergauf pedalieren am meisten? Richtig, am Laufrad. Das mit der Stabilität mag den Standardmtbler nicht auffallen, aber ich z.B. Hab meine neuen ZTR Flow ex (25mm maul) bereits bei der 2. ausfahrt regelrecht zerstört und die gelten als sehr stabil. Da macht man sich dann schon gedanken über die Stabilität.
Aber mal was anderes, ist dein normales enduro aktuell? Wenn ja was fährst du warum lieber? Und vor allem wo und was für trails. So rein subjektiv. Die wahl zwischen plus und normal oder fat und normal hat meiner meinung nach viel mit der fahrweise/fahrtechnik zu tun.
 
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2,4'' Onza vorne und 2,35'' NobbyNic hinten.

Aber hoffentlich nicht der Ibex mt 55a Mischung oder? Dann ist klar dass du wenig Grip hast. Bau mal was anständiges (Baron Projekt/MM/Shorty/Butcher) drauf und erleb dein blaues Wunder.

Das sind doch fast komplett Forstautobahnen oder gar Asphalt; wofür braucht man da ein Fully? Oder gar Plus-Bereifung?

Aber vlt reden wir ja auch komplett aneinander vorbei.. kenne die Strecken nicht, aber wenn das tatsächlich Forststraßen oder Trails mit S0 sind, dann biken wir auf zu unterschiedlcihen Levels.
 
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Das sind doch fast komplett Forstautobahnen oder gar Asphalt; wofür braucht man da ein Fully? Oder gar Plus-Bereifung?

geschmackssache, bei der 4hübel tour 'standen' viele hardtailfahrer bei den nicht-straßen-abfahrten ständig im weg, der stoneman hat einen höheren geländeanteil. brauchen tut man sowas grundsätzlich nicht, aber unter dieser prämise brauche ich auch keine schaltung, keine federgabel und was sonst alles noch angenehm ist, mit genug leidenswillen geht das auch mit nem crosser aber wozu?
 
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Eigentlich ist es ja einfachste physik. Breitere Felgen brauchen entsprechend mehr Material um gleich stabil zu sein wir schmalere. Zumal das nicht linear ansteigt. Damit ist das Gewicht deutlich höher, und wo stört gewicht beim bergauf pedalieren am meisten? Richtig, am Laufrad. Das mit der Stabilität mag den Standardmtbler nicht auffallen, aber ich z.B. Hab meine neuen ZTR Flow ex (25mm maul) bereits bei der 2. ausfahrt regelrecht zerstört und die gelten als sehr stabil. Da macht man sich dann schon gedanken über die Stabilität.
Aber mal was anderes, ist dein normales enduro aktuell? Wenn ja was fährst du warum lieber? Und vor allem wo und was für trails. So rein subjektiv. Die wahl zwischen plus und normal oder fat und normal hat meiner meinung nach viel mit der fahrweise/fahrtechnik zu tun.

das mit den felgen mag vereinfacht schon so stimmen, ist ja aber auch immer ne frage des preises, es gibt auch bockschwere schmale schwabelfelgen. zumindest ist die speci felge in carbon leichter, breiter und stabiler aber preislich nicht mit ner felge im < 300 € bereich vergleichbar. ob sich der aufwand lohnt? wohl auch persönlich sehr verschieden, ich schätze einfach die vielseitigkeit von breiten reifen und das plus bike ist für mich einfach der beste kompromiss zwischen fat bike und 'standard' und funktioniert halt überall. mit um die 13 kg lässt es sich auch bei >2000 hm am tag gut bewegen.
zum enduro, aktuell ist das nicht, ist ein bionicon alva mit 180 mm federweg und hammerschmidt, das fahre ich inzwischen fast ausschließlich nur noch auf dem rabenberg oder bike park, bin damit aber bis vor ein zwei jahren auch tagestouren gefahren, die geometrieverstellung macht es recht flexibel aber das gewicht ist dann doch nicht mehr ganz zeitgemäß.
 
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Ich hab gleiche Stabilität und Material bei meinem kleinen Vergleich vorrausgesetzt (anders kann man das meines Erachtens nicht vergleichen). Dass es Unterschiede in Gewicht, Stabilität, Qualität und Preis gibt ist ja wohl klar. Teurer heißt aber meistens nicht stabiler sondern bei ähnlicher Stabilität leichter. Und wenn man stabile Felgen zerstört, ist das letzte was man möchte, auf Leichtbau getrimmte, teure Felgen. Wenn man das jetzt auf plus Felgen anwendet, dann geht das Gewicht deutlich in die Höhe (Verhältnis Breite zu Höhe ist für die Stabilität einer Felge maßgebend).
 

mw.dd

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Aber vlt reden wir ja auch komplett aneinander vorbei..

Du und ich anscheinend nicht ;)

ist ein bionicon alva mit 180 mm federweg

Bin ich vor kurzem gefahren. Da ist vor allem die Geometrie komisch (in XL kürzer als mein FFWD in M), da reißt die Verstellung auch nichts raus. Wer damit noch Touren fährt: Hut ab.

aber unter dieser prämise brauche ich auch keine schaltung,

Die ist selbst an Straßenrädern dran; was hat das mit Geländeradfahren zu tun?
 
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dich meinte ich damit auch nicht. :bier:
Bei mir fängt der Spaß erst ab S2 an.. alternativ viel Airtime :daumen:.
Wundert mich halt iwie, dass man plusbereifung in der Sparte halt nie sieht.
 

mw.dd

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Bei mir fängt der Spaß erst ab S2 an.. alternativ viel Airtime

Na gut, bei mir hört der Spaß >S2 dann langsam auf und Airtime ist nicht meins.
Auf stundenlanges Forststraßengerolle zum Vorwärtskommen stehe ich aber auch nicht ;)

Nach meinem Test eines +Bikes habe ich für mich festgelegt, das es für meine Fahrweise an einem gefederten Rad keine Vorteile bringt. Am Hinterrad meines FFWD macht es aber schon Sinn, entsprechend niedrigen Druck (um 1 Bar) und Procore vorausgesetzt.
 
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plus felgen sind doch nicht grundsätzlich breiter, wenn ich mal 27,5" als quasi standard nehme, sind doch dort bei den gröberen rädern die felgenbreiten auch schon irgendwo bei 28-34 mm, das war doch zu 26er zeiten auch nicht anders. dementsprechend sind die laufräder doch eher gleich schwer. ich denke, das kann man ausklammern, das mehrgewicht kommt primär vom reifen.
 
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Warum denn nicht? Klar spielt der Reifen mindestens eine gleich große Rolle. Aber man braucht ja auch ne gewisse Mindestbreite um den Reifen optimal abzustützen. Der liegt bei 2,4" Reifen bei um den 26mm Maulweite. Allerdings hört es bei 30mm Maulweite dann in der Praxis auch schon auf, da Felgen dann zu breit und zu wenig hoch werden. Von meinen Kumpels ist keiner mit breiteren Maulweiten als 28mm unterwegs. Am Dher erst Recht nicht.

Kennst ihr den Artikel hier?
http://www.mountainbike-magazin.de/...die-breiten-mtb-reifen-wirklich.1501130.2.htm

Den fand ich ganz gut und da wird beschrieben, dass es stark auf dein Fahrstil/Fahrtechnik ankommt ob Plusbereifung sinnvoll ist oder nicht.

"Dennoch: Wägen Sie ab, in welchem Gelände und auf welcher Könnensstufe Sie unterwegs sind. Plus-Reifen bringen nichts, wenn Sie jeden Tag verblockte Alpenabfahrten mit Highspeed nehmen. Dort springen die dicken Reifen von Stein zu Stein, die Fahrt wird unsicher. Zudem ist der Pannenschutz zu gering."

Da ich den Magazinen nicht immer alles sofort glaube, fände ich es interessant wenn mal jemand mit Plusbike und "Baller"-Fahrstil seine Erfahrungen schreibt.
 
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http://www.mtb-news.de/forum/t/testfahrt-xl-rahmen-wenn-moeglich-hightower.819092/
Meine subjektive (und erste) und weitere Meinungen zum Thema plus Reifen im härteren Einsatz. Ich glaube durch die runde Form mit entsprechender Profiloberfläche war der Grip auf den harten, feinen Böden in Kurven echt gut. Den genauen Luftdruck kenne ich nicht, aber wirklich wenig war's gefühlt nicht. Zum touren und bergauf, oder auf Schotter oder ähnlichem kann ich nicht beurteilen.
 
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Hi
Ich fahre ein Cube Stereo HPA 150 Race 27.5 plus mit 150mm Federweg.

Bin durchweg davon überzeugt. War damit jetzt schon 3x im Park und es macht ne menge Spass, mehr als mit meinem Freerider.

Felgen halten allem Stand, es kommt denk ich auch immer darauf an wie man sich anstellt. Kaputt bekommt man ja alles.

Ich fahre meine Reifen mit einem Luftdruck von 1.7 Bar und finde das Optimal. Bei mir knicken sie auch nicht ein.

Einzig der Luftdämpfer wird gegen einen Stahlfederdämpfer getauscht
 

Krondrim

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Ich fahre ein Scott Genius LT Plus mit 160 mm Federweg und 2,8" Bereifung mit 1 - 1,3 Bar in den Reifen. Der Grip ist phänomenal, vor allem auf losem, groben Untergrund bin ich jedes Mal überrascht, wo die Reifen noch halten und Traktion finden. In feuchtem Gelände auch definitiv eine Besserung, Wurzeln, wo andere abrutschen, werden einfach überrollt ohne abzurutschen.

Es knickt auch der Reifen nicht weg, allerdings sind da auch Felgen mit 40mm Innenmaß drauf. Auch springt da kein Reifen von Stein zu Stein, das kann ich nicht bestätigen, was da irgendeine Bravo geschrieben hat.

Zum Thema Pannenschutz kann ich nichts schreiben, allerdings hatte ich noch keinen Platten, wie Jahre zuvor bei nicht-Plus-Bikes auch nicht. Wahrscheinlich bin ich ein zu vorsichtiger Fahrer. Ich muss allerdings zugeben, dass ich von 2,25" Bereifung direkt auf das Plus-Format umgestiegen bin. Wahrscheinlich bin ich deshalb noch jedes Mal überrascht, wie direkt und präzise jedes Lenkmanöver umgesetzt wird.
 
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Da der Thread ja wieder lebt:
Hab mir in der Zwischenzeit ein Rocky Mountain Pipeline für ein we geliehen. Und für meine Anforderungen taugts nicht. :ka: Grip bergauf is phänomenal. Genauso wie der Komfort beim bergauf oder flach fahren. Aber schon nicht so agil zum hochtreten wie erwartet. Wenn man das neue Fahrgefühl (grip und komfort) nicht beachtet, tritt es sich minimal leichter wie mein Enduro. Bergab allerdings sehr nervös, rumpelig, wenig Reserve und wenig laufruhig. Beim Luftdruck bin ich auf 1 bar runter(NN 2,8" apex,ts), sonst war kaum Mehrgrip als bei meinen 2,4 zoll reifen. Grip dann sehr gut, auch hammer Bremsgrip. Aber nur auf gemäßigten Teilstücken. Wenn das Terrain verblockter wurde kam die Grenze der Kontrollierbarkeit deutlich früher. Reifenwegknicken bei 1bar hatte ich ein paar mal, wenn so was wie ein natürlicher Anlieger kam und man richtig gedrückt hat. . Erst ab 1,4bar wurde das weniger aber mit 1,4 bar hatte man die anderen Vorteile verspielt. Platten hat ich dank Tubeless keinen, aber ein zwei harmlose durchschläge. Habs aber auch nicht geprügelt, da geliehen.
Fazit von mir: Wenn mans bergab krachen lassen will, wird man zumindest mit dem Pipeline nicht glücklich. Gut ich weiß natürlich, dass das Pipeline unter den Plusbikes nicht das abfahrtslastige ist, aber ein anderes war nicht zu leihen. Die Vorteile bergauf sind für mich nur Vorteile, wenn man danach auch genauso bergab fahren kann, wie man es gewohnt ist. Sonst ist es ja nur ein schlechter (für mich) Tausch.
Vlt leih ich mir nochmal ein anderes. Irgendwann.
 
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Kommt denk ich aufs Rad an. Ich fahre meins mit 150mmfw und nutze gute 130mm. Find auch das es sich beim Springen/Landen sehr neutral verhält
 
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