Shimano-Bremsen entlüften geht nicht

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Hei, ist ev. das Entlüften gar nicht das Problem, sondern dass die Bremszange nicht mittig zur Bremsscheibe montiert ist und die Bremsscheibe beim Betätigen in eine Richtung drückt....das fühlt sich dann an, als ob man Luft in der Bremsleitung hat ....bitte überprüfe das mal und stelle dann die Bremszange mittig ein.
 
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Ich hatte mal ein ähnliches Problem, mehrfach entlüftet aber keinen gescheiten Druckpunkt.
Nach langem rumprobieren habe ich mal die Kolben raus gedrückt und einer war an der Rückseite völlig zerbröselt.
Wahrscheinlich hatte ich ihn mal verkantet zurück gedrückt und so die Keramik beschädigt.
 
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schick doch als rekla ein zum Lange
so eine fummelei
Könnte ich, hätte ichs schon lange gemacht. Aber leider ist das eine Bremse hier ausm Forum von einem Neu-Bike von jemandem, der scheinbar eine große private Werkstatt hat. Nervt mich auch ziemlich.
Wurde die Bremse ein Jahr nicht genutzt? Ich hatte schon Bremsen, bei denen ich nach der ersten Ausfahrt Kolben mobilisieren musste :D
Das wäre möglich. Wer weiß wie lange das "Neubike" rumstand und die Bremse rumlag? Mal schauen. Bin noch nicht dazu gekommen.
Genau dies führt zu einer Verkürzung des Hebelwegs und zu einem definierterem Druckpunkt, freilich nur für wenige Bremsungen. Der Belagverschleiß egalisiert diesen Effekt. Viele leugnen diese Wirkung, obwohl die weiter oben zitierten "Rennmechaniker" die Überfüllung dafür nutzen.
Ergo man hat kurzzeitig einen besseren Druckpunkt, aber schon minimaler Belagsverschleiß lässt den Druckpunkt zurück wandern? Ergebnis nichts erreicht außer zu viel Öl im System?
Try this method:
Before you start bleeding, unscrew free stroke bolt and lever reach (so lever is as far from the bar as possible). Than do a bleed as in the video above. When brake system is closed adjust free stroke and reach to your prefered position.
Thanks mate, but that was one of my first trys to solve this problem. It didn´t really help.
Hei, ist ev. das Entlüften gar nicht das Problem, sondern dass die Bremszange nicht mittig zur Bremsscheibe montiert ist und die Bremsscheibe beim Betätigen in eine Richtung drückt....das fühlt sich dann an, als ob man Luft in der Bremsleitung hat ....bitte überprüfe das mal und stelle dann die Bremszange mittig ein.
Wäre theoratisch möglich, allerdings schon tausendmal neu ausgerichtet und überprüft. Außerdem würde man das ja wahrscheinlich auch am Schleifen merken.

Übrigens danke für all die Antworten und Hilfe...
 
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Erstaunlich... Gerade hab ich noch mal die Hebel "entlüftet", um die böse Überfüllung auszugleichenund die Bremse wieder auf normalen Druck zu bringen. ;) (Für die Kolben hab ich heute keine Zeit/ Nerven mehr...) Jetzt funktionieren die Bremsen wieder wie sie sollen. So plötzlich das Problem aufgetaucht ist, so plötzlich ist es auch wieder verschwunden. Danke trotzdem nochmal für die Hilfe. Erklärungen für dieses Phänomen sind jedoch herzlich willkommmen.
 
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Ergo man hat kurzzeitig einen besseren Druckpunkt, aber schon minimaler Belagsverschleiß lässt den Druckpunkt zurück wandern? Ergebnis nichts erreicht außer zu viel Öl im System?
Ich würde es genauso sagen. Wobei nicht einmal Belag Verschleiß notwendig ist. Da müsste ein oder zweimal Bremsen reichen. So werden beim Bremsvorgang Kolben und Dichtringe in Position der maximalen Verformbarkeit der Dichtringe gedrückt. Sobald ich dann den Hebel loslassen, läuft das Öl in den AG Behälter zurück und bläht diesen etwas mehr auf, der überschüssigen Ölmenge entsprechend.
Wenn man genug überfüllt hat, kann es natürlich sein, dass die Membran genug Gegendruck liefert, um die Dichtungen leicht verformt zu halten, d. h. in dem Fall würden dann die Beläge etwas näher dran stehen. Und schleifen und tierisch nerven. Frage ist natürlich dann noch, wie lange die Membran das aushält, Gegenkraft gegen die zurück strebenden Kolben zu sein. Bei der MT5 nicht allzu lange...
 
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[ ... ] Frage ist natürlich dann noch, wie lange die Membran das aushält, Gegenkraft gegen die zurück strebenden Kolben zu sein. Bei der MT5 nicht allzu lange...
Der Druck ist nicht dauerhaft vorhanden,es würde ja gar nicht möglich sein, damit zu fahren. Der früher einsetzende und härtere Druckpunkt bei "totaler Überfüllung" kommt wahrscheinlich daher, dass noch vor dem Verschließen des Überströmkanals durch die fehlende Luft im System, die z.B. bei vorschriftmäßigem Entlüften einer MT im Niederdrucksystem verbleibt, in der Vorwärtsbewegung des Geberkolbens initial bereits Druck aufgebaut wird. Die Membran wird dabei während der Bremsung nur gering belastet und hält das aus.
Bis diese Wirkung nachlässt, ist ein Rennen meist schon vorbei. Einem Tag in den Alpen oder im Park hält der Effekt nicht stand, und ein Belagwechsel ohne Öffnen des Systems kann fatal sein. Ist also nix für den Alltagsgebrauch ...
 
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Der Druck ist nicht dauerhaft vorhanden,es würde ja gar nicht möglich sein, damit zu fahren. Der früher einsetzende und härtere Druckpunkt bei "totaler Überfüllung" kommt wahrscheinlich daher, dass noch vor dem Verschließen des Überströmkanals durch die fehlende Luft im System, die z.B. bei vorschriftmäßigem Entlüften einer MT im Niederdrucksystem verbleibt, in der Vorwärtsbewegung des Geberkolbens initial bereits Druck aufgebaut wird. Die Membran wird dabei während der Bremsung nur gering belastet und hält das aus.
Bis diese Wirkung nachlässt, ist ein Rennen meist schon vorbei. Einem Tag in den Alpen oder im Park hält der Effekt nicht stand, und ein Belagwechsel ohne Öffnen des Systems kann fatal sein. Ist also nix für den Alltagsgebrauch ...
Äh... Auch ich habe keine Luft im System. Und keine überfüllte Bremse. D. h. Bei mir ist die Membran voll, aber sie steht nicht unter Spannung. Wenn ich Luft im System hätte und das Bike auf den Kopf stelle und dabei Bremse, laufeich Gefahr, die Luft in die Leitung zu pumpen. Deswegen achte ich peinlichst darauf, keine Luft im AG Behälter zu haben.
Bei überfüllter Bremse hingegen muss ein Druck auf der Membran sein. Die Kolben werden sonst, wie bereits oben beschrieben, sofort nach dem ersten bremsen, wieder auf den normalen Abstand gezogen.
 
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Äh... Auch ich habe keine Luft im System. Und keine überfüllte Bremse. D. h. Bei mir ist die Membran voll, aber sie steht nicht unter Spannung. Wenn ich Luft im System hätte und das Bike auf den Kopf stelle und dabei Bremse, laufeich Gefahr, die Luft in die Leitung zu pumpen. Deswegen achte ich peinlichst darauf, keine Luft im AG Behälter zu haben.
Bei überfüllter Bremse hingegen muss ein Druck auf der Membran sein. Die Kolben werden sonst, wie bereits oben beschrieben, sofort nach dem ersten bremsen, wieder auf den normalen Abstand gezogen.
Wir reden aneinander vorbei. "Überfüllung" heißt nicht "Überdruck"!!!
Wie willst du denn einem "Überfüllenden" einen dauerhaften Überdruck im gesamten hydraulischen System andichten, das geht doch gar nicht :spinner:. Den Überdruck bekommst du beim Entlüften nicht rein und der Effekt wäre zudem eine Dauerbremsung ...
Bei aktuellen Gebern mit integriertem Niederdruckbereich wird so entlüftet, dass noch Luft auf der Niederdruckseite vorhanden ist. Siehe dazu die offiziellen Entlüftungsanleitungen versus "Ghettobleeding-Anleitungen, bei den auch noch die letzte Luftblase aus dem System geholt wird.
Die Restluft führt dazu, dass Du die "integrierte" Bremse nicht betätigen solltest, ja sogar die Hebel mit Gummis fixieren solltest, wenn das Bike auf dem Kopf steht.
Die Luft aus dem Niederdruckbereich wandert sonst in die Leitung. Das passiert bei alten Bremsen mit externem AGB nicht, da dort anders und luftfrei "entlüftet" werden kann, da die Membran durch ihre Größe viel flexibler ist.
 
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Wir reden aneinander vorbei. "Überfüllung" heißt nicht "Überdruck"!!!
Wie willst du denn einem "Überfüllenden" einen dauerhaften Überdruck im gesamten hydraulischen System andichten, das geht doch gar nicht :spinner:. Den Überdruck bekommst du beim Entlüften nicht rein und der Effekt wäre zudem eine Dauerbremsung ...
Bei aktuellen Gebern mit integriertem Niederdruckbereich wird so entlüftet, dass noch Luft auf der Niederdruckseite vorhanden ist. Siehe dazu die offiziellen Entlüftungsanleitungen versus "Ghettobleeding-Anleitungen, bei den auch noch die letzte Luftblase aus dem System geholt wird.
Die Restluft führt dazu, dass Du die "integrierte" Bremse nicht betätigen solltest, ja sogar die Hebel mit Gummis fixieren solltest, wenn das Bike auf dem Kopf steht.
Die Luft aus dem Niederdruckbereich wandert sonst in die Leitung. Das passiert bei alten Bremsen mit externem AGB nicht, da dort anders und luftfrei "entlüftet" werden kann, da die Membran durch ihre Größe viel flexibler ist.
Kann sein, dass wir aneinander vorbei reden. Aber ich bin mir sicher, dass ich nach dem Entlüften nirgends Luft drin habe. Wenn ich oben die Spritze abziehe, habe ich den Öl stand bis zum Rand und muss deshalb einen Lappen an den Hebel halten beim eindrehen der Schraube, damit das Öl nicht über den Hebel läuft. Da der Hebel in Ruhestellung ist, ist dabei auch der Niederdruckbereich offen und wird folglich mit Öl befüllt.
 
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Eine korrekt aufgebaute und befüllte Bremse hat KEINE Luft drin. Nirgends. Auch nicht im Ausgleichsbehälter (= Niederdruckbereich). Sonst würde genau das passieren, was Zucchi sagt: man sollte das Bike tunlichst nicht auf den Kopf stellen.
Sorry, nach Original Magura Service-Anleitung verbleibt nach dem Entlüften einer MT Luft im Geber, das ist sicher.
 
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Wenn es so gemacht wird, bleiben ca. 0,5 ml Luft im Geber, eigene Erfahrung. Das ergibt den weichen Druckpunkt, der oft bemängelt wird ...
Achso , und das ist jetzt die original Magura Serviceanleitung ? Vielleicht solltest dich mit Magura austauschen und deine Erfahrung in die original Serviceanleitung einfließen lassen . Und auch eine nachvollziehbare Erklärung für die 0,5ml Luftblase im AG bereitstellen .

:spinner:
 
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